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    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Wo bleibe ich? Wer lädt mich mal ein? Ist das meine Rollle in meinem Leben - immer die Initiatorin zu sein und andere "profitieren" davon? WO BLEIBEN DIE ANDEREN???? Warum immer ich????
    So hart es klingt, sie hat recht. Von allein ändert sich halt erfahrungsgemäß nicht so viel. Man muss schon auch selbst etwas dazu beitragen. Falls es dich beruhigt - genau das habe ich auch lernen müssen. Und es geht.

    Und wieso profitieren die anderen davon? Du profitierst doch davon, wenn du Gesellschaft hast.
    Bei mir ist es eher so (oder war es bisher): wer kommt eigentlich mal zu mir?

    LG

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      Und? Wie hast du das geändert?

      Ja klar, von alleine ändert sich nichts, liebe Reifende. Wie genau hast du es denn geändert/WAS hast du dazu getan? Ich brauche gerade diese Hilfe. Schön, dass du das alles gelernt hast und nun umsetzen kannst.

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        Ich habe MUTIG verschiedene Dinge ausprobiert. Es ist eine Entwicklung gewesen.
        Beispielsweise habe ich dieses Essen bei mir veranstaltet - manche würde ich zwischenzeitlich aber nicht mehr einladen.

        Dann bin ich "einfach" zur Uni gegangen und habe mich dort für eine Freizeitaktivität angemeldet. Mit den Leuten hat sich tatsächlich ein 1,5-jähriger regelmäßiger Kontakt ergeben. Aus diversen Gründen bestehen diese Kontakte aber nicht mehr.

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          Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigen
          Ich habe MUTIG verschiedene Dinge ausprobiert.
          Ja, Mut brauche ich inzwischen dazu. Und immer wieder denke ich darüber nach, was ich in jungen Jahren alles gemacht habe und wie sehr mich das inzwischen eine riesige Überwindung kostet. Mir fällt es superschwer, auf Menschen zuzugehen ... Nie hätte ich geglaubt, dass ich damit einmal Probleme haben kann.

          Ich war immer ein total aufgeschlossener Mensch und jetzt ist mir das so verloren gegangen. Es kostet mich unendlich Mühe/Kraft/Anstrengung, wieder aus meinem Schneckenhaus rauszugehen.

          Jetzt bin ich allerdings ganz froh. Gerade hat eine Kollegin angerufen, deren Mann vor ein paar Jahren verstorben ist. Ich habe das Gefühl, dass sie genauso froh ist wie ich, wenn wir etwas miteinander unternehmen können. Das ist genau das Richtige heute, dass ich hier mal "rausgezogen", d. h. mitgezogen werde und mit ihr in eine andere Stadt fahre, dort ein wenig bummeln gehe. Ja, da bin ich im Moment einfach nur dankbar. Ich brauche im Moment diese Hilfe! Und ja, ich kann es mir sogar eingestehen. Dass es so schwer sein wird nach meiner Kur, das habe ich nicht geglaubt.

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            Heute bin ich sehr glücklich, heute geht es mir (bisher ...) wunderbar. Was mich sehr belastet, sind meine heftigen Stimmungsschwankungen; das kann stündlich wechseln.

            Nachdem ich gestern einen schönen Tag mit meiner Kollegin hatte, war ich richtig wohlig müde gestern abend und habe auch wunderbar geschlafen. Und heute, heute gibt mir das einen ganzen Schwung an Energie und ich wusele nur so umeinander hier in meiner Wohnung, habe auch schon einiges geschafft.

            Mich nerven hier schon lange einige Dinge an. Nur: die letzte Zeit hat mich das dann total gelähmt, so dass ich es erst recht liegen lassen hab. Gefühlt brauch ich auch noch eine Ewigkeit, bis ich das alles wieder einigermaßen geordnet/sortiert habe. Oft komme ich ja gar nicht hinterher ...

            Umso mehr freue ich mich heute, dass es mir so gut geht und ich auch Energie habe.

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              Liebe Träumerin,

              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
              Umso mehr freue ich mich heute, dass es mir so gut geht und ich auch Energie habe.
              Das ist schön zu lesen! Da freue ich mich gleich mit!

              Ja, diese ersten Schritte aufwärts sind ungeheuer anstrengend und kraftraubend. Jede kleine Belastung wird dann schnell zu viel und die Stimmung kippt unweigerlich. Ich weiß noch gut, wie das bei mir damals hoch- und runterging. Z. B. habe ich einmal ein Picknick vorbereitet und mich sehr darauf gefreut. Als ich mit dem Packen des Picknickkorbes fertig war, war ich aber bereits so erledigt, dass mir ganz weinerlich zumute war und ich am liebsten zuhause geblieben wäre. Dass ich nach so einer minimalen Belastung schon völlig am Ende war, zeigt ja, wie gering mein Energievorrat war. Es war schwer, das zu akzeptieren, aber es blieb mir nichts anderes übrig, sonst wäre ich immer wieder zusammengeklappt.

              Ich habe auch deswegen so ausführlich davon geschrieben, weil ich ein wenig in Sorge bin, Du könntest Dich schnell übernehmen. Bitte verstehe mich nicht falsch: Ich finde es wunderbar, dass Du wieder mehr Energie verspürst. Ich weiß nur auch aus Erfahrung, wie schnell so ein Energieschub aufgebraucht sein kann, wenn im Energie-Fass insgesamt noch nicht wieder viel drin ist. Deswegen möchte ich Dir sagen: Bitte sei nicht enttäuscht, falls dieser Energieschub schnell wieder aufgebraucht ist und Du wieder Zeit brauchst, um Dich zu erholen. Das ist unter den gegebenen Umständen normal. Es wird aber mit der Zeit immer besser werden, und irgendwann wirst Du nur noch geringfügige Einschränkungen zurückbehalten. Bis dahin ist es eine Geduldsfrage

              Ganz liebe Grüße sendet Dir
              Deine Chaja

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                Ja, so ist das nun mal ... Heute abend geht es mir irre schlecht. In der Kur hieß es, dann soll ich versuchen "Freunde" zu erreichen. So viele habe ich eh nicht. Und jetzt? Die meisten sind verreist/unerreichbar (bei dem schönen Wetter - ist ja klar!). Gerade hatte ich soo viele Tränen und hätte jemanden gebraucht - keiner da.

                Ja, ich bin alleine, um nicht zu sagen, inzwischen einsam!!!! Das schlimmste aller Gefühle. Jetzt bin ich dann gerade mal Mitte 40 und weiß, was es heißt, einsam zu sein. Furchtbar.

                Wahrscheinlich habe ich es in meinem gesamten Leben bis zum heutigen Tag nicht gelernt, MIT MIR ALLEINE (!!!!) glücklich zu sein. Ständig mache ich mich abhängig (!!!!!) von anderen Leuten und leide dann darunter, wenn diese UNABHÄNGIG sind, deswegen allerdings dann aber auch Partner/Familie/Kinder (eben eine sog. "heile Welt") haben ... WIE BESCHEUERT/BEHINDERT BIN ICH EIGENTLICH???? BLOND EBEN DOCH = DOOOOOOF!!!!!

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                  Um noch weiter auszuholen: ich habe das Gefühl, alle Chancen (die sich mir überhaupt - also die wenigen) in meinem Leben vertan/mir verbaut zu haben. Aus Angst und und und ...

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                    ZU SPÄT!!!! Ich habe verloren! Da gibt es einfach nichts und niemanden (mehr!!!) für mich.

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                      Soll kein Selbstmitleid sein. Ist einfach nur eine simple Selbsterkenntnis, da ich eben nicht klug genug war, meine Chancen für mich zu erkennen und wahrzunehmen ....

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                        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                        ... da ich eben nicht klug genug war, meine Chancen für mich zu erkennen und wahrzunehmen ....
                        Oder nicht erfahren genug? Man kann ja ruhig Fehler machen und auch in die Vergangenheit schauen. Das ist sogar gut, um Erkenntnisse zu sammeln, welche Fehler man vermeiden sollte. Will sagen, um einen Blick dafür zu bekommen, wie man es in Zukunft besser machen kann, ist ein Blick in die Vergangenheit genau richtig

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                          Liebe Träumerin,

                          bitte mach Dich selbst nicht auch noch fertig! Es ist doch schlimm genug, dass Du Dich einsam fühlen musst! Bitte drisch dann nicht noch mit Worten und Gedanken auf Dich ein!

                          Weißt Du, ich bin der Frau, die Du gerade so schlecht machst, zwar noch nie persönlich begegnet, aber sie liegt mir dennoch am Herzen. Sie ist nämlich, wie ich hier aus dem Forum weiß, ein sehr lieber, feinfühliger Mensch, der einige Verletzungen im Leben hinnehmen musste. Sie hat wahrlich genug ertragen und verdient es, von Dir besser behandelt zu werden!

                          Darf ich Dir noch etwas von ihr erzählen? Die Frau, der Du so viel vorzuwerfen hast, ist eine mutige Frau. Vielleicht drängt es Dich, zu widersprechen, aber ist nicht gerade der besonders mutig, der besonders große Angst überwunden hat? Diese Frau hat ihre Angst vor einem Ausfall bei der Arbeit und vor therapeutischer Unterstützung überwunden und sich in einem mehrwöchigen Kuraufenthalt sich selbst gestellt. Dazu braucht man wahrlich Mut! Sie gibt auch jetzt nicht auf, obwohl es - wie man weiß - ein langer und steiniger Weg ist, bis man sich nach einem solchen Absturz wieder aufgerappelt hat. Sie ist wirklich tapfer!

                          Die Frau von der ich spreche ist außerdem künstlerisch begabt. Jeder, der schon mal ihre Fotos gesehen hat, wird mir zustimmen: Sie hat den Blick für eine ausgewogene Komposition für starke Stimmungen, leuchtende Farben und interessante Blickwinkel. Vielleicht hat sie ja noch weitere künsterische Hobbies, wer weiß? Vielleicht könntest Du ihr mit einem Farbkasten, Pinseln und Papier ein schönes Geschenk machen?

                          Sie ist eine sehr naturverbundene, warmherzige Frau. Sie liebt alles Leben und verbindet sich mit ihm, sei es draußen in der Natur oder wenn es darum geht, sich für ihre Schüler einzusetzen. Ja, sie hat sich immer mehr für andere als für sich selbst eingesetzt, und deswegen kann sie Deine besondere Zuwendung jetzt besonders gut gebrauchen!

                          Vielleicht kannst Du ihr doch noch ein paar schöne Abendstunden bereiten, indem Du ihr gezielt etwas Gutes tust: Schon kleine Dinge können so wohltuend sein: eine kleine Massage mit einem gut duftenden Öl, ein schön angerichtetes Abendessen etc. Du könntest ihr auch ein warmes, weiches Nest aus Bettdecken und Kissen bauen, sie sich darin einkuscheln lassen und sie eine schöne Musik hören lassen. Vielleicht löst die Musik einen Tränenstrom aus. Sag ihr, dass das völlig in Ordnung ist, ja, dass es gut und erleichternd ist, die Tränen, die man in sich hat, herauszulassen. Die Hauptsache ist, dass DU es bist, die IHR etwas Gutes tut. Glaub mir, sie ist ein wunderbarer Mensch! Lass es sie spüren!

                          Es umarmt Dich aus der Ferne
                          Deine Chaja

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                            Soll kein Selbstmitleid sein.
                            aha

                            Ist einfach nur eine simple Selbsterkenntnis, da ich eben nicht klug genug war, meine Chancen für mich zu erkennen und wahrzunehmen ....
                            klug genug?

                            Andere sind auch nicht alle "klüger", immerhin findest Du ja massig Vorwände die einem Dummen nicht unbedingt in der Menge einfallen würden. Aber vielleicht sind andere weniger wählerisch und statt dessen etwas frecher und mutiger, wenn es schon nichts zu verlieren gibt, wie wertvolle Lebenszeit.

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                              Liebe Chaja,

                              einfach nur ohne Worte. Als ich das gestern von dir gelesen hab, sind einfach nur die Tränen geflossen. Danke! Einfach nur danke dafür.

                              Mehr mag ich im Moment nicht dazu schreiben - es würde alles "kaputt" machen.

                              Träumerin

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                                So, also neuer Tag, der heute nach dem gestrigen war. Seltsamerweise fühle ich im Moment oft sehr viel Schmerz. Ich weiß nicht genau, woher er kommt und ich weiß auch nie genau, wann er kommt/wodurch er ausgelöst wird.

                                Ich mag euch einfach ein wenig berichten, worauf ich ganz "stolz" bin, was ich heute erreicht/gemacht habe: zum wiederholten Male habe ich Marmelade (Pfirsich mit Aprikose) gekocht. Ich nehme an, das war das letzte Mal für einige Zeit. Habe ja in der letzten Zeit immer mal wieder Marmelade produziert. Einen Teil verschenke ich, beim anderen freue ich mich selber auch über mein Eigenprodukt.

                                Na, und neulich habe ich euch ja von dieser sog. Freizeitgruppe für Singles und Alleinerziehende erzählt, bei der ich einmal abends dabei war. Ja, für heute habe ich (meiner Meinung nach) irren Mut bewiesen und habe mich für eine Veranstaltung angemeldet. Es hat mich waaahnsinnig Überwindung gekostet. Ich bin inzwischen wahnsinnig gehemmt, was den Kontakt zu fremden Menschen angeht ...

                                Ich habe mich dann auch einigermaßen wohlgefühlt. Mit zwei Frauen habe ich mich fürs erste recht gut verstanden bzw. unterhalten. Ich spüre immer wieder, wie schwer es mir fällt, Kontakt aufzubauen. Und ich habe Angst, dass ich mich "falsch" verhalten, was falsches sage. Diese Angst ist sehr groß und ich habe den Eindruck, dass es mir dadurch erst recht "gelingt" und ich übers Ziel hinausschieße!??? So fühle ich mich jedenfalls oft.

                                Außerdem glaube ich immer wieder (wahrscheinlich schon mein halbes Leben lang), dass ich sofort zu viel erwarte; von mir wie von den anderen. Und das kann nicht gehen, das ist mir (eigentlich) bewusst.

                                Habt alle eine gute Nacht.

                                Träumerin

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