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Das Leben zu Ende leben

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    Die Frage nach dem Warum? "warum ein Mensch dauerhaft so leiden muss."
    - die Antwort darauf, so meine ich, kann immer nur mit einem "Vielleicht" beginnen. Vieleicht, weil..........
    Wir können also nur vermuten, dass......und dann
    darin auch einen tröstlichen Frieden für uns selber finden.
    Vielleicht soll uns Menschen ja die Antwort auf dieses Warum? zu irdischen Lebzeiten verborgen bleiben, auf dass wir sie im "ewigen Leben" auf wundersame Weise erkennen und erleben dürfen........

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      Sie glaubt gar nicht mehr an das "ewige Leben".
      Irgendwo kann ich das auch verstehen; seit 5 Jahren geht das jetzt so, sich ständig verschlechternd, und dennoch kein Ende abzusehen, weder so noch so.
      Ich weiß auch nicht, ob ich da noch hoffnungsvoll auf das ewige Leben warten würde.

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        Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
        Ich kann einfach nicht verstehen, warum ein Mensch dauerhaft so leiden muss.
        Meine Antwort wäre:.....,weil DER Mensch oder eben die Person den eigenen Willen hat und sich dafür entscheidet.
        Das nehme ich so an, da ich meine Entscheidungen für mich auch akzeptiert haben möchte

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          Meinst du wirklich, sie möchte leiden?
          Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.

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            konnte meine Schwester bei mir auch nicht verstehen, als ich bei meiner Neurodermitis nur homöopathisch behandelt habe und monatelang offene Haut hatte, weil ich mich soooo gegen Cortison gewährt habe. Es war meine Entscheidung. Will damit nichts runterspielen, da es sich bei deiner Schwester ja nicht um die kleinigkeit von Neurodermitis handelt, aber es geht meine ich um Entscheidungen einzelner Personen

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              @ Mensch
              bei meinem posting habe ich vorrangig an dich! gedacht...
              Doch inhaltlich gilt er auch für deine Schwester (und alle "Leidenden).
              Vielleicht vermagst du deiner Schwester meine Worte mit den deinigen zu vermitteln...
              Mag sein, dass andere mich nicht verstehen können, aber es ist nun mal so bei mir: Gerade der Blick auf das Leid und die damit verbundene Frage nach dem Warum, bestärken mich in Glauben und Hoffnung auf das "ewige" und allemal
              "bessere" Leben = die Antwort! - ja manchmal sehne ich mich sogar danach....
              (Keine Bange! Noch will ich hier leben und die Entscheidung über das "Wann" trifft sowieso eine andere Macht)

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                Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                Sie glaubt gar nicht mehr an das "ewige Leben".

                wozu auch?
                ein ewiges Legen, d. h. nichts geht mehr zu Ende, alles bleibt wie es ist.
                Eine schreckliche Vorstellung, oder?
                Und wozu sollte das gut sein?
                Unsere Grundbestandteile gehen nach dem Tod sicherlich nicht verloren, so wie Materie sich nicht einfach in nichts auflöst sondern nur einen anderen Aggegatszustand annimmt.

                Ob es da nicht noch etwas feinstoffliches gibt, was Dinge ermöglicht, von denen wir keine Ahnung haben, ist damit natürlich nicht beantwortet.
                Aber das Leben, so wie wir es kennen ist mit dem Tod beendet, davon bin ich übezeugt.
                Aber warum ist Deine Schwester auf ein mal wieder Thema, ich dachte Du hättest das beendet!?

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                  Dass ich unter ihrem Zustand mehr leide, als mir gut tut, das ist beendet.
                  Nicht aber meine Liebe zu ihr und dass sie mir leid tut.
                  Das ist ein großer Unterschied.

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                    ...und das, liebe Mensch, wird immer so sein - im Hier und Jetzt und bei der "Regenbogenbrücke" sowieso

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                      Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                      Dass ich unter ihrem Zustand mehr leide, als mir gut tut, das ist beendet. (...)
                      Heißt das jetzt, dass Du unter dem Zustand Deiner Schwester auch so viel leiden könntest, dass es Dir gut tut? Wohl kaum, aber wer weiß?
                      Kann ich mir jetzt nicht vorstellen, aber vielleicht meinst Du Deinen Satz auch ganz anders, und deshalb frag´ ich interessehalber nach.

                      In jedem Fall freue ich mich mir Dir, dass es Dir gelungen ist, Dich abzugrenzen.

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                        Ja, es ist mir gelungen, mich besser abzugrenzen.
                        Ich kann an ihrem zustand nichts ändern, kann auch nichts verbessern und ihr Wohl und Wehe liegt nicht in meiner Verantwortung.
                        Ich darf an mich selbst denken und auch so handeln.
                        Ich lasse sie dennoch nicht im Stich, habe lediglich jetzt das richtige Maß gefunden.

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                          Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                          ihr Wohl und Wehe liegt nicht in meiner Verantwortung.
                          sagen wir so, es liegt nicht in Deiner Hand, zumindest das ,was die medizinische Seite betrifft. Verantwortung ist etwas völlig anders.

                          Wir können immer für Menschen da sein, die Frage ist, ob wir es wollen, ob wir die Kraft haben oder ob wir es möchten.
                          Und eine angebotene Hilfe muß auch immer angenommen werden.
                          Ansonsten wirkt es wie Aufdringlichkeit.

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                            Hubert, ich hab den Eindruck, du hast mich nicht richtig verstanden.
                            Ich möchte jetzt aber nicht wieder alles von vorne erklären und aufdröseln.

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                              Für mich ist die Frage was noch alles passieren muss bis sie loslassen kann. Was ist noch nicht erledigt - wird sie finden was sie noch an Entwicklung möchte oder ist es nur Leid??
                              Es hat so vieles einen Grund und Sinn - oft ergibt er sich erst im Rückblick, oft erst nach Jahren. Ich denke jetzt ist es fast unmöglich es zu ergründen.
                              Ich wünsche ihr, dass was ihr noch fehlt, damit sie dann, wenn es ihre Zeit ist in Ruhe gehen kann.

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                                Zitat von amelie45 Beitrag anzeigen
                                Für mich ist die Frage was noch alles passieren muss bis sie loslassen kann.
                                Ich denke, das ist für alle ein Thema.
                                Wir haben alle Dinge oder Personen, die wir nicht oder nur schlecht loslassen können. Darin liegt etwas Tragisches.
                                Keine Lösug, jedenfalls keine einfache....

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