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Diese Woche bin ich endlich dazu gekommen, Kastanien zu sammeln und damit zu waschen. Im Moment sind die Kastanien gar nicht so hart, daß es die Holzhammer-Methode braucht. Ein scharfes Messer reicht und auch ein normaler Mixer dürfte nicht zu überfordert sein, wenn man es nicht übertreibt. Wer sie ohne Schale möchte, kann sie meistens einfach abziehen, wenn man sie in Scheiben geschnitten hat.
Ich habe die Kastanien klein geschnitten und einen Tag vorher in ein Glas mit Wasser gefüllt. Am nächsten Tag habe ich es einfach über dem Waschfach mit einem Sieb abgeseiht. Meine Test-Waschobjekte waren Bettwäsche, Handtücher und Arbeitskleidung. Nichts wirklich schmutzig, aber eben benutzt. Das Waschergebnis war genauso gut wie mein eigenes Waschmittel und nicht schlechter als käufliche Waschmittel. Der Wäscheduft war neutral.
Mir hat es gefallen, aber ob ich mir die Arbeit machen würde, einen Jahresvorrat herzustellen, glaube ich eigentlich nicht. Trotzdem habe ich jetzt noch ein paar Kastanien gesammelt. Zu weiteren Testzwecken...
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Mir gefällt Michael Braungart und sein neues Denken - und vor allem Anpacken! - des Müllproblems.
cradle to cradle - nie mehr Müll - Leben ohne Abfall.
Das Denken in Kreisläufen scheint der Schlüssel zu sein....
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Das sind allgemein gute Ansätze und vermitteln einem ein gutes Gefühl am Umweltschutz aktiv teilzunehmen, wenn man.......
Wie kann ich sicher sein, dass mein alter PC beim Händler abgegeben, nicht in Drittländer ohne Umweltstandards von Kindern Recycelt wird?
Hähnchenschlachtabfälle nicht nach Afrika geknarrt und dort als Lebensmittel verkauft werden und dort zusätzlich auch noch dem einheimischen Händler dadurch der Lebensunterhalt entzogen wird.......?
Abfallhandel ist weltweit ein mehr als lukratives Geschäft!!!
Möbel kann man reparieren. Unser Großeltern hatten Einrichtungen die ein Leben lang gehalten haben.....
3 Paar Schuhe könnten auch ausreichen, nicht 20 in der mehr... von Kleidung nicht zu reden.
Wo wir wieder mal dort sind, wo alles beginnt: bei einem selbst
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Mir gefällt dieses Prinzip. Ich werde es auf jeden Fall für die Siegelwelt übernehmen. Danke für den Link ...Zitat von Pitti Beitrag anzeigenDas Denken in Kreisläufen scheint der Schlüssel zu sein....
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Permakultur finde ich ein hervorragendes Beispiel, wie genau mit diesen Kreisläufen gearbeitet werden kann. (Auf Youtube sind z.B. sehr inspirierende Videos zu finden des Permakultur Pioniers Sepp Holzer)Zitat von Pitti Beitrag anzeigenMir gefällt Michael Braungart und sein neues Denken - und vor allem Anpacken! - des Müllproblems.
cradle to cradle - nie mehr Müll - Leben ohne Abfall.
Das Denken in Kreisläufen scheint der Schlüssel zu sein....
Leider denkt die Gesellschaft momentan noch nicht in Kreisläufen, sondern folgt der Illusion des ewigen Wachstums. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass jeder mit viel Beton und künstlichem Dämmmaterial quasi für die Ewigkeit baut, anstatt z.B. Strohballen, Sandsäcken (Earthbag), Holz, Lehm oder andere lokal vor Ort erhältliche Materialien verwendet, welche zuletzt einfach kompostiert werden können.
Oder dass sich kaum jemand mit seiner Vergänglichkeit auseinandersetzt, so lange er noch im Erwerbsleben steht. Erst im Alter reift vielleicht die Erkenntnis, dass das Leben eben doch ein Kreislauf ist.
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Neun für den einen Waschgang. Es heißt, 6 bis 8 reichen, aber ich wollte die eine nicht alleine lassen...Zitat von Kaktusine Beitrag anzeigenWieviel Kastanien hast du pro Waschgang denn gebraucht ?
Bei kleinen mit einem Durchmesser von ca. 2 cm würde ich eher zwei statt einer nehmen.
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Danke Frau Anfängerin. Für einen Jahresvorrat müsste man tatsächlich ziemlich "schufften". Man wäscht ja vielleicht auch mehrmals in der Woche.
Ansonsten versuche ich beim Einkauf schon vieles zu minimieren. Wenn ich Gemüse kaufe, nehm ich z.B. nicht für jedes Gemüse ein Beutel, sondern fliegt alles in einen. Und den Beutel verwende ich dann noch als Müllbeutel für Küchenabfälle.
Es ist ziemlich schwer in der heutigen Zeit ohne Verpackungen auszukommen. Und vieles was im Gelben Sack landet wird dann auch gar nicht wiederverwertet. Ein Dilemma, weil Einkaufen muss man. Man kann es minimieren, in dem man so wenig wie möglich Plastiktüten kauft/verwendet. Aber sonst ?
Edir: ansonsten seh ich hier die Politik in der Verantwortung, die Hersteller zu zwingen, ihre Verpackungen zu minimieren oder noch besser, recyclebar zu gestalten.
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In Hamburg hat kürzlich dieser Laden aufgemacht:
https://www.ohnegedoenshamburg.de/
Hier kann man wohl mit eigenen Gefäßen shoppen gehen.
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Bei uns gibt es sowas nicht. Gut finde ich auch, dass man dann nur das kauft, was man wirklich braucht und nicht eine komplette Packung. Für Einzelpersonen also ideal.
Wer sich allerdings ketogen ernährt, wird dort nicht fündig werden ... z.B. Soja-Eiweiß, Gluten, Saitan etc ... ist alles ein bisschen exotisch und es gibt wohl keinen Markt dafür.
Da bleibt nur das Internet.
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Hier bekommt man all diese Zutaten neuerdings auch direkt im Supermarkt! Sie haben neu ein Gestell mit veganen Produkten eingerichtet, wo man Sojagranulat und Saitan-Pulver zu vernünftigen Preisen findet.Zitat von Kaktusine Beitrag anzeigenWer sich allerdings ketogen ernährt, wird dort nicht fündig werden ... z.B. Soja-Eiweiß, Gluten, Saitan etc ... ist alles ein bisschen exotisch und es gibt wohl keinen Markt dafür.
Da bleibt nur das Internet.
Zuvor habe ich Sojagranulat immer in der Drogerie, Apotheke oder im Reformhaus gekauft.
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