Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Tintenweberin: Im Streifelsfall...
Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
-
Ein Gast antworteteAlso wenn schon, dann die Krankenbruderin!
-
Also ich bin auch Serafins Meinung: es sollte der Krankenschwester, die Krankenschwesterin heissen!
Einen Kommentar schreiben:
-
... und Krankenschwesterinnen!Zitat von Mikamu Beitrag anzeigenes sollte Hebamme und Hebammer heissen
Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antworteteKrankenschwester und Krankenbruder!
Einen Kommentar schreiben:
-
Hihi,
also ICH bin der Meinung, es sollte Hebamme und Hebammer heissen, hihi
Politesse und Politesser
Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antwortetehuch: waage
Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antworteteich halte bei diesem thema die wagge zwischen spass und ernst sehr wichtig!
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich persönlich schätze es ebenfalls sehr, wenn ich als Frau wahrgenommen werde und gehe soweit, dass ich in einer Frauenrunde im allgemeinen auch die Sprache anpasse und z. B. sage: Könnte mir bitte EINE (nicht einer) von euch mal z. B. das Brot angeben?
Warum nicht? Die deutsche Sprache bietet uns diese Möglichkeit - und da ich Sprache auch sehr mag, darf ich damit auch spielen...
Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antworteteverstehe ich das richtig?
Die weibliche Form ist wie selbstverständlich IN der männlichen Form enthalten. (also Autor auch wenn es eine Frau ist)
Und sobald die männliche Form bei einer bisher weiblichen Form dazu käme wird die Ganze Bezeichnung geändert? (zB die Hebamme /der Entbindungspfleger)
Und wenn sich die weiblichen Wesen daran stören sind sie zickig oder haben sonst ein Problem?
Shaina, die ursprünglich mal einen Männerberuf gelernt hat...
Einen Kommentar schreiben:
-
Ich auch, lieber Serafin...Zitat von Serafin Beitrag anzeigenHabe ich gleich auch wieder etwas gelernt.
Einen Kommentar schreiben:
-
Danke, liebe Tintenweberin.Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigenDie Dudenredaktion formuliert folgende Empfehlungen
Habe ich gleich auch wieder etwas gelernt.
Einen Kommentar schreiben:
-
Viele Grüße von Tante Wiki und Herrn (oder Frau) Duden...Zitat von Rainer-JGS Beitrag anzeigenSo jetzt bist Du wieder drann, meine liebe unerschröckliche und streitbare Tintentextschreiberin
Die Redaktion des Duden empfiehlt in ihrer Zeitschrift Sprachspiegel,[36] in bestimmten Fällen das generische Maskulinum in seine geschlechtsspezifischen Formen aufzulösen. Das gelte insbesondere bei der direkten Ansprache („Bürgerinnen und Bürger“) oder in Formularen. Die Duden-Redaktion erklärt das generische Maskulinum nicht für abgeschafft, erkennt aber an, dass eine „Breitenwirkung der feministischen Sprachkritik“ eingesetzt habe, und beim Verfassen vieler Texte niemand mehr um die „Frage der angemessenen sprachlichen Berücksichtigung von Frauen“ herumkäme. Gemäß Duden Band 9 („Richtiges und gutes Deutsch“) ist das „große I“ rechtschreibwidrig. Der Band gibt jedoch Hilfestellungen zur alternativen Formulierung (Splitting).
Die Dudenredaktion formuliert folgende Empfehlungen für den Fall, dass alternativ formuliert werden soll:- Doppelnennung: Lehrerinnen und Lehrer
- Bei Bedarf nach Verkürzung eine dieser beiden Kurzschreibweisen:
- Schrägstrich: Mitarbeiter/-in. Die Schrägstrich-Schreibweise ist nur zusammen mit dem Bindestrich korrekt. Sie ist nur in solchen Fällen korrekt, bei denen die feminine Form nur durch Hinzufügen von Buchstaben an die maskuline Form am Wortende gebildet wird, also nicht bei Kollege/Kollegin und auch nicht bei Arzt/Ärztin, weil hier ein Umlaut gebildet wird.
- Klammerbenutzung: Sie ist im Gegensatz zur Schrägstrich-Variante auch dann möglich, wenn zur Bildung des Femininum Buchstaben im Wortinneren hinzugefügt werden: Kolleg(inn)en.
- Ersatzformulierungen mit geschlechtsneutralen Wörtern, gebildet durch Adjektive, Partizipien und neue Zusammensetzungen:
- Verwitwete statt Witwen und Witwer
- Lehrerschaft statt Lehrerinnen und Lehrer
- Redaktion statt Redakteure und Redakteurinnen
- Ärztlicher Rat statt Rat des Arztes
- Studierende statt Studenten und Studentinnen
Auch bei Berücksichtigung dieser Empfehlungen bleibt in Form von Komposita das generische Maskulinum erhalten. Das betrifft Wortzusammensetzungen, bei denen das generische Maskulinum an erster Stelle steht, z. B. „Fußgängerüberweg“, „Leserbrief“ oder auch „Bürgermeister/-in“ (hier auf den Bestandteil „Bürger“ bezogen, nicht auf „Meister/-in“).
Durch die Verwendung von Ersatzformulierungen können jedoch unbeabsichtigte Mehrdeutigkeiten oder Bedeutungsverschiebungen erzeugt werden, da sie selten strikt synonym, sondern meist nur bedeutungsähnlich sind.
Einen Sonderfall stellen gesellschaftliche Veränderungen dar, durch die traditionell „weibliche“ Tätigkeiten für Männer geöffnet wurden. Das Musterbeispiel hierfür ist der Beruf der Hebamme. Seitdem in Deutschland auch Männer diesen Beruf ausüben dürfen, wird er mit dem Wort „Entbindungspfleger/-in“ bezeichnet. „Politessen“ beiderlei Geschlechts werden neuerdings offiziell „Parkraumüberwachende“ genannt. Bezeichnend ist, dass mit der gesellschaftlichen Änderung zeitgleich ein Sprachwandel einsetzte, der verhinderte, dass männliche Entbindungspfleger als „Hebamme“ bezeichnet werden.
Aber wenn dir das mit den vielen neuen Sprachregelungen zu kompliziert ist, dann hätte auch ein einfaches "Es tut mir Leid, wenn ich dich in Harnisch gebracht habe, liebe Tintenweberin. Bitte sieh es einem alten Mann nach, wenn er mit der neuen Zeit und ihrer Sprache nicht immer auf Stand ist" genügt...
Einen Kommentar schreiben:
-
Ein Gast antworteteHier schreibt die "Menschin", die sich immer riesig freut, wenn jemand sie so anredet, nicht wegen der weiblichen Form, sondern einfach deshalb, weil ich es als liebevoll empfinde.
Einen Kommentar schreiben:


Einen Kommentar schreiben: