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    Hey Du,

    ich vermute, so ein paar Kurven braucht es einfach, damit Du klarer siehst und Dich auch in die ganze Sache reinfuehlst.

    Schau, gestern warst Du sogar schon geknickt, weil es evtl. nix geworden waere.
    Merkst Du was.... genau, die Kur ist jetzt Dein Baby geworden und nicht mehr nur Ueberwindung.

    Schoen, dass Du es Dir wert bist.

    Liebe Gruesse

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      Uuups, Kuestenkind, wie recht du hast. Mir selber war das so noch gar nicht bewusst ...

      ... Allerdings, nachdem meine Entscheidung daFÜR gefallen ist, scheint es so zu sein wie du es schreibst.

      Und ja, ich bin es mir wert - und: vielleicht hab ich eh schon viiiel zu lange gewartet?

      Muss mich gerade selber bremsen. Das kann ich schließlich erst beurteilen, wenn ich das Ganze tatsächlich "durchgezogen" habe!?

      Es sind schon immer noch sehr gemischte Gefühle. Was mich (jetzt schon) ein wenig aufmuntert, falls das dann alles so sein wird, dass mich evtl. (?) zwischendurch mal jemand besucht. Irgendwie schon auch wichtig für mich, damit ich das Gefühl habe, nicht ganz allein mit allem dastehen zu müssen. Da ich keinen Partner habe, der mich unterstützt, ist das immens wichtig für mich, Hilfe/Unterstützung von anderen (soweit es eben überhaupt geht) zu bekommen.

      Am meisten habt ihr mir hier geholfen/helft ihr mir hier!

      Träumerin

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        Da ich keinen Partner habe, der mich unterstützt..
        Hallo Träumerin,

        das mag, für mich nachvollziehbar, ein schmerzhafter Punkt für dich sein. Jedoch kann es auch eine Erleichterung sein. Denn ganz oft ist es so, dass Menschen aus einer stationären Therapie kommend, feststellen müssen, dass der Partner ein Teil des krankmachenden - oder zumindest krankheitsunterstützenden Systems ist, was dann sehr schmerzhafte Konsequenzen nach sich ziehen kann.

        Das soziale Netz hingegen hat da vll mehr Flexibilität, da es aus mehreren Personen besteht und man meist ja in einer Beziehung zu diesen Personen ist, die nicht so nah ist wie eine Liebesbeziehung, und man daher auch nicht ganz so verletzlich ist.

        Ich weiss es ja nicht, wie sich diese "Kur" gestaltet - grundsätzlich würde ich aber die Frage nach der Nachsorge, also der Begleitung zurück ins Alltagsleben, auch thematisieren. Sehr viele Kliniken bieten ergänzend Sozialberatung an. Allerdings wird das vermutlich nicht für normale Kurbetriebe gelten.

        Kommentar


          Liebe _Yule,

          oh vielen Dank. Das ist ein guter Ansatzpunkt. Den werde ich mir auf jeden Fall merken/notieren. Ja, ich denke mal, das ist dann auch total wichtig, wenn man wieder "ins richtige Leben" entlassen wird. Das ist ja die Frage, die ich hier auch schon notiert habe (wenn evtl. auch etwas früh, dennoch beschäftigt es mich), wie geht es "danach" weiter? Kann/mag ich so wieder in mein Leben zurückkehren?

          Ganz ehrlich, diese letzte Frage macht mir auch ganz schön Angst. Es sind tatächlich (wie auch bei Kuestenkind in ihrem Faden) Existenzängste. Da ich für mich alleine lebe, kann ich großartig mein Leben wohl nicht änden, bin froh, wenn mein Job weiterläuft, ich in meiner Wohnung bleiben kann (die mir doch sehr gefällt!). Usw. usf.

          Oder muss ich danach irgendwie mein Leben umkrempeln? Vom finanziellen Aspekt kann ich das gar nicht.

          Oh menno, ihr seht, Fragen über Fragen für mich ...

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            Träumerin, das mit den Existenzängsten kann ich gut verstehen. Ich denke, da wird jeder mehr oder weniger durch müssen, wenn er so nen Schritt macht. Nur i.d.R. hat man so einen großen Leidensdruck, dass es wohl eher in die Richtung "es kann nur besser werden" geht, und daher der Mut stärker ist als die Angst.

            Was hast du denn konkret zu verlieren? Den Job? Ist das Risiko des Verlustes wirklich größer durch eine Therapie? Warum? Weil Du ein paar Wochen ausfällst? Und wenn du das nicht tust, glaubst du wirklich, dass du deinen Job in deinem jetzigen Zustand dauerhaft gut machst und dadurch das Risiko nicht erhöhst?

            Da ich für mich alleine lebe, kann ich großartig mein Leben wohl nicht änden
            da muss ich jetzt aber echt mal blöd fragen: warum könntest du dein Leben besser ändern, wenn du nicht allein leben würdest?

            Du müsstest dann noch ein Familienleben damit koordinieren. Allein schon deshalb schleppen sich viele Menschen Jahre mehr schlecht als recht durch, laufen dann womöglich so richtig gegen die Wand, bis sie es nicht mehr selber koordinieren müssen, sondern im wörtlichsten Sinne koordiniert kriegen.

            Und nicht alleine leben, was heisst das? Keinen Partner, keine Familie haben? Vll findest du ja irgendwann mal zu ganz anderen Formen von zusammen leben, mit ganz anderen Beziehungen zu Menschen in ganz anderen Formen von Wohnprojekten. Gottes Tiergarten ist groß. Wir sind nur meist aus unseren Defiziten heraus zu fixiert, um einen großzügigeren Blick zuzulassen. Naja, ist jetzt gerade aber auch nicht das vordergründige Thema

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              pooh.

              Eines nach dem anderen.
              Darueber kannst Du Dir Gedanken machen, wenn es so weit ist.
              Bis dahin steht Deine Wohnung, Dein Job und Dein Umfeld zur Verfuegung (beruhigend, wenn Du mich fragst) ... und wenn es Dir dann nicht mehr passt, kannst Du ja die STellschrauben Deines Leben Deiner Entwicklung anpassen und Dinge aendern.

              Vertraue doch einfach ein wenig, dass es sich schon richten wird.... zu Deinem Guten.
              Und glaube mir, wenn es einem besser geht, erlebt man einiges anders aber muss nicht automatisch das Leben umkrempeln.
              Andersherum, beim Umkrempel geht es einem nicht automatisch besser ...

              Somit wuensche ich Dir Vertrauen als warmes Gefuehl, dass sich alles findet.
              Besser als zu viel Sorge & Stress

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                Liebe Träumering!

                Hier schreibe ich mal meine Erfahrungen zu Deinem Thema.

                Bei mir fing es mit Anschluss-Heil-Behandlungen an nach erfolgten
                OP´s. Da hatte ich gar nichts weiter zu unternehmen. Krankenhaus
                klärte alles direkt mit der BfA (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte)

                Später, wenn meine Ärztin mir eine Reha empfahl, habe ich den ausgefüllten Antrag mit den Anlagen meiner Ärztin (Auflistung der Diagnose) dem Kostenträger eingereicht - zuletzt meiner Krankenkasse, da ich nicht mehr berufstätig bin.
                Vor Jahren hat die Krankenkasse den Medizinischen Dienst eingeschaltet, der entscheidet nach Untersuchung, ob eine stationäre Reha bewilligt wird.
                Damals habe ich eine ambulante Reha inform eines Kururlaubs gemacht.
                Unterkunft usw. musste ich selbst bezahlen, bekam aber von der Kasse einen Tagessatz (ca. 25,oo glaube ich) ausbezahlt und die Anwendungen wurden direkt mit der Kasse abgerechnet.

                2009 hat die Krankenkasse direkt die Rehamaßnahme bewilligt und mir entstanden nur die Kosten der gesetzlichen Zuzahlung von 12,oo €/täglich.
                Alle Anwendungen incl. Einzel- und Gruppentherapie übernimmt der Kostenträger - bei Dir ist es wohl die BfA, heute Versicherungsanstalt Bund oder so, entsprechend der Bewilligung.
                Ich habe in meinem Fall das von der Krankenkasse empfohlene Klinikum angenommen. Wünsche werden wohl nur in besonderen Fällen berücksichtigt.

                Wie es ausschaut, wenn Du Dir eine bestimmte Klinik aussuchst, weiß ich nicht.

                Und nach der Reha bekam ich bei der Abschlussuntersuchung eine Empfehlung für weitere therapeutische Behandlungen vor Ort. Das kannst Du dann selbst entscheiden, ob Du dergleichen in Anspruch nehmen willst oder nicht. Dein Hausarzt wird Dich auch dann nicht im Stich lassen und Dich beraten.

                Ich freue mich so sehr, dass Du diesen Schritt wagst und
                wirklich - Du kannst stolz auf Dich sein!

                Liebe Grüße
                birdy

                Kommentar


                  Hallo @alle,

                  heute abend geht es mir überhaupt nicht gut. Ich ärgere mich (mal wieder) kollosal. Mit mir kann man ja alles machen ...

                  @Yule:

                  da muss ich jetzt aber echt mal blöd fragen: warum könntest du dein Leben besser ändern, wenn du nicht allein leben würdest?

                  Da müsste ich evtl./vllt. nicht mehr Vollzeit arbeiten, was mich echt zunehmend anstrengt. Durch die/meine finanzielle Situation kann ich es mir allerdings nicht/NIE erlauben, mal weniger zu arbeiten.

                  Seit dem Gespräch im Oktober (und vielleicht auch schon viel früher!?) habe ich das Gefühl, das ist nicht mehr mein Job. Nur mit meiner Ausbildung kann ich nichts anderes machen, nicht darauf aufbauen.

                  Ich bin "an Fesseln gekettet", beruflich wie privat. Es gibt in meinem Leben niemals nie () irgendwelche Veränderungen! Arbeiten bis ..., warten bis ich sterbe. Das war dann "mein Leben"!?

                  Kommentar


                    @Kuestenkind:

                    Somit wuensche ich Dir Vertrauen als warmes Gefuehl, dass sich alles findet.

                    Was ist das - Vertrauen?
                    Was ist das - ein warmes Gefühl?

                    Heute abend empfinde ich schon wieder/mal wieder eine grenzenlose Wut auf mich ...

                    Der Grund: manche Leute meinen, mich für doof verkaufen zu können! Das lasse ich nicht mehr länger mit mir machen! Schluss! Aus! Vorbei! Und ja: DAS BIN ICH MIR WERT!!! Mich nicht länger "verschaukeln" zu lassen von Leuten, die sich nie und nimmer von ihrer Ex trennen können!!!

                    Kommentar


                      @birdy:

                      Danke!

                      Ich freue mich so sehr, dass Du diesen Schritt wagst und
                      wirklich - Du kannst stolz auf Dich sein!

                      Heute abend freue ich mich überhaupt nicht (mehr). Und "Stolz" kenne ich eh nicht; habe ich wohl noch nie gekannt ... Allerdings finde ich das auch gut.

                      Stolze/von sich überaus überzeugte Personen habe ich selber noch nie mögen. Eher die bescheidenen ...

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                        Ich habe auch über Jahre im Grunde keinen "Stolz" gefühlt, sei es der Schulabschluss oder sonst etwas gewesen.
                        "Stolz auf etwas zu sein, was man geleistet hat" konnte ich erst in den letzten Jahren entwickeln. Heute bin ich auf viele Dinge stolz, die ich geschafft habe. Ja, das war eine Lernaufgabe.
                        Wenn man nie stolz auf sich ist, ist es in der Tat unheimlich schwierig, von sich selbst etwas zu halten. Vielleicht lernst du in der "Kur", dass selbst kleinste Dinge für einen persönlich manchmal einen Erfolg darstellen, auf den du stolz sein kannst. Ich wünsche dir alles Gute dafür.

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                          Da müsste ich evtl./vllt. nicht mehr Vollzeit arbeiten, was mich echt zunehmend anstrengt.
                          .. was aber nicht automatisch heisst, dass du mehr Bewegungsfreiheit und Unterstützung hättest. Auch ein "privater Geldgeber" hat oft seine Erwartungshaltung und will was für "sein" Geld, und das bindet womöglich noch mehr, und löst mehr Widerstände aus, als ein Arbeitgeber hätte, für den es sich eher rechnet, dass die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter wieder hergestellt wird.. Ich denke, du verklärst da sehr viel.
                          Durch die/meine finanzielle Situation kann ich es mir allerdings nicht/NIE erlauben, mal weniger zu arbeiten.
                          Ich weiss nicht, was du beruflich machst. Ich kann dir nur sagen, dass ich das auch lange geglaubt habe, sich das aber gründlich geändert hat. Du bist jetzt einfach auch in einer tunnelblickgeprägten Situation. Geh mal davon aus, dass sich der Blick auch ändern kann, wenn der Standort sich - z.B. durch eine Therapie ändert.

                          halt die Ohren steif

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                            @Yule:

                            und das bindet womöglich noch mehr, als ein Arbeitgeber. Ich denke, du verklärst da sehr viel.

                            Wieso wollen/wünschen sich dann die meisten - incl. mir - einen Partner/in zu haben? Wieso hast du dann (d)einen Partner?

                            Dann "braucht" evtl. auch gar niemand jemanden!? Warum geht dann eigentlich niemand alleine durch die Welt? Vielleicht ist das ja die ganz "simple" Lösung für alle!? Warum sich binden, wenn auch da die gesamte Sichtweise "verklärt" ist und es "eigentlich" kaum/niemandem mehr etwas gibt!!!?

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                              Es ging doch jetzt um die finanzielle Situation.

                              Im übrigen, ich gehe auch allein durch die Welt und für mich geht auch keiner arbeiten. Abgesehen davon möchte ich das auch gar nicht.

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                                Wieso wollen/wünschen sich dann die meisten - incl. mir - einen Partner/in zu haben? Wieso hast du dann (d)einen Partner
                                urgs, mit Sicherheit nicht, damit ich teilzeit arbeiten gehen kann. Das hab ich ohne Partner gemacht, als ich nicht anders konnte.

                                Ich bin mit meinem Freund zusammen, weil ich mich an ihm freuen kann. Das heisst aber nicht, dass ich mich nicht auch immer wieder abgrenzen muss, weil nicht es nicht immer und nicht alles passt. Und vor allem habe ich immer mein eigenes Leben gelebt, egal ob ich Single oder in einer Beziehung war. Wenn ich mich heute als glücklicher Mensch bezeichnen kann, dann deshalb, weil ich viel an mir gearbeitetn habe -auch therapeutisch, zuletzt auch im beruflichen Umfeld Fürsprecher hatte, meine sozialen Kontakte immer gepflegt habe, unabhängig von meinem Beziehungsstatus, und damit die Grundlagen gelegt habe für eine Beziehung, obwohl ich eigentlich schon einen guten Ersatz für das Thema hatte.

                                Aber mein Glück entstand nie daraus, dass ich einen Partner hatte, sondern es war immer umgekehrt - die Weichen waren vorher gestellt, so dass ich die passenden Leute und ggf auch Partner überhaupt erkennen konnte.

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