mein Arzt ist ein Hausarzt mit der Zusatzausbildung als Psychotherapeut.
Bisher wurde mir gesagt, ein Psychotherapeut oder ein Neurologe könne mir weiterhelfen. Da ich damals ja bei ihm war wegen dieser beruflichen Geschichte und er mir da sofort einen mehrwöchigen Klinikaufenthalt empfohlen hat, dachte ich mir, er kennt mich und alles, was passiert ist, kann nun gut reagieren, mir helfen ...

Neulich war ich ja zu einem Termin in einer Akutklinik, in die ich NIE gehen möchte! Gestern als ich wieder bei meinem Arzt war, hat er gemeint, ob nicht dieser Arzt dieser Klinik eine Indikation für mich stellen kann. Dieser jedoch hatte mir gesagt, dass er mich ja gar nicht wirklich kennt, dass alles über meinen bisher behandelnden Arzt laufen soll ...
So langsam fühle ich mich nicht mehr ernst genommen, renne seit Wochen ... Renne gegen eine Wand ... Und bin echt hilf- und ratlos inzwischen. Ich fühle mich sehr alleingelassen mit allem. Alles muss ich selber managen; mir eine passende Klinik aussuchen (habe keinerlei Erfahrungswerte usw.). Es ist alles wahnsinnig mühsam und keiner da (außer euch), der mich wirklich und richtig unterstützt; so mein Gefühl.
Außerdem glaube ich, alles falsch gemacht zu haben. Da ich sonst immer pflichtbewusst bin, verantwortungsvoll/-bewusst, habe ich tatsächlich mehr an alle anderen gedacht als an mich. Und jetzt?
Mir fällt es wahnsinnig schwer, mich krankschreiben zu lassen. Also, ich meine, ohne körperliche Beschwerden. Das ist echt sozusagen "mein Handicap" ...
Ich bringe das fast nicht übers Herz, bin auch total anders erzogen: immer meine Pflichten wahrzunehmen usw. ...Und was mache ich dann, wenn ich mich tatsächlich krankschreiben lasse? Dann gibt es wohl nur noch die Möglichkeit einer Akutklinik, da ich nicht mehr arbeitsfähig bin!?
Fragen über Fragen. Und: ich sitze alleine damit da und habe keinen Plan ...





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