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    Uiih. Die sind ja knuffig

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      Ich mag die Figuren auch total. Ich habe so vielMist um mich herum (Stellenabbau, Sozialabbau, Kürzungen an allen Ecken und Enden) dass ich diese auch nicht reale "heile" Welt gerne mal zum gedanklichen Abdümpeln und innerlichen Lächeln benutze. Allzu viel zeit habe ich nicht dafür und lieber renne ich ohne jede weitere intellektuelle "Belastung" durch die Natur, wenn es die zeit zuläßt. Naja, irgendwann werde ich mal mehr Zeit für solche Dinge haben, hopefully, so dass das Rennen und das Comics lesen nicht mehr in Konkurrenz stehen...

      danke fürs Zeigen.

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        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
        Einspruch, Euer Ehren ...

        Die Siegelwelt, die von mir erschrieben und von Shepherd erzeichnet wird, sieht zwar auf den ersten Blick wie eine Dystopie aus, ist aber dennoch eine (fast) heile Welt. Wir können zwar kein Geld damit verdienen (was an den hohen Herstellungskosten von Büchern liegt), aber wir haben trotzdem schon eine ganze Menge Leser hinter dem Ofen hervorgelockt, die (wie wir) spannende Abenteuer ohne Gewaltorgien schätzen.
        Ich war mit meinen Gedanken da ausschließlich bei Zeichnungen. In der Romanwelt, sowie auch bei Filmen kann man sicherlich auch mit "heiler Welt" noch Geld verdienen. Ich werde die Tage mal ein bisschen bei dir/euch lesen und gucken gehen. Was mich bislang davon abhielt war das Endzeit-Szenario dem ich persönlich nicht so viel abgewinnen kann.

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          Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
          ... lieber renne ich ohne jede weitere intellektuelle "Belastung" durch die Natur,...
          Kann ich nachvollziehen, wiewohl unsere Gedanken dabei nicht stillstehen. In der Natur wirken andere Eindrücke auf uns ein als beispielsweise in einer Stadt oder auf der Autobahn. Sie bewegen uns dementsprechend und nehmen Einfluss auf unsere Wahrnehmung, unsere Gedanken ...

          Ich stelle fest, dass ich meine Meinung, dass "heile Welt Comics", bzw. ihre "knuffigen" Protagonisten nicht mehr in sind, nun doch ein wenig revidieren sollte.
          Zuletzt geändert von Shepherd; 18.07.2012, 10:23. Grund: [] entfernt

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            Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen


            Das liest sich wie ... - nein ich schreib jetzt nicht, was ich sagen würde. Ich bleibe sachlich. Es liest sich, als hätte es jemand von einer x-beliebigen Kunstkritik aus den 80er Jahren abgeschrieben. Fotorealismus und Pop-Art waren gerade "out", die Flüchtigkeit des Eindrucks in der Kühnheit des Strichs einzufangen und in der unvollendeten Form zum Ausdruck zu bringen, waren "in". Das weiß ich allerdings nur zufällig, weil ich in einer Studentenbude mit zwei Kunststudentinnen gewohnt habe.
            Das was ich geschrieben habe ist nur zufällig meine eigene Meinung (und hat mit dem von Dir Zitierten in der Sache wenig bis gar nichts zu tun). Wenn es Dir allerdings hilft, Deinem Missfallen Ausdruck zu verleihen, indem Du mir sachlich unterstellst, x-beliebige Kunstkritiken zu plagiieren ... nur zu. Jede so, wie sie es braucht. - Herzlichen Glückwunsch übrigens zu Deinem guten Gedächtnis. Ich habe nur wenig Erinnerungen daran, was Leute in meiner Studenten-WG in den 80ern so von sich gegeben haben.

            Leider sind diese Kriterien völlig ungeeignet, um Comic-Art zu beschreiben oder zu kritisieren.
            Sagt wer? Die Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters, um hier mal eine Platitüde zu gebrauchen. Mir ist das schnuppe, ob Comic-Art-Kritiker das anders sehen. Dürfen sie. Ist ja ihr Job. Meiner nicht.


            Immerhin demonstrierst du hier deinen Mut zur sprachlichen Lücke ... - und weiter ...?
            Das ist jetzt keine ernst gemeinte sachliche Frage oder?

            Glücklicherweise ist Shepherd an dieser Stelle dickfelliger als ich. Wo ich meiner Entrüstung lautstark Luft gemacht habe, hat er nur gelacht. "Einen Verriss kann ich nur ernst nehmen, wenn ich weiß, wer ihn schreibt", sagt er. "Wenn er etwas könnte, würde er es zeigen. Wenn er etwas wüsste, würde er nicht versuchen, Äpfel durch Birnen zu teilen. Und wenn er gelegentlich etwas Schlaues liest, macht ihn das sicher nicht zu einem dümmeren Menschen ..."
            Wie schön, dass Shepherd es mit Humor nimmt. Und wie bemerkenswert, dass das, was er nicht schreiben möchte, weil er es für unnötig hält, Du dann für ihn tust. Eine wahrliche Ritterin.

            (Und ein kleiner Sidestep an dieser Stelle: Das was ich zu zeigen hätte, zeige ich Leuten, deren Meinung darüber mich interessiert. Leute, die mir im RL gegenüber stehen und mit denen ich dann im direkten Kontakt und in fruchtbarem Austausch sein kann. Das finde ich wesentlich effektiver. Darüber hinaus hat es den Vorteil, dass die Leute die Sachen bei Gefallen auch noch gleich mitnehmen können. Ich liebe Win-Win-Situationen. )

            Zitat von Tintenweberin
            Zitat von Shumway
            Mir gefallen die Bilder gar nicht.
            Das ist völlig okay und eine Frage des persönlichen Geschmacks.
            Wenn es für Dich wirklich o.k. wäre ... wozu regst Du Dich dann überhaupt auf? Eine Meinung ist eine Meinung.

            Einen schönen Tag noch allerseits,
            Shumway

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              Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
              Mag alles anders sein. Letztendlich sagen meine Worte nur etwas über mich: Wenn ich diese Bilder gezeichnet hätte, wäre ich ... fühlte ich ... hätte ich ...
              Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
              ... und weiter ...?
              Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
              Das ist jetzt keine ernst gemeinte sachliche Frage oder?
              Doch. Das ist die einzige Stelle, die mich wirklich interessiert, weil für einen kurzen Moment der Mensch hinter den vielen Spitzfindigkeiten aufblitzt.

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                Nun gut. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte für so sprachlich versierte Menschen wie Dich wären die Lücken aus dem von mir vorher Geschriebenen selbsterklärend:



                Mir gefallen die Bilder gar nicht. Ich finde wenig bis gar kein Leben in ihnen, und das liegt nicht am Ausdruck oder an der gewählten Farblosigkeit. Es ist keine Bewegung in ihnen, nichts was pulsiert, was erahnen lässt, wohin die Reise als nächstes geht, woher der Dargestellte kommt. Sie sind statisch in meinen Augen. Vielleicht ist es die Perfektion, die ihnen das Leben nimmt. Bilder, die zu Ende gemalt oder gezeichnet sind, erzeugen in mir ein Leere-Gefühl. Sie sind wie eine Hülle, deren Seele schon lange fort ist. Mir fehlt der Mut zur Lücke, der in meinen Augen ein Bild erst interessant macht. Technisch hab ich an den Bildern nichts auszusetzen außer, dass ihnen die Leichtigkeit des Strichs fehlt. Mein erster Eindruck war: da steckt viel Mühe drin.

                Mag alles anders sein. Letztendlich sagen meine Worte nur etwas über mich: Wenn ich diese Bilder gezeichnet hätte, wäre ich tot, fühlte ich mich leer, hätte ich mir viel Mühe gegeben, sie perfekt zu machen.
                (Das Lückenfüllen ist für mich übrigens ein passendes Beispiel: Dadurch wird der letzte Satz -für mich- zwar präziser aber deutlich unlebendiger. Das ist (in meinem Kopf) wie beim Zeichnen oder der Betrachtung von Geschaffenem anderer Kreativer. Die Perfektion interessiert mich nicht. Mich sprechen andere Dinge an: Der Mut zur Lücke und das Vertrauen, dass was auch immer im Kopf des Betrachters dabei ergänzt wird, ihm zu größerer 'Schönheit' verhelfen wird.)

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                  Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
                  Nun gut. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte für so sprachlich versierte Menschen wie Dich wären die Lücken aus dem von mir vorher Geschriebenen selbsterklärend ...
                  Ich hätte sie sicher irgendwie füllen können, aber dann hätten nur meine Gedanken in den Lücken gestanden. Jetzt finde ich darin einen fremden Geist, der mich anspricht und neugierig macht ...

                  Mag alles anders sein. Letztendlich sagen meine Worte nur etwas über mich: Wenn ich diese Bilder gezeichnet hätte, wäre ich tot, fühlte ich mich leer, hätte ich mir viel Mühe gegeben, sie perfekt zu machen.
                  Es erscheint mir bemerkenswert, wie unterschiedlich verschiedene Menschen das Gleiche erleben. Da ich mein Leben mit dem Zeichner teile, weiß ich, dass er sich nur selten lebendiger (an)fühlt als in dem kreativen Prozess des Bilder(er)findens. Da er zur Zeit vorwiegend meine Geschichten illustriert, bin ich an der Entstehung meist direkt beteiligt. Ich erlebe Shepherds Freude an der Fülle, die auf einem leeren Blatt allmählich heranwächst und an der Verdichtung einer Szene in einem kurzen Augenblick. Die Bemühung um Perfektion ist wie ein Wettstreit mit sich selbst, in dem ein Künstler das Letzte aus sich herausholt um dem Werk in seiner bestmöglicher Form zu dienen.

                  Ein Lauf, der bekennenden Couchkartoffeln selbstmörderisch erscheinen mag, ist für den passionierten Läufer eine willkommene Herausforderung.
                  Zuletzt geändert von Tintenweberin; 18.07.2012, 11:55.

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                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen

                    Ich stelle fest, dass ich meine Meinung, dass "heile Welt Comics", bzw. ihre "knuffigen" Protagonisten nicht mehr in sind, nun doch ein wenig revidieren sollte.
                    Fein, dann freu ich mich schonmal auf ein paar knuffige Charaktere hier in deinem Faden

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                      Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen

                      Es erscheint mir bemerkenswert, wie unterschiedlich verschiedene Menschen das Gleiche erleben. Da ich mein Leben mit dem Zeichner teile, weiß ich, dass er sich nur selten lebendiger (an)fühlt als in dem kreativen Prozess des Bilder(er)findens. Da er zur Zeit vorwiegend meine Geschichten illustriert, bin ich an der Entstehung meist direkt beteiligt. Ich erlebe Shepherds Freude an der Fülle, die auf einem leeren Blatt allmählich heranwächst und an der Verdichtung einer Szene in einem kurzen Augenblick. Die Bemühung um Perfektion ist wie ein Wettstreit mit sich selbst, in dem ein Künstler das Letzte aus sich herausholt um dem Werk in seiner bestmöglicher Form zu dienen.
                      Du sprichst vom Entstehungsprozeß und ich gehe davon aus, dass Deine Wahrnehmung stimmig ist. Der Entstehungsprozeß ist jedoch für mich nicht sichtbar. Ich sehe nur das Produkt. Und egal, wie wir es betrachten: jeder von uns sieht nur seine eigene Wahrheit. Kreative Produkte sind Selbstausdruck. Ich persönlich kann nichts ausdrücken, was nicht in mir ist. Wenn ich es versuche, kommt höchstens solides Handwerk dabei heraus. Das ist auch nicht zu verachten, aber ich persönlich räume so einem Produkt einen geringeren Stellenwert ein. Und ein profunder Kenner meiner Produkte wird den Unterschied wahrscheinlich bemerken und es vielleicht als 'schlechten Tag' abtun.

                      Wenn jemand zu mir kommt und sagt: "Machen sie doch mal was in Blau" und es ist kein Blau in mir, kann ich es trotzdem tun. Das ist professionelle Routine. Aber mein Herz ist dann nicht in diesem blauen Produkt. Manchmal schaffe ich es, mein Herz umzufärben. Das kostet mich dann Überwindung und dieser Akt des von Gelb-zu-Blau-Liebens ist dann die Arbeit. Bei Produkten, an denen mein Herz nicht hängt, bin ich immer heilfroh, sie schnell loszuwerden. Ich vergesse sie dann. Mit meinen anderen Produkten bleibe ich verbunden.

                      Zurück zum Selbstausdruck: Ich kann z. B. Angst als Produkt darstellen, wenn ich weiß, was Angst ist, wenn ich sie selbst spüren kann. Dann schaffe ich es meist, dass diese Angst auch beim Betrachter ankommt. - Warum Menschen es sich allerdings antun, sich die Angst anderer Leute in die Bude zu stellen ist mir ein Rätsel. Ich liebe z. B. die Bilder von Francis Bacon, würde aber nicht geschenkt eine Stunde mit so einem Bild in meinen eigenen Räumen verbringen wollen.

                      Wenn ich mich also ernsthaft auf Shepherds Bilder (jetzt nicht die 'knuffigen') hier einlasse und mir vorstelle, sie wären meine Produkte, dann würde ich mir nicht begegnen wollen oder verdammt froh sein, dass das, was in mir war, jetzt auf dem Papier gelandet ist, damit ich es nicht mehr fühlen muss und mich befreit wieder ins Leben stürzen kann (solche Produkte gibt es bei mir tatsächlich; dann ist der Schaffensprozeß eher therapeutisch). Er kann damit vollkommen Anderes verbinden. Wie gesagt: das ist nur meine Resonanz.

                      Ein Lauf, der bekennenden Couchkartoffeln selbstmörderisch erscheinen mag, ist für den passionierten Läufer eine willkommene Herausforderung.
                      Genauso umgekehrt. Ich mag Menschen, die beides können.

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                        Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
                        Genauso umgekehrt. Ich mag Menschen, die beides können.
                        Oh ja ...

                        Das gehört zwar nicht hier her aber ich hoffe, Shepherd verzeiht mir eine kurze ot-ische Bemerkung: Wenn die Couchkartoffel in mir zum Stift greift, schreibe ich Gedichte ...

                        Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen deiner Gedanken zu den ortsansässigen Themen. Ich nehme sie auf jeden Fall mit in diesen Tag und bin gespannt auf das, was ich zurückbringe.

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                          Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
                          Kreative Produkte sind Selbstausdruck. Ich persönlich kann nichts ausdrücken, was nicht in mir ist.
                          Das ist mit Sicherheit richtig. Ich gehe allerdings davon aus, dass alles Menschenmögliche mehr oder weniger ausgeprägt in jedem von uns vorhanden ist. Jeder kommt mit der Grundausstattung für Held und Schurke zur Welt. Welche dieser Anlagen wir trainieren und welche wir verkümmern lassen (oder so angestrengt wegignorieren, dass sie uns durch die Hintertür besuchen kommen), entscheiden nicht nur das Umfeld sondern auch der freie Wille.

                          Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
                          Zurück zum Selbstausdruck: Ich kann z. B. Angst als Produkt darstellen, wenn ich weiß, was Angst ist, wenn ich sie selbst spüren kann. Dann schaffe ich es meist, dass diese Angst auch beim Betrachter ankommt. - Warum Menschen es sich allerdings antun, sich die Angst anderer Leute in die Bude zu stellen ist mir ein Rätsel. Ich liebe z. B. die Bilder von Francis Bacon, würde aber nicht geschenkt eine Stunde mit so einem Bild in meinen eigenen Räumen verbringen wollen.
                          Aus den Stiften der Comic-Zeichner fließen ja für gewöhnlich keine Bilder, die dazu gedacht sind, in "Übergröße" einen Raum zu dekorieren. Es sind "Schnappschüsse" von "Filmszenen", die aus den Zusammenhang gerissen oft sehr befremdlich wirken. Winzige Details zeigen sie sehr plakativ weil die Bilder im fertigen Produkt oft nur wenige Quadratzentimeter groß sind. Niemand würde eine Filmrolle auf das eine Bild durchsuchen, auf dem sich die Angst vor was auch immer besonders malerisch in den Zügen der Hauptdarstellerin spiegelt, um sich einen Abzug davon machen und in einen Bilderrahmen zu sperren.

                          Ich kann auch nicht verstehen, warum manche Leute Comicbilder vergrößern und ins Zimmer hängen. Bei uns findest du jedenfalls keins von Shepherds Bildern an den Wänden ...

                          Zitat von Shumway Beitrag anzeigen
                          Wenn ich mich also ernsthaft auf Shepherds Bilder (jetzt nicht die 'knuffigen') hier einlasse und mir vorstelle, sie wären meine Produkte, dann würde ich mir nicht begegnen wollen oder verdammt froh sein, dass das, was in mir war, jetzt auf dem Papier gelandet ist, damit ich es nicht mehr fühlen muss und mich befreit wieder ins Leben stürzen kann (solche Produkte gibt es bei mir tatsächlich; dann ist der Schaffensprozeß eher therapeutisch). Er kann damit vollkommen Anderes verbinden. Wie gesagt: das ist nur meine Resonanz.
                          Wenn ich die blutrünstigen Werke mancher Autorenkolleginnen und -kollegen lese, könnte ich glatt auf die Idee kommen, dass diese Geschichten von grauenvollen Menschen geschrieben wurden. Wenn ich diesen Menschen dann auf einer Messe oder in einem Künstlercafé begegne stelle ich fest, dass ich viel schräger ticken kann als sie (vor allem bei den thrillerschreibenden Frauen fällt mir das immer wieder auf). Im letzten NaNoWriMo (wo es darum geht, in einem Monat mindestens 50.000 Wörter zu Papier zu bringen) habe ich mir einen Besuch auf der Schattenseite unserer Siegelwelt gestattet. Mit manchen Szenen, die in diesem Zusammenhang entstanden sind, konnte ich hartgesottene Fantasy-Autoren schockieren. Es war eine interessante Erfahrung für die harmoniesüchtige Tintenweberin. Das Potenzial zur Gewalttäterin scheint auch bei mir in ausreichender Menge und aus- (oder ab)baufähiger Konzentration vorhanden zu sein. Ich habe mich jedoch dazu entschlossen, den Roman nicht fertig zu schreiben und nicht auf den Markt zu bringen weil ich der Meinung bin, dass in unserer Kultur schon viel zu viel über grauenerregende Gewalttaten berichtet oder fantasiert wird.

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                            Shumways Resonanz und seine Ausführungen zu meinen Bildern haben mich zu einem "Selbstporträt" inspiriert ...

                            eine Skizze:


                            Kommentar


                              Hey.... Da hat Shumway ja was Gutes initiiert...

                              Deine Zeichnung gefällt mir gut!

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                                Der alte Josse - der Protagonist aus "Das Vermächtnis" - einer graphic novel der Siegelwelt-Chroniken nach einem Szenario der Tintenweberin.

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