Wie ist das mit Dingen, die man jahrelang runtergeschluckt hat? Viel zuviel davon, unverträglich, verdorben, nicht wohlschmeckend, schwer verdaulich? Und man durfte nicht ablehnen, im Gegenteil, immer mehr wurde aufgetischt und einem auch noch förmlich hinein gezwängt. Es fühlt sich wie eine Last an, ein Stein, der irgendwo zwischen Magen und Brust liegt oder klemmt und immer schwerer wird. Er ist zu groß, um ihn herauszubringen, das funktioniert einfach nicht! Aber er bereitet Schmerzen, erschwert mir das Gehen und für meine Mitmenschen, vor allem für die wesentlichen, bleibt mir nicht genug Kraft, ein Lächeln aufzubringen. Schlimmer noch, sie müssen mein Leid teilen, meine Wut, den Hass und die Traurigkeit.
Wenn er zu groß ist, um ihn im Gesamten herauszubringen, dann wäre es logisch, ihn abzutragen. Aber wenn ich will, dann kann ich nicht und wenn ich muss, weil der Schmerz zu groß wird, dann darf ich nicht. Und selbst wenn es mir dann doch passiert, dass der Schmerz zu groß wird und etwas aus mir heraus platzt - es ist nie genug, es fühlt sich nie besser an. Ich würde mich gerne erleichtert fühlen, ich will es endlich los werden und mich "auskotzen". Einmal aufatmen und mich befreiter fühlen. Diese Unfähigkeit führt mich immer wieder an den Punkt, an mir selbst zu zweifeln: Ich kriege es nicht hin, höflich, rücksichtsvoll und angemessen zu reagieren. Ich habe es schon so oft versucht: es funktioniert einfach nicht: Es hat keinen Zweck...
Kann der Knoten nicht bald mal platzen? Es ist anstrengend, mühselig und zermürbend.
Wenn er zu groß ist, um ihn im Gesamten herauszubringen, dann wäre es logisch, ihn abzutragen. Aber wenn ich will, dann kann ich nicht und wenn ich muss, weil der Schmerz zu groß wird, dann darf ich nicht. Und selbst wenn es mir dann doch passiert, dass der Schmerz zu groß wird und etwas aus mir heraus platzt - es ist nie genug, es fühlt sich nie besser an. Ich würde mich gerne erleichtert fühlen, ich will es endlich los werden und mich "auskotzen". Einmal aufatmen und mich befreiter fühlen. Diese Unfähigkeit führt mich immer wieder an den Punkt, an mir selbst zu zweifeln: Ich kriege es nicht hin, höflich, rücksichtsvoll und angemessen zu reagieren. Ich habe es schon so oft versucht: es funktioniert einfach nicht: Es hat keinen Zweck...
Kann der Knoten nicht bald mal platzen? Es ist anstrengend, mühselig und zermürbend.


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