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    Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigen
    Das ist ein wichtiger Aspekt. Man muss es selbst ausprobieren, welchen Unterschied es macht.
    Ich habe die letzten Tage wieder viel in dieser Hinsicht gelernt.
    Hallo Reifende! Was hast du die Tage denn diesbezüglich lernen können?

    Hallo beumchen!
    Von Beginn an gelesen, das war ja ein Akt
    Die Therapie an sich brauche ich derzeit eigentlich nicht. Ich hatte in letzter Zeit nicht das Bedürfnis mit meiner Therapeutin sprechen zu wollen. Dahingehend fühle ich mich auf jeden Fall viel reifer und unabhängiger und auch selbstständiger. Vielmehr möchte ich ihr aber noch berichten, wie es mir mittlerweile geht und was sich so getan hat, denn das ist ja wirklich einiges. Ich hatte bislang keinen Termin bei ihr, es hat sich zeitlich einfach nicht ergeben. Ich denke aber oft an sie, wenn ich in schwierigen Situationen bin. Dann überlege ich mir, was sie mir wohl in diesen Dingen gesagt hätte und oft begebe ich mich dann in ein inneres Gespräch. Ich glaube, das würde ihr gefallen. Immerhin hat sie somit HIlfe zur Selbsthilfe geleistet.

    Ich habe aber immer noch ein Problem damit zu sehen, dass ich in der Erwachsenenwelt angekommen bin.
    Manchmal habe ich das Gefühl meine Schüler akzeptieren mich eher in dieser Rolle als Lehrerin und als Erwachsene sowie als Respektsperson, als ich es selbst tue. Weiche ich von meiner Rolle ab stiftet das Verwunderung und Belustigung

    Ich danke dir für das Erinnern, beumchen, denn ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass ich meiner Therapeutin doch schreiben wollte. Die Zeit rast momentan!

    Liebe Grüße
    Jannes

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      Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
      Dann überlege ich mir, was sie mir wohl in diesen Dingen gesagt hätte und oft begebe ich mich dann in ein inneres Gespräch. Ich glaube, das würde ihr gefallen. Immerhin hat sie somit HIlfe zur Selbsthilfe geleistet.

      Jannes
      das ist das beste was einem passieren kann.
      glückwunsch zu dieser therapeutin.

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        Liebe Jannes,

        wie geht es Dir? Bist Du gut ins neue Jahr gekommen? Wie habt Ihr Euch in Eurer neuen Wohnung eingelebt? Wann genau erwartet Ihr den Hundenachwuchs? Oder ist der sogar schon da??

        Ach Du, ich will Dich eigentlich nicht mit so vielen Fragen auf einmal bombadieren, aber sie sausen so in meinem Kopf herum und wollen unbedingt gestellt werden. Neugier kann ein Plage sein - für einen selbst und für andere

        Wenn Du gerade zum Ende des Schulhalbjahrs viel zu viel zu tun hast oder Dir die Fragerei einfach zu viel wird, kann ich das gut verstehen. Ich würde mich aber auch sehr freuen, wieder von Dir zu lesen!

        Ganz liebe Grüße,
        Deine Chaja

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          Hallo liebe Chaja!

          Ja stimmt, hier habe ich länger nichts mehr geschrieben!
          Mit der Arbeit geht es mir zur Zeit sehr gut, es macht Spaß, ich mag meine Klassen und sie mögen mich Auch mit den Kollegen passt es und macht Spaß. Das Halbjahr an sich betrifft mich weniger, da die Erzieher keine Halbjahreszeugnisse bekommen. Dafür habe ich allerdings eine Sozialassistentenklasse, die sowohl Halbjahresnoten brauchen, als auch Prüfungsvorbereitung Ich mache das zum ersten Mal und hatte in den letzten Wochen viel damit zu tun die Praktikumshefter dieser Klasse zu kontrollieren.
          Gestern haben wir die letzte Dinge aus der alten Wohnung geräumt, wir sind jetzt endlich fertig damit. Im Haus wohnen wir mittlerweile schon zwei Monate. Es war schon stressig die letzte Zeit, weil wir in der alten Wohnung einen Problem mit der Gasleitung hatten (es trat aus und da konnten wir nicht bleiben), dann kam der Umzug und Renovierungsarbeiten an beiden Orten und dann die Feiertage mit Besuchen unserer Familien.
          Ich hatte Angst davor, was mieine Familie zum Haus sagen würde, denn schon im Vorfeld fragten meine Eltern immer wiede rnach, ob wir uns das gut überlegt hätten etc. Auch beim Umzug äußerte sich mein Vater nochmals in diese Richtung. Am 24./25. war die Familie meines Freundes da, das war sehr entspannt und auch schön. am 26. kamen dann meine Eltern und mein Bruder mit seiner Frau. Ihnen gefällt das Haus mit allem Drum und Dran auch sehr gut und diesmal rissen sie sich zusammen. Eigentlich war es ganz schön.
          Dennoch hatte ich in dieser Zeit und auch die Tage danach wieder große Zweifel an allem. Es hat mich einiges an Kraft gekostet mir immer wieder zu sagen, dass ich das schon von mir kenne. Jedes Mal, wenn große Veränderungen anstehen, reagiere ich mit Angst und könnte davon rennen. Mittlerweile ist das überstanden und es geht uns sehr gut hier
          Es gibt noch keinen Hundenachwuchs, unsere Hündin hat die letzten Umstände vom Sommer erstmal gut überstanden, im Sommer, bei ihrer nächsten Hitze, wäre es dann aber passend.
          Über Silvester hatten wir ein befreundetes Paar da. Es war auch sehr entspannt, wir beschäftigten uns vor allem mit der Essenszubereitung und besuchten ein paar Freunde, die hier in der Nähe in einer Waldhütte Silvester verbrachten. Silvester zum Mittag gabs dann Bratwurst und Glühwein, sehr lecker Ins neue Jahr rutschten wir mit ein paar Spielen und ganz ruhig und gedigen, es war tatsächlich niemand(!!!) aus unserem Dorf auf der Straße. Da das Dorf aber auf einem kleinen "Berg" liegt, konnten wir gut auf die im Tal liegende Stadt blicken. Danach war ich froh, dass erstmal alle wieder weg waren und ich meine Ruhe hatte. Anstrengend war es die letzen Wochen auch, weil wir kein Telefon und kein Internet hatten. Internet haben wir erst siet Mitte dieser Woche wieder.
          Wie hast du die letzte Zeit verbracht, Chaja? Kam bei euch der Weihnachtsmann? Es war für mich das erste Weihnachten mit Kind, unser Neffe (der Sohn des Bruders meines Freundes) war da, er ist 3.5 und mein Freund war der Weihnachtsmann. Es war sehr schön und hoch amüsant

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            Liebe Jannes,

            vielen lieben Dank für Deine umgehende Antwort! Es ist so schön zu hören, dass Du Deine Arbeit gerne machst und Dich auch mit der großen Wohnveränderung gut angefreundet hast. So, wie Du es schilderst, klingt es für mich, als wäre früher die Angst bei einer solchen Veränderung viel stärker gewesen. Kann das sein? Jedenfalls scheint sie noch aufzukommen, Dich aber nicht mehr so aus der Bahn zu werfen, wie sie es wohl früher getan hätte, oder? Wirklich toll, dass Du einen so guten Umgang mit der Angst gefunden hast und jetzt Dein neues Zuhause genießen kannst!

            Das mit der Gasleitung war ja wirklich Pech - gerade jetzt, wo Ihr am Ausziehen wart, müsst Ihr Euch noch damit abgeben! So etwas kann einem ja wirklich viel Zeit und Nerven rauben. Ich hoffe, dass Ihr jetzt ohne weitere Zwischenfälle die alte Wohnung übergeben könnt!

            Wir haben die Weihnachts- und Neujahrszeit ruhiger verbracht als geplant. Ich hatte mir vor Weihnachten ein fieses Virus eingefangen, das dann aufs Herz ging und leichte Rhythmusstörungen und Schmerzen verursachte. Jedenfalls lag ich zwischen Weihnachten und Neujahr ganz brav im Bett und habe keinen Finger gerührt. Der Weihnachtsmann hinterlässt bei uns immer einen Geschenke-Sack, ohne sich selbst zu zeigen. Unser großer Sohn hat tüchtig daran mitgearbeitet, die Kleine auch in diesem Jahr nochmal von der Existenz des Weihnachtsmanns zu überzeugen. Aber im nächsten Jahr, wird sie es uns vermutlich nicht mehr so ganz abnehmen Zu Sylvester haben wir mit der ganzen Familie ein 1000-Teile-Wimmelpuzzle gelegt Ich habe mich wieder auf die Arbeit gefreut, denn sie macht mir viel Spaß. Aber ich muss zur Zeit auch noch sehr aufpassen, dass ich mir nach dieser Herzgeschichte nicht zuviel tue. Mir geht's aber soweit wieder gut

            Liebe Grüße,
            Deine Chaja

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              Liebe Chaja,

              Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
              Liebe Jannes,

              vielen lieben Dank für Deine umgehende Antwort! Es ist so schön zu hören, dass Du Deine Arbeit gerne machst und Dich auch mit der großen Wohnveränderung gut angefreundet hast. So, wie Du es schilderst, klingt es für mich, als wäre früher die Angst bei einer solchen Veränderung viel stärker gewesen. Kann das sein? Jedenfalls scheint sie noch aufzukommen, Dich aber nicht mehr so aus der Bahn zu werfen, wie sie es wohl früher getan hätte, oder? Wirklich toll, dass Du einen so guten Umgang mit der Angst gefunden hast und jetzt Dein neues Zuhause genießen kannst!
              Naja, ich denke schwächer sind die Ängste nicht geworden. Die Entscheidung gemeinsam ein Haus zu kaufen liegt allerdings jetzt schon eine Weile zurück und diese Entwicklung vollzog sich Gott sei Dank nicht von heute auf morgen. Die Angst kam immer mal wieder auf, als es konkret wurde, als wir das richtige Haus hatten, als es um den Kredit ging und die damit verbundenen Verpflichtungen und nun, als wir eingezogen waren. Einfacher zu ertragen ist es nicht, aber offensichtlich kann ich mich in Sachen Angst darauf verlassen, dass sie wieder geht, wenn ich sie aushalte.


              Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
              Wir haben die Weihnachts- und Neujahrszeit ruhiger verbracht als geplant. Ich hatte mir vor Weihnachten ein fieses Virus eingefangen, das dann aufs Herz ging und leichte Rhythmusstörungen und Schmerzen verursachte. Jedenfalls lag ich zwischen Weihnachten und Neujahr ganz brav im Bett und habe keinen Finger gerührt.
              Solche Viren sind heimtückisch, gut, dass du es bemerkt und es diagnostiziert werden konnte! Du musst dich also nach wie vor schonen, schränkt es dich sehr ein? Was hattet ihr zu Weihnachten denn eigentlich geplant?

              Es freut mich, dass ihr sonst ein schönes und fröhliches Weihnachtsfest hattet, denn so liest es sich Wirklich schön, dass dein Sohn sich mit seiner Schwester so viel Mühe gibt ihr die Idee des Weihnachtsmanns zu bewahren. Da habt ihr also unter einer Decke gesteckt

              Liebe Grüße
              Jannes

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                Liebe Jannes,

                Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                Naja, ich denke schwächer sind die Ängste nicht geworden. Die Entscheidung gemeinsam ein Haus zu kaufen liegt allerdings jetzt schon eine Weile zurück und diese Entwicklung vollzog sich Gott sei Dank nicht von heute auf morgen. Die Angst kam immer mal wieder auf, als es konkret wurde, als wir das richtige Haus hatten, als es um den Kredit ging und die damit verbundenen Verpflichtungen und nun, als wir eingezogen waren. Einfacher zu ertragen ist es nicht, aber offensichtlich kann ich mich in Sachen Angst darauf verlassen, dass sie wieder geht, wenn ich sie aushalte.
                Entschuldige bitte, ich wollte nicht so tun, als wäre die Angst heute nur noch ein Klacks im Vergleich mit früher. Mir ist klar, dass es sich immer noch um richtige Angst und nicht nur um etwas Ängstlichkeit oder Bedenken handelt. Aber ich finde, Du klingst, als hättest Du ihr einen bestimmten Platz in Deinem Leben angewiesen und würdest Dich nicht mehr in allem von ihr leiten und bestimmen lassen. Vielleicht kommt ja vor allem der "Angst vor der Angst" nicht mehr so viel Bedeutung zu? Auf jeden Fall finde ich es toll, dass Du es zusammen mit Deinem Partner gewagt hast!

                Hast geht es Dir mit Deiner Klasse angehender Sozialassistenten? Kommst Du gut mit der Prüfungsvorbereitung voran? (jetzt frage ich das ausgerechnet am Wochenende, aber früher kam ich nicht dazu...)

                Was hattet ihr zu Weihnachten denn eigentlich geplant?
                Ohh, nichts großartige Anderes: Wir feiern immer eher ruhig. Aber ich hätte natürlich nicht ständig im Bett gelegen, wenn das Virus nicht dazwischen gekommen wäre. Und wir hatten es auch sonst schön, das stimmt!

                Wie geht es sonst bei Dir? Ich freue mich immer sehr, von Dir zu lesen, auch wenn ich nicht immer sofort zum Antworten komme.

                Alles Liebe,
                Deine Chaja

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                  Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                  Entschuldige bitte, ich wollte nicht so tun, als wäre die Angst heute nur noch ein Klacks im Vergleich mit früher. Mir ist klar, dass es sich immer noch um richtige Angst und nicht nur um etwas Ängstlichkeit oder Bedenken handelt. Aber ich finde, Du klingst, als hättest Du ihr einen bestimmten Platz in Deinem Leben angewiesen und würdest Dich nicht mehr in allem von ihr leiten und bestimmen lassen. Vielleicht kommt ja vor allem der "Angst vor der Angst" nicht mehr so viel Bedeutung zu? Auf jeden Fall finde ich es toll, dass Du es zusammen mit Deinem Partner gewagt hast!
                  Danke Ja, in diese Richtung geht es schon. Es ist wie ein Sturm, von dem ich davon ausgehen kann, dass er sehr ungemütlich wird, aber wieder vorüber zieht. Davor weg zu laufen hat keinen Sinn, er würde mich einholen. Also lieber Augen zu und durch. Die Angst ist da und ja, du hast recht, sie hat einen Platz in meinem Leben, aber es dreht sich nicht mehr um sie.

                  Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                  Hast geht es Dir mit Deiner Klasse angehender Sozialassistenten? Kommst Du gut mit der Prüfungsvorbereitung voran? (jetzt frage ich das ausgerechnet am Wochenende, aber früher kam ich nicht dazu...)
                  Die Prüfungen sind im Mai, die Halbjahreszeugnisse gibt es nach den nächsten Ferien, ihre Noten muss ich schon Ende diesen Monats fertig haben. Die armen tun mir leid, weil sie zu Beginn des Schuljahres erst sechs Wochen im Praktikum waren und nun alle Noten von ihnen brauchen. Derzeit geht mir meine Klasse etwas auf den Keks, sie fordern viel und bieten wenig an. In 3 Wochen sind sie dann wieder im Praktikum, ganz traurig bin ich dann nicht Und generell ist es gerade sehr stressig, unsere Schule hat sich um einen schulpreis beworben und ist in der Endauswahl, das bedeutet: Konsultationen und Hospitationen nächste Woche.
                  Wie läuft es bei dir beruflich?


                  Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                  Wie geht es sonst bei Dir? Ich freue mich immer sehr, von Dir zu lesen, auch wenn ich nicht immer sofort zum Antworten komme.

                  Alles Liebe,
                  Deine Chaja
                  Dito, ich lese dich auch immer gern Du hinterlässt immer ein sehr positives Flair und das macht Freude

                  Liebe Grüße
                  Jannes

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                    Der Stress nimmt nicht ab. Praktikumsbesuche, Abschlussprüfungen, Halbjahreszeugnisse und einige krankheitsbedingte Ausfälle sorgen für große Belastung. Heute habe ich wieder einen guten Tag gehabt, insgesamt schwanke ich derzeit aber sehr stark in meinen Stimmungen und meiner Verfassung. Das rechne ich allerdings eindeutig dieser Überlastungssituation zu. Ich bin davon abgekommen, mir vorzustellen, was alles noch vor mir liegt. Mittlerweile nehme ich es in Kauf, dass sich die Arbeiten hier zu Hause häufen, dass ich Prioritäten setzen muss und fühle mich deswegen auch nicht schlecht oder habe ein schlechtes Gewissen.
                    Aber es beunruhigt mich, dass ich nun zweimal schon wieder eine leichte Depersonalisation gespürt habe. Besonders tritt das ein, wenn zum Stress noch eine besonders reizvolle Umgebung kommt. So war ich am Wochenende auf Arbeit zum Tag der offenen Tür, danach besuchte mich noch mein Freund, dem ich endlich mal meinen Arbeitsplatz zeigen konnte und fragte spontan, ob wir nicht noch einen Kaffee trinken wollen. Meine Schule liegt eher am Stadtrand, zwar nicht in ruhiger Lage, aber in der Innenstadt angekommen war ich wieder voll drin. Die Situation kommt mir dann sehr unwirklich vor, ich fühle mich "fehl" am Platz, es lässt sich schlecht beschreiben. Hinzu fast eine Vorahnung: Gleich kippe ich um, gleich bin ich weg. Gott sei Dank war mein Freund dabei, an dem ich mich ein Stück festhalten konnte. Mein Kreislauf tat sein Übriges, ich war wieder ein Stück herausgerückt und eine Kribbelwelle jagte sie nächste. Im Café angekommen brauchte ich erstmal ein wenig, um mich wieder zu sammeln, die Hände zitterten. Was war da los? Oft beobachte ich, dass ein kleinerer Raum mir dann Halt und Sicherheit gibt, hingegen auf offener Straße ich Probleme bekomme. Ich habe mich sehr über die Idee und die Aktion selbst gefreut, aber konnte es nicht wirklich genießen.
                    Grundsätzlich erlebe ich mich derzeit in meiner Rolle als Lehrerin und in meinen Fertigkeiten und Kenntnissen bestätigt. Ich habe nun bereits nach einem Jahr alle Ausbildungsjahre in beiden Ausbildungsgängen betreut, habe alle "Arten" des Praktikums betreut und betreue nun auch selbst Schüler in Facharbeiten und nehme damit die praktische Abschlussprüfung ab. Hätte mir das vor einem oder anderthalb Jahren jemand gesagt, wäre ich wahrscheinlich weinend davon gelaufen Eigentlich toll! Nun saß ich heute noch in der mündlichen Abschlussprüfung meines Faches, meine Kollegin war so lieb mich dazu zu nehmen, da meine Klasse genau in einem Jahr ebenfalls in den Prüfungen steckt und ich so auch eine Ahnung habe, wie es in meinem fach abläuft. Und was soll ich sagen: Ich hätte genau dieselben Themen mit ähnlichen Fragen gewählt und formuliert und hätte die heutige Prüfung bestanden Ich habe mittlerweile ein umfangreiches Wissen in allen Bereichen meines Faches, was ich zu Beginn nicht von mir behaupten konnte. Ich beschließe jetzt mal mich selbst dafür zu loben und stolz auf mich zu sein, weil ich mir das teilweise sehr hart in langen Abenden und Nächten selbst erarbeitet habe!
                    Also: GUT gemacht !!! Ich nehme wahr, dass meine Kollegen mich als kompetent wahrnehmen, mir Aufgaben übertragen und natürlich auch Leistung von mir erwarten. Das freut mich sehr, auch wenn es derzeit sehr anstrengend zugeht!
                    So, das musste mal gesagt werden!

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                      Gratuliere Jannes, dass Du Dir selbst mal schriftlich gezeigt hast, wie gut Du Deinen Beruf meisterst und dass Du 'angekommen' bist.
                      Ich freue mich mit Dir zusammen darüber

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                        Danke Tamina

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                          Liebe Jannes,

                          es tut mir leid, dass Du zur Zeit wieder Depersonalisations-/Derealisationsprobleme hast! Sicherlich spielt dabei der Stress, den Du aktuell hast, eine große Rolle. Kannst Du viellleicht in Deiner Freizeit mit etwas Ruhe statt Aktivität ausgleichen?

                          Ich beobachte es jetzt ein paar Jahre in Folge, dass ich im Januar/Februar irgendwann ein Tief erlebe, das wohl einfach mit der fortgeschrittenen dunklen Jahreszeit und dem entsprechend niedrigen Serotoninspiegel zu tun hat. Aktuell bemühe ich mich auch darum, eine depressive Episode abzuwenden, und erobere meien Füße jeden Morgen aufs Neue zurück. Vielleicht spielt dieser Lichtmangel zu Zeit bei Dir auch mit hinein?

                          Es ist schön zu lesen, dass Du trotz des aktuellen Stresses beruflich auch so viel Positives erlebst!

                          Pass gut auf Dich auf!
                          Alles Liebe,
                          Deine Chaja

                          Kommentar


                            sehr schön Jannes, dass du dir deine "Leistung", das was du erreicht hast, nach Außen tragen kannst.

                            Vielleicht hilft es dir in dem Stress unter dem du stehst, regelmäßig Wohlfühltermine "Nur für dich", "Auszeit" in deine Wochenplanung mit einzubauen. So als Belohnung?

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                              Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                              Liebe Jannes,

                              es tut mir leid, dass Du zur Zeit wieder Depersonalisations-/Derealisationsprobleme hast! Sicherlich spielt dabei der Stress, den Du aktuell hast, eine große Rolle. Kannst Du viellleicht in Deiner Freizeit mit etwas Ruhe statt Aktivität ausgleichen?

                              Ich beobachte es jetzt ein paar Jahre in Folge, dass ich im Januar/Februar irgendwann ein Tief erlebe, das wohl einfach mit der fortgeschrittenen dunklen Jahreszeit und dem entsprechend niedrigen Serotoninspiegel zu tun hat. Aktuell bemühe ich mich auch darum, eine depressive Episode abzuwenden, und erobere meien Füße jeden Morgen aufs Neue zurück. Vielleicht spielt dieser Lichtmangel zu Zeit bei Dir auch mit hinein?

                              Es ist schön zu lesen, dass Du trotz des aktuellen Stresses beruflich auch so viel Positives erlebst!

                              Pass gut auf Dich auf!
                              Alles Liebe,
                              Deine Chaja
                              Liebe Chaja,

                              da kannst du recht haben, dass die fehlende Sonne etwas damit zu tun hat. Ich erinnere mich an den Montag, da schien hier die Sonne und es war so schön Vermutlich wird hier einfach einiges zusammen kommen.

                              Mehr Entspannungsphasen muss ich mir auf jeden Fall schaffen, das bekomme ich noch nicht wirklich hin, daraus auch eine Regelmäßigkeit entstehen zu lassen.

                              Liebe Muttutgut,

                              ich werde ab nächstem Monat wieder Pilates machen, das steht schon fest Damit habe ich schon einen regelmäßigen Termin in der Woche zum Wohlfühlen und Abschalten. Und heute treffe ich mich auch endlich mal wieder mit einer Freundin, die ich schon länger nicht gesehen habe und wir gehen einen Kaffee trinken Jetzt gerade liegen noch zwei Stunden vor mir, die ich mit einer netten Klasse verbringen werde.

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                                Für mich waren die Spaziergänge mit meinem Hund auch immer eine super Entspannung.
                                Prima mit dem Pilates, wir schrieben drüber. Klasse das es so zeitnah geklappt hat.

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