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  • windfrau
    antwortet
    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Die Klinik möchte baldmöglichst wissen, ob ich den Termin da antreten werde.
    wie verhalten?

    erstmal langsam werden und nix überstürzen.
    baldmöglichst heißt nicht "sofort und auf der Stelle", sondern baldMÖGLICHst...
    also sobald als es dir möglich ist.

    in diesen kliniken rechnet man sowieso damit, daß die leute erst nochmal kurz mit irgendwem rückchecken müssen, sei das jetzt versicherungsinstitut, arbeitgeber, familie oder so.
    du hast also ein paar tage zeit, das für dich wichtige telefonisch zu klären und dann ja zu sagen oder eben auch nein.
    wenn der termin nicht paßt und du das begründen kannst, fliegst du deswegen nicht aus der anmeldeliste auf deinen platz, du mußt auf den neuen termin warten (kriegst also ein nächstes terminangebot).

    wenn du zusagst, und danach stellt sich die versicherung quer, kannst du dies immer noch bekannt geben, dann kriegt eben wer anderer nachricht und tritt deinen termin an.

    geh mit dir selber zu rate und werd dir klar, ob du die therapie dort machen willst, oder ob alle deine "hindernisse" vielleicht eh nur ein weiterer grund sind, warum es gerade eben leider gar nicht geht... (und du in wirklichkeit eh gar nicht stationär gehen willst)

    ich denke, nimm dir einen oder zwei tage zeit, erforsche und kläre deine unsicherheiten, und sei ehrlich mit dir selbst. daraus triffst du dann sicher die für dich passende entscheidung.

    lg, die windfrau

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  • Hubert1
    antwortet
    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

    Mir schlägt das alles gerade ziemich auf den Magen ...
    Ja, kann ich verstehen, ich würde da heute gar nichts dran machen sondern noch einmal spazieren gehen.
    Wenn Dir die Klinik zusagt, gehe doch da am 24. April hin, wie die Antrgsformalisten das hin bekommen, muß ja nicht Deine Sorge sein.
    Für den anderen Termin würde ich mir einen Alternativtermin geben lassen, aber im Grunde brauchst Du ihn ja nicht mehr, wenn Du am 24 in die Klinik gehst erübrigt sich der, und sonst nimmst Du ihn wahr.

    Im Grunde sind diese Dinge alle lösbar, wenn man den nötigen Abstand hat und nicht in ein Panik- oder Gedankenkarusell kommt.
    Deshalb: Nimm Dir für alles die Zeit, die Du brauchst und mach nicht die Hausaufgaben von anderen.

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Erst einmal vielen Dank an euch alle.

    Da steht so viel drin in euren posts, nur ich bekomme es nicht "gebacken" im Moment. Oder nur in seltensten Momenten. Irgendwie fühle ich mich manchmal "wie gelähmt".

    Liebe Reifende, das ist eine gute Idee, die ich evtl. wirklich versuche, umzusetzen. Dann bekomme ich meine Gedanken evtl. besser sortiert.

    Allerdings sehe ich das ähnlich wie du Stattdessen wirst du nur zum Gespräch vorgeladen und alles verläuft im Sande? Also ist es schon gut möglich, dass MAN dich gegen irgendwas drankriegen wollte.

    Und das ist es auch, was mich beunruhigt; es kann ja sein, dass in drei Wochen wieder anonym Beschwerden gegen mich vorgebracht werden. Und dann?

    @alle:

    Überhaupt habe ich gerade den Eindruck, ich werde zur "Hirschkuh" ... Habe heute einen Brief von meiner Versicherung bekommen. Mein Arzt hat, wie schon bei der Beihilfe vergessen, die Klinik anzugeben. Die Versicherung schreibt nun von der ersten Klinik, die ja schon längst passé ist (aus diversen Gründen, die ich hier ja bereits dargelegt hatte).

    Ich habe den Eindruck, ich muss allem hinterdreinrennen (bis hin zu Formuierungshilfen für meinen Arzt) - wie bescheuert ist das denn? Vielleicht sehe ich vieles gerade auch zu kritisch/bin zu überempfindlich. Jedoch finde ich, er hätte auch sagen können, dass er sich zu wenig mit all diesen Dingen auskennt und mich gleich an einen Psychiater/Neurologen "überweisen" können. Dann wäre evtl. alles schneller/mit weniger Hindernissen gelaufen!?

    Für die Klinik habe ich eine Zusage ab dem 24. April! Ich musste/wollte mich ja anmelden, da man unter Umständen mit langen Wartezeiten rechnen muss.

    Jetzt verhält es sich aber so, dass ich genau am 24. April einen Termin bei einer zweiten Therapeutin (probeweise) und am 3. Mai bei einer dritten erhalten habe (also vor der Klinikzusage). Jetzt ist guter Rat teuer. Wie verhalten? Die Klinik möchte baldmöglichst wissen, ob ich den Termin da antreten werde.

    Mir erscheint das alles inzwischen sehr verworren. Ich habe mich angemeldet wegen der langen Wartezeiten ohne bisherige ENDGÜLTIGE Zusage von der Versicherung. Immerhin anerkennen sie das alles nun; jedoch kann es sein, dass sie die Klinik nicht akzeptieren ...

    Neulich hatte ich ja ein Gespräch bei einer psychologischen Beratungsstelle (was übrigens total super war!). Gestern schon habe ich versucht, die Frau wieder zu erreichen und heute auch. Sieht so aus, als wäre diese Woche dort geschlossen (auf dem AB heißt es nur, dass am heutigen Tag das Büro geschlossen hat - also so war der Spruch gestern, so ist der Spruch heute; ohne Angabe, wann das Büro wieder offen hat). Habe gestern und heute Namen und Tel.-Nr. hinterlassen, damit - falls dann mal jemand da ist - ich zurückgerufen werden kann.

    Mir schlägt das alles gerade ziemich auf den Magen ...

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  • Die_Reifende
    antwortet
    Ein Vorschlag noch von mir:

    Schreibe doch mal in einem Brief an deine Chefin auf, was du ihr zu sagen hast - die ganzen Dinge, die du momentan in der Arbeit zu beklagen hast. Dann vereinbare mit ihr einen Termin. Du musst mit ihr sprechen, weil du unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr arbeiten kannst. Den Brief sollst du als Gedankensortierung verwenden, ihn ihr aber nicht unbedingt schicken.

    Seltsam finde ich auch: warum hat sie sich nicht schon längst von selbst zu einem U-Besuch angekündigt?? Das wäre doch naheliegend, wenn MAN dir so schwere Vorwürfe macht und sie denen Glauben schenkt. Stattdessen wirst du nur zum Gespräch vorgeladen und alles verläuft im Sande? Also ist es schon gut möglich, dass MAN dich gegen irgendwas drankriegen wollte.

    Zeig Initiative und greife an. Mein Tipp an dich. Du weißt doch, was du tust - hoffentlich auch reflektiert.

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Zitat von Betty H. Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig scheint Träumerin aber auch nicht von sich aus das klärende Gespräch zu suchen, wie ihr hier ja nun schon mehrfach, erst kürzlich wieder von Spunk, vorgeschlagen wurde. Wenn ich mich derartig ungerecht behandelt fühlen würde, hätte ich längst bei der Chefin um ein klärendes Gespräch MIT den beschwerdeführenden Kollegen gebeten.
    Ich mag hier mal einhaken.
    In meinen Augen ist nicht der Konflikt im Kollegium die Wurzel des Problems, er bringt nur eine innere Schieflage, alte Glaubenssaetze, Wut und Traurigkeit in Dir hoch, liebe Traeumerin.

    Er mag Kennzeichen Deiner Entwicklung sein, es mag tatsaechlich gute Gruende geben, warum Deine Kollegen ueber Dich geredet haben oder auch nicht.
    Ein guter Grund fuer das Bossing durch die GF in China war z.B. angst, dass ich zu stark werde und sie abloese. Waere mir das Motiv klar gewesen, haette ich mich staerker gefuehlt - so habe ich mich hilflos gefuehlt.

    Aber das am Rande.
    Der Vorteil des KOnflikts ist doch, dass etwas in Dir aufbrecht, liebe Traeumerin. So besch** es sich auch anfuehlt, es kommt etwas n Bewegung. Du bist dabei, Therapie und / oder Kur anzuleiern und merkst selbst, dass Du den Deckel / den alten Schutzwall so nicht aufrecht erhalten kannst.

    M.E. ist der Konflikt so gut als Ausloeser aber nicht als Ursache so zu sehen - aber die Kollegen kann man leicht als Verursacher werten. Sind sie evtl. auch.
    Wieder zum Vergleich. Damals hatte ich meinen Seelenpartner kennengelernt, dadurch brach mein Schutzwall. Er ging nach Deutschland zurueck und obwohl ich die Macht gehabt haette, ihn aufzuhalten, liess ich ihn ziehen .. was in mir zusaetzliches Elend hervorrief. Ich haette ihm Vorwuerfe machen koenne, mich da allein mit der geoeffneten Buchse der Pandora sitzen zu lassen - habe ich nicht, ich bin ihm bis heute dankbar.

    Diese Freiheit in der Sichtweise ist etwas, worauf viele Forumels Dich gerne hinweisen. Du hast die Wahl, Dinge anders zu werten und zu betrachten (das ist nie einfach)
    Der Schmerz in Dir wird nicht allein dadurch weggehen, dass andere sich entschuldigen. Der will raus.

    Mich wundert es nicht, dass Du gerade nicht den Weg des offenen Gespraechs waehlen kannst. Vermutlich ist in Deiner Gefuehlswelt nebst verwirrenden durchbrechenden starken Gefuehlen 'von frueher' das Gefuehl 'ich bin das Opfer' oder 'ich stehe hilflos und allein dem Berg gegenueber' ganz gross.
    Da hilft ein Gedanken bzw.der Wille 'ich schaffe das!!!' und zwar den Krempel zu verarbeiten und dann, wenn die Zeit reif ist, den Konflikt in der Schule zu loesen, zu wechseln oder wonach auch immer Dir dann der Sinn steht.

    Meine Einschaetzung ist einfach, dass Du Deine Kraft in die Verarbeitung und nicht in das Wiedererhalten der alten 'heilen' Welt stecken solltest und um die 2. Haelfte Deines Lebens zur Ruhe und zum Glueck, zum Einklang kommen zu koennen.

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  • _Yule
    Ein Gast antwortete
    hallo Betty,

    danke für deine gut verständliche Schilderung, dass es allermeist 2 Seiten eines Konfliktes gibt

    Ich lese nämlich aus Träumerins Wunsch viel mehr heraus, dass es für sie gar keinen Zweifel daran gibt, dass die Beschwerden über sie völlig haltlos sind. Sie geht davon aus, Opfer einer ungerechten Behandlung seitens ihrer Kollegen zu sein.
    das hab ich auch so verstanden. Ich sage auch nicht, dass die Beschwerden haltlos wären, ich äußere mich dazu gar nicht. Wie denn auch? Wir haben hier nur eine Sichtweise der ganzen Sache.
    Mir gehts eher um Grundsätzliches: Die Ausgangslage eines Konfliktes als Fortführung bzw gar "Lösung" desselbigen zu betrachten, wird eher nicht konstruktiv sein. Es ist neben der eigenen "Wahrheit" und absolut ernstzunehmenden Befindlichkeit eben auch wichtig, zumindest in Erwägung zu ziehen, dass die andere Partei eben auch ihre Motive und Befindlichkeiten hatte, die zu ihrem Verhalten führte. Letztlich geht es ja darum, diese Dinge zu klären oder zumindest zu berichtigen, und zwar von beiden Seiten, ggf mit einer neutralen Stelle/Person, falls dies so schwer wiegt, dass man dazu keinen Abstand mehr findet.

    Das Problem ist leider beim Schulddenken, dass es nur eine Schwarz-Weiss-Sicht zulässt: es gibt nur die, die schuld haben, also "Böse" sind, und es gibt die Opfer, das sind die "guten". Die Folge: letztlich sind beide Seiten davon abhängig, dass ihnen vergeben oder geholfen wird. Das Denken wurde vor allem stark von der Kirche benutzt und in unserer Kultur verankert, weil sie damit ihre Macht als Institution, die die alleinige Legitimation zu segnen, zu vergeben und zu verdammen hat, über das Fußvolk ausbauen konnte. Da diese Mechanismen so einfach zu bedienen sind und vermutlich an unsere "niederen Instinkte" andocken, ist dies heute eine sehr weit verbreitete soziale Strategie. Es ist leider nur folgerichtig, dass sich daraus auch ein entsprechendes Lebensgefühl entwickeln muss: Leiden

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  • Betty H.
    antwortet
    Ich habe drei Wünsche frei...
    Welche sind das?

    1. Dass die Leute, die sich über mich beschwert haben, auf mich zukommen, sich entschuldigen und auch sehen, dass es mir seitdem schlecht geht
    Darauf die Antwort von Yule
    ...Was sagt das o.g. nun über deine innere Einstellung generell aus und was resultiert daraus?

    Sie sollen anerkennen, dass es dir schlecht geht. Damit machst du dich 1. abhängig von ihren Reaktionen, 2, du zumentierst den Zustand, dass es dir schlecht geht, weil du damit Anerkennung und Wertschätzung erhältst....
    Interessanter Gedankengang, liebe Yule, darauf bin ich noch gar nicht gekommen.

    Ich lese nämlich aus Träumerins Wunsch viel mehr heraus, dass es für sie gar keinen Zweifel daran gibt, dass die Beschwerden über sie völlig haltlos sind. Sie geht davon aus, Opfer einer ungerechten Behandlung seitens ihrer Kollegen zu sein.

    Sie erwartet zudem, dass alle Beteiligten (also auch die, die die Beschwerde eingebracht haben!) ihre, Träumerins, Sichtweise der ungerechtfertigten Beschwerde teilen! Was ja letztendlich bedeutet, dass Träumerin ihren Kollegen unterstellt, diese hätten ihre Beschwerde nicht aus einem aus ihrer Sicht und Einschätzung der Sachlage korrekten Grund geführt, sondern lediglich, um Träumerin eins reinzuwürgen.

    Gleichzeitig scheint Träumerin aber auch nicht von sich aus das klärende Gespräch zu suchen, wie ihr hier ja nun schon mehrfach, erst kürzlich wieder von Spunk, vorgeschlagen wurde. Wenn ich mich derartig ungerecht behandelt fühlen würde, hätte ich längst bei der Chefin um ein klärendes Gespräch MIT den beschwerdeführenden Kollegen gebeten. Wäre das nicht möglich gewesen, hätte ich in einem offenen Brief ans Kollegium klar gemacht, dass jemand, der der Meinung ist, dass ich etwas falsch gemacht habe, auch den Mut haben sollte, sich mit mir persönlich (!) in einem sachlichen (!) Gespräch darüber auseinanderzusetzen. Träte dieser Fall nicht ein, würde ich diese Vorwürfe als haltlos und unbegründet ansehen.

    Leibe Träumerin, ich kann durchaus nachvollziehen, dass du gerne möchtest, dass deine Kollegen dir signalisieren, dass sei deinen Schmerz wahrgenommen haben. Das ist eine ganz natürlicher Wunsch.

    Jedoch für wie realistisch hältst du diesen Wunsch? Überleg mal, du erwartest, dass Menschen, die eine Beschwerde vorgebracht haben, plötzlich sagen: "Oje, der armen Träumerin geht es so schlecht. Na dann wollen wir ihr mal sagen, dass wir das doch alles gar nicht ernst gemeint haben.". Diese Menschen haben aus ihrere Sicht einen Grund dafür gesehen (auch wenn er - ich möchte das betonen! - vielleicht nicht gerechtfertigt war), sich über dich zu beschweren! Der Grund für eine Beschwerde fällt doch nicht weg, weil es demjenigen, über den sich beschwert wurde, danach schlecht geht! Einem Buchhalter, der Geld veruntreut und dabei erwischt wird, wird doch auch nicht gesagt "Ach je, du fühlst dich jetzt so mies, da wollen wir unsere Vorwürfe mal zurück ziehen und so tun, als sei nichts gewesen.".

    Da ich deine Neigung, Dinge missverstehen zu wollen, inzwischen kennen gelernt habe, möchte ich ausdrücklich betonen, dass ich mir kein Urteil darüber anmaßen will, ob deine Kollegen mit ihrer Beschwerde recht hatten oder nicht. Es geht lediglich um deine Erwartungs- und Anspruchshaltung ihnen gegenüber. Für mich schwingt da nämlich ganz stark durch, dass du erwattest, dass alle anderen sich nach deinen Wünschen und Vorstellungen zu richten haben. Du selber brauchst nichts dafür zu tun außer ab und zu mal ein wenig um Mitleid zu betteln.

    Lass mich dir noch einen wirklich gut gemeinten Rat zum Abschluss geben: Aus der eigenen Schieße ziehen einen nie die anderen raus, nur man selbst. Sprich, wenn du nicht endlich selber für dich einstehst, wird es auch kein anderer tun. Love it or leave it!

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  • Wolle0401
    antwortet
    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Eigentlich könnte alles sooo schön aussehen bei Sonnenschein. Jetzt im Regen kommt die Blüte viel weniger zur Geltung - finde ich. Falls es dann je mal wieder sonnig wird, ist hier die evtl. grandiose Kirschblüte schon vorbei.
    Hier ist die Kirschblüte auch schon vorbei und wenn ich hier gestern Bilder gemacht hätte, sie wären auch regnerisch geworden. Das Wetter können wir uns leider nicht aussuchen. Aber es gibt auch wieder sonnige Tage und die werden in Deinem Leben auch wieder kommen, da bin ich mir sicher

    Was mir auffällt, Du schenkst uns hier schöne Bilder, oder postest gut, stellst aber gleich eine Entschuldigung dafür ein. Ich sehe das so, dass deses aus der Erziehung kommt, die Du genossen hast. Mag es sein, dass du zwar immer tolle Dinge gemacht hast, aber es für andere imer etwas daran auszusetzen gab? Irgendwann kommt dann ein Automatismus und man entschuldigt sich bevor jemand etwas kritisieren kann. "Ich weiß, es könnte besser sein, aber die Sonne hat halt nicht geschienen." Mir ging es genauso und irgendwann hab ich mir gesagt, dass es mir egal ist, was die anderen sagen, denn selbst wenn ich etwas perfekt mache, irgendein Idi hat immer etwas daran auszusetzen Man kann es halt nicht jedem recht machen.

    Was die Thera angeht, es gibt Menschen, die hören zu, schließen dabei die Augen und lassen den Kopf etwas sinken. Der Erzählende hat den Eindruck, der Mensch schläft, zumal er eventuell noch den Kopf in seiner Hand legt. Aber in wirklichkeit braucht er das, um konzentriert zuhören zu können. Aber wie dem sei, wenn Du meinst, es ist nicht die richtige Thera, dann such weiter. Nicht umsonst gibt es bei Therapeuten eine Probesprechstune, denn das ganze ist ja auch eine Art Vertrauenssache.

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  • _Yule
    Ein Gast antwortete
    Ich habe drei Wünsche frei...
    Welche sind das?

    1. Dass die Leute, die sich über mich beschwert haben, auf mich zukommen, sich entschuldigen und auch sehen, dass es mir seitdem schlecht geht
    ich weiss, ich werde dir, Träumerin, wieder nicht vermitteln können, dass es sich bei folgendem nicht um einen Angriff handelt, sondern um den Versuch, einen Gedanken nüchtern und wertfrei weiterzuverfolgen:

    Was sagt das o.g. nun über deine innere Einstellung generell aus und was resultiert daraus?

    Sie sollen anerkennen, dass es dir schlecht geht. Damit machst du dich 1. abhängig von ihren Reaktionen, 2, du zumentierst den Zustand, dass es dir schlecht geht, weil du damit Anerkennung und Wertschätzung erhältst.

    die meisten Menschen würden sich vermutlich wünschen, dass der Konflikt beigelegt wird und angenehmes Arbeiten wieder möglich ist. Du jedoch formulierst deinen Wunsch so, dass du anerkannt haben willst, dass es dir durch ihr Fehlverhalten schlecht geht? d.h. du gibst ihnen damit dann auch die Verantwortung, dass sie dafür zu sorgen haben, dass es dir wieder gut geht? Hältst du es vll für möglich, dass diese innere Haltung entscheidend zu deiner Lebensunzufriedenheit beitragen könnte?

    Eine Frage an dich, die du hier nicht beantworten musst, und schon gar nicht mir:
    Träumerin, wie sehr willst du, dass es dir gut geht? Wie würde dein momentanes Leben aussehen, dass du das Gefühl hättest, es gehe dir gut? Glaubst du wirklich, die Menschen, denen es gut geht, machen dies von anderen Menschen in diesem Ausmaß abhängig?

    Ich bin schon wieder weg. Vll interessierts ja jemanden anderen, der hier mitliest.

    Was mir auch noch auffällt, und da ich eh schon in Ungnade gefallen bin, muss ichs mir ja auch nicht verkneifen:

    wenn du deinen Faden durchliest, Träumerin, siehst du dann nicht auch, dass du bestimmte Verhalten regelmäßig hier wiederholst:

    die virtuelle Aufmerksamkeit für deinen Faden erlahmt
    du beklagst dich, dass du nicht gesehen wird
    du drohst mit "Kündigung"

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  • Mensch
    Ein Gast antwortete
    Mein Faden ist auch ein Endlosfaden, und meine Fäden vorher waren es auch.
    Bleib schön bei uns, bitte!

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  • Chaja
    antwortet
    Liebe Träumerin,

    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Dieses Gespräch bei dieser Therapeutin: das war "null und nichts". Eine ältere Dame. Ich hatte das Gefühl, sie ist kurz vor dem Einschlafen. Um auf den Punkt zu kommen: da gehe ich mit Sicherheit nicht mehr wieder hin! Wenigstens das weiß ich.
    Tut mir leid, dass es nicht gleich im ersten Anlauf geklappt hat! Es ist ja immer nervig, sich erneut darum kümmern zu müssen, aber ich würde an Deiner Stelle noch nicht aufgeben, nur weil diese Dame noch noch nicht die richtige Besetzung für Dich war. Wozu gibt es schließlich diese Probestunden bei allen Psychotherapeuten? Niemand kann der einzig wahre Therapeut und schon gar nicht für jeden Klienten sein (sie sind ja auch nur Menschen). Aber nur, weil es nicht auf Anhieb der richtige Mensch für Dich war, heißt das ja noch lange nicht, dass Du auf eine Therapie verzichten musst!

    So langsam komme ich mir eh (echt) komisch vor und frage mich, warum ich das alles so gesehen habe und nciht endlich einfach mal wieder zur Tagesordnung zurückkehren soll!?
    Mal ehrlich: Könntest Du das denn? Auch wenn Du hier in der Vergangenheit formulierst ("gesehen habe") und es sicherlich auch gerne in die Vergangenheit verbannen würdest, ist das alles ja offensichtlich noch ganz aktuell. Und normalerweise kann ein Mensch, dem es so mies geht wie Dir zur Zeit, genau das nicht: die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen und einfach weitermachen.

    Was ich mich dabei gleichzeitig frage, spiele ich nun alles herunter?
    Meine Antwort kannst Du Dir nach dem bisher Geschriebenen bereits denken: Ja, aus meiner Sicht spielst Du das alles gerade ziemlich herunter. Und ich glaube nicht, dass Dir das gut tut. Es verhindert höchstens, dass Du Dich JETZT weiterhin um Hilfe bemühst.

    Den Hintergrund kenne ich schließlich immer noch nicht, warum das alles stattgefunden hatte bzw. was das sein soll(te).
    Liebe Träumerin, ich verstehe sehr gut, warum sich bei Dir so vieles an diesem einen Ereignis festmacht. Aber ich möchte trotzdem auch nochmal betonen, dass die Leiden, die Du zur Zeit durchlebst, nicht aus einem einzigen Ereignis entstehen. Keine Depression hat nur eine einzige Ursache, auch wenn es manchmal solche scheinbaren Auslöser gibt. Da ist viel, viel mehr im Laufe Deines Lebens zusammengekommen und diese Geschichte, so unschön sie ist, war einfach der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Deswegen verstehe ich zwar, dass Du diese Sache gerne irgendwie verstehen und auflösen würdest, aber mal abgesehen davon, dass manche Dinge im Leben immer unaufgelöst bleiben werden, müsste es in einer Therapie, die die Ursachen Deiner Leiden bekämpfen kann, um entscheidend viel mehr gehen, als nur darum. Ich denke, Du bist an einem Punkt angelangt, wo das "Abhaken und Weitermachen" nicht mehr funktioniert, einfach weil man in ein übervolles Fass auch mit viel Anstrengung keinen Tropfen mehr hineinbekommt. Und genau deswegen solltest Du Dich aus meiner Sicht um die Entleerung Deines Fasses kümmern. Denn der tägliche Versuch, den Füllungsstand zu ignorieren und zu versuchen, die täglich hinzukommenden Tröpfchen irgendwie in das Fass zu bekommen, ohne dass etwas überläuft, sind entsetzlich auslaugend!

    Heute habe ich noch einen Spaziergang gemacht und möchte euch (und wenn es auch einigen missfällt) ein/zwei Bilder posten.
    Schön, dass Du die Natur genießen konntest! Und vielen Dank für die schönen Bilder!

    So, jetzt muss ich mich aber endlich aufmachen!

    Einen guten Tag wünscht Dir
    Deine Chaja

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  • birdy
    antwortet
    Was ich mich dabei gleichzeitig frage, spiele ich nun alles herunter? Den Hintergrund kenne ich schließlich immer noch nicht, warum das alles stattgefunden hatte bzw. was das sein soll(te).
    Wie wäre es, wenn Du im Kollegium offen das Thema ansprichst und
    sagst, dass Du wissen möchtest, wer von ihnen etwas an Dir oder an Deiner Arbeit zu kritisieren hatte. Durch diese Beschwerde hinter Deinem Rücken würdest Du Dich nicht wohlfühlen.

    Es könnte die Situation klären, denke ich.

    Liebe Grüße
    birdy

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  • birdy
    antwortet
    Stimme jule zu!

    Deine Bilder zeigen "das Leben" - wie es ist -

    Es ist nicht immer Sonnenschein,
    aber das Blühen der Bäume ist trotzdem da!

    Es liegt eine wohltuende Stille in Deinen Bildern, liebe Träumerin.

    Liebe Grüße
    birdy

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  • jule_l
    antwortet
    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Eigentlich könnte alles sooo schön aussehen bei Sonnenschein. Jetzt im Regen kommt die Blüte viel weniger zur Geltung - finde ich. Falls es dann je mal wieder sonnig wird, ist hier die evtl. grandiose Kirschblüte schon vorbei.
    Du hast wirklich sehr schöne Bilder gemacht. Aus meiner Sicht schaffst du dir aber selbst Leiden, indem du dir vorstellst, dass bei Sonnenschein die Bilder noch schöner aussehen könnten. Damit nimmst du dir m.E. die Freude an den Bildern im "Hier" & "Jetzt".

    Genieß doch einfach deine tollen Bilder!

    Liebe Grüße

    jule

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Naja, durch die Entfernung wohl etwas unscharf geworden ...

    Manchmal überlege ich mir in der letzten Zeit wirklich, ob ich mich nicht besser hier abmelde. Erstens mal ist mein Faden zu einem Endlosfaden geworden. Zweitens mal verhält es sich wohl doch schon so, dass ich dem Forum/den Leuten zu wenig zurückgeben kann. Diese Kritik, die an mir/meiner Person von einigen Forumels hier gennant wurde, ist durchaus berechtigt.

    Falls wieder igendjemand meint, das ist nun Selbstmitleid oder - ich weiß nciht was - evtl. auch Suche nach Aufmerksamkeit: das ist eine ernsthafte Überlegung momentan für mich, da ich das Gefühl habe, ich passe wirklich nicht (mehr) hierher. Ich mache mich eh hier viel zu abhängig von allem/allen.

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