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    Geh eine Stufe höher: Hauptpersonalrat oder Ministerium.
    Du kannst auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.

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      Wissen denn die, was zu tun ist? Kennen sie die Gesetzeslage? Wie gesagt, die Personalrätin hat mir relativ schnell die schulpsychologische Beratungsstelle empfohlen. Da ich mich nicht getraut habe, habe ich erstmal nichts gemacht und eine baldige Auszeit gehofft.

      Dienstaufsichtsbeschwerde: hm, mir kommt das gerade heftig vor. Ich will ja noch weiterhin dort arbeiten können. Ob das der richtige Weg ist?

      Weißt du, ich hatte zum Glück in meiner20-jährigen Laufbahn noch nie solche Probleme. Es fällt mir alles sehr schwer. Ich bin ein friedliebender Mensch, der eher die Harmonie mag.

      Jetzt bin ich mir auch unsicher, wie ich am besten ab Montag verfahre. Da fängt wieder die Schule an. Das heißt, ich "funktioniere" wieder, dann kommen alsbald Prüfungen in der Berufsschule. Klar, dann korrigiere ich wieder (bin Erstkorrektor). Also funktioniere ich wieder Am Ende lassen sie mich dann nicht mal in diese "Kur", falls sie mir irgendwann endgültig genehmigt wird!?

      Oh manno, Mensch, wie bescheiden ist das gerade alles!

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        PS: Ich habe eh schon viel zu lange durchgehalten, eine eiserne Energie entwickelt, um es allen beweisen zu können/wollen ...

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          Träumerin, versuch bitte über deinen Arzt eine Kurklinik zu finden, die als Krankenhaus gilt. Dann brauchst du keine Genehmigung, sondern wirst eingewiesen wie ins Krankenhaus, sobald ein Platz frei ist. Da kann niemand was dagegen tun. Das war bei meiner Klinik auch der Fall.
          Ich schreib dir ne PN.

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            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
            Wissen denn die, was zu tun ist? Kennen sie die Gesetzeslage? Wie gesagt, die Personalrätin hat mir relativ schnell die schulpsychologische Beratungsstelle empfohlen. Da ich mich nicht getraut habe, habe ich erstmal nichts gemacht und eine baldige Auszeit gehofft.
            Das bekommt ja eine Dynamik, die der Sache vielleicht nicht ganz gerecht wird.
            Wenn ich bisher alles richtig verstanden habe ist folgendes passiert.

            1. Vor einiger Zeit hat Dein Vorgesetzer Dich darüber in Kenntnis gesetzt, dass es bezüglich Deiner Arbeitsweise aus dem Kollegium Beschwerden gibt.

            2. Es wurde weder die Beschwerde konkretisiert, noch wurden die Beschwerdeführer genannt.

            3. Dich hat das derartig aus der Bahn geworfen, dass Du zu Recht der Frage nachgegangen bist. "Was ist mit mir los",

            4. Seitdem überlegst Du, welche therapeutischen Richtungen Du einschlagen kannst, damit Dein Berufsleben wieder befriedigend wird.

            5. Du kannst nicht ausschließen, das es sich um Böswilligkeit oder eine Mobbingattacke handelt.

            6. Du leidest noch immer unter dem Ereignis, obwohl man (oder vielleicht ich persönlich) daran längst einen Haken gemacht hätte.

            Wenn Du jetzt aus irgend einem Grund tabula rasa drängt sich der Eindruck auf, Du wärst Dir und der Situation nicht mehr gewachsen, alle Kritik wäre berechtigt und Du wärst nervlich einfach am Ende.
            Wenn dem so ist, wäre eine Akutklinik wirklich die bessere Lösung.

            Wenn dem nicht so ist, plane Deinen Kuraufenthalt in aller Ruhe.
            Laß Dich dabei nicht von Prüfungen, Ferien, Vertretungsregelungen etc. leiten, das sind alles nicht Deine Probleme.
            Suche Dir in Ruhe eine passende Klinik und einen für Dich passenden Zeitpunkt. In der Zwischenzeit macht Du wie normal Deinen Dienst.
            Was hälst Du davon?

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              @Reifende:

              Sag mal, kann man bei dem Wetter morgen oder übermorgen bei euch unten Rad fahren?

              Kannst/konntest du etwas mit meiner Antwort anfangen? Ich dachte schon, du wolltest mit mir radeln ...

              @Mensch:

              deinen Link schaue ich mir auf jeden Fall gleich einmal an. Vielen Dank dafür!

              @Hubert1:

              Im Moment bin ich viel zu unruhig zu allem ...

              Ja! Und ich werde mir in Ruhe die für mich passende Klinik aussuchen. Ob ich zwischenzeitlich meinen Dienst wie normal tue, da bin ich mir noch unsicher. Es schwankt nahezu stündlich. Wenn ich meinen Dienst nämlich wieder tue, dann "funktioniere" ich/muss es letztendlich ja auch. Für meine Schüler nicht das Problem; allerdings im Moment im Kollegium.

              Hubert, ich merke gerade, dass ich nicht wieder alles aufrollen möchte. Ich habe hier schon sooo viel geschrieben. Natürlich habe ich Sorge, dass sich diese Beschwerden ANONYM wiederholen. Ich muss noch doch auch irgendwelche Rechte haben? Oder sehe ich das falsch? Wo bleibe denn ich?

              Ich kann das nicht so einfach abhaken, wie wenn nichts passiert ist.

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                Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

                Ich kann das nicht so einfach abhaken, wie wenn nichts passiert ist.
                Nein, aber du kannst eine Klärung verlangen. Transparenz ist das Stichwort - sprich doch mit deiner Chefin und erkläre ihr, dass dich die Sache sehr belastet.

                Kommentar


                  Naja, ob ich radeln gehe, muss ich vom Wetter abhängig machen.

                  Kommentar


                    Na, dann ist ja alles klar.

                    Kommentar


                      Ich habe keinerlei (!) Infos bekommen. Das ist doch nicht normal: die die sich (evtl./vllt. - falls das überhaupt so stimmt) über mich beschwert haben, werden geschützt, ich im Regen stehen gelassen. Wie soll man denn das alles dann klären? Und wer weiß, ob nicht in vier Wochen wieder anonyme Beschwerden von Kollegen über mich vorliegen? Welche Möglichkeiten habe ich dann? Ich habe einfach nichts in der Hand. Wie fies ist das denn?
                      Ja, aber geht es dir denn wirklich in erster Linie darum, Infos zu bekommen? Für mich klingst du so, als ginge es dir nicht in erster Linie um die Klärung des Konfliktes an sich, sondern darum, dass man dir gefälligst sagen soll, wer sich beschwert hat.
                      Vielleicht magst du mal die andere Seite bedenken (und ignoriere bitte mal für einen Augenblick, wer in deinem Fall im Recht und im Unrecht ist): Hättest du (hypothetisch) einen Verdacht, dass ein Kollege in seinem Unterricht nicht korrekt ist oder Schüler bewusst benachteiligt oder Schüler schlägt oder was auch immer, würdest du dann nicht auch bei der Chefin um Diskretion und Anonymität bitten, wenn du ihr das mitteilst, weil du das Wohl der Schüler im Auge hast? Oder fändest du das völlig ok, wenn die Chefin sagen würde "Ach übrigens, Herr Müller, die Frau Träumerin hat da massive Vorwürfe gegen sie erhoben, und zwar...". Würdest du das so ohne weiteres wollen?

                      Bedenke, dass deine Chefin sicher auch irgendwo in einer Zwickmühle sitzt: Einerseits will sie dir helfen, andereseits aber auch nicht das Vertrauen eines anderen Mitarbeiters enttäuschen, der sich (bestimmt mit der Bitte umm Diskretion) an sie gewandt hat.

                      Mensch, bitte korrigiere mich, falls ich dich mißinterpretiert habe, aber ich habe das Gefühl, dass dein Rat, sich an dem Personalrat zu wenden, eher dahingehend gemeint war, dass diese(r) dann versuchen wird, beide Parteien an den Tisch zu bekommen, um in einem sachlichen Gespräch die Vorwürfe zu klären. Bitte verzeih, wenn ich dich da versuche zu deuten...

                      Du glaubst es nicht, zig mal habe ich versucht, über die Personalrätin zu erfahren, WER diejenigen waren, die sich über mich beschwert haben. Und zig mal habe ich sie nach den Hintergründen gefragt. Wie oft habe sie (sie hat mich oft angerufen und gefragt, wie es mir denn geht - hahaha, das klingt jetzt schon wie Hohn in meinen Ohren) meine Verzweiflung spüren lassen bis hin zu angeschriien.
                      Hm... deine Verzweifelung in allen Ehren, aber findest du es nicht etwas widersprüchlich, selber um Rücksichtnahme auf dich und deine Situation zu bitten und dann eine Person anzuschreien, die weder deine Situation verursacht noch gegen dich zu sein scheint? Im Gegenteil, die Frau scheint doch offenkundig Sympathien für dich und Mitgefühl mit dir zu haben, denn sonst hätte sie wohl nicht (oft!!!) angerufen und sich erkundigt, wie es dir geht. Was daran für dich wie Hohn klingt, kann ich übrigens nicht einmal erahnen.

                      Wenn ich es so recht bedenke, finde ich das ehrlich gesagt sogar einen ziemlich dicken Hund, den du dir da geleistet hast. Das muss ich dir jetzt mal so frei heraus sagen, auch wenn du es vielleicht nicht hören willst. Wärest du mit mir so umgegangen, hätte ich dich rausgeworfen und gebeten, wiederzukommen, wenn du bereit wärst, den Respekt, den du für deine Person einforderst, selber auch anderen gegenüber zu zeigen. Zudem bist du es, die etwas von ihr will - nicht umgekehrt!

                      Bist du so am Ende auch mit deinem Hausarzt umgesprungen, als er sich für dein Empfinden genug für deinen Vollzeittherapieplatz eingesetzt hat???
                      Zuletzt geändert von Betty H.; 13.04.2012, 20:27. Grund: Rechtschreibfehler - ich hoffe der letzte

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                        Ich denke mal, meine Entscheidung steht: ich werde am Montag wieder zur Arbeit gehen. Ich mache sie nämlich (abgesehen von dem ganzen dämlichen Zeug die letzten Wochen/Monate!) gerne.

                        Habe ja eh schon gearbeitet (also hier zu Hause) für die kommenden Termine - Korrekturen. Jetzt bin ich dabei, einen Teil des Unterrichts für Montag vorzubereiten.

                        Außerdem habe ich mir heute etwas Gutes getan: da ich einen neuen "Abfalleimer" für den Balkon gebraucht habe (der vorherige war porös, ist mir kaputt gegangen), war ich bei einem Baumarkt, der auch eine große Pflanzenabteilung hat. Oh man, da werde ich regelmäßig schwach ... Ich liebe das Gärtnern - das ist wie ein Lebenselixier für mich! Blumen, Blühendes, Wachsendes. Es ist eh noch viel zu kahl hier (auf meinem Balkon), da es bis jetzt immer noch oft nachts zu kalt war. Vielleicht säe ich morgen trotzdem meine Blümchen aus, schrubbe den Balkon (trotzdem Sonntag ist): ich brauche FARBE und ich freue mich immer so daran.

                        Dann habe ich noch eine ganz andere Frage, die mir seit heute morgen bewusst geworden ist: mir hat jemand gesagt, dass ich eine emotionale Person bin. Ich habe mich bisher oft immer ganz anders gesehen: ruhig, angepasst ...

                        Dass ich seit einiger Zeit mehr Gefühle empfinde, das ist mir inzwischen auch bewusst geworden - kannte ich früher oftmals so gar nicht.

                        Was mich interessiert: wofür steht Emotionalität? Ist das eine gute Eigenschaft? Eine schlechte?

                        Was ich bei mir selber beobachte: so viel wie in den letzten Wochen/Monaten war ich noch nie wütend, außer mir. Ich selber sehe Emotionalität eher als schlechte Eigenschaft an. Bzw. ich habe bisher (noch) nicht gelernt, wohin mit all meinen Gefühlen oder auch wie damit umgehen!?

                        Träumerin

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                          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                          Was mich interessiert: wofür steht Emotionalität? Ist das eine gute Eigenschaft? Eine schlechte?
                          eine menschliche eigenschaft, würd ich sagen. eine von vielen anderen.

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                            Deine Emotionalität ist deine bewusste und unbewusste Wahrnehmung die zu dir und zu deinem Leben gehört, genauso wie sie zu mir und zu jedem anderen gehört.

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                              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

                              Was mich interessiert: wofür steht Emotionalität? Ist das eine gute Eigenschaft? Eine schlechte?
                              Ich würde sagen, dass das einfach eine Feststellung ist. Zunächst ohne Bewertung. Je nach Sachlage kann so eine Emotionalität gut als auch schlecht sein. Das kann man so pauschal nicht sagen.

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                                Generell empfinde ich Emotionalität als etwas Positives und Lebendiges an. Natürlich beinhaltet sie dann freudige Empfindungen und auch Wut, Neid etc. Wenn man jedoch offen sich selbst gegenüber mit den Emotionen umgeht, sie sich eingesteht, kann man an den negativen Gefühlen arbeiten und und positiven ausleben und auch anderen Menschen davon etwas abgeben.

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