Hallo Bonny,
ich halte mich allgemein weitgehend fern von sozialen Netzwerken, Twitter etc..
Die zunehmende Emotionalisierung der Öffentlichkeit und Politik bleibt mir fremd und löst eher Sorge in mir aus.
Durch Diskussionen über die Anschläge ändert sich meist wenig. Wenn überhaupt, verstärkt sich eher das Misstrauen. Ich freue mich natürlich über Gegenbeispiele, wenn sich Menschen gegenseitig beistehen und ihre Freiheit nicht nehmen lassen wollen. Persönlich habe ich auch mit Fremden im Zug darüber diskutiert, weil einige sich ihrer Angst oder ihres Misstrauens schämten, da sie niemand unter Generalverdacht stellen wollten.
Mich stört der Fokus auf die islamistisch Anschläge in den westlichen Industrienationen, denn in vielen muslimischen oder gemischtreligiösen Staaten muss die Bevölkerung seit vielen Jahren tagtäglich irgendwie weiterleben, während Anschläge gegen sie verübt werden, Krieg oder Bürgerkrieg herrschen. Für die hängt bei uns dann keine Flagge auf Halbmast ...
Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten ist mir das besonders aufgefallen, z.B. bei der Unterstützung von Forschungsprojekten mit Proben von Familien aus dem Nahen Osten. Oft war unklar, ob diese Personen überhaupt noch am Leben waren und wenn ja, wo.
Ich hatte so viele Kollegen aus der ganzen Welt, dass diese mir insgesamt noch näher gerückt ist. Interessiert hatte sie mich allerdings schon immer und nicht nur Deutschland oder Europa.
Ich hatte auch eine Freundin, die in Israel gelebt hat und ihr Leben und das anderer unter Terrordrohung geschildert hat (z.B. automatisch im Bus nach Gepäckstücken Ausschau halten, die keinem zu gehöen scheinen, trotzdem weiter ins Cafe gehen, noch mehr Angstlöser unn Antidepressiva schlucken). Eine andere ist früher als Biologin in die indonesische sogenante Unruheprovinz Aceh gereist.
Meine Konsequenz heißt: Weiterleben, jedem Menschen mit Achtung, Freundlichkeit und echtem Interesse zu begegnen und vielleicht nachhaltigere Wege zu finden, zum Frieden beizutragen und anderen zu helfen, als irgendwo ein "like" anzuklicken und zu meinen, das reiche.
Viele Grüße,
Freundin der Weisheit
ich halte mich allgemein weitgehend fern von sozialen Netzwerken, Twitter etc..
Die zunehmende Emotionalisierung der Öffentlichkeit und Politik bleibt mir fremd und löst eher Sorge in mir aus.
Durch Diskussionen über die Anschläge ändert sich meist wenig. Wenn überhaupt, verstärkt sich eher das Misstrauen. Ich freue mich natürlich über Gegenbeispiele, wenn sich Menschen gegenseitig beistehen und ihre Freiheit nicht nehmen lassen wollen. Persönlich habe ich auch mit Fremden im Zug darüber diskutiert, weil einige sich ihrer Angst oder ihres Misstrauens schämten, da sie niemand unter Generalverdacht stellen wollten.
Mich stört der Fokus auf die islamistisch Anschläge in den westlichen Industrienationen, denn in vielen muslimischen oder gemischtreligiösen Staaten muss die Bevölkerung seit vielen Jahren tagtäglich irgendwie weiterleben, während Anschläge gegen sie verübt werden, Krieg oder Bürgerkrieg herrschen. Für die hängt bei uns dann keine Flagge auf Halbmast ...
Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten ist mir das besonders aufgefallen, z.B. bei der Unterstützung von Forschungsprojekten mit Proben von Familien aus dem Nahen Osten. Oft war unklar, ob diese Personen überhaupt noch am Leben waren und wenn ja, wo.
Ich hatte so viele Kollegen aus der ganzen Welt, dass diese mir insgesamt noch näher gerückt ist. Interessiert hatte sie mich allerdings schon immer und nicht nur Deutschland oder Europa.
Ich hatte auch eine Freundin, die in Israel gelebt hat und ihr Leben und das anderer unter Terrordrohung geschildert hat (z.B. automatisch im Bus nach Gepäckstücken Ausschau halten, die keinem zu gehöen scheinen, trotzdem weiter ins Cafe gehen, noch mehr Angstlöser unn Antidepressiva schlucken). Eine andere ist früher als Biologin in die indonesische sogenante Unruheprovinz Aceh gereist.
Meine Konsequenz heißt: Weiterleben, jedem Menschen mit Achtung, Freundlichkeit und echtem Interesse zu begegnen und vielleicht nachhaltigere Wege zu finden, zum Frieden beizutragen und anderen zu helfen, als irgendwo ein "like" anzuklicken und zu meinen, das reiche.
Viele Grüße,
Freundin der Weisheit

Nicht ärgern, nur wundern.
seufz.........
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