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Die Kunst des Fliegens

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    #61
    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
    Ich könnte jetzt höchst verständnisvoll und klugscheisserisch sagen: "Schließe Frieden mit deinem inneren Kind", und käme mir gleichzeitig wie ein A... vor, weil keine Gebrauchsanweisung (wie man das macht) folgt.

    Laß dich also von solchen "gut gemeinten" und eigentlich "alles und nichts sagenden" Phrasen nicht auch noch auf die Palme bringen.

    gute Nacht
    Das Kind spricht nicht meine Sprache und hört leider nur selten auf mich
    Dir ebenfalls eine gute Nacht

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      #62
      Hallo Jannes, das kommt mir alles seeeehr bekannt vor, diese unausgesprochenen Vorwürfe und dieses "mir sagt keiner was"!
      Ach ja, ich seh schon, ich hab auch noch viel an mir zu arbeiten...

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        #63
        Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
        Hallo Jannes, das kommt mir alles seeeehr bekannt vor, diese unausgesprochenen Vorwürfe und dieses "mir sagt keiner was"!
        Ach ja, ich seh schon, ich hab auch noch viel an mir zu arbeiten...
        Liebe Bonny, da sind wir uns wohl ähnlich. Erschreckend, wie lange man sowas mit sich herum schleppen kann.

        Ich sollte wohl aufhören mit rauchen, ich habe mir im Traum meine Hand derart an einer Zigarette verbrannt, dass ich ein riesen Loch hatte und sich meine Haut abgelöst hat. Und das auch noch von meiner linken Hand. Zu allem Überfluss ist mir danach noch ein Zahn ausgefallen. Was für ein grausiger Traum mit großen Schmerzen.

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          #64
          Du bist ja noch jung. In meinem Alter bist du wahrscheinlich richtig weise, während ich mich jetzt noch mit mir herumschlagen muss.

          Du denkst rechtzeitig über die Kunst des Fliegens nach; ich bin einfach geflogen (ja, sowas gibt es) und dann derart hart aufgeknallt.......mannomann!

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            #65
            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
            Du denkst rechtzeitig über die Kunst des Fliegens nach; ich bin einfach geflogen (ja, sowas gibt es) und dann derart hart aufgeknallt.......mannomann!
            Das ist ja auch schwierig, wenn man niemanden hat, von dem man es abschauen kann oder der bereit ist, es einem zu zeigen. Dann muss man einfach nehmen, was man kriegen kann und das ist dann womöglich ein Bruchpilot als Vorbild.

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              #66
              (Auch) An einem Bruchpiloten kann man lernen, ... wie man es nicht machen sollte.

              In der Regel geschieht das jedoch erst, nachdem man selbst erfolgreich bruch-gelandet war und erst dann die "anderen Möglichkeiten" ins Visier nimmt. Dafür ist es nie zu spät.

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                #67
                Erfolgreich bruchgelandet........das kannst du laut sagen!
                Rummms, und dann mal alle Knochen sortieren, nachdem ich wieder zu mir gekommen war.

                Inzwischen hab ich alles aufgesammelt, meine Blessuren versorgt und bin wieder (auf) erstanden.

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                  #68
                  Du bist eben ein Stehaufmännchen

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                    #69
                    Na ja, ist mir diesmal schon schwer gefallen.
                    Auf eine Wiederholung verzichte ich gerne!
                    Und wenn.......dann nur mit Fallschirm.

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                      #70
                      Ich bin gerade sehr traurig und das lässt mich nicht schlafen. Gestern kam mein Lebensgefährte zurück - zwei Stunden früher, als ich mit ihm gerechnet habe. Die Tage vorher habe ich mich auf seine Rückkehr gefreut, Samstag und Sonntag ging es mir aber wieder sehr komisch.
                      Ich kann gerade schlecht damit umgehen, wie ich ihn behandle. Ich habe ihn natürlich begrüßt, aber von Anfang an unterkühlt. Er fragte, ob ich wieder Probleme hätte, mich "entwöhnt" hätte und bedrängte mich nicht. Alles war gut so wie es war, bis wir es uns auf der Couch bequem machten. Ich verletze ihn mit meinem Verhalten sehr. Er war enttäuscht und auch traurig und wollte natürlich, dass ich mich zu ihm lege, ein wenig mit ihm kuschle. Ich kann das gerade gar nicht Ich bin ein Eisklotz. Er verdient das alles nicht, er verdient jemanden, der ihm auch zeigen kann, wie sehr er geliebt wird. Ich spüre gerade gar nichts, keine Regung. Weder über das eine noch das andere, nur manches Mal Traurigkeit über seine Position in der Sache. Ich weiß nicht, was nun gut wäre zu tun.

                      Gerade habe ich wieder das Gefühl, dass ich nur schaden kann. Mit mir zusammen zu sein ist auf Dauer nur Tortur. Das macht uns beide gerade nicht glücklich. Und mich hasse ich dafür, dass ich ihm das antue.

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                        #71

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                          #72
                          Liebe Jannes,

                          ach Mensch Du... fühl Dich erstmal ganz lieb gedrückt, wenn Du magst!

                          Ich habe gerade nur ganzkurz Zeit vor der Arbeit, will Dir aber wenigstens dalassen, dass ich das sooo gut von mir kenne. Bei mir habe ich festgestellt, dass es zwei verschiedene "Arten" gibt, wie dieses Verhalten zustande kommt: Die eine kommt so zustande, dass ich ihn genauso schlecht behandle wie mich, weil ich ihn als langjährigen Partner praktisch "eingemeindet" habe und von ihm praktisch genauso viel Selbstzurücknahme erwarte wie von mir (dann hat er sozusagen nichts zu melden, weil ich bei mir selbst auch nichts zu melden habe). Die andere Art läuft andersherum, indem ich mir selbst mehr Rechte einräume und mich gegen ihn und alles andere Äußere stärker abgrenze (was mir dann schnell ein schlechtes Gewissen macht, aber weil ich eben gerade so bei mir selbst bin, spüre ich alles, was an "Forderung" von außen kommt, besonders stark und unangenehm). In jedem Fall zieht er also den Kürzeren, aber es ist trotzdem ein Unterschied, wie das Ganze entsteht, auch zum eigenen Gegensteuern... Vielleicht kennst Du diese Unterschiede auch?

                          Und übrigens: manche Männer sind wirklich phantastisch! Meiner hält es nun schon 15 Jahre mit mir aus....

                          Sei ganz lieb gegrüßt!
                          Deine Chaja

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                            #73
                            Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
                            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                            Liebe Jannes,

                            ach Mensch Du... fühl Dich erstmal ganz lieb gedrückt, wenn Du magst!
                            Danke euch beiden

                            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                            Die andere Art läuft andersherum, indem ich mir selbst mehr Rechte einräume und mich gegen ihn und alles andere Äußere stärker abgrenze (was mir dann schnell ein schlechtes Gewissen macht, aber weil ich eben gerade so bei mir selbst bin, spüre ich alles, was an "Forderung" von außen kommt, besonders stark und unangenehm). In jedem Fall zieht er also den Kürzeren, aber es ist trotzdem ein Unterschied, wie das Ganze entsteht, auch zum eigenen Gegensteuern... Vielleicht kennst Du diese Unterschiede auch?

                            Und übrigens: manche Männer sind wirklich phantastisch! Meiner hält es nun schon 15 Jahre mit mir aus....

                            Sei ganz lieb gegrüßt!
                            Deine Chaja
                            Das macht mir Mut Er ist überhaupt auch ein ganz Lieber in dieser Hinsicht, da er meinte, er müsse sich das eben merken und sich besser darauf einstellen, dass ich eben nach längerer Trennung so reagiere. Trotzdem hat es das in diesem Moment für mich nicht besser gemacht. Seine Enttäuschung war ihm deutlich anzumerken, verständlicherweise.
                            Wenn, dann würde ich mich dem zweiten von dir beschriebenen Zustand zuordnen. Es war "schwer genug" mich im Alleinsein zurecht zu finden. Mich dann so zu nehmen in dieser Situation, wie ich bin hat ein paar Tage gedauert. Dass er wieder da war und auch noch "viel zu früh" (auch da dreht sich mir der Magen um, wer würde sich nicht freuen, dass der andere 2h zeitiger da ist, als geplant...) hat wieder alles umgeschmissen.
                            Es geht wieder besser, heute bin ich aber sowieso zwecks Arbeit sehr spät zu Hause und es bleibt wenig Freiraum daheim zu zweit Zeit zu gestalten.
                            Ich bin die Tage letzte Woche sehr viel gelaufen, fast jeden Tag. Da konnte ich einiges an Energie los werden. Es wühlt nicht mehr ganz so stark in mir. Das fühlt sich erstmal besser an und ich bin gerade nicht mehr gefangen in der Situation und in mir selbst. Das ist gut.

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                              #74
                              Liebe Jannes,

                              Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                              Wenn, dann würde ich mich dem zweiten von dir beschriebenen Zustand zuordnen. Es war "schwer genug" mich im Alleinsein zurecht zu finden. Mich dann so zu nehmen in dieser Situation, wie ich bin hat ein paar Tage gedauert. Dass er wieder da war und auch noch "viel zu früh" (auch da dreht sich mir der Magen um, wer würde sich nicht freuen, dass der andere 2h zeitiger da ist, als geplant...) hat wieder alles umgeschmissen.
                              Das ist gut! Diese "zweite Variante" ist in die bessere, weil sie nicht zugleich gegen Dich gerichtet ist. Und meiner Erfahrung nach, kommt ein Partner, der nicht die gleichen Probleme hat, damit besser klar, weil es das "Normalere" ist, dass jeder für sich selbst einsteht, auch wenn die Interessen und Bedürfnisse dann mal gegenläufig sind.

                              Ich habe im übrigen keinerlei Bedenken, dass Ihr auch wieder in Eurem gemeinsamen Alltag ankommen werdet. Dass Ihr das könnt, habt Ihr ja schon mehrmals bewiesen.

                              Ganz liebe Grüße,
                              Deine Chaja

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                                #75
                                Liebe Chaja,

                                Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                                Liebe Jannes,


                                Ich habe im übrigen keinerlei Bedenken, dass Ihr auch wieder in Eurem gemeinsamen Alltag ankommen werdet. Dass Ihr das könnt, habt Ihr ja schon mehrmals bewiesen.

                                Ganz liebe Grüße,
                                Deine Chaja
                                Danke. Ich glaube, es ist fast schon wieder alles beim Alten. Dadurch, dass es die ersten Tage so extrem war, erwartet er gerade auch nicht soviel von mir. Das macht es mir leichter mich zurecht zu finden und dann auch von mir aus auf ihn zu zugehen. Es ist noch lange nicht das Non Plus Ultra, das war es vorher auch nicht. Diesmal habe ich aber eher eine Richtung, wie ich daran arbeiten kann und wo der Hase im Pfeffer liegt.
                                Ich habe mich mehrfach bei ihm entschuldigt, weil es mir selbst so weh getan hat. Er hat wiederum mehrfach beteuert, dass alles in Ordnung ist und ich mir keine Gedanken und Sorgen machen soll.

                                Vielleicht war das zuviel Stress die letzten Wochen, mein Körper braucht gerade sehr viel Ruhe, ich schlafe sehr viel.
                                Kraft muss ich aber auch sammeln, weil das Wochenende ein Essen mit Eltern und Schwiegereltern ansteht Das wird wieder anstrengend, aber ich bin ja nicht allein!

                                Liebe Grüße
                                Jannes

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