@ Jannes
So mag es bisweilen zu dem Gegenüber rüberkommen, ... doch der Andere (der authentische) ist es nicht zwingend (launisch und anstrengend). Er/sie ist eher "so, wie sie ist", wie sie sich in dem Moment fühlt und wie sie dieses Gefühl mit ihren Aussagen in Einklang bringt.
Sie ist offen und ehrlich sich selbst gegenüber. Sie übertüncht nichts, sondern zeigt sich so wie sie "sich fühlt" und das auch äussert.
Dass die meisten Gegenüber damit nicht klar kommen, liegt vor allem daran, dass sie nicht "damit umgehen können", weil bezüglich ihrer selbst ja auch nicht "mit sich umgehen können". Einigen macht das Angst und sie ziehen sich zurück, ... anstatt ihre Angst - geschweige denn das Problem des Anderen - mit dem Partner zu thematisieren.
Andere überspielen es mit "Humor", weil sie "nicht aus ihrer Haut können" und (z.B.) ihre Technik entwickelt haben, Probleme weg zu blödeln.
Einige verstehen es, doch sie ertragen es auf Dauer nicht, weil sie sich auf Dauer überfordert fühlen, weil sie intrinsisch spüren, dass das zum Teil (dieses Gefühl) auch sie betrifft und irgendwann eine Kollision statfinden würde, ... die sie (vielleicht) fürchten und deshalb vermeiden.
(Mit diesen Beispielen meine ich unter anderem die Prägung des Gegenüber im vorigen Post)
Voll authentisch sein heisst: (vermeintliche) Freunde verlieren - das heisst öfters anzuecken als die meisten - das heisst Neider (und Mobbing) auf den Plan rufen - das heisst sich mitunter unbeliebt machen - ... dass heisst auch bei einigen einen soliden Respekt einzufahren und dort (neue) Freunde zugewinnen, wo man sie vielleicht am wenigsten vermutet hätte, ... das heisst auch eine gewisse "Souveränität" gegenüber schweren oder komplizierten Lebenslagen und gegenüber anderen Menschen zu erlangen, Menschen die damit nicht klar kommen.(ohne sie dafür zu werten).
Der authentische Mensch weiss allerdings auch, wo er mit seiner gelebten Authentizität verletzt, denn "authentisch sein", heisst nicht, stumpf und gegen jedwedes Gefühl immun durchs Leben zu stampfen.
Der authentische Mensch - wenn er sich so nennen darf - ist eigentlich "nur" ein Mensch, der "außen wie innen ist", der sich offen zeigt, der zu seinen Worten und Taten stehen kann und Verantwortung für das übernimmt, was er kommuniziert. Es ist kein Heiliger, sondern jemand "der sich seiner Leichen im Keller jederzeit bewusst ist" und keine emotionalen Probleme damit hat, dazu auch Stellung zu beziehen.
(fett von mir) "War" ist gut, das heisst, dass du bisher dieses Ziel verfolgt hast und in Zukunft nicht mehr.
MissPig hat es hier gut formuliert :
Das ist richtig, bleibt nur der Wunsch, dass der Partner (Mann, Lebensgefährte) diese Erklärung so akzeptieren und auch integrieren kann, dass er sie leben und als Verhalten mit dir teilen kann.
Gute Lebensgefährten sind lernfähig.
(Erfahrung aus erster Hand
)
lG
Zitat von Shepherd
Zitat von Jannes
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Sie ist offen und ehrlich sich selbst gegenüber. Sie übertüncht nichts, sondern zeigt sich so wie sie "sich fühlt" und das auch äussert.
Dass die meisten Gegenüber damit nicht klar kommen, liegt vor allem daran, dass sie nicht "damit umgehen können", weil bezüglich ihrer selbst ja auch nicht "mit sich umgehen können". Einigen macht das Angst und sie ziehen sich zurück, ... anstatt ihre Angst - geschweige denn das Problem des Anderen - mit dem Partner zu thematisieren.
Andere überspielen es mit "Humor", weil sie "nicht aus ihrer Haut können" und (z.B.) ihre Technik entwickelt haben, Probleme weg zu blödeln.
Einige verstehen es, doch sie ertragen es auf Dauer nicht, weil sie sich auf Dauer überfordert fühlen, weil sie intrinsisch spüren, dass das zum Teil (dieses Gefühl) auch sie betrifft und irgendwann eine Kollision statfinden würde, ... die sie (vielleicht) fürchten und deshalb vermeiden.
(Mit diesen Beispielen meine ich unter anderem die Prägung des Gegenüber im vorigen Post)
Voll authentisch sein heisst: (vermeintliche) Freunde verlieren - das heisst öfters anzuecken als die meisten - das heisst Neider (und Mobbing) auf den Plan rufen - das heisst sich mitunter unbeliebt machen - ... dass heisst auch bei einigen einen soliden Respekt einzufahren und dort (neue) Freunde zugewinnen, wo man sie vielleicht am wenigsten vermutet hätte, ... das heisst auch eine gewisse "Souveränität" gegenüber schweren oder komplizierten Lebenslagen und gegenüber anderen Menschen zu erlangen, Menschen die damit nicht klar kommen.(ohne sie dafür zu werten).
Der authentische Mensch weiss allerdings auch, wo er mit seiner gelebten Authentizität verletzt, denn "authentisch sein", heisst nicht, stumpf und gegen jedwedes Gefühl immun durchs Leben zu stampfen.
Der authentische Mensch - wenn er sich so nennen darf - ist eigentlich "nur" ein Mensch, der "außen wie innen ist", der sich offen zeigt, der zu seinen Worten und Taten stehen kann und Verantwortung für das übernimmt, was er kommuniziert. Es ist kein Heiliger, sondern jemand "der sich seiner Leichen im Keller jederzeit bewusst ist" und keine emotionalen Probleme damit hat, dazu auch Stellung zu beziehen.
Das mit den Gefühlen macht mich wahnsinnig. Natürlich ist es in Ordnung, zu fühlen, was man fühlt. Aber mein Ziel war es, dass darunter keiner leiden muss.
MissPig hat es hier gut formuliert :
Zitat von MissPig
Er wird lächelnd seufzen, betont langsam niederlegen, was er gerade tut und natürlich auch kommentieren, dass es ihn braucht, um mir zu helfen. Stellt sich die Frage, was zuerst da war, Huhn oder Ei. Oder ob sich das Huhn von Eiern ernährt.
(Erfahrung aus erster Hand
)lG

Yeah !!
. Du fühlst also das Lächeln, bevor es auf deinem Gesicht erscheint. Das ist gut, denn so kannst du es steuern, oder damit anfangen, es zu steuern. Dann lächelst du vielleicht nur noch, wenn dir wirklich danach zumute ist.
Danke euch. Es ist gut zu wissen, dass das noch irgendwo in mir steckt und noch nicht abgestorben ist. Aber es wird sicher einige Übung kosten.
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