Ja, das finde ich schön :) Wir hatten dieses auch ganz viele ums Haus flattern, für mich sahen die alle gleich groß aus. Ich mag sie auch und vielleicht, wenn sie unsere Nistkästen nutzen würden, fände ich das "Haus-Besetzen" auch ok ;)
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Mein Opa hat mir mal erzählt, wie er als junger Mann (er war 1900 geboren) mal eine Fledermaus gefangen hat, um sie sich näher ansehen zu können. Er hat einfach am Abend, als die Fledermäuse herum geflogen sind, einen Hut hoch geworfen und "schwubs", saß eine Fledermaus drauf.
Dann hat er sie sich genau angesehen und den Hut danach in einen Baum gehängt, so dass die Fledermaus es leichter hatte, wieder weg zu fliegen.
Bei mir hat die Fledermaus es aber auch geschafft, direkt vom Boden der Veranda wieder los zu fliegen. Die Geschichte meines Opas habe ich dennoch sehr geliebt.
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Mein Opa ist auf einem Rollschuh sitzend einen Hügel (für mich als Kind ein Berg) herunter gefahren *juchhuuu* Ich bin spätestens in der ersten Kurve im Graben gelandet und hatte blutige Knie.
Schade, dass du deine Großeltern nicht kennengelernt hast. Die Eltern meiner Mutter sind relativ früh gestorben, die Eltern meines Vaters sehr alt geworden, aber selbst an den Opa, der zuerst gestorben ist (da war ich vier), sind schön (siehe oben).
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Gast
Meine Großeltern waren alle schon gestorben.
Ich glaube, es wäre für mich als Kind hilfreich gewesen, einen Gegenpol zu haben in Oma und Opa. Wahrscheinlich wäre dann einiges anders gelaufen.
Sowohl mein Vater als auch meine Mutter haben nie die Loslösung von den Eltern erlebt, nur durch den Tod. Das dürfte mit ein Grund dafür gewesen sein, dass sie meine Schwester und mich so festgehalten haben. Eine komplette Familie war für sie beide immer eine Idealvorstellung, weil sie den Ablöseprozess nicht erfahren haben.
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Meine Großeltern väterlicherseits waren schon vor meiner Geburt gestorben. Meine Großmutter mütterlicherseits habe ich als friedfertige und ruhige Frau kennengelernt, die wegen eines Schlaganfalls im Rollstuhl saß. Sie ist leider schon gestorben, als ich gerade mal sechs Jahre alt war. Mein Opa hingegen war ein regelrechter Familientyrann, der insbesondere meine Mutter bis zu seinem Tod ständig unter seiner Fuchtel gehalten hatte.
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Das ist dann natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei.
In meiner Vorstellung wären meine Großeltern natürlich die Liebsten gewesen, wie man sich das als Kind halt so vorstellt.
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Ich glaube, so sieht man seine Großeltern als Kind auch - was da an Macken und schrägen Seiten vorhanden ist, geht einem vermutlich erst auf, wenn man kein Kind mehr ist. Solange man Kind ist, sind Oma und Opa immer die Besten.Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigenIn meiner Vorstellung wären meine Großeltern natürlich die Liebsten gewesen, wie man sich das als Kind halt so vorstellt.
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Naja, es gibt auch Großeltern, die mit ihren Enkelkindern nix anfangen können, man munkelt, die große Gala Elouard Dali sei so eine gewesen.
Aber im großen ganzen haben Großeltern normalerweise die Zeit und die Muße, sich den Enkelkindern so zuzuwenden, wie es die Eltern nicht so können / wollen, incl. mehr verwöhnen und so fort. Ist halt eine ganz andere Rolle.
Und ja, bei uns waren sie auch ein "Kontrapunkt" zur strengen Erziehung meiner Eltern. Die einen Großeltern mehr, die anderen weniger. Als meine einen Großeltern schon sehr alt waren, habe ich mit 14 schon care-taker Funktion übernommen, aber ganz gerne. Da drehtre sich die Rolle um und meine Oma hat etwas gebraucht, das anzunehmen, dass ich ihren Haushalt teilweise / phasenweise geschmissen habe. Nicht immer gerne - aber meistens. Auch etwas, das ich nicht missen möchte. Diese Großeltern waren distanzierter als die anderen, was auch an der Zahl der Enkelkinder lag. Aber nicht nur. So gesehen gibt es da wie überall im Leben verschiedene Bilder von den Personen, auch der mit meinem Vater streitende Großvater ist mir in (nicht guter) Erinnerung.
Aber klar, als Kind stürzt man sich immer auf die tollen Aktivitäten und die sind dann "vorne". Brav am Esszimertisch sitzen das eine, das andere in der Küche der Oma am Puppenherd heilloses Durcheinander anrichten und diesen wunderbaren Trockenbrennstoff nutzen und Fleischwurstscheiben schmurgeln....
Blechkchen
Oder Gardinen in Hochzeitskleider verwandeln...
Achja, da hatte die Oma schon Nerven (aber nicht am Esstisch, da hatten Kinder leise zu sein ;) )
Achja, und heute bin ich der Überzeugung, das zuviel an Energie in unserer Familie ist tradiert, das heißt, das gab es schon so oder in ähnlicher Weise in den Generationen vorher und die Muster wurden gelernt und wurden auch weiter gegeben. Damit sind die Großeltern aus dem "Ikonen- und Idealstatus" auch wieder irgendwie raus. Sie haben ähnliche oder andere Fehler begangen wie die Eltern. Aber viele der Dinge, die mir so eingeimpft wurden, sind auch von Vorteil (Ordnungssinn, Pünktlichkeit, vieles von dem, was Kinder nicht so mögen, ist antrainiert oder sonstwie gelernt später unter Umständen eine Stärke). Das erkennt man auch erst später. Als Kind holt man sich erstmal alles, was richtig gut tut und Spaß macht von den Großeltern, und das in größtmöglichem Umfang. Vor allem das, was man bei Mama und Papa nicht so darf. Und die Vorfreude darauf ist (oft) grenzenlos gewesen. Deswegen behält man das Schöne so präsent.Zuletzt geändert von Sabine_nrw; 20.10.2016, 14:07.
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bis auf meine Oma in der Schweiz waren sämtliche Grosselternteile schon tod, als ich geboren wurde. Mit der übrig gebliebenen konnte ich als Kind wenig bis gar nix anfangen .....
Was mich nun (einmal mehr) in die Situation des fehlenden Vorbilds bringt. Aber ich für meinen Teil habe mir fest vorgenommen, die coolste Oma auf der Welt zu werden und seit der Kleine nun da ist, bin ich ganz gut davon überzeugt, dass mir das auch gelingt!
Allerdings fürchte ich ein bisschen, dass ich es bereits jetzt schon mit meinen eigenen Oma/Enkel Geschichten locker schaffe Bonnys Faden zu sprengen und wer möchte das schon .....
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Hier wird nix gesprengt, just me, die Themen wechseln je nach Gusto. Ich weiß jetzt selbst nicht mehr, wie wir von den Fledermäusen auf die Oma gekommen sind.
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