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    #91
    Ihr werdet es ja kaum glauben, aber morgen kommt meine "verschollene" freundin zu Besuch

    Ich hatte sie kurz nachdem das Thema für mich so belastend war nochmals darauf angesprochen und sie gefragt, warum sie so wenig präsent ist. Heraus kam, dass sie derzeit großen Stress und Ärger auf Arbeit hat. Dort sind einige wegen Burnout ausgefallen und sie ist eine der letzten, die die Stellung hält, obwohl sie sehr am Limit ist. Ich fragte sie, warum sie nicht angerufen und ein wenig Dampf abgelassen hat. Sie wollte es aber gerne mit sich alleine ausmachen. Wir haben uns ausgesprochen und ich bin froh darüber
    Morgen hat eine gemeinsame Freundin Geburtstag und eine Überraschungsfeier ist geplant, zu der auch meine Freundin kommen kann, sie hat extra ihren Urlaub umgelegt! Sie bringt auch ihren neuen Freund mit und beide bleiben bis zum Freitag bei uns. ich bin sehr gespannt und freue mich! Überhaupt ist heute ein guter Tag, weil es für mich diese Woche der letzte Arbeitstag war (Donnerstag und Freitag sind unterrichtsfrei) und ich für die kommenden Tage geplant habe mir etwas Gutes zu tun. Das gelingt mir in letzter Zeit immer öfter, gut mit mir umzugehen.

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      #92
      Die Freundschaft hört sich doch gut an. Ich kenne Leute (ehemalige Freunde), denen ich es nicht wert war, zu meiner Feier zu kommen.

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        #93
        Da hast du recht, ich finde es auch nicht selbstverständlich, dass sie nun ihren langersehnten und dringend notwendigen Urlaub opfert um uns in über 200km Entfernung zu besuchen.

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          #94
          Naja, opfern ist relativ. Investition in die Freundschaft würde ich das eher nennen...

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            #95
            Derzeit fühle ich mich sehr in meine Jugendzeit zurückversetzt. Heute rief meine Mutter an, dass sie immer noch ohne Geld dasitzen und warten. Mein Vater bekommt aufgrund seines Arbeitslosengeldes noch ergänzendes Hartz IV und der Satz für meine Mutter wird dann nach Berechnung des Satzes meines Vaters berechnet. Wir haben schon fast Mitte des Monats und sie haben kaum noch Geld. Wir haben lange geredet und ich habe sie gefragt, ob ich ihr etwas geben soll. Das habe ich schon immer gerne gemacht, das einzige, was mich daran stört ist, dass meine Eltern das überhaupt nötig haben Ich habe ihr also sofort nach unserem Telefonat etwas überwiesen. Als ich später mit meinem Freund darüber sprach, hatte er dafür nur teilweise Verständnis. Er versteht mich und weiß um die Situation meiner Eltern, aber er sieht nicht ein, warum ich immer diejenige bin, die dann aushilft. Immerhin gibt es noch meinen Bruder. Das Problem ist bloß: Er hatte sich mit 18 mehr oder weniger abgesetzt, kam immer nur sporadisch zu Besuch und hat von den finanziellen Problemen nie wirklich was mitbekommen. Wenn er da war, brauchte er selbst Geld und ich hatte dann immer das Gefühl, dass er dachte, meine Eltern geben ihm keines, weil sie es nicht einsehen, aber sie hatten selbst immer kaum etwas. Als ich mein FSJ machte habe ich das auch noch beigesteuert, damit meine Mutter sich mal ein paar halbwegs vernünftige Winterschuhe kaufen konnte...
            Nun sind beide zur Zeit zu Hause und es sieht mau aus. Meine Mutter hat derzeit mit meinem Bruder noch dazu eine Auseinandersetzung wegen einer anderen Sache. Ich hoffe irgendwie nicht auf VErständnis und weiß auch gar nicht, wie ich das anpacken soll, ihm zu sagen bzw. ihn zu fragen, ob er sie nicht auch mal unterstützen kann.
            Ich bin gerade einfach traurig Mein Freund und ich planen gerade auch finanziell einiges für die Zukunft ein, daher sein Unmut.
            Andererseits freue ich mich aber auch, dass meine Mutter wenigstens noch Hoffnung hat, dass die Situation sich auch mal wieder ändert.
            Manchmal hat man einfach das Gefühl, das ist eine neverending story und der boomerang kommt immer wieder zurück...

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              #96
              Ich finde das total klasse, wie Du das machst.
              Wenn Familie einen Sinn hat, dann doch auch den, sich in schwierigen Situationen zu helfen.
              Meine Eltern haben nie Geld gebraucht, aber wenn, wäre das für mich nie ein Thema gewesen, selbst wenn ich selber gerade klamm gewesen wäre.
              Für mein Geschwister aber auch nicht. Hätten wir als Kinder Geld gebraucht, wäre das auch nie ein Thema gewesen, wir hätten das nur sagen müssen.
              Natürlich nur in Notlagen, nicht um damit in Urlaub zu fahren.

              Ich denke es war eine gute Entscheidung von Dir, wenn Deine Eltern eines Tages nicht mehr leben, bist Du froh, dass Du es gemacht hast.

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                #97
                Hallo Hubert!

                Meine Eltern würden ihr letztes Hemd für uns Kinder geben wenn sie könnten, sie haben mich während des Studiums finanziell unterstützt zusätzlich zum Bafög, da arbeitete meine Mutter Gott sei Dank noch. Für mich ist es selbstverständlich zu geben und das habe ich ihr auch schon gesagt, auch wenn ihr das unangenehm ist. Eigentlich kann ich doch von Glück reden an der Stelle zu sein, an der ich mich heute befinde. Neben allen Problemen waren es vor allem auch meine Eltern, die das ermöglicht haben und ihr Bestes gaben. Etwas zurück geben zu können und wenn es eben mal Geld ist, finde ich nur fair

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                  #98
                  Wie war denn jetzt dein Treffen mit der "verschollenen" Freundin?

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                    #99
                    Das war sehr schön
                    Sie brachte ihren Freund mit und sie haben zwei Nächte bei uns geschlafen. Das war das zweite Treffen seit wir nicht mehr zusammen wohnen und diesmal war es eigentlich wie eh und je. Anlass war ja die Geburtstagfeier für unsere gemeinsame Freundin (die eine Überraschung war). Es war wirklich schön mal wieder Zeit miteinander zu verbringen. Wir haben gemeinsam gekocht und gegessen und ansonsten eine eher ruhige Zeit verbracht. Diesmal gab es auch keine Spannungen zwischen uns. Wir waren sogar zusammen Zähne putzen, wie wir es sonst auch immer gemacht haben War wirklich witzig

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                      Ach und noch etwas Positives: Die Lebensgefährtin meines Patenonkels hat nun die Chemo- und die Bestrahlung erstmal hinter sich gebracht und bei der ersten Nachuntersuchung wurde nichts mehr von dem Tumor gefunden! Sie kann auch schon wieder selbstständig essen und es geht ihr besser. Um auf Nummer sicher zu gehen wird sie aber noch zweimal eine Chemo bekommen. Aber es sieht gut aus
                      Da fällt mir wieder auf, dass ich manchmal das Positive unter den Teppich kehre, vielen Dank fürs Erinnern Reifende!

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                        Blättert ihr auch manchmal in alten Fotoalben? Ich habe mal wieder die Ehre, mein Vater wird 60 und wir wollen ihn überraschen. Diesmal bin ich auch eher gespannt und denke, dass der Blick in die Vergangenheit mich nicht mehr so aus der Bahn wirft. Vielleicht finde ich auch das ein oder andere Foto für mich selbst! Und endlich kann ich auch mal meinem Freund ein paar Fotos aus meiner Vergangenheit zeigen!
                        Ich werde berichten, wie sich das Ganze anfühlt.

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                          Zur Zeit tut sich einiges.

                          Mein Vater geht Freitag zum Probearbeiten und ich bin eigentlich guter Dinge, ich finds super. Es ist Lagerarbeit, aber der Arbeitgeber hat vermehrt älteres Personal, hat nicht (wie viele andere) gleich nach nem Abrechnungsschein fürs Arbeitsamt gefragt. Sie meinten sogar, wenn es an dieser Stelle nicht passt, findet sich was anderes (die Firma ist so groß, dass sie eine eigene Personalabteilung haben, bei der er heute war). Der VErdienst und die restlichen Konditionen sind gut. Ich drücke ihm ganz fest die Daumen!
                          Weniger schöne Neuigkeiten gibt es von meiner Mutter, die heute mit Verdacht auf Herzinfarkt zum Arzt gebracht wurde. Das hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt, aber es waren wieder mal hartnäckige HErzrhytmusstörungen, die sie ja schon seit eh und je hat. Seit einiger Zeit nimmt sie ihre Medis nicht mehr, untersuchen lassen hat sie das nicht wirklich, obwohl es ihr immer angeraten wurde. Der Arzt hat ihr ins Gewissen geredet und es erfolgt nun eine nähere Diagnostik. Ich erinnere mich, dass irgendwann mal ein Arzt im Krankenhaus meinte, eine Herzklappe würde nicht richtig schließen. Abwarten.
                          Ich war heute bezüglich meiner langwierigen Rückenprobleme und damit zusammenhängenden Kopfschmerzen beim Arzt. Ich habe Verhärtungen im Genick, im Beckenbereich und auch unter dem Fuß, alles auf der rechten Seite. Auch bohrende, üble Kopfschmerzen auf der rechten Seite, die ich mit Tabletten nicht mehr wegbekomme. Bereits festgestellt wurden unterschiedliche Dinge: eine zu steile Halswirbelsäule und ein leichter Beckenschiefstand. Heute: eine leichte Skoliose, die Wirbelsäule biegt sich nach links, wodurch die Muskulatur rechts natürlich ständig am Gegenarbeiten ist. Wieso hat das denn vorher keiner gesehen? Eigentlich auch naheliegend, weil meine Mutter eine schwere Skoliose hat, bei ihr sieht man es auch deutlich. Er meinte: Sport. Gut, laufen gehe ich schon und das ist schon recht gut für den Rücken. Jetzt habe ich noch Physio für Übungen bekommen, die gezielt die rechte Seite stärken sollen. Ich habe ihn auch nach einem Osteopathen gefragt, er meinte, das könnte ich dann ja immer noch probieren. da hat er auch wieder recht.

                          Und jetzt wohl das wichtigste: Nach einigem Hin und Her und Rauf und Runter ist es nun endlich durch: Mein Freund und ich haben ein Häuschen erworben. Neben dem ganzen Stress mit der Finanzierung könnt ihr euch vorstellen, dass das auch so ein ständiges Hin und Her der Gefühle ist. Bin ich soweit mich so eng zu binden? Mich an ihn zu binden und eine solche gemeinsame Verantwortung zu übernehmen? Und immer auch wieder: Jetzt bin ich in dem Alter, in dem man über derlei Dinge wie Hauskauf etc nachdenkt, Kindheit adé. Wir sind jetzt aber sehr glücklich mit unserer Entscheidung, wir freuen uns riesig und sind schon richtig aufgeregt. in fünf Wochen gehts los!!! Der Umzug wird recht überschaulich, soviel haben wir ja nicht, die Verkäufer wandern aus und lassen einiges im Haus, eigentlich optimal Es wird nur etwas dauern, bis wir unser eigenes daraus gemacht haben.

                          Grüße aus den Ferien
                          Jannes

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                            hallo Jannes,

                            als stille Mitleserin Deines Fadens möchte ich jetzt doch mal was sagen.

                            Ich freue mich mit Dir und Euch, dass so viele gute Ereignisse gerade in Eurem Leben stattfinden.

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                              liebe jannes, ich finde es auch immer aufbauend, wenn sich die dinge
                              für forumler hier herinnen zum guten wenden
                              und sie dies so ausführlich berichten wie du heute.
                              ich freu mich auch mit.

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                                Liebe Tamina und liebe Ulrike,

                                ich freue mich, dass ihr euch mit mir freut Es fällt zwar immer noch schwer, aber ich habe hier wirklich auch gelernt, das Positive nicht einfach wegzulassen oder herunterzuspielen!

                                Liebe Grüße
                                Jannes

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