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Das Leben zu Ende leben

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    Es hat sich was verändert.
    Sie haben "Verhinderungspflege" bei der KK beantragt, d.h. es kann jemand kommen, der meine Schwester auf die Toilette hebt und auch bei ihr bleibt, wenn mein Schwager aus dem Haus muss.

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      Super. Dann habe ich auch gleich noch eine "Anordnung": genieße die neugewonnene freie Zeit. Mach irgendwas, was Dir guttut und Dich von "machen die das auch richtig"-Grübeleien abhält.
      Und wenn Du Deine Schwester besuchst, hast Du gute Laune und was zu erzählen.

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        Ich werde zu dem Leben zurückkehren, das ich vor der Krankheitsverschlimmerung geführt habe; das war genau das Richtige für mich. Unter anderem mit 2x Schwimmen (je 1000m) die Woche.

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          Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
          Es hat sich was verändert.
          Sie haben "Verhinderungspflege" bei der KK beantragt, d.h. es kann jemand kommen, der meine Schwester auf die Toilette hebt und auch bei ihr bleibt, wenn mein Schwager aus dem Haus muss.
          Haben sie das nun ganz von selbst beantragt? Ohne dass du etwas dazu tun musstest? Das wäre ja super

          Damit wünsche ich dir, dass sich das nun weiter in die Richtung bewegt, die du dir wünschst... raus aus zu viel zugeschobener Verantwortung... hin zu mehr Zeit für dich.

          Supi, ich freu mich für dich Ich drücke die Daumen, dass der Antrag angenommen wird.

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            Das ist ihnen von der Mitarbeiterin der Sozialstation empfohlen worden.
            Ich bin sehr erleichtert.

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              Herzlichen Glueckwunsch, Mensch - und viel Spass beim Schwimmen!

              Die letzte Zeit muss unglaublich anstrengend fuer Dich gewesen sein. Es freut mich, dass Deine Schwester jetzt auch Hilfe aus anderer Quelle bekommen wird.

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                Und Du mußtest Dich nicht "unbeliebt" machen, auch Außenstehende haben erkannt, daß es so nicht zu schaffen ist - die ideale Ausgangslage, um ein zu Unrecht schlechtes Gefühl in seine Schranken zu weisen.
                Viel Spaß beim schwimmen!

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                  Dennoch werde ich nach meiner Rückkehr ein klärendes Gespräch mit meiner Schwester führen.
                  Ich bin niemand, der sich so einfach aus "seiner Verantwortung" stiehlt.
                  Ich möchte zumindest versuchen, dass sie mich versteht. Das ist mir die Beziehung wirklich wert.

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                    Ja, aaaaber... was ist denn "deine Verantwortung"?
                    Ist es nicht genau der Punkt, woran es klemmt?
                    Deine Verantwortung ist es (natürlich), dafür zu sorgen, daß deine Schwester gut und zuverlässig versorgt wird.
                    Wobei -meiner Meinung nach- im Falle von vorhandenen (Ehe)partnern die Hauptverantwortung nicht mehr bei den Geschwistern liegt. Nicht umsonst heißt es "in guten wie in schlechten Zeiten".
                    Einen Blick darauf zu haben, wie der Partner diese Verantwortung annimmt, klar, da sind die Geschwister gefragt, besonders, wenn der oder die Betroffene hilflos ist.
                    Jetzt haben wir einmal den Punkt "Verantwortung", was aber nicht explizit bedeutet "anfallende Arbeiten alle persönlich ausführen."
                    Wenn es jemand anderes macht, und er macht es zuverlässig, ist das ok.
                    Für deine Schwester da zu sein bedeutet ja nicht nur die Pflegearbeit.
                    Ich denke, wenn Du sie besuchst, ihr zuhörst, ihr was erzählst und damit etwas Licht und Abwechslung in ihren Tag bringst, dann ist dein Beitrag unterm Strich "wertvoller", wenn es auch nach außen hin nicht so "aufopferungsvoll" wirkt.

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                      Meine Verantwortung ist es, eine ehrliche Beziehung zu meiner Schwester zu führen, eine offene dazu, damit sie begreift, auch wenn ich nicht mehr leistungsfähig bin, liebe ich sie.

                      "in guten wie in schlechten Zeiten" bedeutet für meinen Schwager, alles selbst tun zu müssen, jedenfalls keine Hilfe von Fremden zuzulassen. So war es jedenfalls bisher. Hat sich offenbar geändert, weil er gemerkt hat, er stößt an seine Grenzen (er ist wesentlich älter als meine Schwester).

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                        ...und du bist vor allen Dingen nicht verantwortlich! dafür, was deine Schwester oder Schwager oder sonstwer denken oder fühlen!
                        Du bist nur für deine eigenen Gedanken und die damit verbundenen Gefühle verantwortlich, weil du ganz alleine deine Gedanken wählst.

                        Diese "Erkenntnis" bedeutet für mich Freiheit! Für dich, liebe Mensch, möglicherweise ja auch......

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                          Wenn die Gedanken so gut zu steuern wären...

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                            ......dann wäre Vieles im Leben leichter.....

                            Die Gedanken bewusst zu steuern, das gelingt mir so ab und zu und irgendwie auch jedesmal ein bißchen besser. Ich übe mich darin auf meine Gefühle zu achten, denn sie - die Gefühle - weisen mich daraufhin, was ich gerade im Begriff bin zu denken. Wenn ich mir beispielsweise sorgenvolle Gedanken mache und ich geradezu in diesen Gedanken bade, dann fühle ich irgendwann auch einen KLoß im Hals oder so ein "kommisches Gefühl" in der Magengegend. Und wenn ich dieses Gefühl dann bemerke - manchmal leider recht spät - spätestens dann sage/denke ich einfach Stopp! und dann suche ich solange nach neuen Gedanken, bis ich mich mit meinen neuen Gedanken besser fühle, denn darum geht es mir - es ist mir am wichtigsten, dass i c h mich wohlfühle!

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                              Wie ist das?? "Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her." Steht mehrmals in meinem alten Poisiealbum - wie schön, wenn es immer wieder stimmt!

                              Auf ins Schwimmbad!!

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                                Erst mal heimkommen!
                                Immer eins nach dem anderen.

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