ein schöner Tag!
Heute muss ich mal wieder etwas schreiben. Gestern und heute war wieder mal offiziell arbeiten angesagt, am Montag beginnt hier in Thüringen das neue Schuljahr und es waren Vorbereitungen angesagt. Eigentlich kann ich ja nach Pausen im Schuljahr den Wecker stellen und jemand meldet sich in mir, der äußerst unglücklich damit ist, wieder anfangen zu müssen. Dann zweifle ich stark, stelle alles in Frage und ziehe mich gerne Stück für Stück nach unten. Nichts ist dann richtig, keiner kann es mir recht machen. Würde ich es bildlich darstellen wollen, fühle ich mich dann, als würde ich in einem Boot ohne Motor oder Ruder sitzen und mit schnellem Tempo auf einen Wasserfall/ Abgrund zutreiben. Ich bin hilflos, kann nichts machen. Wie man sich dabei fühlt braucht wohl nicht gesagt zu werden.
Gestern dann: Gesamtschulkonferenz. Alle Kollegen aller Standorte wieder gesehen, sich ausgetauscht und (endlosen) Reden der Geschäftsführer über vergangene und das kommende Schuljahr gelauscht. Nebenher was für mich wichtiges getan: Schulferien und unterrichtsfreie Tage in den Planer eingetragen und die Wochen gezählt
Wider Erwarten habe ich mich doch gefreut meine Kollegen wieder zu sehen, es hat auch schon Spaß bereitet sich grobe Pläne zum kommenden Schuljahr mit Kollegen festzulegen, über die kommende Einführungswoche mit dem Lehrer meiner Parallelklasse zu beratschlagen etc.
Heute dann: Dienstberatung an meinem Standort. Einiges hat sich für mich geändert:
Ich bin nur noch an einem Standort. Vorher pendelte ich 70km in die eine und 70 km in die andere RIchtung, wobei beide Standorte unterschiedlich mit Praktika und auch der Stoffverteilung umgehen. Da umzuschalten war nicht immer einfach.
Ich arbeite nun Vollzeit: vorher 24 Unterrichtsstunden, nun 28. Ich hatte zunächst überlegt, ob ich das schaffe. Mein Freund wies mich dann aber auf den doch zutreffenden Umstand hin, dass ich vor allem in den letzten Monaten soviele (für mich zusätzliche) Vertretungsstunden gemacht hatte, dass ich auch locker regulär mehr Stunden übernehmen kann, die sich dann eben auch im Gehalt nieder schlagen.
Meine Fächer haben sich geändert: Ich mache KEIN MEdien mehr

Das war mein größter Wunsch, nie hätte ich gedacht, dass das tatsächlich klappt. Ich unterrichte nur noch, wovon ich wirklich Ahnung habe! Ich habe insgesamt nur 4 Klassen und habe hier weitere pädagogische Fächer hinzu bekommen: Bei den Sozialassistenten den Fachpraktischen Unterricht und bei den Erziehern des 1. Ausbildungsjahres "Kurse und Projekte", hier kann ich zwischen 5 verschiedenen Themen wählen, habe mich aber heute bereits mit der Kollegen, die die dritte Klasse des 1. Jahres hat auf ein Thema geeignet, was wir möglichst einheitlich gestalten wollen. Ich stehe dieses Schuljahr in keinster Weise mehr alleine da, kann mich absprechen! Ich kann bei den 1. Ausbildungsjahren in Erziehungswissenschaft auf meine bisher ausgearbeiteten Sachen verlassen. Ich kann mein Glück gerade kaum fassen
!!!!
Und auch der restliche Tag war toll: Ich freue mich die ganze Zeit, dass ich seit ein paar Tagen endlich mein Positiv Tagebuch führe. Heute war ich dann mit einer Freundin noch shoppen, das war richtig schön :) und ich bin glücklich, dass mein Baby (unsere Hündin) alles gut überstanden hat und wieder wild in der Gegend herum springt.
Ich könnte gerade alles umarmen! Ich will diese Stimmung am Wochenende so gut es geht ausnutzen um restliche Vorbereitungen für meine Stundengestaltungen zu treffen.
Sooooo toll gerade :)
Liebe Grüße
Jannes
Heute muss ich mal wieder etwas schreiben. Gestern und heute war wieder mal offiziell arbeiten angesagt, am Montag beginnt hier in Thüringen das neue Schuljahr und es waren Vorbereitungen angesagt. Eigentlich kann ich ja nach Pausen im Schuljahr den Wecker stellen und jemand meldet sich in mir, der äußerst unglücklich damit ist, wieder anfangen zu müssen. Dann zweifle ich stark, stelle alles in Frage und ziehe mich gerne Stück für Stück nach unten. Nichts ist dann richtig, keiner kann es mir recht machen. Würde ich es bildlich darstellen wollen, fühle ich mich dann, als würde ich in einem Boot ohne Motor oder Ruder sitzen und mit schnellem Tempo auf einen Wasserfall/ Abgrund zutreiben. Ich bin hilflos, kann nichts machen. Wie man sich dabei fühlt braucht wohl nicht gesagt zu werden.
Gestern dann: Gesamtschulkonferenz. Alle Kollegen aller Standorte wieder gesehen, sich ausgetauscht und (endlosen) Reden der Geschäftsführer über vergangene und das kommende Schuljahr gelauscht. Nebenher was für mich wichtiges getan: Schulferien und unterrichtsfreie Tage in den Planer eingetragen und die Wochen gezählt
Wider Erwarten habe ich mich doch gefreut meine Kollegen wieder zu sehen, es hat auch schon Spaß bereitet sich grobe Pläne zum kommenden Schuljahr mit Kollegen festzulegen, über die kommende Einführungswoche mit dem Lehrer meiner Parallelklasse zu beratschlagen etc.
Heute dann: Dienstberatung an meinem Standort. Einiges hat sich für mich geändert:
Ich bin nur noch an einem Standort. Vorher pendelte ich 70km in die eine und 70 km in die andere RIchtung, wobei beide Standorte unterschiedlich mit Praktika und auch der Stoffverteilung umgehen. Da umzuschalten war nicht immer einfach.
Ich arbeite nun Vollzeit: vorher 24 Unterrichtsstunden, nun 28. Ich hatte zunächst überlegt, ob ich das schaffe. Mein Freund wies mich dann aber auf den doch zutreffenden Umstand hin, dass ich vor allem in den letzten Monaten soviele (für mich zusätzliche) Vertretungsstunden gemacht hatte, dass ich auch locker regulär mehr Stunden übernehmen kann, die sich dann eben auch im Gehalt nieder schlagen.
Meine Fächer haben sich geändert: Ich mache KEIN MEdien mehr


Das war mein größter Wunsch, nie hätte ich gedacht, dass das tatsächlich klappt. Ich unterrichte nur noch, wovon ich wirklich Ahnung habe! Ich habe insgesamt nur 4 Klassen und habe hier weitere pädagogische Fächer hinzu bekommen: Bei den Sozialassistenten den Fachpraktischen Unterricht und bei den Erziehern des 1. Ausbildungsjahres "Kurse und Projekte", hier kann ich zwischen 5 verschiedenen Themen wählen, habe mich aber heute bereits mit der Kollegen, die die dritte Klasse des 1. Jahres hat auf ein Thema geeignet, was wir möglichst einheitlich gestalten wollen. Ich stehe dieses Schuljahr in keinster Weise mehr alleine da, kann mich absprechen! Ich kann bei den 1. Ausbildungsjahren in Erziehungswissenschaft auf meine bisher ausgearbeiteten Sachen verlassen. Ich kann mein Glück gerade kaum fassen
!!!!Und auch der restliche Tag war toll: Ich freue mich die ganze Zeit, dass ich seit ein paar Tagen endlich mein Positiv Tagebuch führe. Heute war ich dann mit einer Freundin noch shoppen, das war richtig schön :) und ich bin glücklich, dass mein Baby (unsere Hündin) alles gut überstanden hat und wieder wild in der Gegend herum springt.
Ich könnte gerade alles umarmen! Ich will diese Stimmung am Wochenende so gut es geht ausnutzen um restliche Vorbereitungen für meine Stundengestaltungen zu treffen.
Sooooo toll gerade :)
Liebe Grüße
Jannes

Damit habe ich immer noch zu kämpfen, v. a. je näher das neue Schuljahr rückt ...
! Vielleicht besteht ja aber auch für dich die Hoffnung, dass es wider Erwarten besser wird als gedacht? Wenn ich nur eine Woche zurück denke hätte ich nicht gedacht, dass es mir diesbezüglich so gut gehen könnte und ich mich damit wohl fühle. Ich wünsche dir, dass du dich wieder wohler in deiner Haut als Lehrerin fühlen kannst. Oder auch, dass sich dir vielleicht ein anderer Weg eröffnet!
Ich hoffe, dass es also passen wird.
Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon, ich hoffe wirklich, dass es mit den neuen Klassen gut läuft... Aber ich gehe es erstmal langsam an. Ich lerne beide morgen kennen und mach erstmal ne Kennenlernrunde.
ist ja wirklich heftig!
.
Ich fühle mich unfair behandelt, ich habe soviel in diese Freundschaft invenstiert und habe angenommen, dass es hält. Ich werde sie nicht drängen, mich nicht aufdrängen. Ich kann es wohl kaum erzwingen...
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