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    #31
    Danke euch beiden

    Es lief eigentlich ganz gut. Wir haben nochmal über die Zukunft gesprochen und darüber, worauf ich noch achten muss und woran ich noch arbeiten sollte. Sie hat sich sehr über den Wein und das Foto gefreut, ich glaube sie hat nicht damit gerechnet. Vor allem das Foto hat sie sehr gerührt. Sie fragte mich, ob das meine Hand ist und hat sich gefreut, dass sie so eine ganz persönliche Erinnerung an mich hat. Sie hat auch sehr mit sich gerungen und mich gebeten, mich in naher Zukunft wieder mal zu melden, damit sie auf dem Laufenden bleibt. Als dann alles gesagt war und ich eigentlich nur noch geheult habe, sind wir dann auch beide aufgestanden und haben uns die Hand gegeben zum Abschied. Sonst wäre ich wahrscheinlich nie weggekommen
    Ich weiß nicht genau, wie ich mich jetzt damit fühle. Das kommt wohl noch.

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      #32
      Eins fällt mir ein, wo ich gerade das Bild nochmal betrachte: das ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass das Foto jetzt auch symbolisch nochmal eine Verbindung zwischen ihr und mir darstellt. Wir beide haben es jetzt :) So habe ich neben meinen Erfahrungen, die ich mitnehme, auch etwas materialisiertes.

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        #33
        Dann wuensche ich Dir jetzt eine ruhige und entspannte Nacht!

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          #34
          Danke dir!

          Ging eigentlich. Irgendwie warte ich noch auf den großen Schlag. Bislang bleibt das aber aus. Vielleicht war es nun auch eifnach wirklich genug, vielleicht hat es gereicht und es war nur noch der letzte Akt, vor dem ich Angst hatte. Ich fühle mich jetzt ein Stück erwachsener, weiß auch nicht genau, warum.

          Liebe Grüße
          Jannes

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            #35
            Ich bewundere zur Zeit, wie mein Freund mich eigentlich aushält. Unglaublich, was er in letzter Zeit alles erleiden und erdulden musste. und er ist immer noch da Er hätte ja schon lange sein Zeug packen können, ich hätte es sogar verstanden.
            Gut finde ich, dass er mir dennoch nicht alles durchgehen lässt und auf bestimmte Dinge einfach besteht. Ich bin manchmal so abweisend gewesen, dass ich ihn nicht mal begrüßt habe, ich unterstelle ihm ständig schlechtes, manchmal hat er gar keine Chance. Bestes Beispiel: Er kommt mit dem letzten Apfel in der Hand zur Tür rein und ich fange gleich mit meckern an: "Schön, dass du jetzt den letzten Apfel isst. Ist ja nicht so, als hätte ich vorhin dreimal gesagt, dass ich den gerne hätte". Und dann kommt heraus, dass er ihn mit nur aus der Küche mitgebracht hat....Mich würde das genauso ankotzen.
            Letztens habe ich ihm dazu per Mail ein Lied mit Video geschickt: The Way I Am von ingrid Michaelson. Vielleicht kennt ihr das, das ist toll und trifft den Nagel auf den Kopf

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              #36
              Ach Jannes, ich bin ueberzeugt, Du hast auch viele tolle und liebenswerte Seiten.
              Und weil Dein Freund Dich liebt, akzeptiert er die ziegigen Seiten eben auch.

              Ich hatte im letzten Jahr auch so eine Phase. Jetzt ist ruhiger. Aber da ich mich jedesmal zaehneknirschend entschuldigt habe, weil ich ueberreagiert habe, hat er z.B. gelernt, nicht alles auf sich zu beziehen.
              Somit, wenn heute was ist - bleibt er cool. es juckt ja sein Selbstwertgefuehl nicht. Und er weiss, wann er mich besser in Ruhe laesst.

              Das mag mit Deinem Freund auch so sein. er wird wohl auch Verstaendnis haben, dass Du aus dem Druck der Lebenssituation / Psyche heraus manchmal unfair reagierst. Aber dass das nicht Du selbst, als die liebenswerte Person bist.

              Aehm, so ungefaehr. aber ich vermute, bei Euch ist aehnlich - er mag Deine Naehe halt nicht missen
              Und wenn Du das betrachtest, findest Du die vielen tollen Eigenschaften an Dir.

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                #37
                Hallo Kuestenkind,

                da sagst du viel Wahres. Er versteht mich wirklich gut und durchschaut mich auch oft. Manchmal bringt er ist so auf dem Punkt, dass es mir die Sprache verschlägt und ich mich nicht mehr rausreden kann Dann bin ich ertappt und muss dann meist auch lachen Ich kann mich aber meist auch nur zähneknirschend entschuldigen, das fällt mir sooo schwer.
                Aber er ist wirklich toll, er reflektiert mir immer auch gut, wie er sich fühlt, wenn ich so bin. Dabei kommt nur leider oft vor in letzter Zeit: "Ich fühle mich dann, als wäre ich nichts wert, als wäre ich was Schlechtes." Der Arme, immer versucht er ein Stück auf mich zuzugehen und ich verpasse ihm eins Wahrscheinlich ist das so schwierig, wie einen Kaktus zu umarmen. Da muss ich mich dann natürlich entschuldigen und das mache ich auch gern.
                Ich finde es schwer, wenn man mittendrin ist im sich reinsteigern, die Notbremse zu ziehen. meist gehe ich raus. Aber wenn er dann versucht, mich zu beruhigen, bringt mich das meistens noch mehr auf die Palme. Der Gute hats schon nicht leicht. Aber ich denke auch, es wird bald wieder besser und entspannter..

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                  #38
                  Glaube ich, dass es fuer ihn schwer ist.
                  Kannst Du ihn irgendwie klar machen, dass es nix mit ihm als Person zu tun hat, wenn Du ihn anzickst. Stetig wiederholen, damit er sich den Schuh wirklich nicht anzieht und somit nicht abgewertet fuehlt?

                  das hat uns geholfen.
                  Ansonsten hilft, wenn er Dich nicht beruhigen will - sondern ignoriert. Zeitung liest oder am PC daddelt. Ist zwar fuer Dich oder mich auch aetzend - aber es entschaerft die Lage.
                  Ansonsten gehe ich jetzt einfach raus - wenn ich spuere da brodelt eine ungute Energie.
                  Am besten ist aber. Er haelt sich Kissen vor den Bauch und Du darfst drauf hauen. Solange bis Du wieder lachst.
                  So haben wir uns geholfen und sind an meinem inneren Druck beide gewachsen.
                  Vielleicht koennt Ihr das ja auch mal ausprobieren.

                  Liebe Gruesse

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                    #39
                    Hallo Jannes,

                    ein anderer Aspekt:
                    Ich brauche manchmal einfach das Gefühl, trotzdem (also egal wie grenzwertig ich gerade bin) geliebt zu werden. Vielleicht sucht ein Teil von Dir das auch?
                    Und manchmal hat es auch etwas mit Grenzen austesten zu tun.


                    *Weil heute Freitag ist, speziell für Dich :

                    INGRID MICHAELSON - "The Way I Am" - (official music video) - YouTube

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                      #40
                      Hallo Kuestenkind,

                      Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                      Kannst Du ihn irgendwie klar machen, dass es nix mit ihm als Person zu tun hat, wenn Du ihn anzickst.
                      eigentlich weiß er das, aber "eigentlich wissen" und "wissen" sind ja unterschiedliche Paar Schuhe, vielleicht sollte ich das immer mal wieder erwähnen, damit er sich zukünftig bei sowas nicht so schlecht fühlt.
                      In letzter Zeit lässt er mich dann auch immer links liegen, genauso, wie du es beschrieben hast. Er redet dann nicht mit mir, macht sein Ding. Irgendwann, wenn ich dann nicht dergleichen tue, fragt er mich dann, was das sollte und macht seinen Standpunkt klar.


                      Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                      Am besten ist aber. Er haelt sich Kissen vor den Bauch und Du darfst drauf hauen. Solange bis Du wieder lachst.
                      So haben wir uns geholfen und sind an meinem inneren Druck beide gewachsen.
                      Vielleicht koennt Ihr das ja auch mal ausprobieren.
                      Das ist ja witzig, da würde mich jetzt aber schon interessieren, wie diese Situation bei euch entstanden ist Hat er dir das vorgeschlagen?
                      Mir ist dann auch manchmal danach, irgendwas durch die Gegend zu werfen, aber soweit kommts in der Regel nicht (das wäre auch etwas, was meine Mutter früher gemacht hat und das ist keine Tradition, die fortgeführt werden muss). Irgendwo draufzuhauen ist aber bestimmt auch befreiend.


                      Hallo Mistral,

                      Zitat von Mistral Beitrag anzeigen
                      Ich brauche manchmal einfach das Gefühl, trotzdem (also egal wie grenzwertig ich gerade bin) geliebt zu werden. Vielleicht sucht ein Teil von Dir das auch?
                      Und manchmal hat es auch etwas mit Grenzen austesten zu tun.
                      Vor allem der erste ist ein interessanter Punkt. Um dich richtig zu verstehen: Meinst du damit, dass man austestet, um eine Situation herbeizuführen, in der der andere einem seine Gefühle zeigt? Also ein Austesten nicht nur, um sich der Beziehung sicher zu sein, sondern auch, um über die schwierige Situation hinaus in Kontakt/ Beziehung zu kommen, sich wieder zu versöhnen/ um zu hören, dass man gut ist wie man ist ?

                      Das kann ich mir durchaus vorstellen, daran habe ich aber noch nie gedacht. Nur weiß ich nicht, was davon zu halten ist. Vielleicht kann man diese Strategie der Psyche nachvollziehen. Damit daraus aber kein Dauerzustand wird, muss man sicher auch am Selbstwertgefühl arbeiten.
                      Dazu fällt mir ein, dass ich von Anfang an total überrascht war, dass sich mein Freund überhaupt auf mich eingelassen hat, die Vorstellung fand ich zu Beginn der Beziehung absolut absurd.

                      Danke dir auch für das Lied zum Freitagdas ist ja lieb! Ich bin so froh, dass ich mir momentan wieder total sicher in unserer Beziehung bin. Mittlerweile kann ich diese Phase wirklich auch als Phase einordnen und kann immer mehr darauf vertrauen, dass ich mich mit der Beziehung auch danach wieder anders fühle so wie jetzt. Und das ist ein tolles Gefühl, das gibt Sicherheit und dann fühle ich mich mit ihm als Team/ als Einheit, als würde uns beide gemeinsam nie etwas stoppen können.

                      Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende

                      Liebe Grüße von Jannes

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                        #41
                        Ich habe gerade etwas gefunden. Ein Bild, das ich damals zu Beginn meiner Therapie gemalt habe. Damals war ich tief von Derealisation und Depersonalisation betroffen. Weil ich immer versucht habe, diesen Zustand zu beschreiben und ich nie wusste, wie, habe ich mich einfach gemalt. Ich lasse das Bild hier einfach mal stehen.
                        Aus dieser Welt bin ich Gott sei Dank herausgekommen!

                        [IMG]http://img685.*************/img685/4833/80247261.jpg[/IMG]

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                          #42
                          Liebe Jannes,

                          ich finde Dein Bild sehr spannend! Auch ich habe ja Depersonalisation erlebt und wohl auch ein bisschen Derealisation. Wenn ich Dein Bild betrachte, kann ich mich sehr leicht wieder in dieses diffuse Körpergefühl von damals zurückversetzen. Auch ich habe mich grau/leer/nichtssagend gefühlt und war umgeben von grellen, bunten Reizen, die ich nicht genau von mir abgrenzen konnte und die mir Schmerzen verursacht haben. Der Energieschwerpunkt war - wie Du es mit den Farben und dem Grau ausgedrückt hast - aus meinem Zentrum herausgerückt - überhaupt war ich mir selbst aus dem Zentrum gerückt - auch das findet sich in Deinem Bild wieder, in dem die Figur ganz an den Rand gedrängt ist. Du scheinst das ganz ähnlich erlebt zu haben!?

                          Ich hätte das nie so malen können wie Du. Ich habe nur festgestellt, dass mir warme Farben viel Kraft gegeben haben und ich immer auf der Suche nach einer Mitte war, indem ich dauernd Kreise mit einem Zentrum, Schnecken, runde Labyrinthe mit einer eindeutigen Mitte gemalt habe.

                          Vielen Dank für's Teilen dieses Bildes!

                          Liebe Grüße,
                          Deine Chaja

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                            #43
                            Liebe Chaja,

                            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                            Auch ich habe mich grau/leer/nichtssagend gefühlt und war umgeben von grellen, bunten Reizen, die ich nicht genau von mir abgrenzen konnte und die mir Schmerzen verursacht haben. Der Energieschwerpunkt war - wie Du es mit den Farben und dem Grau ausgedrückt hast - aus meinem Zentrum herausgerückt - überhaupt war ich mir selbst aus dem Zentrum gerückt - auch das findet sich in Deinem Bild wieder, in dem die Figur ganz an den Rand gedrängt ist. Du scheinst das ganz ähnlich erlebt zu haben!?
                            Du sagst es!!! Genau so war es! Ich habe mich kalt, leblos gefühlt. Manchmal hatte ich wirklich Angst, dass ich einfach umfalle und nicht mehr da bin, eigentlich war ich innerlich tot. Ich brauchte viel Ruhe, ich war unbeteiligt am Geschehen (daher die geschlossenen Augen). Obwohl soviel da draussen um mich rum passiert ist, aber es war einfach zuviel (grelle Farben). Irgendetwas legte sich wie eine Dicke Masse um mich herum, für alles, was von draussen an mich heran wollte war es unmöglich dadurch zu kommen. Dafür habe ich die recht eintönigen Rottöne direkt um mich herum gewählt und den dickeren schwarzen Strich. Das ganze war wechselseitig, auch ich konnte nicht dadurch nach draussen. Aber du kennst das ja, du hast das hoffentlich auch überstanden?
                            Manchmal kommt es in Stresssituationen noch mal in ganz schwacher Form vor. Heute kann ich darüber "lächeln" und locker damit umgehen.

                            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                            Ich habe nur festgestellt, dass mir warme Farben viel Kraft gegeben haben und ich immer auf der Suche nach einer Mitte war, indem ich dauernd Kreise mit einem Zentrum, Schnecken, runde Labyrinthe mit einer eindeutigen Mitte gemalt habe.
                            So ein Kreisbild habe ich auch gemalt. Was das allerdings bedeutet weiß ich nicht, weißt du es? Zu den Farben habe ich hier irgendwo schon einmal einen Beitrag von dir gelesen, wenn mich nicht alles täuscht. Farben, ihre Wirkung und ihre Bedeutung!
                            Aber das Malen selbst war immer sehr befreiend. Vor allem bei dieser Sache war es gut etwas zu verbildlichen, was man selbst nicht in Worte fassen kann.

                            Liebe Grüße
                            Jannes

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                              #44
                              Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                              Das ist ja witzig, da würde mich jetzt aber schon interessieren, wie diese Situation bei euch entstanden ist Hat er dir das vorgeschlagen?

                              Mir ist dann auch manchmal danach, irgendwas durch die Gegend zu werfen, aber soweit kommts in der Regel nicht (das wäre auch etwas, was meine Mutter früher gemacht hat und das ist keine Tradition, die fortgeführt werden muss). Irgendwo draufzuhauen ist aber bestimmt auch befreiend.
                              Liebe Jannes,

                              ja, im Grunde kam es von ihm.
                              Ich haette irgendwann mal boxen, fluchen, treten koennen. und er meinte, dann hau' doch.
                              Das war dann wohl doch etwas doll, so kam das Kissen.
                              Er findet es lustig, wenn ich wie so ein Kampfzwerg meinen Groll rausboxe.
                              Und es hilft wirklich gut.

                              Etwas durch die Gegend werfen. Hm.
                              Vielleicht kannst Du ja Steine ueber ein Feld schleudern... muss ja nicht das Porzellan in der Wohnung sein

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                                #45
                                PS: Dein Bild finde ich uebrigens sehr eindrucksvoll!

                                Kommentar

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