Diese Seite verwendet Cookies, bitte beachte hierzu die Details in unserer Datenschutzerklärung Mit der weiteren Nutzung dieser Seite erklärst Du Dein Einverständnis zur Verwendung von Cookies.
schön, dass Du den KH-Stress hinter Dir hast! Lass Dich jetzt erst einmal in aller Ruhe von Deinen Lieben umsorgen und beschnurren (letzteres ist an Dein Katerchen gerichtet).
Ich berichte mal kurz in einem Fazit, weil es sonst zu viel wird:
Ich habe also innerhalb von 4 Tagen all das an Untersuchungen gemacht bekommen, was in einen Tag so reinpasst, an Eingriffen mit Sedierung 3, sämtliche Organe Ultraschall, Röntgen, EKG, Langzeit-EKG, Herzecho, Lungenfunktionstest.
3 Tage durfte ich nichts essen und kaum was trinken, 1Tag abführen wegen Darmspiegelung, nichts trinken wegen Sedierung an 2 Tagen hintereinander.Das war alles unheimlich anstrengend, weil ich von Beginn des Krankenhausaufenthalts an mit einem Ruhepuls von 125 herumlief und ständig außer Atem war.
Da Patienten ja dumm sind und gar nichts wissen, hat natürlich mal wieder keiner auf mich gehört, dass es an den Tabletten liegt. Nein, an meinen Tabletten ist nichts geändert worden, das stimmt alles.
Ich habe dann - allerdings erst am letzten Tag - die Stationstabletten nicht mehr genommen, sondern die, die mein Mann mir (schön gerichtet) mitgegeben hatte. Und siehe da: Innerhalb von 3 Stunden ging der Puls von 125 runter auf 88, nach der Abendeinnahme war er dann wieder normal.
Die Bestätigung sahen wir dann im Arztbrief unter der Rubrik: Medikation.
Es fehlten: die Betablocker
Wer sich auskennt, weiß, dass das plötzliche Absetzen von Betablockern tödlich sein kann.
Mein Mann hat dann auf Station angerufen und sich beschwert. Die Stationsschwester hat dann nachgesehen, was die aufnehmende Oberärztin an Tabletten angeordnet hatte: keine Betablocker dabei. Sie guckte dann nach auf dem Medikamentenzettel, den die Oberärztin von uns bekommen hatte: da standen sie drauf, an 1. Stelle. Die gute Frau hatte sie einfach übersehen!!!!!!!!!!!!!!!!
Das gibt eine dicke Beschwerde an den Chef, bei dem ich in 3 Wochen wieder erscheinen muss wegen der Diagnose. Der soll seine Oberärztin selbst in den Senkel stellen. Unverzeihlich so ein Fehler!
Im übrigen haben sie noch eine Fehldiagnose festgestellt: der Lungenfunktionstest war derart 1a, dass ich unmöglich eine COPD haben kann.Das geht auf das Konto der Lungenfachärztin, eine Raucherhasserin par exellence, für die von Anfang an feststand, dass ich COPD haben muss!!!
Ggf. muss ich noch mal stationär, weil sie bei der Magenspiegelung auch in den Dünndarm gegangen sind, obwohl dort nur ganz selten was ist, ich hab natürlich dort was. Wenn sich das als Polyp herausstellt (Biopsie wurde gemacht) , muss der raus, das wird eine kniffelige OP.
Während der Sedierung bei der Magen- und Dünndarmspiegelung war - nach Aussagen des Arztes - mein Kreislauf plötzlich nicht mehr da, konnten sie aber auffangen, weil ich im Krankenhaus war. Ambulant wäre das schwierig geworden. Unverträglichkeit des Sedierungsmittels Propofol: Michael Jackson ist dran gestorben.
Fazit: Vorsicht , Vorsicht, Vorsicht bei Krankenhausaufenthalten. Kontrolliert eure Tabletten!!!!!!!!!!!!!
Andererseits: Es werden Fehldiagnosen aufgedeckt und andere Dinge gefunden, an die man sonst im Traum nicht denkt. (wie die Sache im Dünndarm)
Froh bin ich darüber, dass der Chef in einem 6 Seiten langen Bericht sowohl meine Hausärztin als auch die Lungenfachärztin in den Senkel gestellt hat, in moderaten Worten zwar, aber ganz deutlich, belegt mit Fakten aus dem Blutbild und dem Lungenfunktionstest.
Mein Mann päppelt mich jetzt erst mal auf, mit allem, was Frau dazu braucht.
Kommentar