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Das Leben zu Ende leben

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    Ein Risiko gibt es immer; trotz Routineeingriff. Hängt natürlich auch davon ab, was sie machen müssen, ob ein Gefäß mit Ballon gedehnt wird oder ein Stent eingesetzt werden muss.
    Ich bin vor 3 Jahren auch fast gestorben bei einem Routineeingriff, bei dem man normalerweise am 3. Tag entlassen wird.
    Ich geh mal davon aus, dass bei meinem Mann nichts passiert.
    Was soll ich auch sonst tun.
    Mein Therapeut sagte mal zu mir, ich würde meistens schon heulen, bevor ich meine Schläge überhaupt hätte (also im übertragenen Sinn).
    Das ist mir im Gedächtnis geblieben. Deshalb versuche ich, das nicht mehr zu tun.

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      Ich muss aufpassen, dass ich nicht wieder falsch denke.
      Dass ich nicht gedanklich Verbindungen schaffe, wo keine sind.
      Wenn mir 5 Leute sagen: Bei dir hört's aber auch nicht auf mit den Belastungen, du schreist auch immer "hier".....dann ist die Versuchung groß zu denken, das alles hätte etwas mit mir zu tun, ich hätte eine schlechte Aura oder sowas.
      Es ist nicht so.
      Ja sicher passiert es mir, ich darf es aber nicht mit meiner Person verknüpfen.

      Ich versuche, positiv und gelassen zu denken. Das Hauptproblem ist, dass meine "Denke" und meine Emotionen parallel verlaufen und da keine Verbindung für mich herzustellen ist.

      Das ist wie 2 Kanäle, einer voll, der andere leer. Sie verlaufen nebeneinander, es gibt kein Verbindungsstück, so dass der volle Kanal kein Wasser an den leeren abgeben kann, um einen Ausgleich zu schaffen.
      Wenn es mir nicht gelingt, da eine "Ableitung" einzubauen, wird der Emotionskanal sich nicht mit positivem Wasser aus dem Denkkanal füllen.

      Sich so im Ungleichgewicht zu befinden ist kein schönes Gefühl, sehr unzufriedenstellend.

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        Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
        Sich so im Ungleichgewicht zu befinden ist kein schönes Gefühl, sehr unzufriedenstellend.
        Gibt es irgendetwas, was dir da helfen kann? Mir würde Bewegung helfen (spaziergen, joggen, schwimmen, radfahren) oder für mich persönlich noch besser: Im Garten arbeiten, in der Erde wühlen....

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          Ich fühle mich in der Hinsicht blockiert grad.
          Es ist auch ziemlich viel, was ich zu tun hab. Ein halber Tag (Vormittag oder Nachmittag) ist weg durch den Besuch im Krankenhaus.
          Alles andere mache ich ja jetzt allein.
          Mir fällt auf, was mein Mann mir alles abgenommen hat.
          Kater versorgen, Wäsche waschen, Essen vorbereiten, Geschirrspüler, einkaufen, Wäsche zum Mangeln bringen, Winterreifen aufziehen, Kaffee kochen, Papier entsorgen, gelber Sack, grüne Tonne, Bonsai wässern, Banken, Apotheke, Medikamente richten, Getränkekisten schleppen......puuuh!

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            Das ist viel. Und bestimmt auch anstrengend für dich. Vielleicht auch eine Gelegenheit, ihm zu danken?

            Und vielleicht ist trotzdem irgendwo eine Lücke für dich drin, in der du etwas tun kannst, was dir gut tut. Ich wünsche es dir und drücke dir/euch die Daumen.

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              Vielen Dank, elandi!

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                Wenn ich so gucke, was ich bei anderen Usern poste,.....was hab ich für kluge Erkenntnisse!
                Selbst anwenden, Bonny!!!!!!!!!!!!!!!

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                  Mir gefällt das Bild mit den Kanälen, aber welcher ist jetzt voll?? Vielleicht ist im anderen auch ausreichend Wasser, du merkst es nur nicht, weil beim volleren ein starker Druck ist, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht??

                  Wie beeinflussen sie sich?

                  Gibt es da nicht vielleicht eine Art Überlaufventil, wo etwas automatisch passiert??


                  Beschäftige mich schon länger mit Aufmerksamkeit und Beobachtung von Denken, Fühlen und Körperreaktionen.
                  Mag ein Erlebnis aus dem Sommer mit dir teilen - war auf einem Camp, wo ich auf dem Matratzenlager im Stadel geschlafen habe. Eines Nachts greife ich im Halbschlaf neben mich und habe etwas hartes, wie ein Ast in der Hand. Mein Untervbewußtes schreit Schlange, ich ziehe die Hand zurück und merke Panik im Körper. Mein Geist sagt: "Taschenlampe" - ich schaue nach was es ist. Es war die Hinterpfote des 10 Wochen alten Katers, der neben meiner Hüfte lag. ...
                  Hab ihn etwas gestreichelt (Selbstberuhigung) und ihn dann zu seinem normalen Nachtlager gebracht.
                  Das hat mir gezeigt wie anstrengend automatische Reaktionen sein können - immer ans Schlimmste denken, immer Panik im Körper,.....

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                    Der Denkkanal ist voll, und ich habe zumindest den Eindruck, dass da kein Überlaufventil ist und keine Beeinflussung stattfindet.
                    Ich werde mal versuchen, die Aufmerksamkeit mehr auf den Emotionskanal zu legen, danke für die Anregung, amelie!

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                      Tu das: Aufmerksamkeit lenkt Energie - und bringt damit auch oft soetwas wie Entspannung. Gefühle oder Körper sind sehr dankbar für Aufmerksamkeit.

                      Vielleicht spürst du die Emotionen auch nicht so, weil du Angst hast dann in Unnangenehmes z.B. Weinen zu kommen. Manchmal ist es auch Schutz nicht alles voll zu spüren - wenn du kleine Portionen zuläßt schaffst du es sicher - und langsam, langsam gibt es wieder Ausgleich.....

                      Liebe Gedanken!!!

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                        Mich stört Weinen gar nicht, amelie, ich bin immer froh, wenn ich überhaupt mal weinen kann.
                        Allerdings reiße ich mich zu oft auch zu viel zusammen, weil ich andere nicht belasten will.

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                          Gute Nachricht, meine Mutter ist wach

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                            Mensch, Wolle, Klasse! Da freu ich mich aber so mit dir! Ganz feste drück!

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                              Heute morgen gleich ging es mir noch gut.
                              Jetzt, kurz bevor ich ins KH fahre, kriecht die Angst wieder hoch. Ich habe Druck auf der Brust und Brechreiz.

                              Tief durchatmen, zulassen, vorbeiziehen lassen (hoffentlich!)

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                                Angst ist die Mutter aller Gefühle.

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