Ich habe mal die Waschnüsse aus dem Reformhaus probiert, da gab's keinen Grauschleier.
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Gast
Alles hat 2 Seiten:
...der Anstieg des Exportes der Nuss beinhaltet eine erhebliche Preissteigerung in Indien - einem Artikel der taz vom 11.03.2008 zu Folge um das Sechsfache zwischen 2003 und 2007.
Somit ist die Waschnuss als traditionelles Waschmittel für die durchschnittliche indische Bevölkerung unleistbar geworden...
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Eine indische Waschnuss ist Bio.Alles hat 2 Seiten:
...der Anstieg des Exportes der Nuss beinhaltet eine erhebliche Preissteigerung in Indien - einem Artikel der taz vom 11.03.2008 zu Folge um das Sechsfache zwischen 2003 und 2007.
Somit ist die Waschnuss als traditionelles Waschmittel für die durchschnittliche indische Bevölkerung unleistbar geworden...
Oder hab ich das falsch verstanden.
Was aber hat eine "indische" Bio-Waschnuss außerhalb des Herkunftslandes zu suchen?
Bio bedeutet auch und vor allem, Erzeugnisse aus der Umgebung zu verwenden und keine um den halben Globus gekarrte Bio-Ware.
Für mich verdient nur komplett regionale Ware ein Bio-Gütesiegel.
Alles andere ist Selbstbetrug!
Nun ja, hauptsache man ist irgendwie im Bio-Mainstream unterwegs und tut (unhinterfragt) so viel Gutes für die Umwelt.
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Ja, das wird uns von der Werbung suggeriert und habe ich lange Zeit auch geglaubt, dass dem so ist. Nicht gerade dass der Bauer jeden Abend seine Salatköpfe tätschelt und den Bohnen eine Gutenachtgeschichte erzählt, aber doch in Richtung einer ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft.Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigenBio bedeutet auch und vor allem, Erzeugnisse aus der Umgebung zu verwenden und keine um den halben Globus gekarrte Bio-Ware.
Aber weit gefehlt! Wo bio drauf steht, ist nur bio drin und sonst gar nichts! Keine faire Produktion, keine Nachhaltigkeit und schon gar nicht regional. Selbst drei Mal um die Welt geflogen, ist immer noch bio!
Bei uns in der Nähe gibt es einen grossen Biolandbaubetrieb. Dort ist überhaupt nicht mehr viel von der ökologischen Idee zu spüren, welche die Anfänge ausgezeichnet haben. Hauptsache es rentiert! Und anstatt mit der chemischen, wird einfach mit der biologischen Keule zugeschlagen und z.B. massenweise Marienkäferlarfen und Florfliegen ausgesetzt. Dass daraus dann irgendwann Käfer entstehen, welche sich hier in der ganzen Gegend ausbreiten und das ökologische Gleichgewicht verschieben, ist denen völlig wurst. Aber es geht als bio durch!
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Ich lebe zwar in einer Großstadt, kann es mir aber nicht leisten, für eine vierköpfige Familie, in der mindestens zwei Mitglieder zu der Sorte "Nimmersatt" gehören, komplett "bio" einzukaufen. Wir kaufen das eine oder andere bei einem Hofladen in der Nähe, mein Vollkorngetreide kaufe ich (als Großeinkauf) möglichst im Bioladen in der Nachbarstadt und den restlichen Einkauf erledigen wir in einem der Discounter.Zitat von Kaktusine Beitrag anzeigenWas kauft ihr denn so ? Und wo ? Was würdet ihr als Städter tun ?
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Das Problem hab ich auch. Zwar gibt es hier eine Menge Bioläden, aber die sind schlicht zu teuer ... nicht zu teuer in dem Sinne, dass ich es nicht kaufen möchte, sondern schlicht nicht kann ...
Deshalb der Discountereinkauf .... und ich vermute mal, dass wir nicht die einzigsten sind, die sich bio einfach nicht leisten können.
Und das ist das Problem ... der Gedanke Bio ist an sich nicht schlecht und die Idee dahinter ist einfach, dass je mehr Menschen Bio kaufen eine Bewegung daraus wird und sich die Industrie darauf einstellt.
Ich denke aber, dass das nicht funktionieren wird, weil viele eben Bio nicht leisten können. (sicher auch einige nicht wollen, aber die sind in der Anzahl geringer denke ich).
Was bleibt ?
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Hm. Ich glaube, wenn ich alleine leben würde, würde ich wieder versuchen, mich vollwertig und mit Bio-Produkten zu ernähren. Ich esse allerdings auch sehr gerne Vollkornprodukte. Eine Vollwertautorin (Ute-Marion Wilkesmann) hat 2009 die Herausforderung angenommen, sich mit dem damaligen Hartz-IV-Satz in Höhe von 132 € vier Wochen lang komplett vollwertig zu ernähren.
Mich hat das vor ein paar Monaten einfach mal interessiert, wie sie das gemacht hat. Das Buch "Hartz IV in aller Munde" selbst ist vergriffen, sie bietet es aber auf ihrer Homepage gegen einen geringen Preis als pdf-Download an. Ich habe "investiert" und habe seitdem viele Rezepte davon ausprobiert. Die Rezepte sind mit Ausnahme von Sahne, Creme fraiche, Schmand und Butter tiereiweißfrei - ich könnte damit gut und sehr preiswert leben. Meine Familie würde allerdings nicht mitspielen und im Moment habe ich weder Zeit noch Lust, doppelt zu kochen.
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Ich hab heute übrigens deine Vollkorn-Brötchen gebacken ... sie sehen etwas trocken aus. Gekostet hab ich sie noch nicht. Und sie sind unterschiedlich groß ... hab das noch nicht so raus mit der Gleichmäßigkeit
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