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    Liebe Träumerin,

    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

    Und dann habe ich schon wieder Ängste, dass ich hier gar nicht kapiere, worum es geht (z. B. in der Therapiestunde). Erst danach fallen mir immer die besten Gedanken ein und was ich hätte sagen sollen. Und bis nächste Woche Dienstag ist es einfach wieder so lange, dass ich wahrscheinlich dreimal die Hälfte davon wieder vergessen habe und 100 neue Themen ...
    Ich denke, es ist normal, dass einem hinterher wesentliche Dinge einfallen. Das ist ja gerade ein gutes Zeichen und zeigt, dass es in dir arbeitet.

    Ich würde an deiner Stelle wesentliche Gedanken, die nachträglich gekommen sind, notieren und in der nächsten Stunde dann ansprechen.

    Ich wünsche dir alles Gute,

    jule

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      Ja liebe Träumerin, ich verstehe gut was Du meinst. Einfach mal nur sein und ein stillschweigendes Einverständnis/Verständnis fühlen.
      Schade, dass die Person verheiratet ist. Vielleicht fühlt er das gleiche Bedürfnis wie Du und ihr könnt Euch gegenseitig gut tun (ganz freundschaftlich).
      Ich habe das Glück so einen guten Freund zu haben, bei dem ich mich mal anlehnen kann oder er sich bei mir. Plötzlich fühlt man sich nicht mehr allein auf der Welt.

      Ich wünsche Dir solch schöne Momente der Mitmenschlichkeit

      Tamina

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        Hallo Träumerin,
        ich lese hier still mit und freue mich für Dich, dass Du es mit der Kur geschafft hast.
        Das mit den Gedanken, nach der Therapiestunde kenne ich zu gut und kann Dir nur empfehlen, Dir ein Kurtagebuch anzuschaffen, dass Du immer dabeihast, um Deine Gedanken und Stimmungen festzuhalten, wannimmer sie konmmen.
        So kannst Du vor der nächsten Sitzung Dich ganz gut vorbereiten und kannst auch mal selbst sehen, wo Du jetzt und vielleicht am Ende der Kur so stehst.
        Ich wünsche Dir weiterhin gute Erholung und die Geduld mit Dir selbst.
        Lieben Gruß,
        Daniela

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          Guten Morgen, ihr lieben Forumels,

          heute ist hier auch Feiertag und es findet kein Programm statt. Sehr wahrscheinlich - hoffentlich! - bekomme ich heute Besuch von einer lieben Person, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.

          Gestern war ein sehr "bewegter" Tag; es ist und bleibt spannend ...

          @jule:

          Ich denke, es ist normal, dass einem hinterher wesentliche Dinge einfallen. Das ist ja gerade ein gutes Zeichen und zeigt, dass es in dir arbeitet.

          Ja, das mag schon sein. Manchmal habe ich allerdings auch erhebliche Zweifel, ob das alles so "zum Erfolg führt" oder ob ich evtl. doch ein hoffnungsloser Fall bin/schwer von Begriff?

          @Tamina:

          Vielleicht fühlt er das gleiche Bedürfnis wie Du und ihr könnt Euch gegenseitig gut tun (ganz freundschaftlich).

          Ich weiß es nicht. Es ist schwer. Mir ist bewusst, dass er verheiratet ist, also kann ich doch auch nichts "unternehmen", mich einfach an ihn anlehnen. Das traue ich mich einfach nicht. Und so oft sehen wir uns schließlich auch nicht zu zweit so wie vorgestern abend. Bzw. da war noch ein Herr dabei, der mit ihm wohl bekannt ist. Also, keine Chance. Und ansprechen getraue ich mich so etwas auch nicht. - Na, egal. So ist es halt.

          Ich wünsche Dir solch schöne Momente der Mitmenschlichkeit

          Gestern war ein besonderes Erlebnis innerhalb einer Therapierunde/-stunde. So viel Nähe - ich weiß nicht mehr, wann ich es erfahren habe. Wir sollten uns in den Arm nehmen, so lange, wie es einem eben tut und sich dann auch mit anderen Personen umarmen.

          Meine Güte, wie habe ich das teilweise genossen - seufz. In dieser Hinsicht bin ich wahrlich nicht verwöhnt. Wie schön das war! Wie wohltuend!

          Und da sind sie schon wieder, die Gedanken: ja hier "unter dieser Käseglocke", da ist vieles möglich, aber nachher im reellen Leben, da wird ja dann alles wieder beim Alten sein ... Hektik im Beruf, und wo sind da ansonsten einem so zugewandte Leute wie hier? Ich kenne sie (bisher) im echten Leben nicht.

          @NLP-Schnecke:

          ich lese hier still mit und freue mich für Dich, dass Du es mit der Kur geschafft hast.
          Das mit den Gedanken, nach der Therapiestunde kenne ich zu gut und kann Dir nur empfehlen, Dir ein Kurtagebuch anzuschaffen, dass Du immer dabeihast, um Deine Gedanken und Stimmungen festzuhalten, wannimmer sie konmmen.

          Vielen Dank für deine Mitfreude. Und überhaupt euch allen ein Dankeschön dafür!

          Ja, ein solches Tagebuch habe ich mir bereits angeschafft. Bzw. sogar zwei. Eines für mein eigenes Tagebuch, das ich manchmal hier schreibe mit meinen eigenen Gedanken über den Tag/die Ereignisse. Und eines habe ich nun für die Therapiestunden angelegt. Meine Gedanken, die sich daraus bzw. danach ergeben.

          @alle:

          Seltsam. Manchmal kommen mir so gar keine Tränen, keine Wut, kein gar nichts. Nur eine Leere, ich fühle mich so "steinhart" und kalt ...

          Dann ein ander Mal wieder, da kann ich mich kaum bremsen. Es ist so unterschiedlich. Während meiner Therapiestunde am Dienstag hatte ich so gar keine Emotionen gefühlt. Erst im Anschluss daran auf meinem Zimmer kamen die Tränen.

          Ob ich zuviel von mir erwarte? Ob ich mich zuviel unter Druck setze?

          Euch allen einen schönen Feiertag!

          Eure Träumerin

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            Liebe Träumerin,

            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
            heute ist hier auch Feiertag und es findet kein Programm statt. Sehr wahrscheinlich - hoffentlich! - bekomme ich heute Besuch von einer lieben Person, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.
            Wie schön, dass Du so häufig Besuch bekommst! Sehr viele Menschen haben ja niemanden, der sie anderswo besuchen würde.
            Ja, das mag schon sein. Manchmal habe ich allerdings auch erhebliche Zweifel, ob das alles so "zum Erfolg führt" oder ob ich evtl. doch ein hoffnungsloser Fall bin/schwer von Begriff?
            Hab' wenig Geduld mit Dir! Du bist gerade mal 8 Tage dort und diese Prozesse brauchen sehr viel länger als die Kur selbst dauert. Aber alles, was jetzt in Dir in Gang gebracht wird, wird anschließend noch weiterwirken. Im übrigen gibt es kein Klassenziel, das Du erreichen musst. Sei einfach offen für das, was man Dir anbietet, uns lass es in Dir wirken, so wie bisher. Und was den vermeitlich "hoffnungslosen Fall" angeht, so bist Du kilometerweit davon entfernt, ein solcher zu sein.

            Gestern war ein besonderes Erlebnis innerhalb einer Therapierunde/-stunde. So viel Nähe - ich weiß nicht mehr, wann ich es erfahren habe. Wir sollten uns in den Arm nehmen, so lange, wie es einem eben tut und sich dann auch mit anderen Personen umarmen.

            Meine Güte, wie habe ich das teilweise genossen - seufz. In dieser Hinsicht bin ich wahrlich nicht verwöhnt. Wie schön das war! Wie wohltuend!
            Das kann ich gut verstehen. Körperkontakt zu haben, liebevoll berührt zu werden, ist ein ganz besonderes Bedürfnis. Wenn es nicht befiedigt wird, schreit irgendwann der ganze Körper danach.

            Und da sind sie schon wieder, die Gedanken: ja hier "unter dieser Käseglocke", da ist vieles möglich, aber nachher im reellen Leben, da wird ja dann alles wieder beim Alten sein ... Hektik im Beruf, und wo sind da ansonsten einem so zugewandte Leute wie hier? Ich kenne sie (bisher) im echten Leben nicht.
            Nach eine Kur gibt es prinzipiell immer zwei Möglichkeiten: Entweder man kehrt in genau das Leben zurück, dass einen vorher "kurreif" gemacht hat, belässt alles beim Alten und powert sich wieder aus, bis man nicht mehr kann. Oder aber man nimmt die Anregungen auf, die man in der Kur bekommen hat, sucht Wege, das, was einem guttut, in sein Leben zu integrieren (und diese Wege GIBT es!) und gestaltet so langsam sein eigenes Leben in einer Weise um, das man es gerne lebt und immer wieder Kraft daraus ziehen kann.

            Natürlich liegt manches nicht nur an einem selbst. Man kann sich z.B. nicht einfach einen Partner herzaubern, weil einem körperliche Berührung wohltut. Aber hier könnte ein Weg sein, sich ab und zu eine Massage gönnen.

            Habe ich Dir mal von meinem Lomi-Lomi-Massage-Erlebnis erzählt? Als es mir wirklich mies ging, ich mich selbst kaum noch spüren konnte und kaum wusste, wie ich mir etwas Gutes tun könnte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mein Körpergefühl wieder zurückzugewinnnen. In diesem Zuge bin ich an eine Masseurin geraten, die diese hawaiianische Ganzkörpermassage Lomi-Lomi praktizierte. Sie hat erst mit mir ein langes Gespräch (ca. 45 Minuten) geführt und mich dann zweieinhalb Stunden sehr tiefgehend mit viel warmem Öl am ganzen Körper massiert. Das war einfach unglaublich wohltuend und hat über die Körperleitbahnen ganz vieles in Gang gebracht. Nach dieser Zeit durfte ich noch eine gute halbe Stunde warm eingepackt liegenbleiben. Und während ich dalag war ich nicht nur müde, sondern auch unglaublich glücklich. Ich wusste plötzlich, dass es einen Weg aus dieser lähmenden Depression gab, und obwohl ich noch nicht wusste, wo genau er verlaufen würde, wusste ich plötzlich sicher, dass er existierte und dass ich ihn finden würde. Diese Glücksgefühle haben dann übrigens noch etliche Tage angehalten und mir bei der Suche nach diesem Ausweg gefühlsmäßig die Richtung gewiesen. (Übrigens: Ich habe damals zuvor gedacht, dass ich mir so eine teure Massage eigentlich nicht leisten könnte/sollte etc.. Hinterher war ich sicher, noch nie Geld soooo gewinnbringend investiert zu haben )

            Weiterhin alles Gute wünscht Dir
            Deine Chaja

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              hallo Träumerin,

              danke für Deinen Bericht und ich wünsche Dir auch viel Freude mit Deinem lieben Besuch (sicherlich Dir zugewandt)

              Ja, der Alltag ist natürlich wieder anders als die Kur. Das stimmt schon. Vielleicht kannst Du jedoch zukünftig eine Freundin/Freund mal in den Arm nehmen. Ich äußere manchmal mein Bedürfnis danach, den anderen mal kräftig drücken zu dürfen. Ist erst ein wenig komisch, aber es geht.....

              Viel Sonne wünsche ich uns allen
              Tamina

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                Hallo @alle,

                ja, gestern war ein sehr schöner, lebendiger, lustiger Tag. Es tat unheimlich gut.

                Heute hatte ich hier dann einiges an Programm. Es war sehr "bewegend".

                Da sind sooo viele Gedanken oftmals. Nachher muss ich sie gleich wieder in meinem Kurtagebuch festhalten.

                Heute abend fühle ich eine Traurigkeit. Ich weiß gar nicht recht, was mit mir und dem Abend anfangen, genauso dann dieses Wochenende. Auf der anderen Seite ist es vielleicht auch mal gut, Zeit für mich zu haben und nicht ständig wieder Zerstreuung/Ablenkung ...!? Zum Glück soll ja wohl schönes Wetter werden; vielleicht mache ich dann wieder einen Ausflug ganz für mich alleine. Und nehme ein Buch mit inkl. Tagebuch. Und Foto.

                Weiß auch nicht, warum ich heute abend so eine negative/traurige Stimmung habe ...

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                  Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                  Weiß auch nicht, warum ich heute abend so eine negative/traurige Stimmung habe ...
                  Das wundert mich nicht wirklich - die Therapie zeigt ihre Wirkung, Gefühle kommen hoch, machen sich bemerkbar. Das ist ein normaler Prozess, der letztendlich auch sehr heilsam sein kann, wenn Du diese Gefühle zulässt.

                  Was die Ablenkung anbelangt, so gab es in meiner Reha sogar das Verbot, sich abzulenken. Einerseits fand ich es sinnvoll, denn man soll ja nicht Urlaub machen sondern an sich arbeiten, andererseits kann man sich auch nicht unablässig mit den Problemen beschäftigen. Ich denke, ab und an einen Ausflug zu machen, ist vollkommen ok!

                  Lg
                  Lane

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                    @Lane:

                    Das wundert mich nicht wirklich - die Therapie zeigt ihre Wirkung, Gefühle kommen hoch, machen sich bemerkbar. Das ist ein normaler Prozess, der letztendlich auch sehr heilsam sein kann, wenn Du diese Gefühle zulässt.

                    Keine Ahnung, ob das "normal" ist. Fest steht, dass ich gerade irre viel nah an den Tränen gebaut habe ...

                    Heute war ich mit sehr netten Leuten (Frauen) unterwegs; erst waren wir heute morgen zu zweit unterwegs zu einer Stadtführung. War total interessant. Sobald allerdings das Thema auf mein Thema/meine Themen kommt, füllen sich meine Augen mit Tränen.

                    Gleichzeitig schlägt es mir auf den Magen, was mir total unrecht ist und ich es nicht will ...

                    Heute abend waren wir erst zu dritt unterwegs (drei Frauen - wir haben uns gemeinsam verabredet), später ist eine vierte Frau dazugestoßen. Alle sind sehr sehr nett und ich fühle mich superwohl in ihrer Gesellschaft.

                    Und da ist sie wieder: die(se) Angst. Angst, dass alles verpufft und !? Alles eben nicht so gemeint ist/war wie es kurzfristig den Anschein hatte und/oder gesagt wurde ...

                    Diese Angst scheint mich gerade in vielen Dingen zu beherrschen. Und die Tränen, die jedesmal kommen ... Es ist mir peinlich. Ich will das gar nicht. Ständig heulen ...

                    Jetzt gehe ich dann auf mein Zimmer, in dem ich mich sehr wohl fühle. Und gehe ins Bett. Das ist das, worauf ich mich nun (heute abend) freue. Inzwischen habe ich mich hier wohl an den Rhythmus gewöhnt. Meistens schlafe ich sogar recht gut. Und morgen ist es egal, wann ich aufstehe.

                    Eure Träumerin

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                      ... Und schon wieder ist sie da, diese Traurigkeit. Im Moment/in den letzten Tagen hier verspüre ich eine irre Sehnsucht. Sehnsucht nach dem Leben, Sehnsucht nach einem Gegenüber (ich kann es nicht besser beschreiben ...).

                      Hm. Und ich fürchte mich vor dem Heimkehren/Zurückgehen in meine bisherige Welt ... Dort muss ich ja schließlich wieder funktionieren, alles weitermachen wie bisher. Da fragt (garantiert!) niemand danach ...

                      Gerade k... mich (gedanklich) alles an ... Und dann diese Angst/dieses (vermeintliche) Wissen, was soll sich in dieser (kurzen) Zeit schon ändern???

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                        Wenn Du die Sehnsucht nach Leben verspürst, ist doch gut. Ich finde das als Positiv

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                          Heute abend geht es mir überhaupt nicht gut; ich bin kurz davor, abzureisen. Ich spüre keinerlei Verbessereung/Veränderung ... Jedes mal fängt man hier/fange ich von vorne an. Neue Therapeuten für die Gruppen (durch Krankheitsausfall), dann wieder Urlaub der Therapeuten usw.

                          Heute ist der Beginn meiner dritten Woche. Normal sind mir drei Wochen genehmigt. Es wird Verlängerung beantragt. Wer weiß, wie lange?

                          Und ob ich überhaupt jemals weiterkomme? Gerade glaube ich überhaupt nicht mehr daran, fühle mich nur noch schlecht.

                          Viele(s) ist mir hier zu laut; ich vertrage es einfach nicht. Wahrscheinlich ist bei mir doch "Hopfen und Malz" verloren. Und ich spüre immer mehr/immer deutlicher: außer diesem beruflichen Problem gibt es auch mind. ein privates ... Ich habe das Gefühl für mich/bei mir, dass ich überhaupt keine Nähe mehr zulassen kann, einen Panzer um mich herum gebaut habe, um keine weiteren Verletzungen mehr zu erleben. Nur: wie komme ich da ran? Jedesmal hier bei irgendwelchen neuen Gruppentherapien bzw. Therapeuten neu anzufangen, ist irre schwer ... Vielleicht war das hier alles doch nicht der richtige Weg???

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                            Jetzt lass mal den Kopf nicht hängen. was über viele jahre aufgebaut wurde, kann man nicht innerhalb zwei Wochen weg bekommen. Ich glaube, dass wäre vom therapeuten zu viel verlangt. Sei mal etwas geduldig mit Dir und gebe Dir etwas Zeit.

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                              liebe Träumerin,
                              es ist wirklich sehr schlecht für ienen selbst, wenn dauernd die Therapeuten wechseln und man nicht dort weitermachen kann, wo man das letzte Mal aufgehört hat. Gerade das Vertrautwerden mit dem Therapeuten und den anderen Gruppenmitgliedern ist ja so wichtig um sich Stück für Stück öffnen zu können.
                              Das gleiche Problem hatte ich damals bei der Mutter/Kind-Kur auch. Damals habe ich mitbekommen, dass die Therapeutin selbst stark durch ihren Beruf belastet war. Da fragt man sich, und die sollen mir helfen können?

                              Du hast jedoch auch geschrieben, Dich mit anderen Frauen absolut wohl zu fühlen. Daran erkennst Du doch, dass Du Dich einlassen kannst (natürlich im Rahmen) und dass es Menschen gibt, die auf Deiner Wellenlänge liegen. In der beruflichen Ebene habe ich auch nicht die Menschen gefunden, mit denen ich heute befreundet bin. Die habe ich durch mein Hobby das Singen gefunden. Ich bin immer noch dankbar dafür, diese Menschen getroffen zu haben, nach denen ich 45 Jahre lang gesucht habe.
                              Es ist wirklich ein Glück Menschen zu begegnen, die gut zu einem passen. Das Glück kann Dir auch noch passieren.

                              Du weißt doch auch, die eigene Stimmung ändert sich so oft.... morgen wird wieder ein schönerer Tag werden....
                              Gute Nacht
                              Tamina

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                                Liebe Täumerin,

                                es ist bestimmt nicht schön, wenn die Therapeuten öfter wechseln. Das tut mir leid für Dich!

                                Gleichzeitig klingt alles, was Du schreibst, so, als könnte Dir die Verlängerung nur helfen. Denn dieses ganze "Schwarzsehen" für Dich selbst, die Schwierigkeiten Nähe zuzulassen, das Gefühl nicht voranzukommen und das alles nicht mehr auszuhalten, sind Symptome der Krankheit, die Du gerade in den Griff zu bekommen versuchst. Depressionen sind nichts, was sich in drei Wochen auskurieren lässt. Und auch nach der Verlängerung wirst Du noch kräftig daran zu kauen haben. Aber je länger Du die therapeutischen Möglichkeiten nutzt, umso mehr Handhabungsmöglichkeiten wirst Du gewinnen, die Dir im Anschluss an die Klinikszeit helfen werden, mit diesem Problem umzugehen.

                                Alles Liebe und Gute wünscht Dir
                                Deine Chaja

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