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    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
    Das stimmt natürlich auch wieder.
    Aber eigentlich ist mir der Preis dafür zu hoch, und uneigentlich auch.
    Ich war schon öfter kurz vor dem Punkt, mich auszuklinken, weil ich gemerkt habe, dass das nichts bringt mit dem Helfen. Ich hab es dann aber doch nicht getan.
    Das war falsch.
    (Ja, Condor, ich lerne daraus! )
    Falsch war eigentlich nur, dass du dich geärgert hast.

    Das Ärgern ändert nichts an der Situation, die ist gelaufen, wie sie gelaufen ist. Shit happens, du bist nur ein Mensch.

    Das Ärgern erhöht deinen Blutzucker und deinen Blutdruck, beides ist nicht gut.

    Sei nicht so streng mit dir, Fehler passieren, Ärger nützt nichts.

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      Doch, ich bin streng mit mir; wäre ich lasch, hätte ich nicht so akribisch an mir gearbeitet und wäre heute nicht so ausgeglichen und glücklich, wie ich es bin.
      Insofern beteilige ich mich z.B. auch nicht an Serafins Aktion mit dem Nicht-mehr-Aufnehmen von News.
      Ich finde das zwar auch schlimm, was momentan in vielen Ländern passiert mit dem Terror, kann das aber von meiner persönlichen Situation abkoppeln.

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        Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
        Doch, ich bin streng mit mir; wäre ich lasch, hätte ich nicht so akribisch an mir gearbeitet und wäre heute nicht so ausgeglichen und glücklich, wie ich es bin.
        So meinte ich das nicht...

        Zu streng mit sich selbst sein, behindert einen mehr, als das es nützt. So lange dir die Strenge nutzt und du dich dabei wohl fühlst, ist alles in Ordnung, nur wenn dem nicht mehr so ist, bist du zu streng mit dir. Dann ist mehr Verständnis und Nachsicht gefordert.

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          Ich kann da schon unterscheiden.
          Wenn ich im falschen Moment streng mit mir bin, käme ich nämlich aus meiner Gelassenheit heraus, das möchte ich nicht.

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            Wie du meinst...

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              Moderne Inszenierungen

              Gestern Abend wollten wir uns auf Classica die Oper Aida anschauen und hatten es uns richtig gemütlich gemacht mit viel Vorfreude auf die Musik.
              Als dann in der 1. Szene 2 Wasserleichen mit einem Kran auf die Bühne gehievt wurden, haben wir grad ausgeschaltet.

              Kann mir mal jemand erklären, weshalb es solch "moderner" Inszenierungen bedarf? Was steckt da dahinter? Kann man die alten Klassiker nicht so lassen, wie sie sind?
              Gibt es tatsächlich Menschen, denen eine solche Neuinszenierung gefällt?

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                Nochmal zum Marder:
                Münchner Ergebnisse I: Jüngling mit Hund, Frau mit Marder

                Maria Lassnigs Selbstporträt mit Marder „Ich bin der Hlg. Franziskus der Waldtiere“ von 1995/96, Öl auf Leinwand, 85 mal 100 Zentimeter: Zuschlag 180 000 Euro (Taxe 100 000)

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                  Mein Bild "Frau mit Marder" sieht etwas anders aus!

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                    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                    Kann mir mal jemand erklären, weshalb es solch "moderner" Inszenierungen bedarf? Was steckt da dahinter? Kann man die alten Klassiker nicht so lassen, wie sie sind?
                    Ich persönlich finde, dass es stark davon abhängt, wie die Inszenierung gemacht ist. Es gibt sehr gute und effektvolle moderne Inszenierungen, bei denen das Zuschauen wirklich zum spannenden Erlebnis wird. Natürlich gibt es auch das Gegenteil, wo die Inszenierung gar nichts mit dem Stück zu tun hat, und stattdessen irgendwelche wirren Gedanken des Regieteams einfließen, die niemand nachvollziehen kann.

                    Prinzipiell mag ich aber moderne Interpretationen lieber als klassische Inszenierungen. Die wirken auf mich meistens museal und langweilig, in manchen Fällen sogar unfreiwillig komisch. Man stelle sich nur vor, man würde heutzutage das Rheingold von Richard Wagner genau so inszenieren, wie es in der Partitur steht: dann würden die Rheintöchter in Wallegewändern an Schnüren hängend über die Bühne fliegen, und Wotan würde in einer Art Toga über die Bühne stolzieren. Ich glaube, ich müsste die ganze Zeit kichern...

                    Zu deiner Aida habe ich gerade nachgeschaut, es wurde gestern wohl die Inszenierung der Bregenzer Festspiele vom Bodensee gezeigt. Eigentlich fand ich die Bregenzer Inszenierungen immer ziemlich spektakulär. Dass da meistens jemand ins Wasser springt oder fällt oder von da herausgezogen wird, liegt wohl an der Wasserbühne. Man will wohl immer das Wasser in die Inszenierung mit einbeziehen. Aber zumindest wenn man dort live dabei ist, sind die Inszenierungen eigentlich immer wirklich schön und beeindruckend.

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                      Ja, es war eine Übertragung von den Bregenzer Festspielen.
                      Wie dem auch sei, uns gefällt sowas nicht; vielleicht sind wir auch einfach zu alt.

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                        Bei mir liegt es vielleicht auch daran, dass ich jahrelang an der Oper als Statist bei verschiedenen Produktionen mitgewirkt habe. Da gewöhnt man sich an moderne Inszenierungen und entdeckt, dass das durchaus spannend und faszinierend sein kann, wenn es gut gemacht ist, und wenn gute Ideen dahinter stecken.

                        Gute Regisseure versuchen manchmal, den Kern einer Opernhandlung vom historisierenden Kontext quasi zu extrahieren (oft geht es ja um Themen, die in jeder Epoche die Menschen beschäftigt haben, und manchmal wird versucht, die eigentliche Handlung stärker in den Vordergrund zu stellen, indem die historischen Kostüme und Dekorationen weggelassen werden).
                        Schlechte Regisseure wiederum produzieren hauptsächlich wirres Zeug, das man kaum noch in einen sinnvollen Zusammenhang mit dem Stück bringen kann. Bei mir ist die Grenze dann erreicht, wenn die Inszenierung die Handlung des Stücks unkenntlich werden lässt, oder wenn die Inszenierung überhaupt nicht mehr zum Stück passt.

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                          Und du bist 18 Jahre jünger als wir, das ist eine Menge Zeugs!
                          (Der Vorteil des Alters ist, dass man damit jeder Zeit seine "unmögliche" Einstellung begründen kann. )

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                            An die Raucher

                            Habt ihr schon die neuen Zigarettenpäckchen gesehen mit den angeblich abschreckenden Fotos?
                            Also für mich sieht das Foto der von Krebs befallenen Lunge aus wie eine vertrocknete Amaryllisblüte. Die hält mich garantiert nicht vom Rauchen ab.
                            Die Psychoanalytiker unter euch werden jetzt schreiben, dass mein Hirn sich weigert, die Wahrheit zu erkennen und mir etwas anderes vorgaukelt.

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                              Meinem Mann stören diese Bilder auch nicht Bonny.

                              Und viele andere Raucher packen ihre Zigaretten einfach um,damit sie diese Bilder nicht sehen brauchen.

                              Fotos weg ,Problem weg.

                              Rosie

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                                Tja, jeder ist seines Glückes Schmied

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