Zitat von Jannes
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Die Kunst des Fliegens
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Für den Glauben daran, dass Du Deine "beiden Seiten" bzw. die vielen Puzzlestücke Deines Selbst irgendwann zu einem harmonischen Bild vereinigt sehen wirst. Ohne Kampf und ohne innere Widersprüche...Zitat von Jannes Beitrag anzeigenZuversicht, danke. Ich weiß aber momentan nicht mehr, wofür die gut sein soll.
[...]
Wahrscheinlich ein Abbild meiner zwei Seiten, die immer irgendwie im Kampf miteinander stehen.
Das kommt mir bekannt vor. Gerade bei Themen die sooooo dringlich und wichtig und alles beherrschend waren... kommt plötzlich das Gefühl der absoluten Leere, der Sinnlosigkeit und Unwichtigkeit.Zitat von Jannes Beitrag anzeigenAbgesehen davon erscheint mir einiges davon mittlerweile zu banal und sinnfrei und ich habe keine Lust mehr, den Gedanken weiter zu verfolgen. Lauter fixe Ideen. Reine Zeitverschwendung.
Ich glaube das ist einfach eine Schutzfunktion meines Hirns um den Stress (egal ob nun positiv oder negativ) abzuschalten.
Na dann... das ist auch ein Teil Deines ganz persönlichen Kuchenbuffets.Zitat von Jannes Beitrag anzeigenImmerhin, auf der dunklen Seite werden Kekse versprochen.
Und wenn ich Dein "satt von Dir sein" richtig verstanden habe, dann leb einfach eine Weile vor Dich hin und befass Dich nicht weiter damit.
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Es tut mir leid, wenn ich nicht mehr auf eure Beiträge eingehen konnte. Ich habe sie sehr wohl gelesen, musste mich aber intensivst selbst sortieren, also bitte nicht persönlich nehmen
Was nun folgt könnte auch gut in den Faden "Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht" passen.
Ich habe heute zum ersten Mal beruflich eine Grenze gezogen und deutlich gemacht, dass ich eine bestimmte Funktion perspektivisch im nächsten Schuljahr nicht mehr ausfüllen möchte.
Die Beweggründe sind erstmal simpel: Die Funktion betrifft einen Bereich, den ich nur geringfügig abdecke. Das heißt, ich habe keinen Überblick, soll aber im besten Fall eine administratorische Position ausfüllen. Rein vom Fachlichen hat die Position die Funktion einer Weiterentwicklung und Qualitätssicherung, diesen Part kann ich sicherstellen, aber auch nur in meinem Fachbereich. Der Rest fällt für mich hinten runter, weil sich diese Position auf einen Ausbildungsgang bezieht, den ich eben kaum abdecke.
Ich fühle mich mit dieser Aufgabe nicht wohl, weil ich es kaum auf dem Schirm habe und ich eher in einem anderen Ausbildungsgang aktiv bin und das auch gerne und intensiv. Ich kann also in diesem Bereich auch kaum verlässlicher Ansprechpartner sein.
Zudem kann ich diese Aufgabe nicht mit der Hingabe pflegen, die sie nötig hätte und es kommt vor, dass ich Dinge verreisse, vergesse, was keinen wirklich seriösen Eindruck macht.
Dennoch, obwohl ich kaum Zeit dafür invenstieren kann, liegt diese Aufgabe immer wie ein Stein in meinem Hinterkopf, weil ich weiß, was ich eigentlich tun müsste (bzw. was ich glaube tun zu müssen).
Meine Position habe ich heute mit der Chefetage abgeklärt, im Alleingang, auch Premiere. So leicht will man mich da nicht von dannen ziehen lassen, weil diese Position auch kein Wanderpokal sein soll und sie sich mich schon aufgrund der fachlichen Passung gewählt hatten.
Erstmal bin ich froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich hab für mich selbst Verantwortung übernommen. Dauerhaft kann ich mit diesem unguten Gefühl nicht gut leben, zumal es vorher ganz anders war. Ich war unbelasteter und konnte mich meiner eigentlichen Arbeit widmen.
Aufgrund der Reaktion der Chefin bin ich aber auch ins Zweifeln gekommen, weil ich nicht weiß (und sie wird es mir vermutlich auch nicht offen sagen), wie diese Vorgehensweise aus ihrer Sicht wirkt. Zeigt es, dass ich inkompetent bin? Zeigt es, dass ich "leicht" aufgebe? Habe ich etwas an meiner Aufgabe in dieser Position missverstanden und ich nehme hier Aufgaben und Anforderungen wahr, die so gar nicht bestehen? Bin ich also zu selbstkritisch und bewerte irgendetwas über? Heißt das für sie, dass ich zukünftig für solche Positionen nicht mehr in Frage komme? Ist das für sie ein Vertrauensbruch? Oder heißt es, dass ich meine Fähigkeiten gut einschätzen kann? Dass dies einfach der falsche Bereich in der falschen Konstellation für mich war? Vielleicht der falsche Zeitpunkt? Heißt das, dass ich Leitungspositionen nicht übernehmen kann, ich dafür ungeeignet bin?
Ich bin mir unsicher, weiß aber, dass ich mich um einiges wohler fühlen würde, wenn ich diese Aufgabe nicht mehr hätte.
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Na, in dem Fall hast du doch alles richtig gemachtZitat von Jannes Beitrag anzeigenIch bin mir unsicher, weiß aber, dass ich mich um einiges wohler fühlen würde, wenn ich diese Aufgabe nicht mehr hätte.
.
Ansonsten denke ich, es ist völlig unnötig, dir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie das bei deiner Chefin ankommt. Ich vermute mal, sie macht sich weniger Gedanken als du
. Und selbst wenn sie sich Gedanken macht, sehen die vielleicht ganz anders aus als die, von denen du denkst, sie könnte sie denken.
Wenn es dich beschäftigt, würde ich einfach mal nachfragen. Wenn sie nichts dazu sagen will - ihr Problem, nicht deins.
edit:
Warum ich das denke: Du fühlst dich nicht wohl mit dieser Aufgabe. Ich nehme mal an, du hast ihr das auch so ungefähr begründet, wie du es hier getan hast, also völlig einleuchtend. Wenn sie das trotzdem nicht versteht - tja, Pech für sie. Es kann doch niemand von dir verlangen, dass du etwas tust, was dir nicht gut tut. Also verlangen kann man das natürlich schon, aber in dem Fall musst du dann eben für dich sorgen. Was du ja getan hast.
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Liebe hobbes,Zitat von hobbes Beitrag anzeigenEs kann doch niemand von dir verlangen, dass du etwas tust, was dir nicht gut tut. Also verlangen kann man das natürlich schon, aber in dem Fall musst du dann eben für dich sorgen. Was du ja getan hast.
das habe ich eigentlich auch gedacht, also dass das von mir niemand verlangen kann. Womöglich war das eine Fehleinschätzung, weil sie nicht vor hat, die Leitung wieder anderweitig zu vergeben (wie ich heute erfahren habe). Wenn ich "Pech" habe, werde ich nun vermehrt in diesem Bereich eingesetzt werden. Tja, sowas kann scheinbar auch nach hinten los gehen
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Tja nun, aber dann liegt doch an sich was im Argen. Sowas kapier ich einfach nicht. Wenn jemand klar sagt, das will ich nicht, das liegt mir nicht, damit fühle ich mich nicht gut - und dann gibt man ihm genau das? Hallo? Wie ärgere ich meine Mitarbeiter und sorge dafür, dass ihnen Lust, Loyalität, Motivation etc. abhanden kommt.
Ich würde da jedenfalls schnell bockig werden.
Was dann natürlich auch wieder blöd ist, weil die Bockigkeit vermutlich eher den Auszubildenden schadet, als den Entscheidern.
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Eine verbindliche Rückmeldung bekomme ich wahrscheinlich erst in den nächsten Wochen, aber das war die letzte Information, die mir meine nächste Vorgesetzte so weiter gegeben hatte. Bei dieser Entscheidung spielt auch eine Rolle, wer alternativ für mich in Frage käme und da sehen sie niemanden (außer meine spezielle Freundin, die für sie aus gutem Grund nicht zur Debatte steht, das verstehe ich auch!). Heute wird die Einsatzplanung fürs nächste Jahr gemacht, ich bin gespannt...
Edit:
Ich muss aber noch hinzufügen (da habe ich das Positive wohl mal wieder unterschlagen), dass ich auch die Rückmeldung bekommen habe, dass man keinesfalls denkt, dass ich das nicht leisten kann und deswegen einen Rückzieher mache. Wenigstens etwas.Zuletzt geändert von Jannes; 21.03.2014, 09:32.
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Liebe Jannes.
Ich bin auch gerade auf dem Weg 'nach dem Verbiegen und der Maskerade'
Es ist zT unangenehm und unbequem aber definitiv befreiend, die eigene Meinung zu kommunizieren (also klarer, weniger vorsichtig zu sich (zu mir) zu stehen).
Was ich bereits als Feedback erhalten habe 'Du wirkst ganz anders. Weniger angepasst.
Pass also bitte auch auf, was sonst so um Dich herum passiert. Es wird wohl nicht auf diesen Bereich in Deinem Leben begrenzt sein. Sprich: evtl bekommst DU dein Feedback ( vielleicht sogar die Lorbeeren) zu Deinem Auftreten ganz woanders.
Liebe Grüße!
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Liebes Kuestenkind,Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigenLiebe Jannes.
Ich bin auch gerade auf dem Weg 'nach dem Verbiegen und der Maskerade'
Es ist zT unangenehm und unbequem aber definitiv befreiend, die eigene Meinung zu kommunizieren (also klarer, weniger vorsichtig zu sich (zu mir) zu stehen).
Was ich bereits als Feedback erhalten habe 'Du wirkst ganz anders. Weniger angepasst.
Pass also bitte auch auf, was sonst so um Dich herum passiert. Es wird wohl nicht auf diesen Bereich in Deinem Leben begrenzt sein. Sprich: evtl bekommst DU dein Feedback ( vielleicht sogar die Lorbeeren) zu Deinem Auftreten ganz woanders.
Liebe Grüße!
da hast du wohl recht. Hinterher ging es mir erstmal besser. Nach unterschiedlichen Rückmeldungen überlege ich nun, ob das Problem mit dieser Aufgabe vorzugsweise in meiner persönlichen Wahrnehmung liegt. Sehe ich da Aufgaben in dieser Position, die nur durch meinen eigenen Anspruch an mich selbst entstehen oder die tatsächlich auch so eingefordert werden, allerdings vielleicht gar nicht zum Aufgabenfeld dazu gehören (das dann in erster Linie durch Kollegen, die dadurch eine Arbeitserleichterung erfahren) und von denen man wie selbstverständlich davon ausgeht, dass ich dafür zuständig bin.
Es ist gut zu wissen, dass ich nicht zu allem Ja und Amen sage.
Eine Rückmeldung einzufordern fällt mir bei sowas immer noch schwer, weil ich wahrscheinlich erwarte, dass ich negative Kritik kassieren würde, weil ich selbst unzufrieden mit meiner Leistung bin. Ich weiß aber, dass es nicht nur negative Stimmen hierzu gibt, vermutlich sogar sehr wenige. Aber auch da schaltet sich im Hinterstübchen jemand ein, der meint, dass bloß keiner meckert, weil alle froh sind, dass sie es selbst nicht machen müssen.
Wir haben fixe Termine, in denen ich das Kollegium zusammen rufe. Im Mai ist der nächste und letzte und ich werde mir vornehmen, ein Feedback zu meiner Arbeit zu bekommen. Ich glaube, das ist wichtig, um die Selbst- und Fremdwahrnehmung mal in diesem Punkt wieder ins Lot zu kriegen.
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Wenn du es dann so hinkriegst, dass diejenigen, welche dir Feedback geben sollen (wer immer das auch sein kann und wird), auch am Feedback teilhaben können, daraus auch etwas "für sich verbuchen können", ... gibst du dir ein zusätzliches Feedback, nämlich konstruktiv "wirksam gewesen zu sein".Im Mai ist der nächste und letzte und ich werde mir vornehmen, ein Feedback zu meiner Arbeit zu bekommen. Ich glaube, das ist wichtig, um die Selbst- und Fremdwahrnehmung mal in diesem Punkt wieder ins Lot zu kriegen.
Damit stündest du nicht mehr in der für dich gefühlten "Prinzessinnenposition" - in der du dich ja so gar nicht wohlfühlst - sondern in einer klassischen win-win-Situation, in der - jeder Beteiligte für sich - etwas davontragen kann. Ich denke mal, dass das deinem Gerechtigkeitssinn entsprechen könnte.
Das "Vorgehen" entspräche deiner Art zu reflektieren. Den Beweis und den Erfolg (für dich) dazu zu erbringen, dass diese Reflexion "richtig und wirksam" ist, ist nicht mit Gold aufzuwiegen > Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Beide Grundeigenschaften brauchen ab und zu Bestätigung.
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Du meinst, ich soll sie anfüttern
Gar nicht so einfach, aber ich kann mir vorstellen, dass es mir leichter fallen würde Kritik einzufordern, wenn ich mich selbst von dieser Position löse. Die Kritik dient dann dazu, diese Position als Schnittstelle im Rückblick zu betrachten und zu schauen, wie zufrieden alle Beteiligten damit sind und was eventuell im Gedankenexperiment an dieser Schnittsteller (also wer auch immer diese Position besetzt) verändert werden könnte.
So könnte ich auch freier von mir aus eine Rückmeldung an die Kollegen geben.
Ziel ist nicht, Frust abzulassen oder zu beweihräuchern, sondern genau das, was diese Position tatsächlich leisten soll: verbesserte fachliche Kooperation zwischen Kollegen und Kollegium und Leitung.
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Auch auf die Gefahr hin mich mit diesem Thema zu wiederholen, muss ich das Thema Wahrnehmung wieder einmal anschneiden. Ich hatte in den letzten Tagen wieder Momente, in denen ich völlig "klar" war. Dabei habe ich sonst nicht das Gefühl, nicht klar und bei Verstand zu sein, nur zeigen mir diese Momente ebenfalls, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist und offensichtlich auch noch die Möglichkeit besteht, dass ich es erreiche.
Beim letzten Mal kam die Frage (ich glaube, es war Chaja, die fragte), wie ich die Welt denn sonst sehe. Heute fiel mir ein solch guter Vergleich ein, dass ich euch den nicht vorenthalten möchte. Die beiden unterschiedlichen Wahrnehmungen dessen, was meine Realität ausmacht, lassen sich rein vom optischen Eindruck her mit unterschiedlichen Bildfrequenzen beim Film im Kino und beim TV unterschieden. Bei Kinofilmen beträgt die Bildfrequenz i.d.R.24Hz. Nimmt man Sendungen aus dem TV (Reportagen, Soaps etc.) ist hier die Bildfrequenz um einiges höher und zwar mit dem Effekt, dass das Bild hier um einiges schärfer erscheint, klarer und realer. Bewegungen erscheinen sehr scharf und nicht verwischt, vergleicht man diese mit Filmen im Kino.
Ich habe gestern offensichtlich wieder einmal vom Kino auf TV umgeschalten
Würde mir davon jemand erzählen, würde ich das grundsätzlich für eine positive Entwicklung halten, immerhin zeigt es, dass noch Luft nach oben ist. Allerdings fühlt es sich nie so an und es ist immer eher ein Schock. Ich wünsche mir in diesen Momenten eher, dass es wieder vorbei geht, dass ich wieder zurück kann und meine Ruhe habe. Es ist, als würde ich plötzlich realisieren, dass das alles um mich herum ja wirklich real und wirklich echt ist! Dabei lebe ich ja sonst in keiner Schein- oder Traumwelt, kann mich, mein Verhalten, mein Erleben und auch Vergangenes recht gut einordnen. Und doch gibt es etwas in mir, das nach wie vor der Meinung ist, mich vor dem, was tatsächlich ist, abschirmen zu müssen. Ich frage mich, wo genau der Unterschied liegt zwischen dem, was ich sonst sehe, fühle und weiß und all dem, wenn ich klar bin. Ich habe dann das Gefühl, nicht an der Realität ändern zu können, ihr ausgeliefert zu sein. Aber das bin ich doch sonst auch (bzw. nicht mehr oder weniger als sonst), ich weiß schon: Der Schmied und sein Glück...). Andererseits ist dieses Kinogefühl auch mit Nachteilen verbunden, denn tatsächlich erlebe ich nicht nur die Welt, sondern auch mich verlangsamt. Tatsächlich finde ich die Realität, wenn sie so klar ist, abstoßend. Dabei kann ich nicht genau sagen, was es genau ist. Derzeit bin ich wieder im Kinomodus und das ist gut so.
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Das was du als Kinomodus bezeichnest, bezeichne ich als Wolken im Kopf.
Ich nehme die Wirklichkeit nur gedämpft war, nicht so hart, wie sie ist.
Das passiert mir meist dann, wenn ich mich noch so halb im Schockzustand befinde über eine Erkenntnis.
Die Wolken dämpfen etwas den Schmerz, den die neue Erkenntnis mit sich bringt.
Bei mir bricht sie sich aber verhältnismäßig schnell Bahn, die Wolken verschwinden, und ich muss die Realität verarbeiten, indem ich mich ihr stelle und handle.
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Gast
Hallo Jannes,Zitat von Jannes Beitrag anzeigenIch kannte bis dato aber nur die Wolke. Der Rest ist neu und tritt seit letztem Jahr sehr selten mal auf und dauert zum Glück auch nicht lang. Denn ob ich das auf Dauer aushalte, weiß ich nicht, es ist ein äußerst unangenehmes Gefühl.
vielleicht ist es so eine Art "Brillen-Effekt". Ich kenne das von mir als Kind (ich war lange unbemerkt ziemlich kurzsichtig) und auch aus Beschreibungen von Bekannten, die nun dank Altersweitsichtigkeit mit Brille Autofahren müssen:
Das Gehirn ist es "gewohnt" aus den eigentlich verschwommenen (bei Dir: langsamen) Bildern einen brauchbaren optischen Eindruck zusammen zu setzen, mit dem man sich ganz gut orientieren kann und nicht den Eindruck hat, dass "was fehlt". Mit Brille sieht dann alles ganz anders aus. Einerseits fand ich es "verstörend", dass ich vorher tatsächlich so schlecht gesehen haben sollte - ohne es zu merken! - und andererseits war der "Seheindruck" auch unangenehm und anstrengend. Gewohntes sah erst mal "fremd" aus und wurde vom Hirn nicht automatisch verarbeitet und mit einer Reaktion belegt sondern ich musste es bewusst einordnen und darauf reagieren. Je länger ich die Brille hatte um so besser wurde der Eindruck. Das Gehirn hat durch die Gewöhnung an die neue Optik "neu automatisiert". Heute fällt mir unangenehm auf, wenn ich die Brille mal nicht auf habe, der Seheindruck mit Brille ist inzwischen "normal".
Vielleicht brauchst Du auch nur etwas mehr Zeit mit diesem (für Dich) "neuen" Bildmodus, um ihn irgendwann als ganz gewöhnlich zu empfinden. Und vielleicht fällt Dir dann unangenehm auf, wenn Du wieder mal "auf langsam schaltest", weil Du den Eindruck hast "Da fehlt doch was...?!".
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