Obwohl ich meine Ferien sinnvoll nutze und mir meine Zeit einteile, läuft es seit gestern irgendwie nicht. Mein Schlafhrythmus hat sich wieder verschoben, ich bin ewig wach und obwohl ich dann hundemüde bin, kann ich nicht einschlafen. Früh stehe ich dennoch zeitig mit meinem Freund auf, einerseits um mit ihm zu frühstücken, andererseits steckt der Rhythmus wahrscheinlich einfach so drin und es wäre ja auch Quatsch ihn wegen zwei Wochen aufzugeben. Aber meine Stimmung sinkt und ich bin noch nicht dahinter gestiegen warum.
Das Wetter wird sicherlich seinen Teil dazu beitragen, man hat ja das Gefühl es wird nie hell. Ich hoffe, es wir besser, wenn ich heute laufen gehe.
Ansonsten packe ich seit gestern Kisten. Mir macht sowas Spaß, sonst bin ich ja entweder allein umgezogen oder mit meinen Eltern (und das waren einige Male). Diesmal sind es unsere gemeinsamen Sachen und wir ziehen gemeinsam ins Haus
Eigentlich doch schön. Aber es erinnert mich doch an vieles.
Die Familienfotos habe ich nun auch schon durchgesehen und festgestellt, dass meine Mutter und ich uns sehr sehr ähnlich sehen. Mein Freund fragte bei dem einen Foto, als sie wohl etwa so alt war wie ich, ob ich das bin. Und ich habe auf allen Fotos meine Oma gesehen und mich daran erinnert, wie oft ich mir diese Fotos als Kind angesehen habe. An sich ja nichts ungewöhnliches, allerdings habe ich meine Oma väterlicherseits erst auf eigene Faust vor ca. fünf Jahren kennengelernt. Ich weiß auch, dass meine Mutter mir immer gesagt hat, wer das auf dem Foto ist, aber ich habe es als Kind wohl nie wirklich verstanden. Sie war immer da. Und sie war so eine wunderschöne Frau
Gott sei Dank habe ich sie noch kennengelernt, aber wenn ich sie mir heute so anschaue weiß ich, dass da nicht nur das Alter seine Spuren hinterlassen hat, sondern auch der Alkohol. Und auf den Fotos wirkt es, als wäre alles im Reinen, obwohl ich weiß, dass es damals schon sehr sehr schwierig mit meinem Opa war.
Weil sich in unserer Familie niemand so wirklich darum kümmert, was sicherlich auch mit den vielen Problemen der VErgangenheit zu tun hat, habe ich beschlossen einen Stammbaum/ Genogramm oder ein Familienbuch anzulegen. Mir ist noch nicht ganz klar, wie genau ich das machen will, denn ein Genogramm allein genügt nicht, ich will festhalten, was es für Menschen waren, möglichst mit Text und Bildern. Ich halte das für unglaublich wichtig zu wissen, aus welcher Familie man stammt. Unsere Familie ist schon recht klein, ich habe weder Cousins oder Cousinen, es sind nur meine Eltern, mein Bruder, meine Großeltern mütterlicherseits und meine Oma väterlicherseits. Wäre es nicht schön, wenn nach ein paar Generationen jemand das Buch in die Hand nehmen könnte und sehen könnte, aus welchen Wurzeln er entstanden ist
Vielleicht hat jemand von euch schonmal sowas gemacht?
Liebe Grüße
Jannes
Das Wetter wird sicherlich seinen Teil dazu beitragen, man hat ja das Gefühl es wird nie hell. Ich hoffe, es wir besser, wenn ich heute laufen gehe.
Ansonsten packe ich seit gestern Kisten. Mir macht sowas Spaß, sonst bin ich ja entweder allein umgezogen oder mit meinen Eltern (und das waren einige Male). Diesmal sind es unsere gemeinsamen Sachen und wir ziehen gemeinsam ins Haus
Eigentlich doch schön. Aber es erinnert mich doch an vieles.Die Familienfotos habe ich nun auch schon durchgesehen und festgestellt, dass meine Mutter und ich uns sehr sehr ähnlich sehen. Mein Freund fragte bei dem einen Foto, als sie wohl etwa so alt war wie ich, ob ich das bin. Und ich habe auf allen Fotos meine Oma gesehen und mich daran erinnert, wie oft ich mir diese Fotos als Kind angesehen habe. An sich ja nichts ungewöhnliches, allerdings habe ich meine Oma väterlicherseits erst auf eigene Faust vor ca. fünf Jahren kennengelernt. Ich weiß auch, dass meine Mutter mir immer gesagt hat, wer das auf dem Foto ist, aber ich habe es als Kind wohl nie wirklich verstanden. Sie war immer da. Und sie war so eine wunderschöne Frau
Gott sei Dank habe ich sie noch kennengelernt, aber wenn ich sie mir heute so anschaue weiß ich, dass da nicht nur das Alter seine Spuren hinterlassen hat, sondern auch der Alkohol. Und auf den Fotos wirkt es, als wäre alles im Reinen, obwohl ich weiß, dass es damals schon sehr sehr schwierig mit meinem Opa war.Weil sich in unserer Familie niemand so wirklich darum kümmert, was sicherlich auch mit den vielen Problemen der VErgangenheit zu tun hat, habe ich beschlossen einen Stammbaum/ Genogramm oder ein Familienbuch anzulegen. Mir ist noch nicht ganz klar, wie genau ich das machen will, denn ein Genogramm allein genügt nicht, ich will festhalten, was es für Menschen waren, möglichst mit Text und Bildern. Ich halte das für unglaublich wichtig zu wissen, aus welcher Familie man stammt. Unsere Familie ist schon recht klein, ich habe weder Cousins oder Cousinen, es sind nur meine Eltern, mein Bruder, meine Großeltern mütterlicherseits und meine Oma väterlicherseits. Wäre es nicht schön, wenn nach ein paar Generationen jemand das Buch in die Hand nehmen könnte und sehen könnte, aus welchen Wurzeln er entstanden ist

Vielleicht hat jemand von euch schonmal sowas gemacht?
Liebe Grüße
Jannes

Ich konnte mich zum Laufen aufraffen, aber danach wurde es nicht besser, ich fühlte mich irgendwie wie erschlagen. Dann habe ich versucht mir was Gutes zu tun und habe mir was Nettes gekocht, nur blöd, dass mir dann der Appetit vergangen war. Ich habe es dann noch geschafft zwei Kisten zu packen, die restliche Zeit war ich einfach nur niedergeschlagen. Heute kam vom Notar dann die Nachricht, dass die Grundschuld eingetragen und damit nun der letzte Schritt, der Geldtransfer, stattfinden kann. Juchu, wir sind hochverschuldet
Jetzt gibts dann wohl endgültig kein Zurück mehr und mich kotzt das Chaos hier schon an. Nur gut, dass wir dann ab nächster Woche immer auch schonmal was ins Haus schaffen können. Wie habt ihr, die in euren Häuschen leben, denn euch damals kurz vorm endgültigen Umzug gefühlt?
Wovor? Vor soviel VErantwortung, vor soviel Nähe, vor soviel Bindung. Gleich habe ich meinen Freund wieder ein Stück weggeschoben, es ist jedes Mal dasselbe. Ich würde mich gerade gerne verkriechen und heulen. Total bescheuert, ich sollte glücklich sein.
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