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    Hallo Träumerin,

    den Tipp von Bonny mit dem Lehrerrat finde ich auch gut.
    Es ist dessen ureigenste Aufgabe in einem solchen Fall, wie du ihn beschrieben hast zu vermitteln.

    Ich weiß nicht, aus welchem Bundesland du bist. Hier in NRW gibt es auch die Möglichkeit, sich an den schulpsychologischen Dienst zu wenden. Die sind nicht nur für die Schüler und deren Eltern da, sondern auch für das Personal an den Schulen. Sie haben Verschwiegenheitspflicht.

    Liebe Grüße

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      Hi Schnucke,

      ja, das wäre eine Möglichkeit. Vor 1,5 Jahren war ich beinah soweit, hatte bereits einen Termin, dann bin ich in Kur gekommen. Und: ich habe sehr das mit der Verschwiegenheitspflicht angezweifelt, da hier (im Landkreis) doch jeder jeden kennt!? Es fällt mir schwer, zu vertrauen ... :(

      [IMG]http://img94.*************/img94/1113/79yt.jpg[/IMG]

      Neulich auf einer Radtour aufgenommen.

      Ein Bild vom heutigen Tag:

      [IMG]http://img811.*************/img811/7394/l1zi.jpg[/IMG]

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        Heute habe ich meine Nichten wiedergesehen. Wie "tickt" ein 12-jähriges Mädchen? Was wünscht es sich, was will es? Da ich selber keine Kinder habe, fällt es mir total schwer, mich da reinzuversetzen.

        Fest steht, dass ich mit 12 Jahren sicherlich total anders drauf war als heute die "Kinder". Ich war tatsächlich noch richtig Kind.

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          Ja, bei mir "ist die Kacke am Dampfen". Ich bin so wütend!

          Nun habe ich schon wieder ein Gespräch bei der Chefin. Meine Kollegin hat es (wiederum!?) fertiggebracht. Es ist echt zum K.... Und das wird auch noch unterstützt! Das finde ich das allerschlimmste und es tut irre weh.

          Ich frage mich, woher diese Kollegin das Recht hat, so mit mir umzuspringen. Wer ihr das Recht gibt. Es ist eine bodenlose Frech- und Gemeinheit. Wir sind beide schon seit Jahren (sie ein/zwei/drei - was weiß ich wieviele Jahre - weniger) am selben Arbeitsplatz. Und: sie war selber schon einmal im Personalrat und geht so mit einem um? Fällt einem in den Rücken und schon wieder habe ich das Nachsehen? Das gibt's überhaupt nicht.

          Ich bin sowas von wütend, das glaubt ihr gar nicht!

          Ja, so fühlt sich Mobbing an. Und es scheint nicht aufzuhören. Wieso mischt sich diese Kollegin ständig in meine Arbeit ein? 25 Jahre habe ich doch gut gearbeitet und: ICH BIN NOCH NIE JEMANDEM IN DEN RÜCKEN GEFALLEN geschweige denn habe ich mich sowas von fies verhalten.

          Was bei uns abläuft ist nicht mehr normal.

          Eines weiß ich sicher: morgen habe ich einen Termin bei meiner Therapeutin, worüber ich superfroh bin. Ich hoffe, sie wird mich "wappnen" für dieses Gespräch. Außerdem nehme ich eine Personalrätin UND/oder die Beratungslehrerin mit. Ich hab sowas von die Schnauze voll, das glaubt ihr gar nicht. Jetzt geht die ganze Sch..., was ich vor 1,5 Jahren erlebt habe, offensichtlich schon wieder los. Nicht mehr mit mir!

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            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen


            Eines weiß ich sicher: morgen habe ich einen Termin bei meiner Therapeutin, worüber ich superfroh bin. Ich hoffe, sie wird mich "wappnen" für dieses Gespräch. Außerdem nehme ich eine Personalrätin UND/oder die Beratungslehrerin mit. Ich hab sowas von die Schnauze voll, das glaubt ihr gar nicht. Jetzt geht die ganze Sch..., was ich vor 1,5 Jahren erlebt habe, offensichtlich schon wieder los. Nicht mehr mit mir!
            Kann ich verstehen, dass Du wüten bist und ich finde es gut, wenn Du jemanden zum Gespräch mitnimmst.

            Warum die Kollegin das macht? Ich denke, dass kann sie Dir nur selber beantworten. Frage sie doch einfach mal, und was es ihr bringt, oder ob sie genau das braucht, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken?

            Und Deine Chefin würde ich gleich mal fragen, warum sie auf Intrigen reinfällt und da mitmacht.

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              Inwiefern SIEHT sie denn deine Arbeit? Kontrolliert sie die Arbeitsblätter der Schüler, oder Hefteinträge, oder das Tagebuch, oder fragt sie die Schüler aus?

              Ich kann mir das alles gar nicht vorstellen.

              Und ja, klingt schon ziemlich nach Mobbing, leider.

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                Jetzt geht die ganze Sch..., was ich vor 1,5 Jahren erlebt habe, offensichtlich schon wieder los. Nicht mehr mit mir!
                Ach ja, liebe Träumerin... ich befürchte, dass genau das leider, leider nicht passieren wird. Man wird dies und anderes weiterhin mit dir machen können, weil du es zulässt, dass sie es machen. Du gehst weiterhin auf jede Kritik ein und (und das ist in meinen Augen das furchtbare daran) hältst sie reflexartig für zulässig und berechtigt. Deine erste Reaktion ist nicht "Ist die Kritik berechtigt?", sondern "Ogottogottogott, da hat mich jemand kritisiert!". Deine Sichtweise ist nicht "Ich höre mir die Kritik an und wenn ich ein Fehlvehalten meinerseits sehe, werde ich versuchen, es zu ändern. Erkenne ich kein Fehlverhalten, dann geht mir die Kritik am Ar*** vorbei.", sondern du siehst dich kritisiert und gehst auf alles ein, nimmst es dir zu Herzen. Du schaust gar nicht mehr, ob der Kritiker Recht hat mit seiner Behauptung.

                Inzischen bist du meinem Empfinden nach so sehr misstrauisch gegenüber allem, was von außen an dich herangetragen wird und nicht 100-prozentig nach Zustimmung klingt, dass du nur noch aus Abwehr und Krallen und Wut und Hilflosigkeit bestehst.

                Was meinst du: was würde passieren, wenn irgend jemand etwas nicht 100-prozentig Positives über dich bzw. zu dir sagt, und du es, anstatt zu re-agieren, es ignorieren würdest? Kein Wenn und Aber, kein "ja, aber, wenn der doch...", kein "ich würde ja sooo gerne, aber...", nichts. Einfach nur die Frage an dich: Was glaubst du, würde passieren?

                Diese Frage (und die Ruhe, darüber nachzudenken) schenkt dir
                Missy

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                  Also eines muss ich doch sagen: ich fühle mich trotz allem um einiges freier/befreiter, was den ganzen Sch... angeht, als das letzte Mal. Natürlich trifft es mich, es geht nicht spurlos an mir vorüber.

                  Und ja, vielleicht reagiere ich auch "überempfindlich" nach dieser letzten Geschichte und mir fehlt inzwischen oftmals das Vertrauen. Außerdem bin ich in der Wiedereingliederung und weiß nicht genau, wie sich solche Ereignisse darauf auswirken!?

                  Danke euch allen. Ich wünsche mir, nur einfach wieder so arbeiten zu können, wie es all die Jahre zuvor waren. Mindestens 20 Jahre hat es gut geklappt; Jahre, in denen ich NIE zur Chefetage vorgeladen wurde. Überhaupt noch eines, was mir einfällt: in all den (vielen!) Jahren (die ich ausnahmslos Vollzeit gearbeitet habe) war ich - wenn es überhaupt mal "schwerwiegende" Probleme gab, NIE bei irgendwelchen Chefs.

                  Ein wenig frage ich mich schon, ob ich mit Veränderungen nicht mehr klarkomme. Ob ich "hinterdrein hinke" inzwischen!? Ob ich (zu) alt geworden bin? In diesem Job? Sind 25 Jahre zu viel?

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                    Hallo liebe Träumerin,

                    ein paar Gedanken und Fragen zu deinem Problem aus der Sicht einer Schulleiterin:

                    Deine Chefin MUSS einem Problem nachgehen, wenn es an sie herangetragen wird. Auch wenn sich dann herausstellt, dass an den Vorwürfen nichts dran ist. Insofern gibt es hier erstmal nichts zu beanstanden. Die Frage ist natürlich, wie sie dann das Gespräch gestalten wird.

                    Weißt du denn schon, was die Kollegin dir genau vorwirft?
                    Woher kommt deine Wut? Fühlst du dich zu Unrecht kritisiert oder findest du es nur unkollegial, dass die Kollegin ihre Kritik an dir zu der Chefin trägt?

                    Kindern bringen wir bei zu unterscheiden, was "Petzen" ist und was "Hilfe holen" ("Annika popelt schon wieder!" ist Petzen, "Annika piekt mich immer mit dem Bleistift!" ist Hilfe holen).
                    Petzt deine Kollegin oder holt sie sich Hilfe bei eurer Chefin?
                    Oder konkreter gefragt: Will sie dich "einfach nur" denunzieren und in Misskredit bringen oder verursacht dein Verhalten wirklich oder vermeintlich (in den Augen der Kollegin) einen Schaden, unter dem sie zu leiden hat?

                    Liebe Grüße von der Schulschnucke

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                      Zitat von Schnucke Beitrag anzeigen
                      Hallo liebe Träumerin,

                      ein paar Gedanken und Fragen zu deinem Problem aus der Sicht einer Schulleiterin:

                      Deine Chefin MUSS einem Problem nachgehen, wenn es an sie herangetragen wird. Auch wenn sich dann herausstellt, dass an den Vorwürfen nichts dran ist. Insofern gibt es hier erstmal nichts zu beanstanden. Die Frage ist natürlich, wie sie dann das Gespräch gestalten wird.

                      Weißt du denn schon, was die Kollegin dir genau vorwirft?
                      Woher kommt deine Wut? Fühlst du dich zu Unrecht kritisiert oder findest du es nur unkollegial, dass die Kollegin ihre Kritik an dir zu der Chefin trägt?

                      Petzt deine Kollegin oder holt sie sich Hilfe bei eurer Chefin?
                      Oder konkreter gefragt: Will sie dich "einfach nur" denunzieren und in Misskredit bringen oder verursacht dein Verhalten wirklich oder vermeintlich (in den Augen der Kollegin) einen Schaden, unter dem sie zu leiden hat?

                      Liebe Grüße von der Schulschnucke
                      Hi Schulschnucke,

                      meine Kollegin "quält" mich bereits seit Jahren. Immer und immer wieder. Leider. Ich habe immer versucht, stillzuhalten. Vor allem ihr aus dem Weg zu gehen. Fachlich haben wir (leider) immer wieder miteinander zu tun: wir unterrichten die selben Fächer.

                      Meiner Meinung spielt sie sich immer als die Person auf, die alles richtig und noch richtiger macht und ich immer falsch und noch "falscher". Seit Jahren. Sie stresst ohne Ende. In unserem Beruf haben wir ja auch eine gewisse pädagogische Freiheit, die SIE mir nie zugestanden hat. Muss man immer einer Meinung sein?

                      Das heißt nun nicht, dass ich mich "querstelle" (meine ich) und nur meinen Weg gehe. An irgenwelche Regeln/Beschlüsse versuche ich mich genauso zu halten wie alle anderen auch.

                      Ehrlich: ich weiß nicht (und will es ehrlich gesagt/wollte es bisher nicht!) ob sie alles so einhält usw. Jede/r macht mal Fehler!? Allerdings scheint sie perfekt und sogar noch perfekter zu sein und ich bin diejenige, die alles falsch macht.

                      Schnucke, ich fühle mich zu unrecht kritisiert, da ich immer versuche, alles richtig zu machen. Wie jede/r eben.

                      Ja, ich fühle mich zu unrecht kritisiert! Nochmal: das geht schon seit Jahren so, nun scheint es zu eskalieren. Und: es ist unkollegial.

                      Nochmal: im Januar dieses Jahres habe ich meine Urkunde für dieses "Jubiläum" (hahahaha) erhalten. Und nun, seit 1,5 - 2 Jahren mache ich alles/vieles falsch?

                      Ich versuche noch immer fair mit den Schülern - genauso übrigens wie mit meinen Kollegen - umzugehen. Mir liegt es mehr als fern über andere und ihre Arbeitsweise (wie auch immer) zu urteilen geschweige mich (als Kollegin) einzumischen und dann zur Chefetage zu rennen!

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                        ich möchte kurz zwischenreinschieben, dass ich sehr toll finde dass du dich wehren möchtest.

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                          Hallo liebe Träumerin,

                          an meiner letzten Schule hatte ich so ein "Schätzchen" im Kollegium, die mich sehr an deine Kollegin erinnert. Sie schrieb sich immer alle "Verfehlungen" der Kolleginnen in einer Kladde mit Datum und Uhrzeit akribisch auf, um sie ihnen bei für sie passender Gelegenheit um die Ohren hauen zu können oder um damit zu mir zu rennen. Sie machte also einen auf Kontrolletti, was allenfalls beim Vorliegen einer wirklichen Verfehlung der Schulleitung zustehen würde. Sie war also eine olle Petzliese . Ich hab sie auflaufen lassen mit ihrem ätzenden Verhalten. Wenn sie mit Vorwürfen über die Kolleginnen zu mir kam, hab ich ihr immer wieder die Frage gestellt, ob sie grade petzt oder sich Hilfe holt. Hab sie also wie ein kleines Kind behandelt ....und kindisch war ihr Verhalten ja auch.
                          Sie war auch ohne mein Eingreifen im Kollegium schnell total unbeliebt und wurde zur Außenseiterin. Dagegen hab ich aber nichts unternommen, war ja ihre eigene Schuld.

                          Was halten die anderen KollegInnen von deinem Quälgeist?
                          Macht sie so was wie mit dir auch mit anderen aus dem Kollegium?
                          Und seid ihr die einzigen mit euren Fächern an der Schule? Wenn es um das Fach/ die Fächer geht: Könnte die Fachkonferenz neue Beschlüsse fassen, die dir helfen könnten?

                          Ich geh jetzt mal offline, hab morgen einen langen anstrengenden Tag (Stellenbesetzungskonferenz und Klassenbildung fürs neue Schuljahr ).

                          Schlaf gut und bewahre die Ruhe!

                          Liebe Grüße

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                            Hallo liebe "Schul-"Schnucke,

                            da scheinst du eine Schulleiterin der anderen Art zu sein!? Danke für deine Rückmeldung.

                            @alle Forumels:

                            Mir geht es heute doch etwas besser. Auf jeden Fall fühle ich mich gestärkter als bei dem damaligen Gespräch/Einladung zur Chefin.

                            Ich lasse mir doch mein Leben, das ich sehr gerne lebe (!), von niemandem "kaputt" machen/verderben. Nein!

                            Manchmal frage ich mich nach den Motiven, wie es sein kann, dass jemand so handelt wie ich es erlebe!?

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                              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                              ...

                              Mir geht es heute doch etwas besser. Auf jeden Fall fühle ich mich gestärkter als bei dem damaligen Gespräch/Einladung zur Chefin.

                              Ich lasse mir doch mein Leben, das ich sehr gerne lebe (!), von niemandem "kaputt" machen/verderben. Nein!

                              Ich mag mal ein Feedback hier lassen: Das Obige hat für mich Kampfgeist der positivsten Sorte! Ich lese hier ein eindeutiges Ja zu Dir, zu Deinem Leben! - Wundervoll!


                              Manchmal frage ich mich nach den Motiven, wie es sein kann, dass jemand so handelt wie ich es erlebe!?

                              Nach meiner Erfahrung führen Gedanken bezüglich Verstehen-Wollen dieser "Arsch-Engel" zu nix! - Letztlich bringt sie Dich endlich in Wallung, für Dich einzustehen! So what....

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                                Ich lasse mir doch mein Leben, das ich sehr gerne lebe (!), von niemandem "kaputt" machen/verderben. Nein!
                                Das finde ich eine prima Einstellung. Nur teile ich die Einstellung von Missy, dass du dich nicht so verhältst. Im Gegenteil, du lässt dir gerade das Leben von jemandem verderben. Und all dein Wahrnehmen und Empfinden focussiert scheinbar nur noch auf das eine Thema. Du scheinst keine "Reserven" zu haben, (schöne, angenehme) Dinge, die für dich die selbe Wichtigkeit haben wie Ärger im Job oder mit der Freundin oder der Telefongesellschaft. Dann nämlich bekommt so eine negative Situation nicht so viel Gewicht, ganz einfach deshalb, weil andere Dinge auch Gewicht habe.

                                Natürlich ist es wichtig, auf Angriffe einzugehen. Aber man sollte es mit einem besonnenen Kopf können. Und man sollte in der Lage sein, innerlich soweit Abstand von der Situation zu nehmen, dass man sie sich anschauen und daraufhin entscheiden kann, ob sie wichtig ist und ob man eine Lösung finden kann. Manchmal ist es auch besser, eine Situation einfach zu meiden.

                                Was ich damit sagen will: Ich empfinde dich als passiv, du lässt alles auf dich zukommen und reagierst dann. Warum nicht mal agieren, selber machen und vor allen Dingen selber entscheiden, wer was mit dir machen kann?

                                Denn "machen" kann man's nur mit Menschen, die es mit sich machen lassen. (Und das ist jetzt nicht nur so ein Spruch, das weiß ich aus eigener langjähriger und leidvoller eigener Erfahrung.)

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