Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein Weg

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Seit gestern ahne ich so ziemlich genau (ohne dass ich es natürlich beweisen kann), dass eben genau diese Kollegin dahinter steckt, warum ich damals (vor ca. 1,5 Jahren) zum Gespräch zur Chefin gebeten wurde.

    Ich kann mit meinem Problem nicht zur Chefetage gehen, da diese damals alles "ungefiltert" geglaubt und mich "zur Schnecke" gemacht haben. So fühlt es sich an. Wahrscheinlich eben von dieser Kollegin (so fühlt es sich an - jetzt sogar noch mehr).

    Warum? Wieso? Ich verstehe das alles nicht mehr. Wie kann man sich so Steine in den Weg legen bei der Arbeit?

    Wieso/wodurch hat sie das Recht mich so zu behandeln wie sie es tut? Wieso erfährt sie dadurch erst recht "Rückenstärkung" und ich habe immer noch mehr das Nachsehen? Woher kommt das?

    Sind all die 25 Jahre falsch gewesen?

    Kommentar


      liebe träumerin,

      ich lese ja auch schon eine weile mit.

      ich hatte immer wieder das gefühl, deine unzufriedenheit/ängste die arbeit betreffend, sowie die sehnsucht zurück zur 'sicheren' kur, hängen mit diesem ereignis von damals vor 1,5 jahren zusammen. da es damals nie sauber geklärt würde und du dich seitdem nicht mehr sicher fühlst.

      ich kann dir nicht sagen was du tun sollst, nur was ich tun würde:

      offenes gespräch mit direktorin, über damals UND das aktuelle.
      offenes gespräch mit der kollegin, evtl. im beisein der direktorin/superviso o.ä.

      die idee mit dem supervisor finde ich super.

      auf jeden fall, ich würde die karten auf den tisch legen. und ja, auch mit schwäche zeigen (ich spreche wie gesagt für mich). ein reiner machtkampf a la 'der zeig ichs' bringt meiner erfahrung nach nichts. aber wehren muss man sich.

      @sheperd, vielen dank. ich erahne was du meinst und hätte jetzt richtig lust das mit hilfe zu lernen. ich verstehe dass man das in worten schwer greifbar machen kann bzw. nicht auf der ebene auf der es 'geschieht'

      Kommentar


        Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
        @ Reifende

        Gibt es die Möglichkeit, sich eine Supervision zu "gönnen", ich meine jetzt vom Arbeitgeber aus, nicht privat ?
        Ich weiß nicht, ob das vom Arbeitgeber aus geht.

        Ich weiß nur von einem Fall an meiner Schule. Dort ist die Kollegin genötigt, sich einen Supervisor zu holen. Ich könnte sie mal fragen.

        Kommentar


          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

          Ich kann mit meinem Problem nicht zur Chefetage gehen, da diese damals alles "ungefiltert" geglaubt und mich "zur Schnecke" gemacht haben. So fühlt es sich an. Wahrscheinlich eben von dieser Kollegin (so fühlt es sich an - jetzt sogar noch mehr).

          Warum? Wieso? Ich verstehe das alles nicht mehr. Wie kann man sich so Steine in den Weg legen bei der Arbeit?

          Wieso/wodurch hat sie das Recht mich so zu behandeln wie sie es tut? Wieso erfährt sie dadurch erst recht "Rückenstärkung" und ich habe immer noch mehr das Nachsehen? Woher kommt das?
          Ich sehe schon Parallelen zwischen dem Fall bei uns und bei dir. Was sich die Leute davon versprechen, weiß ich nicht. Es stört sie auf jeden Fall etwas, und das wird breit getreten.
          Bei uns hat sie Fehler gemacht + die Leute hacken jetzt extra auf ihr herum, gehen auch "hinten herum" zum Chef und sie kriegt Dinge förmlich ins Gesicht geklatscht. Andererseits ist sie in gewissem Maße aber auch "stur" und ich glaube auch immer mehr, dass ihr das Reflexionsvermögen fehlt. Warum sonst treten immer wieder die gleichen Probleme auf?

          Praktische Frage: Won wem willst du dir denn jetzt Hilfe holen? Auf die "Chefetage" kannst du wohl nicht zählen...

          Kommentar


            Personalvertretung?

            Kommentar


              das ist auch eine gute idee.

              und unbedingt mit einem oder mehreren kollegen sprechen, denen du vertraust, wenn es so jemanden gibt. bitte sie um ihre ehrliche einschätzung der lage (nur dir gegenüber natürlich, nicht öffentlich). so hast du etwas rückendeckung bzw. wirst dich besser fühlen.

              die frage ist, hast du denn wirklich fehler gemacht? wenn ja, offen reden wie man die arbeit in zukunft besser für dich organisieren kann.
              geht es jedoch ausschließlich um die kollegin und du wurdest auf ganzer linie ungerecht behandelt/gemobbt? steh für dich ein! offen reden. hast du denn schonmal versucht, deine direktorin darauf anzusprechen, wegen damals und heute. oder ist da gar nichts zu machen?

              ansonsten kommt dann wirklich die personalvertretung irgendwann ins spiel. aber hol dir erstmal unterstützung (kollegen), damit du nicht so alleine damit bist.

              so eine situation kann unheimlich bedrückend sein, ich habe sowas ähnliches auch schon erlebt, allerdings nicht in diesem extrem. zum glück liess es sich durch gespräche lösen aber ich fand das alles sehr unangenehm.

              Kommentar


                Wiederum vielen Dank an euch alle.

                @Shepherd: das mit dem "losgelöst" von mir selber sehen, das fällt mir schwer. Ich kann doch zusagen nicht aus meiner Haut heraus!?

                @alle:

                Mein Leben "überschlägt" sich sozusagen gerade. Heute hatte ich einen für mich wichtigen Termin; vielleicht ergibt sich ja etwas Neues? Das heißt, es hat sich vielleicht sogar schon ergeben, nur muss ich noch Geduld haben, bis alles startet und dann abwarten, ob es das Richtige für mich ist. Im Beruf habe ich ja zum ersten Mal reduziert und möchte gerne nebenher etwas Neues ausprobieren. Es ist für mich ein vollkommen unbekannter Bereich oder eben anders als bei meiner sonstigen Arbeit. Es hat mit (Klein-)Kindern zu tun. Auf jeden Fall bin ich im Team. Wie auch immer ...

                Manchmal frage ich mich, was ich da gerade anstelle. Allerdings so wie jetzt geht es nicht mehr weiter. Ich muss etwas für mich tun. Egal, wie es ausgeht. Zu verlieren habe ich nichts. Auf jeden Fall bin ich auf der Suche/brauche ich etwas, was mich dann auch überhaupt mal wieder motiviert. Wenn es schief läuft, habe ich meinen bisherigen ja eh noch immer. Also kann ich es doch ganz mutig angehen!?

                Der anschließende Nachmittag heute hat mir dann ebenfalls gut getan und ich bin froh, dass ich mich FÜR das Treffen mit einer Kollegin entschieden habe. Ob es Zufall war, dass es vor zwei/drei Wochen nicht geklappt hat, da sie gesundheitlich angeschlagen war und wir es dann für heute ausgemacht haben?

                Auf jeden Fall haben wir für wenige Euro ein superleckeres Essen bekommen, haben uns intensiv unterhalten. Immer wieder erzählt sie mir, wie sie mich vor sieben Jahren (bis vor "kurzem"), als sie bei uns angefangen hat (sie ist etwas älter als ich und ich weiß noch nicht einmal, was sie davor gemacht hat ...).

                Das, was sie über mich und wie sie mich wahrgenommen hat, das kann ich manchmal gar nicht glauben. Das bin nicht ich ...

                Seit ich aus meinem Krankenstand zurück bin, ist unser Raum umgebaut und wir sitzen und sind nicht mehr in der Nähe beieinander. Mir fehlt das. Ich glaube, ihr auch. Wobei sie durch ihre herzliche Art wahrscheinlich sehr schnell auch Kontakt zu neuen Kollegen/Kolleginnen, die nun bei ihr sitzen, bekommt/bekommen hat.

                Jetzt habe ich mich doch glatt "verloren" in allem, was ich gerade geschrieben habe. Bei ihr finde ich einen Rückhalt. Und ja, das ist so immens wichtig, sich (bzw. ich mich) nicht alleine zu fühlen. Das, was passiert war am Mittwoch, tut eh alles irre weh. Alles musste ich offenlegen, da meine Kollegin sogar jemanden von Chefetage dazugerufen hatte. Ich kam mir vor "wie an den Pranger gestellt". Das kann es einfach nicht mehr sein.

                Für mich ist es immer noch superunverständlich. Ständig mischt sie bei meiner Arbeit mit. Ich habe noch NIE Einblick gehabt geschweige denn haben wollen, wie sie was macht. Geschweige denn sie ständig kritisiert usw. Ich frage mich, wer oder was gibt ihr das Recht, dass sie sich ständig so verhält?

                Natürlich muss man sich an Regeln halten, Beschlüsse einhalten. Wobei ich denke, jede/r macht mal einen Fehler oder übersieht (keineswegs böswillig etwas). Es ist einfach die Art, die mir zu schaffen macht. Solche Dinge kann man - falls es überhaupt so ist! und ich wirklich nur noch Fehler mache!??? - ANDERS klären. Zumindest ich bin der Typ, der Dinge anders klärt.

                Genug.

                Ich weiß auch nicht genau, ob ihr nachvollziehen könnt, was ich gerade alles sagen und schreiben wollte ...
                Zuletzt geändert von ; 14.06.2013, 15:51. Grund: Rechtschreibfehler

                Kommentar


                  Liebe Träumerin
                  was hat die ältere Kollegin denn gesagt, wie sie dich früher wahrgenommen hat?

                  Mir ist völlig unklar, in welchem Bereich du arbeitest, aber vielleicht solltest du dich tatsächlich umorientieren, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Du bist nicht verpflichtet, bis ins Rentenalter dort auszuhalten und dich jeden Tag mit miesem Gefühl dahin zu schleppen.

                  Kommentar


                    Liebe Chrysothemis,

                    wie mich diese "ältere" Kollegin früher (als sie vor sieben Jahren zu uns gekommen ist) wahrgenommen hat?

                    Das beantworte ich dir gerne, da ich damals so GEFÜHLT habe: als immer strahlelnd, herzlich. Sie erwähnte - sie ist gebürtige Spanierin - dass genau das ihr immer gefallen hat, dass ich ein "hola" zu ihr gesagt habe, evtl. sogar noch auf spanisch (ich weiß nicht wie man das schreibt, habe es dann allerdings von ihr gelernt) que tail (also eben "wie geht es dir"). Sie empfand meine Wärme und Zugewandtheit als wohltuend, da sie wohl Probleme hat mit der deutschen Mentalität, dieser (abgesehen von ihrem deutschen Mann und ihren beiden Jungs) "Reserviertheit", die sie so von Spanien so nicht kennt.

                    Ich arbeite seit vielen (über 20) Jahren dort als Lehrerin. Was macht man, wenn man verbeamtet ist (lebenslänglich)?

                    Kommentar


                      Lebenslänglich? Hört sich schrecklich an. Andererseits, hast du einen hervorragenden Kündigungsschutz. Dann würde ich mir gar nicht soviele Gedanken über diese Kollegin machen, sondern sie höflich (na ja vermutlich eher nicht) dazu auffordern, ihre Nase nur in ihre Angelegenheiten zu stecken. Bleib im Gespräch mit ihr immer auf der Erwachsenen-Ebene, wenn sie dich in die Enge treiben möchte, stellst du ihr eine Frage: "Warum siehst du das so? Wie soll ich das verstehen? Kannst du das mit Fakten belegen? Bist du tatsächlich der Ansicht, ich habe mutwillig Fehler gemacht? Wollen wir das vielleicht mit XY besprechen? Hast du da ein konkretes Beispiel?" Es ist nicht leicht, auf der Erwachsenen-Ebene zu bleiben, wenn man attackiert wird, aber mit einiger Übung klappt es immer besser. Hab immer einige Fragen im Hinterkopf, die du dann stellen kannst, um sie erst mal ein wenig von ihren Angriffen "abzulenken". Wenn sie dich sozusagen angreift, befindet sie sich selbst nicht auf der Erwachsenen-Ebene und durch diese neutralen (also keinesfalls vorwurfsvollen oder agressiven) Fragen, holst du sie dorthin.
                      Irgendwann wird sie merken, daß sie bei dir nichts mehr erreichen kann, du ein zu starker "Gegner" geworden bist und dich in Ruhe lassen.

                      Kommentar


                        Habe ganz vergessen: Die ältere Kollegin hat dich also so wahrgenommen, wie du auch jetzt gern wieder wärst. Arbeite daran, laß dich nicht entmutigen. Wenn du so warst, bist du es noch immer (eben nur versteckt) und kannst es immer sein. Schiebe die dunklen Wolken zur Seite und schau dir das an, was du jetzt hast. Das muß nicht so bleiben, ist eine Momentaufnahme, aber zeigt dir auch, daß nicht alles tiefschwarz ist. Wie z.B. gefällt dir deine Wohnung? Was macht dir Spaß? Wie findest du dein Spiegelbild? Was sind deine Stärken und Schwächen? Welche Hobbys/Interessen hast du? Zuletzt: Was willst du verändern? Was würdest du gern mal machen?

                        Übrigens, du mußt nicht perfekt sein (ein Genie beherrscht das Chaos ), du mußt nur du selbst sein - mit allen Ecken und Kanten.

                        Kommentar


                          Uups, habe noch gar nicht gesehen, dass du mir nochmal geschrieben hast ... Danke dir.

                          Kommentar


                            Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                            Habe ganz vergessen: Die ältere Kollegin hat dich also so wahrgenommen, wie du auch jetzt gern wieder wärst. Arbeite daran, laß dich nicht entmutigen. Wenn du so warst, bist du es noch immer (eben nur versteckt) und kannst es immer sein. Schiebe die dunklen Wolken zur Seite und schau dir das an, was du jetzt hast. Das muß nicht so bleiben, ist eine Momentaufnahme, aber zeigt dir auch, daß nicht alles tiefschwarz ist. Wie z.B. gefällt dir deine Wohnung? Was macht dir Spaß? Wie findest du dein Spiegelbild? Was sind deine Stärken und Schwächen? Welche Hobbys/Interessen hast du? Zuletzt: Was willst du verändern? Was würdest du gern mal machen?

                            Übrigens, du mußt nicht perfekt sein (ein Genie beherrscht das Chaos ), du mußt nur du selbst sein - mit allen Ecken und Kanten.
                            Weiß gar nicht, wo anfangen und wo aufhören ...

                            Am meisten möchte ich auf deine Frage eingehen: Wie z. B. gefällt dir deine Wohnung? Sie ist doppelt so groß wie meine vorherige und ich habe nun einen Balkon. Letzteres gefällt mir total gut, jedoch fühle ich mich beinah noch mehr allein (durch die Größe als vorher) und ich schaffe es noch nicht einmal mehr, Ordnung zu schaffen; es ist mir ZU VIEL!

                            Mein Spiegelbild? Ich schaue mich nur selten und sowieso noch viel seltener gerne im Spiegelbild an. Leider ...

                            Was macht mir Spaß? Freiheit zu haben. Mich als "Ich" zu fühlen, Bestätigung zu bekommen.

                            Meine Stärken/meine Schwächen? Stärken? Schwächen: ich mache alles, was man/ich nur falsch machen kann, falsch.

                            Weitere Schwäche: damit bin ich total angreifbar!!!

                            Stärken: schwach sein!!!

                            Hobbys/Interessen: ich bin sehr naturverbunden, wandere (ohne größere Höhenlagen/Steilabstiege usw.) sehr gerne. Fahre AUF DEM EBENEN sehr gerne Fahrrad. Und ich paddle gerne auf geruhsamen Flüssen.

                            Ich weiß inzwischen, das ist den meisten (da supersportlich) zu wenig. Außerdem habe ich kein "Profil". Andere sind viel selbstbewusster und auch selbstbestimmter. Das fehlt mir alles. Ihr alle hier braucht auch absolut nichts zu beschönigen. Es ist so wie es ist!

                            Kommentar


                              Nichts ist dazu verdammt, so zu bleiben, wie es ist...

                              Kommentar


                                Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                                Weiß gar nicht, wo anfangen und wo aufhören ...

                                Am meisten möchte ich auf deine Frage eingehen: Wie z. B. gefällt dir deine Wohnung? Sie ist doppelt so groß wie meine vorherige und ich habe nun einen Balkon. Letzteres gefällt mir total gut, jedoch fühle ich mich beinah noch mehr allein (durch die Größe als vorher) und ich schaffe es noch nicht einmal mehr, Ordnung zu schaffen; es ist mir ZU VIEL!
                                Siehst du, deshalb habe ich geschrieben - ein Genie beherrscht das Chaos. Du solltest mal meine Wohnung sehen, obwohl im Moment geht es, aber immerhin weiß ich, wo die Sachen sind, die ich brauche . Du mußt dich wohl fühlen und ich rate jetzt einfach mal: Du hast zuviel Zeugs, oder?
                                Seit meinem letzten Umzug bin ich rigoros im Wegwerfen - alles was ich nicht brauche - auch Andenken an früher - werfe ich weg. Sollte es vielleicht zu sehr "schmerzen", könnte man die Sache ja noch schnell fotografieren und dann sofort weg damit.

                                Liebe Träumerin, was dir Spaß macht, ist genau das, was für mich das Wichtigste überhaupt ist. Freiheit hört sich himmlisch an.

                                Ich sehe auch nicht oft in den Spiegel und wenn, dann nur, um meine Haare zurecht zu biegen. Ich habe in meinem Kopf ein ganz anderes Bild von mir und deshalb irritiert mich der Spiegel manchmal - ja, eigentlich verrückt. Aber was ich damit andeuten wollte ist, daß du nicht so bleiben mußt, wie du jetzt bist. Du kannst dir eine neue Frisur machen lassen, anderes oder überhaupt Make-up, einen Nasenring und vieles mehr. Manchmal tun uns kleinste Veränderungen schon gut. Bei mir sind es häufig die Haare und die Möbel umstellen.

                                Deine Schwächen sind wirklich imposant. Das heißt, du kannst nichts richtig machen? Da solltest du etwas differenzieren, denn wer für sich selbst zumindest materiell sorgen kann, macht ja da schon mal was richtig. Aber ansonsten, muß ich erneut sagen - so hätte ich mich vor Jahren auch noch beschrieben (und tu`s manchmal noch). Ich dachte, wann immer es Entscheidungen zu treffen gibt, treffe ich mit Sicherheit die Falsche. Ich will dich jetzt nicht zum positiven Denken animieren, sondern nur zum realistischen. Du machst nicht alles falsch. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen: Das einzige was du wirklich falsch machst, ist die Art über dich und mit dir zu reden. Das ist ausschließlich schädlich.

                                Und deine Stärke ist Schwäche? Das irritiert mich jetzt ehrlich gesagt ein wenig. Ich würde meinen, deine Stärke ist, wieder aufzustehen, wenn du auf die Nase gefallen bist, immer am Ball zu bleiben und deine Frau zu stehen, egal wie viele Steinbrocken man dir in den Weg wirft.

                                Ich beschönige nichts. Deine Interessen teilen viele Menschen. Könntest du dir vorstellen, Gleichgesinnte für dergleichen Unternehmungen zu suchen? Ich denke, du brauchst Menschen, mit denen du aktiv etwas erleben kannst. Nur Kaffeetrinken wäre vermutlich nicht deins.

                                Das Selbstbewußtsein ist natürlich so eine Sache. Ich bin jetzt nicht übermäßig selbstbewußt, aber ich kann mich behaupten, wenn es sein muß. Dabei hilft mir, daß mir einfach so endlos viel egal geworden ist. Ich kenne die Menschen zu gut, um da noch groß was drauf zu geben, was sie denken. Es gibt zwar Baustellen bei mir, aber es ist schon mal wirklich erleichternd, wenn man nicht mehr soviel darauf gibt, was irgendwer sagt oder vielleicht denken könnte. Und zudem - erlaube auch dir, nicht von jedem gemocht werden zu müssen.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X