Mir fällt auf, wie hilflos ich bin, wenn ich Freizeit habe. Zeit für mich habe ich mir herbei gesehnt, weil es die letzte Zeit wieder unheimlich stressig war und nach den Ferien auch bleibt. Wenn ich dann aber tatsächlich freie Zeit habe, weiß ich damit nichts anzufangen. Klar, die ersten Tage habe ich genutzt, um auszuschlafen, was dringend nötig war. Der plötzliche Wechsel von 100 auf gefühlte 25% hat mir auch dieses Mal wieder zu schaffen gemacht. Aber gut, es war ja dann auch wieder viel zu tun. Ich habe unheimlich viel gekocht, gebacken, vorbereitet, gebastelt und genäht. Heute hatten wir den letzten Besuch, jetzt wäre Zeit zum Entspannen. Was macht man mit seiner freien Zeit? Ich habe das Gefühl, ich kann gar nicht ohne etwas zu tun, nur mit mir sein. Wenn alles „erledigt“ ist hätte man doch genug Zeit ein Bad zu nehmen, ein Buch zu lesen… Toll! Juchu! Das ist gerade unbefriedigend 
Jetzt überlege ich schon, ob ich meine LKs raushole und sie korrigiere…so weit ist es schon. Aber dadurch verschiebt sich das „Problem“ ja nur, falls man das überhaupt so nennen kann. Wiederum fühle ich mich gehetzt, wenn es dann „weiter“ geht, wenn dann bspw. die nächsten Besuche anstehen, dann wünsche ich mir wieder meine Ruhe. Ich bin unzufrieden, ein wenig klingt das mal wieder wie bei einem kleinen Kind.
Wie nutzt ihr denn diese freie Zeit, wenn ihr all das bedient habt, was euch so vorschwebte? Vielleicht bin ich nur schlecht organisiert, man könnte sich fragen, ob es bspw. nötig ist, wirklich zwei Tage durchweg zu nähen. Vielleicht muss ich mir das besser einteilen. Wiederum aber: warum nicht durchmachen, was mich fesselt und warum eine Pause machen?! Allerdings kann es auf Dauer nicht gesund sein, immer nach Arbeit zu suchen.

Jetzt überlege ich schon, ob ich meine LKs raushole und sie korrigiere…so weit ist es schon. Aber dadurch verschiebt sich das „Problem“ ja nur, falls man das überhaupt so nennen kann. Wiederum fühle ich mich gehetzt, wenn es dann „weiter“ geht, wenn dann bspw. die nächsten Besuche anstehen, dann wünsche ich mir wieder meine Ruhe. Ich bin unzufrieden, ein wenig klingt das mal wieder wie bei einem kleinen Kind.
Wie nutzt ihr denn diese freie Zeit, wenn ihr all das bedient habt, was euch so vorschwebte? Vielleicht bin ich nur schlecht organisiert, man könnte sich fragen, ob es bspw. nötig ist, wirklich zwei Tage durchweg zu nähen. Vielleicht muss ich mir das besser einteilen. Wiederum aber: warum nicht durchmachen, was mich fesselt und warum eine Pause machen?! Allerdings kann es auf Dauer nicht gesund sein, immer nach Arbeit zu suchen.



Wobei ich mich beim Laufen am ehesten entspannen und auch mal träumen oder abschweifen kann, vor allem bei langen ausgedehnten Läufen. Nach körperlicher Anstrengung ist es auch leichter, sich ein Buch zu nehmen, es sich irgendwo gemütlich zu machen und darin zu versinken.
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