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    Wie schon letztes Jahr hat unser Kater pünktlich zu Herbstbeginn sein Winterbett in Beschlag genommen. Das bleibt ja den ganzen Frühling und Sommer unberührt, ab 1. September schläft er aber nachts dort, direkt vor unserem Schlafzimmer.
    Und erneut frage ich mich, woher er das weiß. Ist es tatsächlich ein innerer Kalender?

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      Hast du darauf gewartet und dich gefragt, OB dein Schnurrlemann pünktlich sein Quartier ändert
      ich würde sagen: Erwartungshaltung und/in Kooperation der gemeinsam geteilten Realität.

      Schöne Herbstzeit

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        Eigentlich nicht, Faszi, ich hatte das im Gegensatz zum Kater völlig vergessen. Es fiel mir erst wieder ein, als er sich plötzlich dort hinlegte.

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          Was ist für euch ausschlaggebend dafür, ob ihr einem Arzt glaubt oder nicht?
          Einfache Frage, überlegenswerte Antwort?

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            Hm, schwer zu sagen. Ich muss zugeben, dass ich in einigen Fällen schon einen zweiten Arzt konsultiert hatte, um mir die Meinung bestätigen oder widerlegen zu lassen. Manchmal war die Erstmeinung dann tatsächlich falsch gewesen...

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              Und woher wusstest du dann, dass die Zweitmeinung richtig war?
              Du siehst, ich bin total verunsichert.

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                Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                Und woher wusstest du dann, dass die Zweitmeinung richtig war?
                Weil die auf der Zweitmeinung gestützte Behandlung letztlich erfolgreich war. Weil die Zweitmeinung durch gründlichere Untersuchungen tatsächlich bestätigt wurde, während die Erstmeinung "nur" durch oberflächliche Konsultation oder Befragung zustande gekommen war.

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                  Was würdet ihr tun, wenn 4 Ärzte dieselben Untersuchungsergebnisse haben und trotzdem zu widersprüchlichen Aussagen kommen? Eine Behandlung würde in einer Chemo bestehen, d.h. einfach ausprobieren kommt eben nicht in Frage für mich.

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                    Was würde ich persönlich in so einer Situation tun? Bonny, ich kann es Dir nicht sagen, dazu kenne ich den Hintergrund Deiner Frage nicht und vermag mir derzeit auch keine konkrete Situation vorstellen, in der ich jetzt sagen würde: Chemo. Oder in der ich sagen würde: Keine Chemo.

                    Bist Du gerade persönlich in der Situation mit 4 verschiedenen Ärzte-Meinungen und eine davon ist Chemotherapie oder ist Deine Frage ganz allgemein, d.h. ohne konkreten Bezug auf Dich, einen Familienangehörigen, Bekannten o.ä. gemeint?

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                      Ich bin in der Situation (siehe interner Bereich).

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                        Bis jetzt habe ich eigentlich Diagnosen wenig hinterfragt. Erst durch die neuesten Entwicklungen bin ich auf die Idee gekommen, wieso man das eigentlich tut, eine Diagnose automatisch für richtig zu halten. Natürlich hat das was mit Vertrauen zu tun, aber irren ist menschlich, und es ist eigentlich nicht das 1. Mal, dass ich eine falsche Diagnose bekomme. Denn eine muss ja nicht richtig sein.
                        Die Folge ist, dass ich im Prinzip niemandem mehr glaube, was es ja auch nicht sein kann. Andererseits kann ich es gar nicht beurteilen, ob ein Arzt Recht hat oder nicht. Spielt normalerweise auch keine so große Rolle.
                        Deshalb wollte ich mal wissen, ob ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht habt.

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                          Ich mache mir bei den meisten Diagnosen Gedanken, weil ich auch schon konkret Fehldiagnosen gehabt hatte. Meistens war die Ursache aber einfach Oberflächlichkeit des Arztes (kurz mal hinschauen und eine Diagnose stellen, ohne wirkliche Untersuchungen durchzuführen). Gerade bei mir als Kassenpatient scheint so mancher Arzt anscheinend nur darauf erpicht zu sein, möglichst wenig Zeit mit mir zu verschwenden.

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                            Bonny,

                            ich konnte bisher nicht alles im „Internen Bereich“ lesen. Was ich verstanden habe ist, dass Du einen Ärztemarathon hinter Dir hast, der mit Symptomen, die Dich beunruhigten, begann und der u.a. auch mögliche Erkrankungen laut Aussage der wiederum unterschiedlichen Ärzte hervorbrachte. Es waren auch falsche Diagnosen darunter. So ist mein derzeitiges Verständnis. Wenn ich etwas falsch verstanden habe, schreib es bitte.

                            Bonny, wenn mir ein Arzt mit „Chemotherapie“ daherkommen würde, muss er konkret belegen und nachweisen können, d.h. nicht vermuten, weil ich von ihm eine Antwort erwarte, sondern an Fakten festmachen, warum er genau dies als Therapie vorschlägt.

                            Die letztendliche Entscheidung, eine solche Therapie anzugehen oder nicht, liegt bei dem betroffenen Patienten, also bei Dir. Was liegt denn bei Dir bei der angeratenen Therapie zu Grunde? Oder ist dies eher eine „Man könnte ja vielleicht“-Aussage eines der vielen Ärzte, die Dich untersucht haben?

                            Einen Rat kann ich Dir somit nicht geben. Die Entscheidung eine Chemo an Dir durchführen zu lassen oder nicht, liegt letztendlich bei Dir, so hart dies auch klingen mag.

                            Wenn ich zu einem Arzt gehe, erwarte ich eine kompetente Diagnose. Ist ihm dies nicht möglich, erwarte ich, dass er mir das auch klar sagt und mich nicht mit als Diagnosen verkleideten Vermutungen abspeist. Zu einem Arzt, zu dem ich kein Vertrauen (mehr) habe, gehe ich nicht (mehr). Missbraucht ein Arzt das Vertrauen, das ich in ihn gesetzt habe, wird er zu meinem „Ex-Arzt“. Von jedem Arzt, den ich aufsuche, erwarte ich Ehrlichkeit!

                            Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                            Ich mache mir bei den meisten Diagnosen Gedanken, weil ich auch schon konkret Fehldiagnosen gehabt hatte. Meistens war die Ursache aber einfach Oberflächlichkeit des Arztes (kurz mal hinschauen und eine Diagnose stellen, ohne wirkliche Untersuchungen durchzuführen). Gerade bei mir als Kassenpatient scheint so mancher Arzt anscheinend nur darauf erpicht zu sein, möglichst wenig Zeit mit mir zu verschwenden.
                            Da habe ich - Kassenpatientin - ähnliche Erfahrungen gemacht. Doch zum Glück ist nicht jeder Arzt so. Mein Zahnarzt gehört z.B. zu denjenigen, die nach wie vor mein vollstes Vertrauen besitzen!

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                              Liebe Bonny,

                              für mich ist eine allgemeine Antwort auf Deine Frage kaum möglich. Das hängt zum einen damit zusammen, dass es nicht immer leicht ist, Vertrauen zu begründen: manchmal ist es ja auch einfach ein Bauchgefühl, warum man dem einen Menschen mehr vertraut als dem anderen. Zum andern war ich aber auch noch nie in einer so verzwickten Lage wie Du, denn meine bisherigen Krankheiten ließen sich letztlich immer eindeutig diagnostizieren, z.B. mit Hilfe von Labor- oder histologischen Untersuchungen. Da war es, wie Solipsist schon angesprochen hat, eher eine Frage von Gründlichkeit, ob sich ein Verdacht belegen oder widerlegen ließ. Aber wenn gründlich untersucht wurde, ergaben sich dann doch immer klare Befunde. Außerdem haben immer auch Symptome, die im Gespräch mit den Ärzten nicht zur Sprache (z.B. weil ich sie nicht damit in Verbindung brachte), eine Diagnose unterstützt.

                              Wenn die Interpretation der Befunde so schwierig ist, dass vier verschiedene Fachleute zu vier verschiedenen Meinungen kommen, wäre ich auch erstmal sehr zurückhaltend, wenn es um solche Maximaltherapien wie Chemos geht. Vielleicht würde ich versuchen, für eine der unterschiedlichen Meinungen eine Bekräftigung durch einen anderen Experten zu finden. Aber das kann natürlich auch ein endloses Spiel werden.... Letztlich ist aber natürlich nicht entscheidend, dass eine Diagnose festgeklopft wird, sondern dass es Dir möglichst gut geht. Bei geringen Beschwerden, lässt sich vielleicht sogar auf weiteres Suchen verzichten. Wenn der Leidensdruck dagegen hoch ist, kann es sich durchaus lohnen, weiter Energie in das Nachforschen zu stecken.

                              Liebe Grüße!
                              Chaja

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                                Fest steht, dass das Knochenmark Zellen produziert, die es nicht produzieren soll, und zwar alles mögliche. Es muss also gestoppt werden. Das geht nur mit einer Chemo. Ansonsten überfallen diese produzierten Zellen die inneren Organe und dann ist es eben aus.
                                Man streitet sich eben über die Anzahl der Zellen: von gar keine dürften drin sein bis zu: es sind zuviele, bis zu: es sind zu wenige.
                                Die Hautbiopsie habe ich gemacht bekommen, weil sich dort am ehesten zeigt, ob bereits Schädigungen vorliegen. Es gibt aber auch Formen ohne Hautnachweis, seufz.
                                Milz,Leber, Galle, Magen-Darm (auch Dünndarm), Lunge und Herz weisen noch keine schwerwiegenden Beeinträchtigungen auf; Schmerzen in und an den Knochen können auch andere Ursachen haben.
                                Leidensdruck? Ja, sicher, aber der muss nicht von solch einer Erkrankung kommen. Auffällig sind halt die Blutwerte, so fing es ja an.

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