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    Danke @Tamina.

    @all:

    Warum nur fällt es mir so schwer, hier wieder daheim zu sein?

    Von anderen Kurgästen weiß ich das vom Telefon/e-mail auch so. Komisch. Ich dachte immer, ich komme heim und fühle mich wieder besser/wohl. Statt dessen geht es mir anders "schlecht" ...

    Heute abend habe ich mit einen "früheren" Kontakten (also vor meiner Kur) (aus Verzweiflung) Kontakt aufzunehmen. Die meisten waren relativ positiv; es war mir ein Bedürfnis, zu reden. Ob es mich weiter bringt? Ob es "uns" (also die Kontakte und mich) weiterbringt? Keine Ahnung. Ich fühle mich hilflos/"verloren" ....

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      Die Ablenkungen werden entweder immer langweiliger oder immer teurer und das geht so lange weiter bis man krank wird und nichts mehr merkt, sich langsam aber sicher (gegenseitig) umbringt oder ehrlich wird und dazu steht, was zum Leben wie Atmen und Essen gehört und damit auch RICHTIG ist.
      So ein ewig lieblos, sex- und orgasmuslos (damit auch ganz eindeutig verlogenes), nach gesellschaftlichen Masstäben brav verbrachtes Leben im selbstgemachten Gefängnis ist für niemanden einfach.

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        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
        Danke @Tamina.

        @all:

        Warum nur fällt es mir so schwer, hier wieder daheim zu sein?

        Von anderen Kurgästen weiß ich das vom Telefon/e-mail auch so. Komisch. Ich dachte immer, ich komme heim und fühle mich wieder besser/wohl. Statt dessen geht es mir anders "schlecht" ...

        Heute abend habe ich mit einen "früheren" Kontakten (also vor meiner Kur) (aus Verzweiflung) Kontakt aufzunehmen. Die meisten waren relativ positiv; es war mir ein Bedürfnis, zu reden. Ob es mich weiter bringt? Ob es "uns" (also die Kontakte und mich) weiterbringt? Keine Ahnung. Ich fühle mich hilflos/"verloren" ....
        hallo Träumerin,

        wenn sich etwas ändern soll, fühlt sich das erstmal ANDERS an, unbekannt, das kann sich auch wie unwohl anfühlen, weil du nicht weißt, ob es dir was bringt. wenn alles so bleibt, bewegst du dich zumindest auf vertrautem terrain...

        in der kur hattest du weitgehend deine verantwortung abgegeben und das mitgemacht, was andere dir "aufgedrückt" haben. das fühlte sich gut an, weil sie ja auch dein wohl, deine genesung, im sinne hatten. jetzt bist du zurück im reallife, und jetzt heißt, es eigenverantwortlich handeln.

        was kann dir denn passieren, wenn du das machst? fang an!

        ich möchte dich auch dazu ermutigen, dir dein leben schön zu machen. ich habe den eindruck, du misst deine tage daran, ob ein anderer mensch dir die bestätigung gegeben hat, dass du "wertvoll" bist. du MUSST DIR SELBST WERTVOLL SEIN! dein leben ist großartig, weil du ihm sinn und freude gibst, das kann kein anderer, andere könnes es bereichern, aber mehr auch nicht.

        wir können veränderung nicht versuchen, wir können nur MACHEN.

        ich wünsche dir sehr, dass du dich traust...

        alles gute

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          Man kann eine Falle verlassen. Um jedoch aus einem Gefängnis ausbrechen zu können, muß man erst zugeben, daß man im Gefängnis sitzt. Die Falle ist die emotionale Struktur des Menschen, seine Charakterstruktur. (...)

          Die erste Aufgabe ist, den Ausgang aus der Falle zu finden. Wie die Falle beschaffen ist, interessiert überhaupt nicht, abgesehen von dieser einen entscheidenden Frage: Wo ist der Ausgang aus der Falle? (...)

          Der Ausgang ist für alle, die in der Falle sind, deutlich sichtbar, und dennoch scheint niemand ihn zu sehen. Jedermann weiß, wo der Ausgang ist. Dennoch scheint niemand eine Bewegung darauf zu zu machen. Mehr noch: Wer sich auf den Ausgang zubewegt oder wer auf ihn zeigt, wird für verrückt erklärt oder man nennt ihn einen Verbrecher oder einen Sünder, der in der Hölle braten sollte. Es stellt sich heraus, daß das Problem nicht die Falle ist und noch nicht einmal die Schwierigkeit, den Ausgang zu finden. Das Problem liegt bei denen, die in der Falle sitzen.

          Wilhelm Reich, Christusmord

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            Zitat von mystery Beitrag anzeigen
            Man kann eine Falle verlassen. Um jedoch aus einem Gefängnis ausbrechen zu können, muß man erst zugeben, daß man im Gefängnis sitzt. Die Falle ist die emotionale Struktur des Menschen, seine Charakterstruktur. (...)
            Wenn es unsere Grundstrukturen sein sollten, die die Falle darstellen, werden wir wohl ewig drin bleiben, weil sich Grundstrukturen, wie unsere emotionale Struktur und unsere wesentlichen Charakterzüge sind so gut wie nicht ändern lassen.

            Die erste Aufgabe ist, den Ausgang aus der Falle zu finden. Wie die Falle beschaffen ist, interessiert überhaupt nicht, abgesehen von dieser einen entscheidenden Frage: Wo ist der Ausgang aus der Falle? (...)

            Zitat von mystery Beitrag anzeigen
            Der Ausgang ist für alle, die in der Falle sind, deutlich sichtbar, und dennoch scheint niemand ihn zu sehen. Jedermann weiß, wo der Ausgang ist. Dennoch scheint niemand eine Bewegung darauf zu zu machen.
            Man kann nicht in jeden Menschen hineinschauen, aber ich glaube Menschen entdeckt zu haben, die über derart wenig Reflxtionsvermögen verfügen, dass auch das schwierig sein wird.

            Zitat von mystery Beitrag anzeigen
            Mehr noch: Wer sich auf den Ausgang zubewegt oder wer auf ihn zeigt, wird für verrückt erklärt oder man nennt ihn einen Verbrecher oder einen Sünder, der in der Hölle braten sollte. Es stellt sich heraus, daß das Problem nicht die Falle ist und noch nicht einmal die Schwierigkeit, den Ausgang zu finden. Das Problem liegt bei denen, die in der Falle sitzen.
            Interessanter Gedankenansatz, aber ist das Leben auch dann eine Falle, wenn ich gar keine sehe. (siehe fehlendes Reflexionsvermögen)?
            Ist nicht jedes Leben eine Falle?, auch das, der reichen Dauerurlauber auf Deiner Insel?

            Empfinden wir das Leben nicht auch dann als Falle, wenn wir von der größeren in eine kleinere kommen? Kennen wir die größere nicht, ist auch die kleine groß.

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              Interessanter Gedankenansatz, aber ist das Leben auch dann eine Falle, wenn ich gar keine sehe. (siehe fehlendes Reflexionsvermögen)?
              Ist nicht jedes Leben eine Falle?, auch das, der reichen Dauerurlauber auf Deiner Insel?
              dazu steht oben dran ja, dass man erstmal zugeben muss, dass man selbst darin sitzt.
              Die Dauerurlauber sind wirklich noch ärmer dran. Wissen gar nicht, warum es ihnen langweilig ist und warum sie so frustriert aus der Wäsche schauen müssen, .... würden sich nie selbst zugeben, dass sie in diesem Gefängnis von kranken Traditionen sitzen.

              Wie soll in einer Welt in der Erwachsene sich schämen ihren Kindern das wichtigste zu zeigen, weil sie selbst es nicht oder kaum kennen (woher auch) was es zu zeigen gäbe und alle freiwillig nur Leid und Probleme lernen, Frieden und Glück für alle möglich sein?

              Empfinden wir das Leben nicht auch dann als Falle, wenn wir von der größeren in eine kleinere kommen? Kennen wir die größere nicht, ist auch die kleine groß.
              tja, am Ende bleibt eben immer nur die letzte Lüge übrig die jeder selbst kennt und davor dabei erwischt zu werden haben alle Angst, verleugnen sie und rennen alle weg.
              Welche generelle Lüge darunter könnte das denn sonst noch sein?

              Ich will, daß du aufhörst, Untermensch zu sein und daß du `du selbst' wirst. `Du selbst' sage ich! Nicht die Zeitung, die du liest, nicht die Meinung des bösen Nachbarn, die du hörst, sondern `du selbst'. Ich weiß, du weißt nicht, was und wie du wirklich zutiefst bist. Du bist zutiefst, was ein Reh, dein Gott, dein Dichter, dein weiser Mann ist. Du aber glaubst, daß du ein Mitglied der Kriegsveteranen, des Kegelklubs oder des Ku-Klux-Klans bist. Und da du dies glaubst, handelst du so, wie du eben handelst. (Wilhelm Reich, Rede an den kleinen Mann, S. 20/21)
              Zuletzt geändert von mystery; 16.07.2012, 11:39.

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                Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                dazu steht oben dran ja, dass man erstmal zugeben muss, dass man selbst darin sitzt.
                Zugeben muss, oder erkennen kann??
                Wenn man es erkannt hat, hat man es auch zugegeben.
                Die Dokumentation nach außen ist unwichtig. Wer etwas für sich Erkanntes nach außen verneint, hat andere Gründe. (Lebenslügen, Spießertum, Rollenklischees, aber auch Anpassungsdruck, Abhänigkeiten aller Art, oder auch Vorteilsname oder Opportunismus.

                Aber was ist mit denen, die nach Meinung anderer im "Elend" leben, aber es selber nicht so sehen.
                Stimmt dieses Bibelzitat?

                Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. (Psalm 51.19)

                Wir können das Rad der Erkenntnis für uns nicht zurückdrehen, deshalb sollten wir vielleicht auch schauen, wie weit wir es nach vorne drehen (wollen)

                Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                tja, am Ende bleibt eben immer nur die letzte Lüge übrig die jeder selbst kennt und davor dabei erwischt zu werden haben alle Angst, verleugnen sie und rennen alle weg.
                Welche generelle Lüge darunter könnte das denn sonst noch sein?

                Ich kenne diese letzte Lüge nicht, es sei denn dieses irdische Leben ist nichts anderes als ein grotesker Witz, der zu nichts gut ist, außer ein Baustein in dem Gebäude eines noch größeren Witzes zu sein.
                Wenn wir dann in diesem Leben mehr versuchen zu sehen, als da in Wirklichkeit ist , dann ist es in der Tat etwas, wovor man wegrennen sollte.

                Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                Ich will, daß du aufhörst, Untermensch zu sein und daß du `du selbst' wirst. `Du selbst' sage ich! Nicht die Zeitung, die du liest, nicht die Meinung des bösen Nachbarn, die du hörst, sondern `du selbst'. Ich weiß, du weißt nicht, was und wie du wirklich zutiefst bist. Du bist zutiefst, was ein Reh, dein Gott, dein Dichter, dein weiser Mann ist. Du aber glaubst, daß du ein Mitglied der Kriegsveteranen, des Kegelklubs oder des Ku-Klux-Klans bist. Und da du dies glaubst, handelst du so, wie du eben handelst. (Wilhelm Reich, Rede an den kleinen Mann, S. 20/21)
                ja, ja, das ist schon richtig,
                selbst wenn man es verstanden hat, ist es schwer umzusetzen.
                und was glaubst Du, wenn ich die Passage jetzt ausdrucken würde, und jedem in den Hand geben würde, den ich heute noch so treffe.
                Gleich muß ich zum Frahrradhändler meinen Lenker justieren lassen.
                Wenn ich dem Auszubildenen, der das wahrscheinlich machen muß, es zum Lesen gebe, dann sagt der wahrscheinlich:

                Hey, Alder, nur Lenker kaputt oder auch Birne....

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                  Ja, auch ich gebe zu, dass ich im Moment "in einem Loch/Tief" bin. (Oder auch schon wieder/immer noch ....). Ich spüre, dass ich mir tatsächlich für jeden Tag, den ich nun hier zuhause bin, Ziele setzen muss, mir Aufgaben vornehmen muss. Für mich ist das total seltsam, daheim zu sein und zu wissen, dass alle anderen in meinem Job momentan arbeiten. Ich habe weder einen Gipsfuß noch sonst irgendwas, was mich hindert ...

                  Wie ich meine massige Zeit nun nutze, fällt mir schwer. Ich fühle mich einfach nicht wohl in meinem Chaos. Allerdings: je mehr Chaos ich habe (was der Fall ist), desto schwerer tue ich mich, irgendwas in Angriff zu nehmen. Es ist "wie eine Stecknadel im Heuhaufen". Wo anfangen, wo aufhören? Meine ganzen besch... Papierberge/Unterlagen für den Beruf - ich mag sie nicht mehr sehen! Sie lähmen mich. Sie blockieren mich! Sch ...! So kann das nie etwas werden.

                  Wenigstens habe ich heute fünf Bücher (gefühlt) entsorgt. Früher habe ich immer noch alles auseinandergenommen; bei einer Spiralheftung z. B. habe ich das Buch in Einzelteile zerlegt, damit ich Mülltrennung betreibe. Jetzt ist mir das alles zu viel und ich habe alles zum Papiermüll geschmissen. Hauptsache weg, dass es irgendwann mal ein Stück gibt ...

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                    @Fortuna:

                    ja, eigenverantwortlich handeln - das ist eine meiner vielen vielen vielen Schwierigkeiten ... Ich habe manchmal das Gefühl, "ich muss das Leben lernen", ich kann so gar nichts ...

                    ich möchte dich auch dazu ermutigen, dir dein leben schön zu machen. ich habe den eindruck, du misst deine tage daran, ob ein anderer mensch dir die bestätigung gegeben hat, dass du "wertvoll" bist. du MUSST DIR SELBST WERTVOLL SEIN! dein leben ist großartig, weil du ihm sinn und freude gibst, das kann kein anderer, andere könnes es bereichern, aber mehr auch nicht.

                    Mir mein Leben schön machen? Ich gestehe mir das oft gar nicht zu. Und wenn, dann ist es oft von einem schlechten Gewissen begleitet - ich fühle mich einfach nicht richtig (oder eben nur selten) frei davon.

                    Vielen Dank für deine Ermutigung, liebe Fortuna.

                    Ja, mir selber es wert sein. Ich fühle mich so oft so wertlos. Im Vergleich mit anderen (ich weiß, man soll sich nicht vergleichen), die 100 und 1000 andere Dinge in meinem Alter hinbekommen haben, während ich inzwischen sogar mit meinem Beruf herumeiere und selbst da wohl nichts mehr wirklich zustande bringe ...

                    Ja, das Allgäu war spitzenmäßig und am liebsten möchte ich immer noch dorthin wieder zurück! ♥

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                      Haltet mich für verrückt. Ich chatte im FB ab und zu mit einer ehemaligen Schülerin, die letztes Jahr bei mir ihre Prüfung abgelegt hat. Dieses Mädel ist so positiv, gibt mir sowas von Kraft. Bestimmt ist sie 30 Jahre jünger als ich ...

                      Gerade höre ich am PC nebenher Musicals. Erst "Tanz der Vampire", nun Stücke aus "Jesus Christ". Das ist irre schön, tut total gut. ♥

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                        Heute habe ich einen Artikel in der Zeitung gelesen, dass am Wochenende ein Bücherflohmarkt stattfinden soll. So habe ich mich ein wenig an die Arbeit gemacht, Bücher auszusortieren. Ich habe nämlich eine ganze Menge. Vor allem stapeln sie sich bei mir schon im Schlafzimmer rund ums Bett, da ich nicht mehr genügend Fläche zum Aufbewahren habe. So habe ich ganz nebenbei mein Schlafzimmer zumindest mal "teilgereinigt". Als nächstes schaue ich noch im Wohnzimmer, welche Bücher ich sicher nicht mehr brauche.

                        Kurz vor Kassenschluss bin ich gerade noch einkaufen gegangen, um unter Leute zu kommen. Ich fühle mich momentan schon sehr alleine nach so vielen Wochen mit Menschen um mich rum.

                        Zum Glück habe ich für morgen nun eine Einladung zum Mittagessen, damit ich hier mal wieder raus komme.

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                          Hallo Träumerin,

                          ich bin momentan nicht so "schreibsam"
                          - jetzt will ich auch nur ein paar Zeilen aus einem Lied der Toten Hosen da lassen:

                          ...
                          Es wird keiner kommen, um dich einmal zu holen,
                          geh alleine los!

                          Weil du nur einmal lebst!
                          ...


                          ( aus "Du lebst nur einmal (vorher)" )

                          Das fällt mir des öfteren mal ein, mal nützt es was, mal nicht ...

                          Kommentar


                            @hobbes:

                            ...
                            Es wird keiner kommen, um dich einmal zu holen,
                            geh alleine los!

                            Ja, so schaut es wohl aus. Es fällt mir jedoch - nach wie vor - unendlich schwer. Wenn ich überlege, wie aktiv ich schon in all den (jüngeren) Jahren war .... Und letztendlich hat sich nichts ergeben .... Es waren alles Zweckgemeinschaften bei denen ich dabei war. Keinerlei Interesse an engeren Kontakten.

                            Und ich? Ich habe mir auf alle die Jahre (die ich bei irgendwelche Aktivitäten teilgenomen habe) mir schon gewünscht (so ganz nebenbei wohl gemerkt!), dass sich daraus evtl. mehr ergibt. Und sei es "nur" eine Freundschaft. Nicht mal das war möglich ...

                            Tja, und nun? Nun habe ich mich in der letzten Zeit "verloren", habe gar keine Lust mehr auf Kontakte, fühle mich "enttäuscht", habe das Gefühl, mehr gegeben als erhalten zu haben.

                            Schluss für heute!

                            Träumerin, die wohl immer noch träumt ...

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                              Ach Träumerin. Nicht schon wieder reinkippen.
                              Hör auf über die Vergangenheit und deine "schlechten" Eigenschaften zu grübeln. Steh auf und mach es besser!

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                                Doch, liebe Kaikoura,

                                das kann ich besonders gut, um nicht zu sagen meisterhaft. Wenn ich etwas kann, dann sind es all meine schlechten Eigenschaften zu pflegen, überhaupt auch all meine negativen Gedanken über mich selbst usw. ...

                                Ich weiß, dass ich wieder aktiv werden muss, mehr unter Leute gehen. Es ist unglaublich, wie schwer mir das inzwischen fällt, was ich noch vor wenigen Jahren mit einer (relativen) Leichtigkeit gemacht habe.

                                Schon oft habe ich davon hier in der Zeitung gelesen und heute in dem (neuen) Programm ähnlich wie die Volkshochschule. So bin ich abends mit wahnsinnig viel Mut dorthin gepilgert (alleine!). Es ist ein Treff für Alleinerziehende und Singles, die aktiv etwas verändern möchten; soll also nicht heißen, eine Partnerschaft suchen, sondern nach Leuten, mit denen man gemeinsame Interessen teilen kann (Wandern, Radfahren usw.).

                                Was soll ich sagen? Es war komisch ... Ein sog. "Initiator". Ansonsten ein paar Frauen, die - so empfand ich - laut/dominant waren. Manchmal haben sich zwei Frauen quer über den Tisch unterhalten solange jemand einen Programmpunkt vorgeschlagen hat.

                                Seit meiner "Kur" merke ich, dass mich Lärm/laute Personen stört bzw. vielleicht sogar noch mehr stört als vorher. Ich mag es eh nicht laut haben.

                                Nach ca. einer Stunde hat sich das dann alles aufgelöst und das Ergebnis war, welche Kneipe man wohl aufsucht. So etwas brauche ich nicht (mehr)! Was soll das? Sowas habe ich in jungen Jahren gemacht; jetzt habe ich absolut keine Laune mehr, da irgendwo "zu verhocken". Ich bin dann heimgegangen.

                                Nach dieser Veranstaltung (schon im Auto) war ich total traurig und mir sind die Tränen übers Gesicht gelaufen. Jetzt geht es mir gerade wieder so. Dieses verzwungene Suchen nach ...? Ja, wonach eigentlich? Da "vergrabe" ich mich doch 100mal lieber in meiner (wunderschönen!) Wohnung/Balkon (was auch immer) und genieße!!! Genieße mein gemütliches Zuhause und meine Ruhe!!!!

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