Zitat von Jannes
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Beide verkörpern maßgebliche Anteile in dir, von denen du (sag ich mal so) einen "integrierst hast" (den erzogenen Hund), den anderen nicht. Der Hund ist unter anderem die erworbene Kopflastigkeit, der (kognitive) verinnerlichte rationale Gehorsam - der Luchs ist die noch zu erlernende, kennen-zu-lernende und als Anteil zu integrierende Emotionalität. Die "durchschaust" du noch nicht.
Das würde allerdings bedeuten, dass ich das Bedürfnis nach Nähe, Schutz, Zuwendung im Rahmen eines Rudels beschneiden kann, aber keine Möglichkeit sehe den Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit anzupassen.
Die Rechnung geht also so nicht auf, der Gewinner stünde schon fest.
Mir fällt selbst auf, dass ich beides wieder getrennt voneinander betrachte. Wenn der Luchs hier unbedingt bleiben soll, dann braucht er ein größeres, abgetrenntes Territorium. Hund und Katze kriege ich wohl nicht gemeinsam an einen Tisch. Das kann ich wohl auch nicht von ihnen verlangen. Der Mensch muss also für angemessene Bedingungen sorgen.
Edit:
Dränge ich den Luchs in die Ecke, gebe ich ihm nicht genug Raum, dann beginnt er mich zu beißen.
Dränge ich den Luchs in die Ecke, gebe ich ihm nicht genug Raum, dann beginnt er mich zu beißen.
Yep.Gib ihm den Raum, den er braucht. Mehr will er gar nicht.





Wenn ich so klar träume, dann nehme ich diese Träume gefühlsmäßig mit in den Tag. So, wie ich es beschrieben habe, habe ich es auch empfunden und gefühlt. Ausgehend davon versuche ich ihn zu deuten. Meist ist es wie bei dir, man wacht langsam auf und der Traum geistert noch vor dem inneren Auge. Dann ist die emotionale Bilanz des Traums bei mir auch am deutlichsten. Zusätzliche Impulse können aber dennoch nicht schaden, so wir hier geschehen.
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