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    hm, doe_maar, ich empfinde deinen post ein wenig als entmutigend... ist es nicht toll, dass träumerin es endlich einmal aussprechen kann, dass sie sich von solchen leuten nicht mehr ihr leben versauen lassen möchte? und sich selbst das zugestehen, dass man sich wehren darf und das auch zu fühlen, nicht nur vom kopf her.

    ich denke mit dieser einstellung ist sie doch gerade dabei, sich auf den weg zu machen und ins tun zu kommen. es ist ein wichtiger schritt und dem werden sicher weitere folgen.


    mit den 'reserven' hast su sicherlich recht; nur muss man ja mal irgendwo anfangen und jetzt steht es konkret an. wäre schade dann zu sagen, 'ich muss erst reserven aufbauen, bevor ich mich wehren kann'. das geht doch paralell, oder?

    oder habe ich was falsch verstanden? :)

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      Ich danke euch allen sehr für eure Unterstützung, für die ich sehr dankbar bin.

      Das, wovor ich Angst habe, ist, in Tränen auszubrechen bei dem Gespräch (ich hab doch bei solchen Situationen nah am Wasser gebaut, da ich keinerlei Konflikte/Auseinandersetzen mag).

      Und dann habe ich Angst davor, das Falsche zu sagen/falsch/unüberlegt zu reagieren (da ich meine, ich muss sofort ein Antwort auf alles geben). Ich denke mal, ich muss total aufpassen, da ich noch in der Wiedereingliederung bin. Ja, ich habe auch Angst davor, dass man mir nachher "aus allem einen Strick drehen kann".

      Ich wünsche mir sehr, dass die Personalrätin, die ich dabei habe (diesmal eine andere als bei dem letzten Gespräch) mich unterstützen kann, mir zur Seite steht, wenn es "brenzlig"/heikel wird.

      Ja, ich habe Angst!

      PS: Am liebsten würde ich meiner Therapeutin schreiben. Allerdings möchte ich sie auch nicht ständig mit meinem Sch... zumüllen ... Was soll sie auch machen. Sie hat mir schon so viele wertvolle Tipps gegeben. Was letztendlich wieder alles in dem Gespräch ansteht, was ich mit ihr so natürlich nicht besprechen konnte, keine Ahnung. Da bin ich dann einfach unvorbereitet. Und muss "tough" reagieren ...
      Zuletzt geändert von ; 19.06.2013, 20:03. Grund: PS angefügt

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        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
        Am liebsten würde ich meiner Therapeutin schreiben. Allerdings möchte ich sie auch nicht ständig mit meinem Sch... zumüllen ... Was soll sie auch machen. Sie hat mir schon so viele wertvolle Tipps gegeben. Was letztendlich wieder alles in dem Gespräch ansteht, was ich mit ihr so natürlich nicht besprechen konnte, keine Ahnung. Da bin ich dann einfach unvorbereitet. Und muss "tough" reagieren ...
        Sorry, aber genu dafür ist doch Deine Therapeutin da., dafür wird sie bezahlt. Müll sie mit Deinen Ängsten zu. Je mehr, desto besser, denn wenn Du alles bei ihr preisgibst, kann sie Dir besser helfen.

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          der wolle hat recht, die kriegt geld dafür ;) das ist der egal, träumerin. und falls su gerade ungelegen kommst ist es ihre aufgabe sich von dir abzugrenzen, nicht deine für sie mitzudenken. das ist eine akutsituation, trau dich!

          wegen der tränen: ist mir schon passiert in einer heiklen berufl. situation. ja, erst war es für alle etwas komisch im ersten moment - aber letztendlich hat es keinen gejuckt und es ist menschlich, schliesslich geht es ja auch um was. du hast von mobbing gesprochen mMn ist es kein echtes desaster, wenn da mal ein paar tränen fliessen, denn du bist ja als beamtin abgesichert, keine probezeit oder dergleichen. ich möchte dir nur die angst davor nehmen, denn umso mehr du darüber nachdenkst,umso weniger kannst du dich auf das gespräch konzentrieren und um so wahrscheinlicher ist es, dass es tatsächlich passiert.

          wegen dem sofort-antworten; SUPER dass du das selber erkennst. versuch erst mal tief luft zu holen nach einem beitrag der anderen und nicht sofort zu antworten, und vor allem rechtfertige dich nicht sofort für alles; überlege kurz ob es angemessen ist.

          personalrätin: wie gut kommst du mit ihr klar, wie gut hast du sie 'eingeweiht'? rechnest du mit unterstützung von ihrer seite?

          was ich nicht so ganz verstehe sind die auswirkungen auf die wiedereingliederung, über die du dir sorgen machst. was genau kann denn da passieren?

          auf jeden fall drücke ich feste die daumen. ist das gespräch schon morgen?

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            Liebe Träumerin,

            ich bin in solchen Gesprächen oft auch nicht so schlagfertig und emotional sehr "hochtourig". Mir hat es geholfen, daß ich mal irgendwo Tricks gelesen habe, wie man Zeit gewinnt. z.B. kann man auf eine aufwühlende oder doofe Frage erstmal die Frage "zurückgeben", sozusagen als eine fragende Zusammenfassung:
            z.B.
            Sie wollen wissen,....?
            Habe ich Sie richtig verstanden, daß....?

            Das ist erstmal neutral und man kann sich ein bisschen besser die Antwort überlegen. Und der Gegenüber muß erstmal noch einmal seine Gedanken erläutern. Da kommt manchmal schon ein etwas anderer Zungenschlag heraus, habe ich inzwischen festgestellt.

            Und wenn es ganz dicke kommt, kann man auch um eine Mini-Pause bitte, weil man mal zur Toilette müßte. Das ist nicht schlecht, wenn die Tränen locker sitzen. dann kann man sich ein paar Minuten beruhigen. Und die anderen sind irgendwie unterbrochen und aus dem Faden. Wenn man Glück hat, kann das Gespräch dann ganz anders weiter gehen. Aber das habe ich noch nicht ausprobiert.

            Soweit erstmal meine SOS-Maßnahmen. Es gibt sicher noch mehr davon. Dir viel Glück!

            Glühwürmchen

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              Du kannst auch z.B. vorschlagen, dass die "Beschwerde" der Kollegin mal schriftlich formuliert wird.
              Dann wird sie sich gut überlegen, ob sie das macht.
              Und du hast was in der Hand und kannst alles Punkt für Punkt widerlegen, und zwar daheim.

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                Ihr seid so lieb, ich kann's gar nicht sagen. So viel Unterstützung.

                Seit fünf Minuten bin ich daheim - nun kommen die Tränen. Es schmerzt alles so sehr und tut weh.

                Natürlich ist vieles schief gelaufen nach diesem ersten Gespräch vor 1,5 Jahren. Ich war so wütend oftmals und habe mich so alleingelassen gefühlt. Damals war ja alles anonym passiert und mir wurden keinerlei Namen genannt, wer sich da überhaupt beschwert hatte ...

                Diesmal war es klar, wer sich beschwert hat. Jetzt gibt es wenigstens einen Namen. Ob es das leichter macht? Seit Jahren haben wir Schwierigkeiten miteinander. Nie mache ich der Kollegin irgendetwas recht und immer "piesakt" sie mich. Und ich? Ich bin ihr immer aus dem Weg gegangen. Nur wenn es sein MUSSTE, und das muss eben immer mal wieder, da wir dieselben Fächer unterrichten, hatten wir Kontakt.

                Zu dem Gespräch heute: es ist nun tatsächlich so, dass ich all diese Punkte, die mir genannt wurden, auch schriftlich bekommen habe und eine Woche lang Zeit habe, schriftlich Stellung zu nehmen.

                Jeden Punkt/jedes Argument, das mir dazu einfällt, werde ich mir sofort notieren, damit ich es dann alles schrifltich verfassen kann.

                Ach, und noch was. In dem Gespräch habe ich NICHT geheult. Gestern abend habe ich noch nach Tipps geschaut, was ich evtl. dagegen tun kann, um nicht in Tränen auszubrechen. Und: es hat funktioniert! Ein paar Mal war es zwar grenzwertig, jedoch - ich habe es geschafft!

                Jetzt muss ich mich erst einmal wieder sortieren. Bevor es wieder zur Arbeit geht ...

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                  Träumerin, wenn es nicht zu privat bzw. intim ist, kannst du vielleicht mal 1 Punkt hier einstellen, was moniert wird von der Kollegin?
                  Ich war ja auch Lehrerin und kann mir einfach nicht vorstellen, was jemand an meinem Unterricht zu bemängeln gehabt hätte, weil ja niemand dabei ist.
                  Ich hätte auch den Unterricht von Kollegen nicht beurteilen können, keinen blassen Schimmer, was dort abgelaufen ist, nur das, was Schüler so erzählen, und darauf kannst du dich ja nicht verlassen.

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                    Oder ihr beiden sprecht mal per PN darüber. Ich glaube, das könnte Träumerin helfen.

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                      Ja, gerne.

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                        Sag mal , Träumerin, musst du dich eigentlich rechtfertigen für deinen Unterricht?
                        Du hast doch alle Examina bestanden; was ist mit der viel gerühmten pädagogischen Freiheit?

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                          Liebe Träumerin,
                          das hast du gut gemacht. Obwohl nah am Wasser gebaut, trotzdem durchgehalten, das war echt super . Da mußt du dich doch gleich mal selber loben.

                          Es ist gut, daß du die "Beschwerden" schriftlich bekommen hast, so kannst du in Ruhe daran arbeiten und es in aller Ruhe formulieren - schriftlich ist da besser.

                          Außerdem ist es jetzt auch gut, daß du weißt, woher der Wind weht. Wenn die Sache ausgestanden ist, würde es wohl jeder verstehen, daß du mit dieser Kollegin nicht mehr arbeiten willst, da ja jegliche Vertrauensbasis zerstört wurde.

                          Dann wünsche ich dir jetzt gelungene Formulierungen und einen schönen Abend.

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                            Hallo Träumerin,

                            mir kannst du auch gerne PN schreiben, wenn ich dir mit Tipps für Formulierungen oder Ähnlichem helfen soll.

                            Liebe Grüße und Ohren steif halten!

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                              Ohne im Moment auf alle eure Beiträge einzugehen - bin noch zu fertig - möchte ich etwas hierlassen.

                              Genau im richtigen Moment kam eine E-Mail von (m)einer Mitpatientin. Wir hatten uns schon einmal im Herbst getroffen bei einer Veranstaltung, die mehr als traurig geendet hat ...

                              Nun hat sie demnächst für ein paar Tage Urlaub und möchte an unseren Kur-/Rehaort zurückkehren. Hat mich gefragt, ob ich Zeit habe, dass wir uns dort treffen. Oh ja! Das kommt für mich genau richtig. Einfach wieder ohne Druck, ohne irgendwas, ICH sein können.

                              Am liebsten möchte ich sofort losfahren. Wenn mir das jemand letztes Jahr vor meinem Aufenthalt gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt.

                              Mir bedeuten diese vielen Wochen rückblickend so viel. Okay, vielleicht verkläre ich auch inzwischen viel(es). Jedoch war auch so vieles positives, was ich nicht mehr missen möchte und auch nicht mehr vergessen werde. Da gab es Zeiten und Orte, an die ich mich gerne mit wunderbaren Menschen erinnere und die mir so viel gaben.

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                                Wie geht es denn nun weiter?

                                Hast du Stellung genommen?

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