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    Pffff. Ich erinnere mich noch sehr gut. Da ich quasi "immer" Hunde als Begleiter hatte und noch habe, die meisten von ihnen zwar "von selbst gingen" (der King erst letzten Sommer), zwei jedoch "erlöst" wurden, kann ich dir nachfühlen, wie es dir geht.
    Das ist wie Phantomschmerzen: manchmal hört man sie noch bellen, ... oder "Geräusche machen" wenn sie tief schliefen.

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      Unser Peterkater, schon lange auf der Regenbogenbrücke, ist heute noch bei jedem Kartoffelschälen dabei.
      Er angelte sich so gerne die Kartoffelschalen, weil er damit so gerne spielte.
      Die Erinnerung geht nicht verloren....

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        Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
        Das ist wie Phantomschmerzen
        Bei mir ist das noch gar nicht angekommen. Ich habe ihn zwar am Wochenende gesehen, aber ich habe mich nicht wirklich verabschiedet. Schon unterstelle ich ihm Gedanken, die ein Hund nicht haben kann (Warum ist Jannes nicht da, wenn der Tierarzt kommt, sonst war sie immer da und warum verabschiedet sie sich nicht von mir).
        Eigentlich wollte ich gestern hinfahren, weil ich vorher davon wusste. Dann habe ich abgewägt. Dass ich komme bedeutet Aufregung, auch wenns positive ist. Und je mehr Leute dabei sind, desto stressiger wird das Ganze.
        Aber jetzt bin ich irgendwie wie gelähmt und wünsche mir, ich hätte ihn einschlafen sehen um das zu begreifen. Jetzt denken sich vielleicht manche hier: wegen einem Hund?! Aber: JA! Er wird mich nie mehr begrüßen, nie mehr unterm Tor vorgucken, nie mehr betteln und durch die gegend hoppsen.
        Es war die richtige Zeit, er hat sich ausgelebt!
        Er wird so fehlen, bei allem. Er hat dazu gehört! Ich habe gar keine Zeit, mir das bewusst zu machen!

        @Bonny: Sowas kenne ich von meinem letzten Kater auch, der schlief immer auf meinem Kopfkissen.

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          Liebe Jannes,

          ach Mensch, ich lese es eben erst! Das tut mir entsetzlich leid! So ein Abschied ist immer fürchterlich! Natürlich braucht es seine Zeit, bis Du den Tod des Fox in allen Aspekten realisieren kannst! Lass es ruhig langsam bei Dir ankommen und nimm' Dir die Zeit zum Trauern!

          Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
          Bei mir ist das noch gar nicht angekommen. Ich habe ihn zwar am Wochenende gesehen, aber ich habe mich nicht wirklich verabschiedet. Schon unterstelle ich ihm Gedanken, die ein Hund nicht haben kann (Warum ist Jannes nicht da, wenn der Tierarzt kommt, sonst war sie immer da und warum verabschiedet sie sich nicht von mir).
          Eigentlich wollte ich gestern hinfahren, weil ich vorher davon wusste. Dann habe ich abgewägt. Dass ich komme bedeutet Aufregung, auch wenns positive ist. Und je mehr Leute dabei sind, desto stressiger wird das Ganze.
          Aber jetzt bin ich irgendwie wie gelähmt und wünsche mir, ich hätte ihn einschlafen sehen um das zu begreifen.
          Vielleicht kannst Du den Abschied für Dich noch in einem symbolischen Akt nachholen? Manchmal hilft es ja, einfach eine Kerze anzuzünden und all das zu denken, was man noch sagen wollte. Oder einen Spaziergang zu einem gemeinsamen Lieblingsort zu machen?

          Viele liebe Grüße sendet Dir
          Deine Chaja

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            Liebe Chaja,

            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen

            Vielleicht kannst Du den Abschied für Dich noch in einem symbolischen Akt nachholen? Manchmal hilft es ja, einfach eine Kerze anzuzünden und all das zu denken, was man noch sagen wollte. Oder einen Spaziergang zu einem gemeinsamen Lieblingsort zu machen?

            Viele liebe Grüße sendet Dir
            Deine Chaja
            Danke für dei Mitgefühl.
            Ich habe mir Fotos von ihm angeschaut, aber gerade ist das absolut losgelöst von mir. Sonst habe ich mich bei sowas gefühlt, als würde wirklich etwas von mir selbst plötzlich fehlen, die Welt erschien mir größer und leerer zu sein. Wahrscheinlich ist dafür gerade kein Platz und ich schiebe es soweit weg wie möglich. Ich bin am Tag dafür aber oft sehr traurig, dann denke ich an ihn.
            Ich werde mir ein Foto etwas größer bestellen und in meinem Bastelzimmer/ Büro aufhängen. Vielleicht kann ich ihn in meine Imaginationsübungen mit einbauen.

            Liebe Grüße
            Jannes

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              Ich wollte mit euch teilen, dass mein Vater nun durch einen Fortbildungskurs offiziell ab 01. Juli wieder Arbeit hat Ich freue mich sehr für ihn, er hat sich bemüht, hat sich dahintergeklemmt und seine Mühe wurde belohnt! Für ihn ist die Arbeit wichtig, er leidet sehr unter der Arbeitslosigkeit.

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                Danke, dass du das geteilt hast! Ich freue mich auch sehr, dass dein Vater wieder Arbeit gefunden hat.
                Er dürfte so Anfang 50 sein? Da ist es nicht einfach, etwas Neues zu finden, hat aber noch 15 Jahre vor sich.

                Ich gratuliere und wünsche ihm einen guten Start!

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                  Danke mikie Nein, er ist schon älter, er wird dieses Jahr 61. Ein wenig muss er noch.
                  Er fühlt sich sehr nutzlos, wenn ihn "keiner haben will" und er immer wieder wegen des Alters abgelehnt wird. Ich glaube wenn er dann mal offiziell in Rente gehen kann, dann ist das was anderes. Aber es wird ja einerseits verlangt und erwartet, dass er sich was sucht, andererseits wird ihm die Illusion genommen, etwas bekommen zu können...
                  Jetzt in diesem Kurs hat er das erste Mal das Gegenteil erfahren: der Kursleiter ist froh, ihn zu haben, weil er eben älter, gesetzter und zuverlässig sowie motiviert ist. Ganz im Gegensatz zum Rest der Kursteilnehmer, die 18- Anfang 20 sind und deren Lieblingsbeschäftigung das Handy ist. Das scheint an der Hand angewachsen zu sein.
                  Auch Firmen, bei denen sie die Tests gemacht haben, haben gefragt, ob sie nicht ein paar mehr von seiner Sorte schicken können

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                    Ich hoffe, es spricht sich herum, dass ältere Arbeitnehmer durchaus ihre Qualitäten haben.

                    An meiner letzten Arbeitsstelle habe ich u. a. beobachtet, dass die älteren Kollegen sogar weniger krank waren.

                    Liebe Grüße, mikie

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                      Ich habe in den letzten Tagen solche Momente. Als stünde ich vor irgendetwas Großem, Tiefem. Ich fühle mich dann fast ganz, irgendwie vollständig. Ich denke es liegt an unserem Garten. Wir haben hier so viele kleine Ecken, in die man sich gemütlich zurück ziehen kann. Es gibt große dichte Bäume, zwischen denen man durchgehen kann und es gibt überall soviel zu entdecken, neue Blüten, die aufgehen, Samen, der endlich aufgeht und Vögel, die sich hier ebenfalls wohl fühlen. Ich bin früher als Kind so gerne draussen gewesen, ich habe mit meinem Vater so viel im Garten gemacht. Er war derjenige, der mir zeigte und erzählte, wie man säht, wie man ausdünnt, wie man pflanzt und wie man die Pflanzen pflegt. Ich habe mich schon als Kind einfach gerne in irgendeine hinterste Ecke gesetzt, aus der ich alles sehen konnte und dort saß ich teilweise sehr lange und habe mir alles einfach nur angesehen und angehört. Nun darf ich das wieder machen, ich kann so oft in mein hinteres Gärtchen gehen, wie ich will. ich gehe mein Beet sogar manchmal früh vor der Arbeit besuchen, einfach um zu schauen, was passiert ist. Na klar weiß ich, dass von heute auf morgen nichts passiert und doch habe ich das Gefühl dass es jedes Mal anders aussieht! Ich kann alles ausprobieren, was ich mag. Ich habe meinen Vater früher für das bewundert, was er alles im Garten gemacht hat und wie die Pflanzen bei ihm gewachsen sind. Nun kann ich das alles selbst machen. Und wenn ich damit fertig bin und ich gehe nochmal herum und der Tag neigt sich dem Ende dann kommt das obige Gefühl, als wäre ich wieder ein Stück näher an mich selbst gerückt. Es gelingt mir noch nicht richtig das zu vertiefen, aber ich will das auch nicht forcieren, ich möchte es nicht kaputt machen. Aber ich kann mir vorstellen mich demnächst einfach mal unter einen der Bäume zu legen und zu schauen, wie er von unten aussieht. Hört sich das verrückt an? Eigentlich auch egal, es ist gerade so schön

                      Kleine Ergänzung: Beim erneuten Durchlesen fiel mir auf, wie sehr ich meinem Vater dankbar sein kann dass er mich so sein ließ wie ich war und wie ich heute noch bin. Ich war gerne bei ihm und ich denke er hatte mich auch gerne bei sich. Er war noch nie ein Mensch großer Worte und ich mochte es damals schon ruhig in meinem Kopf durch meine eigene Welt zu reisen. Aber eben neben ihm und ihn beobachtend. Niemand hat mich zu etwas gedrängt, ich hoffe, dass ich das später auch für mich mitnehmen kann!
                      Zuletzt geändert von Jannes; 11.06.2013, 20:27. Grund: Finger und Kopf nicht in Einklang

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                        Das klingt doch sehr schön und im nach im Einklang mit sich und der Welt.

                        So ein Garten ist schon was Tolles!

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                          Ja Reifende , hinzu kommt sicher auch, dass man ja monatelang förmlich eingesperrt war... Jetzt merke ich erstmal, wieviel Freiheit ich eigentlich brauche. Wenn ich sie habe dann nehme ich sie mir.

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                            Was für ein Tag!
                            Die Kinder sind da! Edgar und Mathilda wurden diese Nacht geboren.
                            Für meine Schwägerin sah es nicht so gut aus, sie hatte eine beginnende Schwangerschaftsvergiftung und ging gestern Abend ins Krankenhaus, weil sie wegen des zu hohen Blutdrucks plötzlich Doppelbilder sah und Schwindelanfälle hatte. Gott sei Dank entschieden sich die Ärzte sie in das spezialisierte Krankenhaus in der Nähe zu verlegen und die Kinder zu holen. Sie bekamen die Blutung nach dem Kaiserschnitt nicht gestillt und sie wäre beinahe verblutet. Drei Stunden wartete mein Bruder, leider völlig ahnungslos und hilflos. Weil meine Mutter mich heute früh sehr dramatisch erreichte fuhr ich natürlich los. Ich konnte mir die Angst meines Bruder so gut vorstellen und mich einfühlen. Wie allein er sich gefühlt haben muss und hilflos!
                            Nun ist alles verhältnismäßig gut, ich habe sie besucht, ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Die Kinder sind wohlauf, brauchen keine Unterstützung und sie fühlen sich wohl sehr wohl. Mathilda (1500g und 43 cm) und Edgar (2200g und 53 cm) werden wohl noch etwas im Krankenhaus bleiben. Morgen soll meine Schwägerin die ITS verlassen können, hoffen wir mal

                            Nun bin ich also Tante und mein Bruder offiziell Vater. So richtig angekommen ist das bei beiden noch nicht, das braucht wohl noch etwas!

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                              Liebe Jannes,

                              oh je, das war ja ein dramatischer Start! Es tut mir sehr leid für Deine Schwägerin und alle, die mitgelitten haben! Zugleich denke ich, dass lebensbedrohliche Zustände sich kaum je so gut seelisch verkraften lassen, wie wenn daran die Geburt eines Kindes bzw. bei Euch zweier Kinder gekoppelt ist. Natürlich traumatisiert ein solches Erlebnis gehörig! Aber die kleinen Kerle sorgen auf ihre ureigene Weise dafür, dass diese Erinnerungen ganz schnell in den Hintergrund gedrängt werden!

                              Alles Gute für die gesamte Familie - einschließlich der lieben Tante, die den beiden soooo schöne Decken genäht hat!

                              Als kleinen Gruß noch ein Lied von Reinhard Mey, das ich besonders treffend finde (das in dem Video dazu Zwillinge zu sehen sind, ist Zufall ).

                              keine ruhige minute - YouTube

                              Alles Liebe,
                              Deine Chaja

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                                Erst mal herzlichen Glückwunsch!
                                Und du siehst: die Schutzengel sind von Anfang an zur Stelle.

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