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    Zitat von Träumerin!?
    Mir ist bewusst: so etwas werde ich wohl in meinem Leben nie mehr (wieder) erlangen. Dazu bin ich einfach schon zu alt. Es geht nicht mehr! Punkt, Schluss, vorbei.
    Sorry, wenn ich jetzt etwas hart schreiben sollte. Zu alt ist man nur im Kopf und letzendlich ist es der Wille etwas ändern zu wollen, was zählt.

    70jährige springen das erste mal Fallschirm, 80jährige fliegen das erste mal mit dem Flugzeug, im Altersheim lernt die 80jährige Frau Müller den 85jährigen Herrn Meier kennen und geht eine Beziehung mit ihm ein. Und eine Frau, die noch nicht mal halb so alt ist schreibt, sie ist zu alt? Irgendwie will mir das nicht in den Kopf herein, außer, sie ist an ihrem Singelleben gewöhnt und ist nicht bereit, sich für eine Beziehung zu ändern, weil sie es sich (vielleicht unbewusst?) in diesem Leben gemütlich gemacht hat?

    Ich bin zu alt würde ich in diesem Fall zwischen den zeiten mit "Ich will nicht" übersetzen.

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      Danke euch.

      Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt!? Es ist vielmehr die Angst. Und ja, Blockaden und Hemmnisse.

      Die Angst vor allem, die dominiert.

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        Ich bin zu alt würde ich in diesem Fall zwischen den zeiten mit "Ich will nicht" übersetzen.


        Angst! Mit Anfang 20 habe ich so viel weniger über alles nachgedacht ...

        Zu alt ist man nur im Kopf und letzendlich ist es der Wille etwas ändern zu wollen, was zählt.

        Gut, dass das hier sonst niemand, dass du das Wolle (eben diese Angst), nicht kennst! Ja, die Angst ist es, die mich hemmt. Schlechte Erfahrungen usw. Oftmals empfinde ich nicht mehr die Lockerheit wie vor - na ja zum Beispiel - 20 Jahren.

        Ich kann es einfach nicht besser beschreiben.

        Kommentar


          Kannst du denn greifen, wovor du Angst hast?

          Also nun speziell auf eine Partnerschaft bezogen. Ist es die Angst, niemanden zu finden wenn du dich dafür entschließt. Oder die Angst, dass es nicht klappen könnte? Wo genau beginnt deine Angst denn?

          Kommentar


            Liebe Träumerin,

            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
            Gut, dass das hier sonst niemand, dass du das Wolle (eben diese Angst), nicht kennst! Ja, die Angst ist es, die mich hemmt. Schlechte Erfahrungen usw. Oftmals empfinde ich nicht mehr die Lockerheit wie vor - na ja zum Beispiel - 20 Jahren.
            Was macht Dich so sicher, dass niemand hier diese Angst kennt? Vermutlich ist es wiederum die Angst selbst, die einen denken lässt, dass niemand ermessen kann, wie angsterfüllt man tatsächlich ist und wie aussichtslos es einem erscheint, diese Angstschwelle jemals überwinden zu können. Die Angst isoliert einen irgendwie. Deswegen möchte ich Dir sagen: Auch ich habe einige Zeit unter sehr starker Angst gelitten. Jede Nacht kamen die Panikattacken, weil ich nicht die leiseste Ahnung hatte, wie es mit mir weitergehen sollte. Ich sah mich offenen Auges in die Katastrophe rennen und wusste nicht, wie ich diesen Lauf stoppen sollte, ohne alles übrige zum Einsturz zu bringen. Ich wusste schlichtweg keinen Ausweg und so lief alles immer nur weiter auf den Abgrund zu - bis ganz kurz davor. Und dann wurde die Sache so existentiell, so lebensbedrohlich ernst, dass ich nur noch die eine Entscheidung hatte: "Leben oder Nicht-Leben".

            Wenn man sich an diesem Punkt befindet, werden alle anderen scheinbar so wichtigen Aspekte, die einen vorher davon abgehalten haben zu handeln, nebensächlich und alle äußerlichen Überlegungen ("was wird XY denken?", "Wie kommt das bei YZ an?" etc.) schlichtweg gleichgültig. Dann geht es nur noch um Überleben oder Sterben (wobei ich viel zu lange an diesen äußeren Dingen festgehalten habe, sonst wäre es gar nicht so weit gekommen mit mir). Dass man überleben will, merkt man vor allem daran, dass man an diesem Punkt immer noch Angst hat. Angst ist das Warnsignal des Lebens in uns, und je ärger sie einem zusetzt, desto bedrohter fühlt es sich. Angst ist der Hilferuf der Seele, di uns damit sagen will: "Handle! Befreie mich! Gib mir Raum!"

            Dass man sich angesichts dieses Hilferufs erstmal völlig überfordert fühlt und einfach keine Idee hat, was man denn konkret tun kann, um die eigene Seele zu befreien, ist nur allzu natürlich. Aber es ist, so denke ich, sehr wichtig, sich dieser Angst zu stellen und auf das zu lauschen, was die Seele sich wünscht, wo sie Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten entdeckt, wo sie sich schlichtweg wohlfühlt und Kraft schöpfen kann. Das sind die Bereiche, auf die man sich zunehmend zubewegen sollte, damit die Seele eine Überlebenschance hat. Und ich wünsche Dir sehr, dass Du diese Räume bald für Dich findest!

            Alles Gute und danke für die schönen Bilder
            sagt
            Chaja

            Kommentar


              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

              Gut, dass das hier sonst niemand, dass du das Wolle (eben diese Angst), nicht kennst! Ja, die Angst ist es, die mich hemmt. Schlechte Erfahrungen usw. Oftmals empfinde ich nicht mehr die Lockerheit wie vor - na ja zum Beispiel - 20 Jahren.
              Würde ich jetzt nicht bestätigen, dass ich keine Ängste kenne. Ich glaube, die hat jeder und einer, der mir erzählen will, er kenne keine Ängste, dem glaube ich nicht. Aber Angst ist etwas anderes, als zu alt.

              Klar, je älter man wird um so mehr Lebenserfahrungen hat man. Positive, wie negative und die negative Erfahrungen will man nicht wiedeholen und wenn jetzt eine Situation kommt, die mit negativen Erfahrungen belastet ist, mache ich lieber überhaupt nichts, aus lauter Angst, enttäuscht zu werden. Wenn man an diesem Zustand etwas ändern will, solte man sehen, dass man diese Ängste in den Griff bekommt. und das kann man in jedem Alter starten.

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                Liebe Träumerin,

                also der Faktor Alter ist ausgeräumt ? Du bist noch nicht 80+?

                Ich habe mich gefragt, weil du geschrieben hattest, daß es dir schwer fällt, dich selbst zu mögen, wie dann andere dich mögen sollen? Zuerst mußt du dich selber mögen, dann kommen die anderen.

                Fange jetzt damit an. Sonst wirst du vermutlich fünf Minuten vor Schluss denken: "Ach hätte ich doch nur..." Du mußt jetzt leben, jetzt lachen, jetzt Spaß haben und nicht morgen, oder übermorgen, oder nächstes Jahr. Also überwinde dich, fang an, dich anzunehmen und zwar jetzt. Alles andere ergibt sich dann von selbst.

                Kommentar


                  Guten Morgen an euch alle,

                  habt erst einmal lieben Dank für eure Unterstützung. Auf alles schaffe ich wahrscheinlich wegen meiner momentanen Verfassung nicht einzugehen.

                  Gestern war der totale Zusammenbruch. Und eindeutiger ging es gar nicht von meiner Kollegin: Das ist Mobbing pur, was sie betreibt. Sie fällt mir "total in den Rücken".

                  Das schlimmste ist, dass ich mich total alleingelassen fühle. Da haben wir die Wände zugepflastert mit "feedback-Kultur", Umgang untereinander, "Beschwerdemanagement" usw.

                  Papier ist geduldig! Die Außenwirkung, die das alles darstellen soll, ist zum K... Nur: daran halten, das gilt für manche nicht ...

                  Ich war so fix und fertig gestern, dass ich sogar nachmittags nicht mehr zur Arbeit gehen konnte. Und heute morgen, da wäre in unserem Haus eine Fortbildung gewesen, die ich sehr gerne mitgemacht hätte. Nur: eben diese Kollegin, die mich mobbt, ist dabei und ich weiß, dass ich gerade nicht bei so einer Veranstaltung im selben Raum mit ihr sein möchte.

                  Das, was ich weiß: so mache ich nicht weiter! Ich muss endlich "aufwachen" und ihr mal "paroli" bieten. So lasse ich nicht mehr mit mir umspringen.

                  Das Problem ist, dass ich immens Schwierigkeiten damit habe. Im Kopf/in meinen Gedanken, ja, da klappt das gerade einigermaßen, da ich total wütend bin.

                  Auf jeden Fall lasse ich mich auf keinerlei Diskussion mehr mit ihr ein. Es kommt nämlich grundsätzlich ein "Ja aber" von ihr und ich gerate dann in die Rechtfertigungsschleife.

                  Bei der gestrigen Situation ärgere ich mich auch noch über mich selber. Da ich heulend rausgerannt bin. Das darf mir einfach nicht mehr passieren.

                  Wie bescheiden ist das gerade alles ... Ich möchte einfach einmal wieder GERNE zur Arbeit gehen.


                  Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                  Fange jetzt damit an. Sonst wirst du vermutlich fünf Minuten vor Schluss denken: "Ach hätte ich doch nur..." Du mußt jetzt leben, jetzt lachen, jetzt Spaß haben und nicht morgen, oder übermorgen, oder nächstes Jahr. Also überwinde dich, fang an, dich anzunehmen und zwar jetzt. Alles andere ergibt sich dann von selbst.
                  Ich glaube, das mache ich jetzt zu meinem Lebensmotto.

                  Wenn ich mich wieder einigermaßen aufgerappelt und die gestrige Geschichte verdaut habe.

                  Danke euch allen!

                  Kommentar


                    Mir hilft der Satz: Dafür stehe ich nicht mehr zur Verfügung.
                    Kannst du auch zu deiner Kollegin sagen, dich rumdrehen und gehen.

                    Und: Sag ruhig zu ihr: Ich rechtfertige mich nicht. Punkt.

                    Kommentar


                      Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigen
                      Und mit Mitte vierzig zu alt sein, um etwas zu verändern... also ich glaube, am ALTER liegt das wirklich am wenigsten. Das sind wohl eher Blockaden/Hemmnisse, die einen von etwas abhalten. Oder eben Bequemlichkeit. Oder beides zusammen im schlimmsten Fall.
                      Meist sind es die von dir erwähnten Blockaden/Hemmnisse, die von der Angst vor der Veränderung hervorgerufen werden - es sind Argumente und Rechtfertigungen, die - wie bei Träumerin - quasi alle auf Glaubenssätzen beruhen.
                      Sie weiss es, sie spürt es und will "da raus". Was aber nützt das "Rauswollen", wenn sie die Klinke nicht findet, um die Tür zu öffnen (weil die Tür offen ist) - oder - wenn die Angst vor dem, was kommen wird noch größer ist, ... weil sie nicht an sich glaubt.

                      Sie hält sich mit ihren hochgeschaukelten Emotionen jeweils selbst unten. Das Tragische daran ist, dass sie das "kognitiv" weiss, dieses Wissen aber nicht ausreicht, um den inneren Prozess ins Rollen zu bringen.
                      Eigentlich braucht sie "keine Klinke" um aus ihrem Teufelskreis rauszugehen. Die Tür steht ja auf ... es ist ausschießlich die Angst den Übergang nicht "allein" zu schaffen ... und das stimmt mit dem überein, dass sie dauernd Kontakte/Freunde sucht. In Wirklichkeit sucht und will sie (endlich) sich selbst finden, ihren einzig möglichen "besten Freund" ... so wie ihn sich idealerweise vorstellt. Die "teuflische" Ambivalenz zwischen "der Suche nach sich selbst" und der "Hoffnung auf den "besten Freund" ist die, dass sie das sehr geringe Vertrauen, das sie in sich als erlebten Menschen hat, schon nachhaltig auf ihren "besten Freund" übertragen/projiziert hat.
                      Zitat von Träumerin!?
                      Ja, die Angst ist es, die mich hemmt. Schlechte Erfahrungen usw. Oftmals empfinde ich nicht mehr die Lockerheit wie vor - na ja zum Beispiel - 20 Jahren.
                      Ihr "bester Freund" ist mit ihre "gealtert" und hat sie "im werdenden Alter" (zwischen all den Jahren) sozusagen im Stich gelassen (so etwa mag sie das empfinden) - SIE hat sich selbst im Stich gelassen ... und diese intrinsische "gespürte" Erfahrung, diese riesige Ent-Täuschung macht es ihr "ohne Hilfe" unmöglich, "über die Schwelle zu treten".

                      Es ist für sie eine Zwickmühle. Egal wie sich dreht oder kehrt, sie steht "in ihren Augen" immer vor dem Aus, ... vor einer Mauer.

                      @ Traumerin

                      Ich habe das ganz bewusst "in der dritten Person" erzählt. Es sind nur meine Gedanken, die du selbstverständlich ablehnen kannst. Vielleicht hilft es dir ja, dich trotzdem selbst mal "völlig unparteiisch", sozusagen losgelöst von dir selbst, von außen zu betrachten. Damit meine ich wirklich "losgelöst" von dir, so als würdest du diese Person, die du betrachtest noch nicht kennen und wolltest sie "erforschen" und herausfinden, was du ihr geben könntest, damit sie - nur für den Anfang - erst mal wieder "richtig atmen kann".

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                        hallo träumerin,

                        ich hoffe das kleine OT (?) ist ok.

                        halllo sheperd, für mich lesen sich deine ausführungen sehr schlüssig (unabhängig davon ob sie auf träumerin persönlich nun wirklich zutreffen, das kann nur sie beurteilen).
                        die idee mit dem sich beobachten in der dritten person spricht mich sehr an- jedoch habe ich hier wieder das problem, dass ich ein ganz konkreter mensch bin: was heisst das in der praxis? WIE beobachte ich mich selbst? wie kann man das im alltag üben, ist es eine art inneres selbstgespräch?

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                          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                          Gestern war der totale Zusammenbruch. Und eindeutiger ging es gar nicht von meiner Kollegin: Das ist Mobbing pur, was sie betreibt. Sie fällt mir "total in den Rücken".

                          Das schlimmste ist, dass ich mich total alleingelassen fühle. Da haben wir die Wände zugepflastert mit "feedback-Kultur", Umgang untereinander, "Beschwerdemanagement" usw.

                          Papier ist geduldig! Die Außenwirkung, die das alles darstellen soll, ist zum K... Nur: daran halten, das gilt für manche nicht ...

                          Ich war so fix und fertig gestern, dass ich sogar nachmittags nicht mehr zur Arbeit gehen konnte. Und heute morgen, da wäre in unserem Haus eine Fortbildung gewesen, die ich sehr gerne mitgemacht hätte. Nur: eben diese Kollegin, die mich mobbt, ist dabei und ich weiß, dass ich gerade nicht bei so einer Veranstaltung im selben Raum mit ihr sein möchte.

                          Das, was ich weiß: so mache ich nicht weiter! Ich muss endlich "aufwachen" und ihr mal "paroli" bieten. So lasse ich nicht mehr mit mir umspringen.
                          Kannst du die Situationen nicht mit deiner Th. durchsprechen? Du kennst ja die Argumentationendeiner Kollegin.
                          Vielleicht - spontaner Gedanke - solltest du den Begriff "Mobbing" wirklich mal fallen lassen?

                          Mal abgesehen davon ist das ja kein Einzelfall. Bei uns gibt es auch solche "Exemplare", und da muss man dagegen vorgehen. Es ist hart, aber ich habe auch gelernt, dem Gegenwind standzuhalten. Und mittlerweile kommt mir keiner mehr blöd...

                          Und glaube mir, man kann das lernen! Was es braucht, ist Mut. Viel Erfolg!

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                            @ Reifende

                            Gibt es die Möglichkeit, sich eine Supervision zu "gönnen", ich meine jetzt vom Arbeitgeber aus, nicht privat ?

                            @ Maika
                            habe ich hier wieder das problem, dass ich ein ganz konkreter mensch bin: was heisst das in der praxis? WIE beobachte ich mich selbst? wie kann man das im alltag üben, ist es eine art inneres selbstgespräch?
                            Nein, kein Selbstgespräch, das wäre wieder kognitive Reflexion und deshalb lediglich Kopfarbeit. Es geht schon daraum, "aus sich auszusteigen", die oft erwähnte Metaebene zu besetzen und sich von dieser Galerie aus zu beobachten.

                            Ohne Begleitung gelingt es zwar, nur "stolpert" der sich selbst Beobachtende dann irgendwann über "seinen inneren Schweinehund (seine Dämonen)" und fällt grundsätzlich zurück in die kognitive Reflexion dessen, was er "an sich da unten" feststellen konnte. Konsequenterweise will er sich das geben, was er "glaubt" zu brauchen, nicht aber das, was der "unparteiische Beobachter" sieht, was er/sie wirklich braucht.

                            Ist ziemlich kompliziert einfach so schriftlich zu erklären, weil ich gerne so wenig wie möglich Details auslasse. Es würde eine sehr lange schriftliche "Anleitung" werden, die wiederum nicht frei von möglichen Missverständnissen wäre.
                            Erfahrungsgemäß "funktioniert" es am besten mit Begleitung und unter Zuhilfenahme diverser "Techniken". Ich glaube nicht - ohne dass ich sie für "zu dumm" halten würde - dass es Träumerin gelingen würde, ohne Hilfe klar zu kommen. Sie ist durch ihre Verfassung mMn dazu (noch) nicht in der Lage.


                            Gerne mehr per Pn, wenn du magst.

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                              Ich bin immer noch sehr ge- und betroffen von dem gestrigen Ereignis.

                              Und ich danke allen, die mir dazu geschrieben haben. Noch schaffe ich es nicht, einen klaren Gedanken zu fassen. Es war einfach zu viel!

                              Die Frage, die mich im Moment total beschäftigt: was können die Beweggründe dieser Frau (für so ein Verhalten) sein, mich so zu behandeln? Seit 25 (!) Jahren bin ich in diesem Beruf tätig (hatte Dienstjubiläum dieses Jahr), meine Kollegin kam wenige Jahre später zu uns. Wir sitzen "fest im Sattel", keiner von uns muss um seinen Arbeitsplatz bangen ...

                              Was mich zusätzlich betroffen macht: sie hat in unserem "Streit"/Diskussion jemand von der Chefetage dazugeholt und ich habe (musste?) alles offenlegen. Ehrlich, in den 25 (!) Jahren habe ich immer versucht, alles bestens (nach bestem Wissen und Gewissen) zu machen.

                              Und seit letztem/vorletztem Jahr soll auf einmal alles falsch und schlecht sein? Wie kann das sein?

                              Ich begreife es nicht mehr.

                              Kommentar


                                Liebe Träumerin,

                                eine nervtötende Kollegin? Wenn sie dir mit dem "ja aber" kommt, weise sie daraufhin, daß das ein Spiel (Spiele der Erwachsenen) ist und du nicht im Kindergarten bist und deshalb keine Lust auf Spielen hast.

                                Ich kenne jetzt natürlich nicht deine Arbeit, bzw. deinen Beruf, aber offensichtlich hat alles in 25 Jahren gepaßt. Deshalb würde ich selbst in die Chefetage gehen, um ein Gespräch bitten und erklären, daß ich gemobbt werde. Sag auch, daß sich das schädigend auf deine Arbeit auswirkt und du allmählich diesem Kindergartenterror nervlich nicht mehr standhalten kannst. Ggf. kannst du auch konkrete Beispiele nennen, in denen sie dich bzw. deine Arbeit sabotiert hat. Du mußt dir das nicht gefallen lassen und deshalb jetzt noch ein Motivationsspruch, den ich meiner Tochter gern sage:
                                Da muß schon eine Maschine kommen und nicht ein Ersatzteil.
                                Oder andere Variante:
                                Was stört es die stolze Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr reibt?

                                Wenn die Dame Spielen will, das kannst du auch - nur besser.

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