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Das Leben zu Ende leben

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    Zitat von just me Beitrag anzeigen
    ja mane, da irrst du dich. in den forenregeln wird die rubrik "mein faden" nicht separat aufgeführt. es gelten hier also dieselben regeln wie für den rest des forums.
    So meinte ich es nicht, liebe just me.

    Ich schrieb "hier ist sie quasi der Moderator", der, in meinen Augen, eine gewisse Kontrolle über das Thema, welches sie erstellt hat, ausüben darf.
    Der auch mal sagen darf, "halt, ich kann nicht mehr, hört bitte auf."

    Dass hier die Forenregeln eingehalten werde müssen, ist mir klar.

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      @all: Haltet ihr es für möglich, zur Tagesordnung überzugehen?

      Ich wäre sehr dankbar.

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        Zitat von Mane Beitrag anzeigen
        Das hier ist der persönliche Faden von Mensch. Hier ist sie quasi der Moderator, bestimmt die Regeln und steckt die Grenzen ab. Darüber sollte sich niemand hinwegsetzen.

        Oder ist das falsch?
        Das ist eindeutig falsch!!
        Weder ist der Fadeninhaber Moderator noch legt er irgendwelche Modalitäten fest.
        Es gelten die Regeln des Forums sonst nichts, keine eigenen, keine fremden oberhaupt keine weiteren.
        Persönliche Fäden sind eingerichtet worden, damit gebündelt zu einem Thema Stellung genommen werden kann und sich das nicht über mehrere Fäden verteilt und in diesem Faden die Antworten sich möglichst auf das Problem der betreffenden Person beziehen, und zu keinem anderen Grund.
        Der Fadeninhaber bestimmt weder, wer antwortet, noch wie die Antworten auszusehen haben, das bestimmen alleine die Forenregeln.

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          Hallo Mensch, schön Dich zu 'sehen'. Wie geht es Dir?

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            Zitat von Snuffles Beitrag anzeigen
            Hallo Mensch, schön Dich zu 'sehen'. Wie geht es Dir?
            Na, wenn du hier gelesen hast, kannst du dir das sicher denken, oder?

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              back on topic -

              Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
              Zu dem ganzen Kuddelmuddel, das - ich weiß ja auch nicht warum - offensichtlich durch meine Person hier verursacht worden ist, ...
              nimm dir das nicht zur brust, du weißt, es ist unsinn.
              kuddelmuddels entstehen nicht durch personen, sondern durch die art, WIE sie miteinander reden.

              beschäftige dich lieber mit etwas viel wichtigerem.

              Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
              Im übrigen: Es gibt Sicherheitsgurte und Air-Bags.
              ich find, das ist ein gutes bild: im moment brauchst du schutz. den du dir selbst geben kannst, und wohl auch tust, aber es ist wie beim autofahren:
              du bremst, damit du rechtzeitig halten kannst, aber das leben kommt zu schnell daher, es geht sich nicht aus, daß es dich nicht rammt.
              so.
              du tust dein teil, aber daß es nicht für dich fatal wird, brauchst du auch sicherheitsgurte und airbag.

              also etwas (menschen/ dinge/ alltagssituationen, gewohnheiten,....), das dich stützt und dich sichert oder dir ein gefühl von sicherheit gibt, das dich (vielleicht auch durchaus heftig und nicht so angenehm für dich) mal vor etwas zurückhält, um schlimmeren schaden an deiner sicherheit / gesundheit zu vermindern?

              und etwas, das den aufprall des lebens, deiner umstände mildert, das weich ist, die blauen flecken oder schmerzen mindert, oder ein bißchen von dir "ablenkt", dich AUFFÄNGT ...

              meine frage jetzt:
              bist du bereit, diese sicherheitssysteme auch "anzulegen", also dich stützen, halten, auffangen zu lassen?

              dann denke ich mir: schau wo du sie findest.

              wo in deinem leben, deinem alltag, deinem umfeld findest du menschen, dinge, tätigkeiten, die dir sicherheitsgurt sein können? wo du es gut ertragen kannst, denen du vertrauen kannst?

              und zweite frage, was in deinem leben könnten deine air-bags sein? was gibt dir weichheit, schirmt dich gut ab, tut dir gut, hält dieses problem mit deiner schwester auf abstand? auch da: menschen, tätigkeiten, aber auch sowas wie heißer kakao, kreuzworträtsel, mit katzen spiele, leise musik vorm einschlafen....

              such was da ist (außerhalb des problems hast du noch de ganzen rest deines lebens), widme dem aufmerksamkeit und durchforste ihn nach sicherheitsgurten und airbags.

              und konzentriere dich darauf, täglich ein bißchen mehr davon in deinen alltag zurückzuholen.

              und alles wirklich alles verschiebe af die zeit nachher.

              liebe grüße,
              die windfrau

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                Ich werd mir Mühe geben, Windfrau, d.h. ich muss im Präsens schreiben, denn ich geb mir ja schon Mühe.
                Es schwankt sehr stark, ist auch tageszeitabhängig, wie ich empfinde, das ist bei Depressionen halt so.
                Wobei ich mir noch nicht mal klar darüber bin, ob die Depression mich das Problem so wahrnehmen lässt oder ob das Problem die Depression wieder verursacht hat.
                Das zu wissen wäre für meine Vorgehensweise wichtig.

                Kommentar


                  nachtrag

                  mir ist noch was eingefallen, aber sicher nur wenn du das möchtest: diese "sicherheitsgurten und airbag" könntest du ja auch hier suchen und sammeln. die kleinen alltagsfreuden, was trotz allem für dich schön war, auch hier berichten. es hilft ja oft auch schon, wenn man mal auch die kleinen inge, die guttun, (nieder)schreibt. den was man schreibt, das denkt man auch... und dann sind automatisch immer auch hilfreiche gedanken neben den anderen. könnt ja sein.

                  (einer meiner airbags ist zum beispiel: so richtig schön "krankfeiern" mit allem, was mir als kind gut getan hat. mir mal erlauben, ganz "klein und schwach" zu sein und mich so richtig zu hätscheln. ich nenne das dann meine "heißer-kakao-tage" )

                  lg, die windige

                  Kommentar


                    *lach* im Moment hab ich nur "heiße-Kakao-Tage", dafür sorgt schon mein Mann.
                    Das Problem ist nur, ich hab ja noch andere Baustellen, die dürfte ich eigentlich nicht so vernachlässigen, wie ich es momentan wegen der Psyche tue.
                    Der Schuss kann arg nach hinten losgehen.

                    Kommentar


                      Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                      Wobei ich mir noch nicht mal klar darüber bin, ob die Depression mich das Problem so wahrnehmen lässt oder ob das Problem die Depression wieder verursacht hat.
                      Das zu wissen wäre für meine Vorgehensweise wichtig.
                      was glaubst denn du?
                      in so langdauernden lebensphasen entstehen auch bei "gesunden" leuten reaktive depressionen. und wenn du sowieso schon mal depressionen hattest, hast du da wahrscheinlich größere empfindlichkeit. wenn mal ein knochen gebrochen war, tuts füher wieder weh. und die alten rucksäcke drücken halt eher, wenn da noch der rest der letzten ausflugsreise drin ist )

                      aber meine persönliche meinung ist: auch wenn du "stabil" gewesen wärest (und weiß der teufel, wer das wirklich immer ist, es ist ein schubladl), wäre eine "depression" kein wunder, wenn so viel leidensdruck und nicht wahrgenommene verantwortung deiner schwester und ihres mannes auf dir abgelagert werden soll.

                      ich glaub nicht, daß es JETZT einen großen unterschied macht, ob alte oder neue depri. vielleicht später mal, im zuge der aufarbeitung.

                      jetzt gehts drum, daß du wieder atmen lernst und dich erstmal nicht mit der frage nach dem warum und woher beschäftigst, sondern nach dem wie sorg ich gut für mich.

                      das andere ist der nächste schritt.

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                        Liebe Mensch,

                        ich weiß, ich habe bisher nie mitgeschrieben, sondern eben meist mit Interesse mitgelesen.

                        Heute jedoch will ich mich einfach mal in deinem Faden zu Wort melden.

                        Zuerst einmal, ich finde es toll, dass du dich nach wie vor (wie lange geht das eigentlich schon so?) so sehr um deine kranke Schwester kümmerst. Ihr scheint "ein Herz und eine Seele zu sein", ohne einander (trotz Partner) nicht zu können.

                        Was mich jedoch schon erstaunt: immer wieder schreibst du, wie sehr du an deine Grenzen stößt bzw. schon lange an deinen Grenzen angekommen bist. Habe mir mal deine ersten posts in deinem Faden durchgelesen. Sie beginnen am 23.(?)09.2011.

                        Jetzt kommt mal wieder so ein berühmter "Schnellschuss" von der Menschfrau:

                        Ich will aber mein Leben auch menschenwürdig zu Ende leben.
                        Nicht nur in Aufopferung für andere!

                        Mir scheint - sorry, wenn ich es falsch lese - daran hat sich allerdings kein bisschen was geändert seit diesem Eintrag!? Korrigiere mich, falls es falsch ist, ich es falsch lese/interpretiere.

                        Dann noch etwas, was mir aufgefallen ist:

                        Zitat vo 25.09.11: Aber ändern tue ich ja nix; sie würde sich verletzt fühlen und das kann ich nicht. Ich brings einfach nicht fertig!

                        Dann "freu" dich doch einfach, dass ihr euch so nahe steht und eine nicht ohne die andere kann. Manchmal kommt es mir so vor, als seien eure Partner "weniger wert" als ihr zwei Schwestern euch!? Ihr/du wollt es doch so?

                        In den fünf Monaten hat sich meiner Meinung nach nichts geändert. Oder sehe ich das falsch? Du kümmerst dich doch (so sehe ich es) - EIGENTLICH - gerne um deine Schwester!?

                        Und noch was: wenn dein Schwager eine Woche in Urlaub möchte im Frühling, dann kannst du dich doch auch mit deinem Mann täglich mit der Pflege deiner Schwester abwechseln oder ihr macht es eben miteinander? Viellecht kommt ihr dann eh(er) mal miteinander ins Gespräch als wenn dein Schwager (mit dem es wohl offensichtlich eh persönliche Schwierigkeiten zwischen euch gibt?) da ist? So, dass ihr offen(er) miteinander reden könnt? Vielleicht ist das ja auch eine/eure Chance!?

                        Liebe Grüße von Träumerin

                        PS: Falls das alles nicht passt, einfach stehenlassen!

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                          Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                          ich hab ja noch andere Baustellen, die dürfte ich eigentlich nicht so vernachlässigen, wie ich es momentan wegen der Psyche tue.
                          eine nach der anderen, liebe mensch.

                          jetzt IST die PSYCHE deine baustelle. deine psyche.
                          alle anderen baustellen sind nebenschauplätze.

                          Kommentar


                            Nun, wenn die Depri im Vordergrund stünde, würde ich mich halt wieder zu meinem Psych aufmachen, ev. ein neues Medi ausprobieren und meine Zeit mit langen Wartezeiten im Wartezimmer verbringen.
                            Anderenfalls würde ich mir die Zeit sparen und das Hauptproblem gezielter angehen, dazu fehlt mir allerdings die Kraft.
                            Irgendwie werde ich es hinbekommen.

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                              ob depri im vordergrund oder als nebenerscheinung (überlastungsfolge) ist ziemlich wurscht. ist eine wechselwirkung.

                              den psych (so er ein guter ist und nicht nur medikamente verschreibt) würd ich mir wohl so oder so mal anhören, was er für ideen hätte. danach kannst immer noch entscheiden, wie du weitertust.

                              du mußt dich nicht schinden. und kannst überlegen, ob vorübergehend medis zur stütze oder lieber doch nicht. ich denk nur, wenn stütze, dann nicht nur chemisch. (ist er ein psychiater - also facharzt- oder ein psychotherapeut? macht er regelmäßige gespräche auf termin?)
                              anhören, was er dazu sagt, kannst ja. hielte ich sicher nicht für verfehlt. entscheidung liegt ja dann bei dir.

                              Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                              Irgendwie werde ich es hinbekommen.
                              das glaub ich auch!

                              Kommentar


                                Hallo Träumerin,

                                ja, es ist so, es hat sich nicht viel geändert in den letzten Monaten.
                                Meine Schwester ist jetzt bereits im 6. Jahr erkrankt.
                                Und ja, trotz unterschiedlicher Interessen und lebensweisen sind wir ein herz und eine Seele, weil wir die schlimmsten zeiten unseres lebens miteinander durchgestanden haben. Das schweißt sehr zusammen.
                                Was mir eben zu schaffen macht ist, dass ich meine Schwester gerne gut versorgt wüsste. Sie ist versorgt durch meinen Schwager, aber nicht gut genug.
                                Er lässt sehr vieles schleifen, was für sie von eminenter Wichtigkeit wäre, was das bisschen Lebensqualität angeht, das sie noch hat.(z.B. den Einbau eines Treppenlifts, damit sie nicht im Haus "gefangen" ist).
                                Sie kann sich bei ihm nicht durchsetzen, das konnte sie noch nie, aber sie liebt ihn.
                                Ich bin da machtlos; sie möchte mich nicht damit beauftragen, weil er dann beleidigt wäre. Selbst kann sie die Firma nicht beauftragen, weil sie nicht mehr richtig sprechen kann.
                                So ist eben vieles, was ich machen könnte, wenn er es denn erlaubte!

                                Wenn ich oder wir die Pflege in der Woche übernähmen, müsste ich auch dort schlafen.
                                Das ist für mich ein Unding, weil es sich um das haus meiner Eltern handelt und ich dort die schlimmsten zeiten meines lebens verbracht habe. Außerdem ist meine Mutter dort gestorben.
                                Ich kann unmöglich dort nachts schlafen!!!!!!!!!!!!

                                Mein Mann würde das auch nicht mitmachen, weil er nicht einsieht, dass wir als Lückenbüßer wieder für etwas einspringen, was mein Schwager in seinem sturen Kopf nicht will, nämlich eine frau einstellen, die im haus wohnt.
                                Meine Schwester möchte das übrigens. Aber danach richtet sich mein Schwager eben nicht.
                                Selbst die hausärztin hat sich bereits beklagt, dass sie ihm jedes Mal klar machen muss, dass es nicht darum geht, was er will, sondern um meine Schwester.

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