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    #76
    Hallo liebe Kuestenkind,

    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
    Es verbindet nicht der gemeinsame Lebensweg, die erlebten Erfahrungen - aber aktuelle Lebensaufgaben.

    so. Nur als ein Gedankenansatz, warum es gerade nicht so eng ist.

    Sei nicht zu traurig - auch wenn es ein schoenes Zeichen der Bedeutung fuer Dich ist.
    Da hast du sicher recht. Ich weiß auch, dass Unabhängigkeit und natürlich auch Selbstverwirklichung und auch ein großes Stück Selbstfindung große Themen in ihrem Leben sind. Sie hat sich noch nicht selbst gefunden und sie verglich sich sehr oft mit ihren Mitmenschen. Das machte sie oft unglücklich, teilweise maß sie sich auch mit mir und war wütend auf sich, wenn sie ihrer Meinung nach nicht ranreichte (woran auch immer). Ich habe sie immer bestärkt ihr eigenes Ding zu machen, sich selbst auszuprobieren. Ich möchte doch keine Konkurrenz sein, wir sind doch Freundinnen! Aber vielleicht ist es das, was sie nun macht. Ihr eigenes Leben leben und es genießen. Das soll sie auch tun und ich bin froh, dass es ihr gut geht. Momentan hoffe ich, dass sie sich irgendwann wieder meldet. Vielleicht kommt sie ja wirklich im Oktober und sie sagt mir noch bescheid, das wäre schön. Und am schönsten wäre es, wenn wir dann einfach Zeit miteinander verbringen können. Mir ist natürlich klar, dass die WG Zeiten vorbei sind, so wird es wohl nicht mehr. Ich fühle mich nur so "ersetzt". Das ist natürlich auch egoistisch von mir.

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      #77
      wenn Du man nicht gerade 'hoeher' schwingst und es deswegen gerade nicht zusammen geht.
      Das ist wertfrei gemeint, aber ernsthaft.

      Hast Du neue Menschen im Leben?
      Du bist ansonsten gerade sehr angekommen, oder?

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        #78
        Angekommen, ja, vielleicht noch nicht vollständig. Aber ich kann mich gerade sehr gut auf mich und mein Leben einlassen. Ich arbeite schon sehr lange an mir und sehe nun die ersten Erfolge. Ich kann alleine stehen ohne Panik zu bekommen. Und gehe sogar noch einen Schritt weiter und plane verbindlich in die Zukunft. Das erste Mal habe ich das Gefühl mein Leben selbst in der Hand zu haben und kein Spielball zu sein. Ich sitze jetzt selbst im Fahrerhaus :) Insofern kann das mit der unterschiedlichen Schwingung schon stimmen. Sicher durchlebt diese Phasen jeder anders und erlebt sie auch anders.
        Neue Menschen... naja ich erfreue mich derzeit viel an meinen Kollegen :) Und kann mich nunmehr auch mehr auf den Freundeskreis von meinem Partner einlassen. Es sind keine tiefen und innigen Freundschaften, aber wiederkehrende, erfreuliche und abwechslungsreiche Treffen. Ansonsten habe ich immer noch meine zwei festen Freundinnen, mit denen ich auch regelmäßige Treffen pflege. Einsam bin ich also nicht und dafür bin ich auch dankbar! Ich bin aber eben auch der Meinung, dass dafür etwas getan werden muss, Freundschaften gepflegt werden müssen. Aber es ist wohl schwer gerade den "Ton" meiner Freundin zu treffen. Vielleicht kann es gerade nicht funktionieren

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          #79
          Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
          AIch sitze jetzt selbst im Fahrerhaus :)



          [..]


          Vielleicht kann es gerade nicht funktionieren


          ungefaehr darauf wollte ich hinaus.
          Und jetzt habe ich den Satz mit der Dankbarkeit verloren was eben in Deinem Leben gerade ist

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            #80
            Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
            Und jetzt habe ich den Satz mit der Dankbarkeit verloren
            danke dir Kuestenkind für deine Gedanken. Ich sollte die Dankbarkeit für den Rest nicht aus den Augen verlieren und sicher auch ein Stück vertrauen. Ich werde wieder berichten.

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              #81
              Hm, liebe Jannes.

              Was mir gerade durch den Kopf geht: du bist ja noch recht jung und hast wohl - wie es sich liest - schon lange/länger deinen festen Freund. Kannst du dich noch erinnern, wie es war, als du ihn neu/frisch kennengelernt hast? Warst du da (nebenher) immer noch offen für neue Kontakte oder erst mal nur auf ihn fixiert?

              Jetzt hat deine ehemalige WG-Kollegin jemanden gefunden. Wieso fällt es dir nun so schwer, das nachzuvollziehen, wie sie (momentan) reagiert? Vielleicht musste sie ja auf dich (mit deinem Freund, falls du ihn da auch schon hattest) auch schon öfters "verzichten" (Telefon/private Treffen am WE/unter der Woche/Semesterferien usw.)?

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                #82
                Liebe Träumerin,

                tatsächlich habe ich meinen Freund in unserer WG Zeit kennengelernt. Wir lebten quasi ein Jahr "Männerlos" bzw. brachte bis dahin jeder immer mal einen mit, wie das so ist. die letzten zweieinhalb Jahre war ich dann schon mit meinem Freund zusammen. Natürlich war das dann ein wenig anders, beschränkte sich aber vor allem auf die Wochenenden, die sie meist sowieso nach Hause fuhr. Die restliche Zeit verbrachten wir dennoch eng miteinander und auch sie hatte in dieser Zeit Partner. Allerdings war damals der Richtige nie dabei.
                Aber du hast schon recht. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie diese Zeit gerade sehr genießt. Ihre erste eigene Wohnung, erste Anstellung und dazu noch ein Mann, mit dem es ja offensichtlich gut zu laufen scheint. Wenn wir nicht zusammen gewohnt hätten, wäre der Kontakt vielleicht auch nicht so intensiv gewesen.
                Letztendlich ist es auch mein eigenes Bedürfnis mit ihr Kontakt zu haben, was mich gerade auch traurig macht. Da wären wir dann wieder beim Egoismus

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                  #83
                  Hm. Wahrscheinlich/vielleicht (?) denkt sie nur daran, dass sie damals eben - mangels Gelegenheit - immer heimfahren "musste" anstatt auch mit jemand anderen (einem/ihrem Freund) die Zeit zu genießen, wie es wohl in diesem Alter/Studium "wohl so üblich ist". Ist nur so ein Gedanke von mir!??? Vllt. braucht sie deshalb noch viel länger Zeit oder sagt sich einfach "endlich einmal bin ich auch dran"; bestimmt hast du an den Wochenenden (mit deinem Freund) dann auch keine Rücksicht mehr auf sie genommen und um dem allem zu entfliehen, ist sie eben wieder heim zu ihren Eltern. !???

                  Und vielleicht wolte sie auch nicht immer "Zuschauerin" bei euch beiden sein, wie ihr euch kennengelernt habt und eben dann auch eure WEs miteinander verbracht habt. Wenn ihr miteinander in einer WG gewohnt habt, war es vllt. auch "schwieriger" für sie und sie hat sich zurückgesetzt gefühlt (da sie eben damals niemanden "passenden" hatte!???).
                  Zuletzt geändert von ; 14.09.2012, 22:14. Grund: Sorry: hab noch was vergessen!

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                    #84
                    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

                    Und vielleicht wolte sie auch nicht immer "Zuschauerin" bei euch beiden sein, wie ihr euch kennengelernt habt und eben dann auch eure WEs miteinander verbracht habt. Wenn ihr miteinander in einer WG gewohnt habt, war es vllt. auch "schwieriger" für sie und sie hat sich zurückgesetzt gefühlt (da sie eben damals niemanden "passenden" hatte!???).
                    Nach Hause gefahren ist sie eigentlich immer regelmäßig, auch vorher schon. Aber das andere trifft durchaus zu. Das war leider immer ein Problem, aber nicht nur bezüglich des passenden Mannes.

                    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                    "endlich einmal bin ich auch dran"
                    DAS fühle ich bei ihr auch ganz stark. Nur manchmal habe ich das Gefühl, dass sie vergisst zu genießen und zu leben, ihre Zeit zu nutzen, weil sie oft damit beschäftigt ist zu zeigen, dass sie mithalten kann. Vielleicht ändert sich das, wenn sie wirklich dauerhaft in einer Beziehung und auch mit sich zufriedener ist.
                    Ich habe das alles nie wirklich verstanden, warum sie diese Minderwertigkeitsprobleme hatte. Bis wir uns eben wirklich tagtäglich zusammengesetzt und stundenlang erzählt hatten. Da kam dann nach einiger Zeit auch raus, dass sie zu Beginn dachte, ich wolle sie auf die Schippe nehmen, als ich sie gefragt hatte, ob wir nicht in eine WG ziehen wollen. Sie hatte zwar zugestimmt, insgeheim dachte sie sich aber, dass das nicht lange gut geht und sie hinten runter fällt und das dritte Rad am Wagen wäre (wir hatten noch eine dritte Mitbewohnerin). Sie glaubte in unserer Studienstadt und in unserem Studiengang nie Freunde zu finden...sie war sehr lange misstrauisch und maß sich oft an anderen. Wollte nicht mal glauben, dass ich sie leiden kann oder sie als meine Freundin sehe. Sie dachte allen Ernstes, ich hätte sie nur gefragt, damit wir die Wohnung voll kriegen... Mit ihrem selbstwertgefühl war es also nicht weit her, was sich aber im Laufe der Zeit doch sehr besserte. Die Freundschaft war sehr eng, so stelle ich mir eine intensive Beziehung zu einer Schwester vor (ich habe keine).

                    Ach was solls... Es soll ihr gut gehen!

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                      #85
                      Ich sitze gerade bei mir zu Hause (also zu Hause zu Hause; bei meinen Eltern) in meinem für mich gebliebenen Zimmer und es geht mir das erste Mal seit langem nicht schlecht, wenn ich hier bin. Den Entschluss herzufahren habe ich letzte Woche gefasst. Ich mache mir zur Zeit wieder große Sorgen um meine Eltern, weil mein Vater nach einem halben Jahr Krankendasein nun arbeitslos ist (er hatte einen Arbeitsunfall und wurde nach 2 Wochen Kranksein vom Arbeitgeber gekündigt - Gerichtssache ist schon durch und es gab eine Abfindung). Mein Vater wird nächsten Monat 60 und man sagte ihm nun zum vermehrten male klipp und klar, dass er zu alt ist. Nun sind beide zu Hause und arbeitslos und durch das Durcheinander mit Krankschreibung bekommt er nun wohl noch Arbeitslosengeld, die BErechnung dauert aber schon seit 2 Monaten und meine Eltern haben nun eine Lebensversicherung aufgelöst, damit sie leben können. ALG II für meine Mutter wird erst nach Feststehen des Arbeitslosengeldes meines Vaters berechnet. Und dieser Zustand bereitet mir große Angst. Es gab schon einmal eine lange Zeit, in der meine Eltern beide arbeitslos zu Hause hockten und sich veränderten. Ich bin froh, dass ich nicht zu Hause lebe, habe aber Angst um sie und ihre Existenz und fühle mich jedes Mal ins Damals zurückversetzt, denn das Geld reichte damals nicht mehr fürs Essen und wir mussten zur Tafel. Ein absoluter Tiefpunkt in meinem Leben. Nun habe ich derzeit ein schlechtes Gewissen, weil es mir gut geht, wir in die Zukunft planen und meinen Eltern es so schlecht geht. Objektiv geht es ihnen aber gut, sie schreiben Bewerbungen und wissen sich zu beschäftigen, ganz anders als damals. Würden sie wissen, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, würden sie mir wahrschienlich böse sein. Jedenfalls ist jetzt Herbst und ich bin früher in dieser Zeit ganz oft mit meinem Vater in die Pilze gefahren und plötzlich fehlte mir das sehr und mir wurde klar, wie lange das schon her ist. Also fuhr ich heute nach der Arbeit gleich her, war mit meiner Mutter einkaufen und wir haben nett zu Abend gegessen. Ich habe bewusst nur heute und morgen eingeplant. Mit dem Wissen, morgen wieder nach Hause fahren zu können und nicht "festzusitzen", kam ich heute sehr gut mit meiner Mutter zurecht Ich bin ihr gegenüber nicht ausfallend geworden und wir haben uns gut verstanden! Morgen gehts dann mit meinem Vater Pilze suchen, ich freue mich schon Ich hoffe, wir finden auch was...aber zumindest das Mittagessen habe ich für morgen schon vorbereitet, auf PIlze sind wir also nicht angewiesen Ich werde berichten!

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                        #86
                        Ich lese das hier immer mit großem Interesse mit, auch wenn die Anlässe manchmal nicht so schön sind.

                        Ich hoffe, dass Dein Vater eine für ihn passende Lösung findet, die Zeit bis zur Rente überbrücken zu können.

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                          #87
                          Danke Hubert, das hoffe ich auch. Als gereifter Mensch hat man es in der Arbeitswelt wirklich nicht leicht und mein Vater ist dazu noch kein sehr aktiver Mensch. Soll heissen, er ist ein sehr gemütlicher Typ, verlässt das Haus nur zum Einkaufen oder für Arztbesuche und vielleicht geht er mal zu den Nachbarn, weil es was zu reparieren gibt. Die Gefahr ist also immer groß, dass er sich hängen lässt. Im Sommer kein Problem, da kümmert er sich um den Garten und auch im Dorf gibt es immer mal etwas anzupacken. Aber ohne konkretes Hobby und ohne Arbeit verliert er sich im Tag, was natürlich regelmäßig zu Streit zwischen ihm und meiner Mutter führt.
                          Daher bezog sich mein "Plan" mit dem Pilzesammeln auch auf meinen Vater. Ich glaube, er selbst ist auch schon ewig nicht mehr in den Pilzen gewesen. Manchmal muss man ihn einfach an sowas erinnern bzw. mit der Nase draufstoßen und ihn förmlich aus dem Haus zerren und mitnehmen, damit er wieder weiß, wieviel Freude manches macht. Und das werde ich dann tun

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                            #88
                            Das Pilzesammeln war wirklich sehr schön. Wir waren sehr lange unterwegs und vor allem an den Plätzen, an die ich mich auch noch erinnern konnte. Mein Vater erzählte dann sogar, was unsere Eltern jeweils mit uns dort gemacht hatten und ich war einerseits überrascht, dass er sich an vieles erinnerte (ihn das also wohl auch beschäftigt) und andererseits dass er es einfach so erzählte: Hier haben wir mit euch immer gepicknickt, hier waren wir mal Drachensteigen, weißt du das noch? Das war sehr schön und ich musste mich zusammenreissen, dass mir da nicht die Tränen kommen. Mein Vater ist kein Mann vieler Worte und nimmt auch keinen zentralen Part in meinem Leben ein, was ich rückblickend sehr bedauere. Seit dem Konkurs seiner Firma trat er als starke Person eher in den Hintergrund.
                            Ich war auch überrascht, dass er so lange durchgehalten hat. Ihm hat es denke ich auch viel Spaß gemacht :) Die Pilze, die wir gefunden haben, habe ich ihm dagelassen.
                            Das Wegfahren von zu Hause fiel mir dann gestern wieder schwer, ich packe dann meistens meine Sachen wortlos zusammen, besser ist es, dass mich dann niemand anspricht. Ich kann zum Abschied auch keinem in die Augen schauen, das ist immer noch schwer.
                            Diese Nacht habe ich dann etwas interessantes geträumt. Ich war in meiner Heimatstadt mit einer alten Freundin unterwegs, es war Winter und wir finden einen Kinderwagen mit einem etwa 2 Jährigen Kind darin, aber weit und breit ist niemand zu sehen. Es ist sehr kalt und es schneit. Ich schaue mich um und frage ein paar Leute, ob sie wissen, wem das Kind gehört und sie geben mir den Tip in einer Kneipe/ einem Café (weiß ich nicht mehr genau) nachzusehen, dort würde die Mutter sitzen. Ich gehe mit meiner Freundin dort rein und wir finden die Mutter: ein etwa 11- bis 12- jähriges Mädchen, das auch noch einen Säugling im Arm hält. Meine Freundin scheint das nicht zu erstaunen und sie redet auf das Mädchen ein, wie es sein könne, dass sie ihr Kind bei der Kälte allein draussen im Schnee zurücklässt, mitten in der Stadt und dass das unverantwortlich wäre. Ich fiel ihr ins Wort, schaute mir das Mädchen an und sagte, dass sie nichts dafür könne, sie wäre noch viel zu jung um die Folgen ihres Handelns wirklich abschätzen zu können. Zudem schoss mir durch den Kopf, wie schwer es das Mädchen haben muss in diesem Alter schon so eine Verantwortung zu tragen, sie hat ja selbst nichts von ihrer Kindheit. Das Mädchen lächelte mich froh darüber, das zu hören, an.
                            Damit endete der Traum.

                            Der Traum war so intensiv, dass ich mir Gedanken machte. In der Therapie haben wir immer meine Träume gedeutet, meine Therapeutin war der Meinung, dass so intensiv zu träumen und so bildlich und plastisch eine gute Gabe wäre, um sich selbst besser zu verstehen.
                            Wenn ich davon ausgehe, dass alle Personen im Traum Teile von mir sind, erscheint mir der Traum einfach nur sinnvoll und auch ein Stück befreiend:
                            ich denke, dass ich im Traum ich selbst von heute bin. Das Mädchen mit den zwei Kindern bin ich als Kind, im Alter von 11/12 ging der Betrieb meines Vaters Konkurs, wir verloren das Haus, meine Mutter wollte sich aus dem Fenster stürzen und alles geriet aus den Fugen. Ich hatte damals das Gefühl alles zusammenhalten zu müssen. Die zwei Kinder des Mädchens sind meine Eltern, um die ich mich in meinen Augen kümmern musste. Klar, dass ich das nicht konnte und es mir auch nicht gelang. Meine Freundin in dem Traum ist der Teil in mir, der mir Vorwürfe macht, wenn ich meine Eltern nicht schützen kann, mein schlechtes Gewissen ihnen gegenüber.
                            Das wirklich Große, der riesen Schritt, der hier in diesem Traum passiert ist, dass mein Ich von heute meinem Ich von damals und der kleinen Jannes keine Vorwürfe mehr macht, sondern ihre Lage versteht, sich einfühlt und sie in Schutz nimmt! Mein Verstand weiß das schon lange, aber nun scheint es auch angekommen zu sein. Da fehlen mir wirklich die Worte. Ich versuche mein Glück mit dem inneren Kind schon seit längerem und hatte immer das Gefühl, es geht nicht voran. Jetzt hatte ich mir auch noch ein Buch geholt, in dem es ums Aussöhnen mit den Eltern geht. Vielleicht hat sich nun doch etwas bewegt. Am schänsten finde ich die Reaktion des Mädchens, die so froh darüber und glücklich war, dass man es ihr nicht nachtrug.
                            Ich hoffe, dass die große und die kleine Jannes weiter so machen

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                              #89
                              Hallo Jannes,

                              ich bin beeindruckt von Deinem Beitrag. Erst machst Du mit Deinem Vater und seinen Erinnerungen eine Reise in die Kindheit und dann Dein Traum und wie Du ihn in Bezug zu Dir setzt. Daran wird auch Entwicklung in der Verarbeitung der "alten" Geschichten deutlich.

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                                #90
                                Danke Mistral, ich bin selbst noch erstaunt und auch gerührt. Das war einer der Träume, den ich emotional intensiv mit in den Tag nehme.

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