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  • Kuestenkind
    antwortet
    darf ich? wenn nicht, lasse es loeschen.

    *erleben gehen* wuensche ich Dir.

    Suesse Traeume, Planungen und Erinnerungen aus Deinen eigenen Erfahrungen.


    Fuer heute, gute Nacht.

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Na ja, zumindest finde ich die Farben sehr farbenfroh. Die Leute scheinen zu tanzen!? In sommerlicher, warmer Gegend abends?

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Danke, einfach nur danke! Euch allen.

    Noch traue ich mich nicht so ganz, den Faden wirklich zu schließen/schließen zu lassen. Wobei es ein wirklich guter Schlusspunkt wäre. Es gibt dem einfach nichts mehr hinzuzufügen.

    Das Foto habe ich heute abend entdeckt und ich finde es sehr schön.

    Ich möchte es euch "schenken". Für mich hat es so etwas Hoffnungsvolles.

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  • Tamina
    antwortet
    Der Text von Shepherd sagt auch mir sehr viel und ich möchte mir einiges davon auch öfter ins Bewußtsein rufen.

    Momentan bin ich zuversichtlich, auch einiges in meinem Leben positiv zu verändern. Diese Zuversicht wünsche ich auch Dir liebe Träumerin, es sind wohl meist die kleinen Schritte, die uns Menschen zu mehr Zufriedenheit verhelfen.
    Übrigens würde ich auch gern mal wieder Badminton/Federball spielen

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Lieber Shepherd,

    an dieser Stelle fehlen mir nun wirklich die Worte. Ich weiß gar nicht (mehr), was ich darauf antworten soll. Mein Gefühl ist, du "hast den Nagel auf dem Kopf getroffen". Ich musste erstmal "verdauen", was du so klar erkannt und geschrieben hast.

    An dieser Stelle bin ich fast soweit, diesen Faden schließen zu lassen. Es wäre ein sehr sehr schöner, hoffnungsvoller Abschluss mit der Aussicht auf - hm, hier fehlt mir doch glatt das richtige Wort - ...

    Mit der Aussicht auf ALLES WIRD GUT!?

    ♥lichen Dank, dir lieber Shepherd und allen anderen treuen Schreiberinnen und Schreibern! Und ja, das Forum bedeutet mir sehr viel, die Kontakte, die sich hier so entwickelt haben. Vllt. sogar eines Tages im richtigen Leben!?

    Träumerin

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  • Die_Reifende
    antwortet
    Ich bin beeindruckt.

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  • Shepherd
    antwortet
    hi Träumerin

    Wie du deinen Nickname gewählt hast, bzw. wie du darauf gekommen bist, weiss ich nicht. Dass er dreihundertprozentig zu dir passt, ist nicht mehr zu leugnen.
    Du lebst in deinen Träumen und deinen Vorstellungen vom Leben - aus welchen wirklich maßgeblichen Gründen auch immer, Gründen, die du nicht ohne fachliche und angemessene Hilfe wirst hinterschauen können - bist du ihnen im Lauf der Zeit verhaftet, in sie hineingewachsen. Deine Träume und deine Vorstellungen haben dich sozusagen in Besitz genommen und "sie" sind es, die inzwischen dein Leben bestimmen.
    Nicht mehr du bestimmst deine Wünsche, Vorstellungen und deine Träume, sondern sie dich.

    Wer deine Beiträge aufmerksam liest, weiß längst, dass du das auch erkannt hast. Du weisst es insgeheim schon eine lange Weile. Und du weisst, dass einen "Weg hinaus" gibt, in das wirkliche Leben. Dieses "wirkliche" Leben erscheint dir so schwierig zu meistern, so kompliziert zu durchschauen und so aufwendig, um es zu riskieren, dass du eine tiefsitzende Angst davor entwickelt hast.

    Diese Angst läßt dich an allem, was dir gut und richtig erscheint, zweifeln. Du bist durch die Jahre deines Kampfes - eines Kampfes, den du "so" nicht wirst gewinnen können - geschwächt. Auch wenn du glaubst, dich wieder einmal hochgestrampelt zu haben, zieht "es" (dieses Etwas, das du nicht benennen kannst) dich wieder hinunter.

    Du fühlst dich als Opfer und möchtest als solches anerkannt und respektiert werden. Du möchtest, dass jeder dein unsägliches Leiden begreift, mitfühlt und sich in dich hineinlebt um dich wirklich verstehen zu können.
    Nun, das haben etliche Forumel in vielen Beiträgen versucht. Es hat dir vielleicht über die Runden geholfen, dich manchmal aufepäppelt und wahrscheinlich auch mitunter aufgerüttelt. Geholfen hat es im Grund jedoch nicht.
    Ich will hier die Motivation der Forumel nicht in Frage stellen. Ich will dir nur aufzeigen, dass du dich im Kreis drehst.
    Intrinsisch hast du schon längst begriffen, dass gutes und beruhigendes Zureden, Trost und Aufmunterung und nützliche Ratschläge nicht wirklich das Tüpfelchen sind, welches auf dein "i" gehört.
    Sie halten dich lediglich bei der Stange, über Wasser und verlängern dadurch deines Leidensweg. Du fällst bildlich von einer GRube in die andere und da du keinen Ausweg siehst, hast du dich fast schon damit abgefunden, "dass das Leben es nicht gut mit dir meint".

    Ich will es mal anders formulieren: Wer gestaltet, wer macht dein Leben? Es sind nicht die "Anderen". Du machst und lebst dein Leben selbst. Also "bist du es selbst, der es nicht gut mit dir meint" !?!
    Durch diese Haltung - diese Glaubenseinstellung - setzt du dich selbst außerstande, dir - die es gut mit sich meinen sollte - ihre Daseinsberechtigung zu zu gestehen. DU sitzt in einer Denk- und Fühlspirale fest und kommst mit deinen eigenen Mitteln nicht heraus.

    Deine Bilder sprechen oft Bände. Sie spiegeln (nicht alle, aber die meisten) das, was du empfindest. Du fotografierst unbewusst Dinge, die deinen gequälten Wesen entsprechen. Herrliche Vordergund-Details voller Saft und Kraft vor einem weit entfernten, dafür aber durch seine erdrückende Wucht umso dräuenden Himmel - liebliche Motive, die sich vor einem diffusen Horizont zu behaupten trachten, von ihm aber in ihrer Pracht quasi verschluckt werden.

    Du machst schöne Bilder ... mit einem mMn ehrlichen Hintergrund, weil er deinen schwankenden Gemütszuständen entspricht. Deine Wünsche sind brav und redlich sowie deine Hauptmotive auf den Bildern prächtig und voller Leben sind. Dein HIntergrund ist wie deine Himmel, meist düster, erdrückend und kraftraubend, weil du ihn mit deinen Mitteln nicht allein erhellen kannst.

    Der Wunsch ist da. Er ist nicht zu übersehen. Du hast auch die Kraft, ihn wahr werden zu lassen. Es reicht, wenn du dich auf die kleinen schönen Details konzentrierst. Wenn du ihnen deine volle Aufmerksamkeit schenkst, den schönen Dingen in deinem Leben. Wenn du dich auf diese Dinge "einschießt" und sie voll auskostest, dich in sie hineinfühlst, sogar hineinsteigerst, wirst du mit ihnen blühen und all die Kraft auf dich zurückziehen, die du bisher in die dunklen und düsteren Horizonte investiert hast.

    Wende deine Wahrnehmung den schönen Dingen zu und all die anderen werden nach und nach verblassen. Mit der Kraft, die du dann wieder gewinnst und der Hilfe eines Fachmannes oder einer Fachfrau müsste es dir eigentlich gelingen, aus deiner Talsohle emporzusteigen ... in das Leben, wie es dir in kühnen Träumen vorschwebt.

    Wenn du mit düsteren Gefühlen und Niedergeschlagenheit einen Therapeuten suchst, wirst du immer einen finden, der der dir nicht wirklich helfen kann. Wenn du mit Zuversicht und "Sonne am Horizont" suchst, wirst du den(die) Richtige(n) finden.
    Das gilt auch für Freunde und Menschen, denen du mehr als nur Freundschaft zu geben hast.

    Schön eins nach dem anderen. Die Geduld kommt mit den helleren Horizonten und das Wohlgefühl auch.
    Mag sein, dass der Frühling und der alljährliche Hormonaufschwung dir dabei auch ein wenig zur Hand gehen.

    Tus einfach. Grübel nicht darin herum. Tus einfach !

    lG

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Tanzen. Mach ich manchmal dann auch. Im Moment ist diese Leichtigkeit noch nicht wieder da, dieses "Einfachtun". Ich schaffe es einfach noch nicht richtig, loszulassen. Mich zu vergessen. Alles zu vergessen.

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  • Die_Reifende
    antwortet
    Ich meine, wenn du solche Musik hörst, WAS würdest du dann gerne tun?

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigen
    Was wäre das denn, das LEBEN?
    Hallo liebe Reifende,

    gute Frage. Ja, was ist das, DAS Leben? Für mich selber kann ich es nur so beantworten: endlich einmal Leichtigkeit, Freude in mein Leben reinzulasen bzw. es zu leben. Ohne nach anderen zu fragen, mich endlich einmal UNABHÄNGIG zu machen (innerlich). Mir doch egal, was alle sagen/denken usw.

    Ja, diese Haltung wünsche ich mir für mich selber, lege mich aber selber immer wieder in Ketten, bekomme sie (noch) nicht losgelöst.

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    [quote=Hubert1;659275]
    Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.
    Ich glaube, das ist ein ganz zentraler Gedanke dabei. Mobbing Opfer können oft schlecht austeilen. quote]

    Oh man, Hubert, da sprichst du etwas an. Und ja, mit Sicherheit spielt da die Erziehung UND meine Persönlichkeit mit rein.

    "Austeilen" hört sich für mich sehr negativ an. Jedenfalls habe ich nie gelernt "Paroli zu bieten". Normalerweise bin ich eh ein sehr friedliebender Mensch, mag sehr die Harmonie. Nur: in so einem Fall wäre es natürlich gut, auch mal "Tacheles"/Klartext reden zu können. Das ist eine Gabe, die mir vollkommen abgeht. Im Nachhinein im "stillen Kämmerlein", da fallen mir hundert Argumente und Sätze ein, die ich hätte sagen können. Und das scheint mir nun zum Verhängnis geworden zu sein!?

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  • Die_Reifende
    antwortet
    Was wäre das denn, das LEBEN?

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Mag gleich noch etwas schreiben - komme gar nicht richtig zur Ruhe heute ... Bin immer noch am Wurschteln und Werkeln ...

    Was mir gerade an mir selber auffällt: es gibt (meiner Ansicht nach) so zwei extreme Seiten an mir!?

    Heute abend habe ich eine CD eingelegt, die ich zufällig wieder entdeckt habe. Ein Lied darauf kann ich schon wieder hören wie in Trance; es stimmt mich glücklich. Da habe ich oft das Gefühl "ich möchte aus meiner Haut fahren" und endlich diese Leichtigkeit, die in diesem Stück vorkommt, ZU LEBEN. Was genau hindert mich ständig? Es ist, wie wenn ein Faden mich ständig zurückzieht ...

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  • Hubert1
    antwortet
    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen

    Trotzdem: ich finde es sehr erschreckend. Habe allerdings auch keine Lösung parat.
    Ich habe in den 80iger Jahren in Münster studiert. An der Überwasserstraße gab es (oder vielleicht gibt es das auch noch heute) ein Antiquariat. Von dort aus bin ich sehr oft über den Rosenplatz Richtung Innenstand gegangen und entsprechend oft an einem Graffiti vorbei, ich sehe es noch wie heute vor mir:
    Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.

    Ich glaube, das ist ein ganz zentraler Gedanke dabei. Mobbing Opfer können oft schlecht austeilen. Natürlich ist die Sache in ihrer Gänze betrachtet noch komplexer, aber mir scheint das ein zentraler Punkt zu sein.

    Ich vermisse diese "Botschaften" sehr, heute sind so Sprüche in einer oder zwei Wochen wieder weg, außer in Berlin, da liest man das noch häufiger.
    Einer meiner Lieblings-Graffiti, auch aus der Zeit.
    Wir sind die geworden, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben.

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  • Träumerin!?
    Ein Gast antwortete
    Zu dem Stichwort, dass ich vorher genannt habe, dass ich ständig unzufrieden bin. Mir ist gerade bewusst geworden, dass ich immer nur sehe, was ich alles nicht gemacht habe. Mir erscheint es immer zu wenig, nie ausreichend ...

    Und ist genau gleich wie beim Perfektionismus: lähmt mich oft oder macht mich nervös.

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