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    Ich bin ja dabei, meinen Plastikverbrauch zu reduzieren und auf der Suche nach Alternativen. Z. B. gibt es bei mir keine Seifen im Spender.

    Jetzt habe ich, nach mehreren Anläufen, eine Seife bei einer Friseurin entdeckt, mit der ich sowohl Haut als auch Haare waschen kann ohne dass die Haare davon strohig oder irgendwie fest werden. Es ist eine Naturseife aus Aleppo/Syrien, die aus Olivenöl und einem kleinen Teil Lorbeeröl besteht. Sie schäumt nicht und duftet nur schwach, die Haare fühlen sich nach dem Waschen wunderbar weich an. Sogar mein sehr kritischer Ehemann akzeptiert sie. Damit können wir jeder nun zwei Plastikbehalter für Duschgel und Shampoo sparen. Verpackt war sie in einem schlichten Karton.

    Meine helle Wäsche wasche ich übrigens seit einigen Monaten mit einer Mischung aus Soda, Natron und Kernseife ohne EDTA. (Soda gibt es auch in Papierverpackung, von einer Firma aus Bielefeld.) Das klappt wunderbar. Mit den Kastanien wäre es mir für den Dauergebrauch doch zu aufwendig.

    Ich weiß, das ist Kleinvieh und wird allein die Verschmutzung der Meere und den Klimawandel nicht aufhalten. Aber was kann ich tun? Die Nachrichten darüber, dass wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstören machen mir immer wieder aufs neue zu schaffen.

    Liebe Grüße, mikie

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      Zitat von mikie Beitrag anzeigen

      Ich weiß, das ist Kleinvieh und wird allein die Verschmutzung der Meere und den Klimawandel nicht aufhalten. Aber was kann ich tun? Die Nachrichten darüber, dass wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstören machen mir immer wieder aufs neue zu schaffen.

      Liebe Grüße, mikie
      Wenn jede/r etwas tut, dann ist es ein guter Anfang und vielleicht ziehen dann andere mit.
      Ich verwende auch schon länger Naturseifen und sie halten auch viel länger als diese Chemie-Pampe aus den Spendern
      Ich finde es gut, dass Du etwas tust

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        Kleinvieh macht auch Mist...

        Ich habe auch schon Alepposeife zum Haarewaschen benutzt. Allerdings war der Geruch des Lorbeeröls bei meiner stärker und den mochte ich nicht, deswegen benutze ich nur noch reine Olivenölseife. Die ersetzt auch gleichzeitig ein Duschgel.

        Wer Haare mit Seife waschen will, sollte folgendes wissen: Manchmal brauchen Haare Zeit, um sich umzustellen und sehen dann nicht immer gut aus. Bei hartem Wasser soll das Haare waschen mit Seife nicht so gut funktionieren. Manche Haare brauchen nach dem Waschen eine Spülung, damit sie weich und kämmbar werden. Es wird eine saure Rinse empfohlen: 2 EL Apfelessig oder Zitronensaft mit einem halben Liter Wasser vermischen und nach dem Waschen über die Haar gießen. Das ganze etwa 2 Minuten einwirken lassen. Manche waschen es aus,aber man soll es auch drin lassen können. Zitronensaft kann aber die Haare aufhellen. Das ist nicht immer erwünscht.

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          Dann bin ich mal gespannt, wie lange meine Seife hält. War ein sehr dicker Klotz, der mir beim Teilen leider entzwei gebrochen ist, der Rest ist nun etwas bröselig.

          Unser Wasser ist weich. Das trägt dann bestimmt zum zufriedenstellenden Ergebnis bei.

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            Liebe Mikie.

            Zitat von mikie Beitrag anzeigen
            Ich weiß, das ist Kleinvieh und wird allein die Verschmutzung der Meere und den Klimawandel nicht aufhalten. Aber was kann ich tun?
            Kleinvieh macht auch Mist! Und je mehr Kleinvieh sich zusammentut, desto größer der Effekt.

            Ich habe ein PDF vom BUND gefunden, in dem Kosmetika, die (Mikro-)plastik enthalten, aufgelistet sind. Ab Seite 4 geht's los - und es sind 28 Seiten. Vielleicht mag ja mal jemand reinschauen, ob er nicht versehentlich ein betroffenes Produkt benutzt.

            Ich war stellenweise ganz schön überrascht, wo überall Plastik drin ist. Bei Peeling verstehe ich ja noch, dass es die Billigvariante zu Mandelkernen oder sowas ist. Aber bei Feuchtigkeitscremes und Duschgels frage ich mich echt, wozu...?!

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              Es gibt die Organisation 'Campact', die sich für verschiedene welt- und umweltfreundliche Initiativen einsetzt und die man per Unterschrift und evtl. auch finanziell unterstützen kann.
              Aus dieser Organisation heraus hat eine junge Frau eine Campagne gestartet, die genau wegen dieses Mikroplastik in der Kosmetik an den Drogeriemarkt 'dm' herantreten will. Auch diese kann man mit seiner Unterzeichnung unterstützen.

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                Danke für den Link, FirstSunshine, ich habe tatsächlich zwei meiner benutzten Produkte auf der Liste gefunden , die werden jetzt nicht wieder gekauft.

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                  Von mir auch danke für den Link. Hatte keine Produkte aus der Liste, aber trotzdem, gut zu wissen.

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                    Auch von mir ein Danke für den Link - habe keine der gelisteten Artikel zu Hause..prima

                    Hier noch ein neuer Link über verstecktes Mikroplastik
                    https://utopia.de/ratgeber/ueberrasc...480f-263691665

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                      Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen. Ich mache es so:

                      Gemüse kommt lose in den Wagen, wird zuhause gewaschen. Wir haben seit einem Jahr einen Unverpackt Laden hier im Zürcher Unterland (Bülach) wo man seine eigenen Behälter bringen kann/muss. Ich habe auch eine Metzgerei gefunden, die Fleisch lose in den Behälter gibt.

                      Man kann auch grössere Säcke kaufen, dann gibts weniger Abfall. Grüngut gehört nicht in den Abfall, das spart auch wieder an Gebühren. Dann natürlich alles recyclen.

                      ECoffecup hat einen Becher aus Bambus den man "to-go" mitnehmen kann. Dann eine Flasche aus rostfreiem Stahl (KleanKanteen), Strohhalme aus Metall und immer eine eigene Tüte dabei haben. Und wichtig: Lernen nein zu sagen =)

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                        Unser (herkömmlicher) Supermarkt hier um die Ecke akzeptiert es (bzw. die Damen an der Kasse) wenn ich z. B. den Rhabarber auswiege, das Ettiket auf eine Stange klebe und die übrigen Stangen lose dazu lege. Geht auch mit Paprika etc. Bedeutet für mich: jeweils eine Plastiktüte weniger.

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                          Zitat von mikie Beitrag anzeigen
                          Unser (herkömmlicher) Supermarkt hier um die Ecke akzeptiert es (bzw. die Damen an der Kasse) wenn ich z. B. den Rhabarber auswiege, das Ettiket auf eine Stange klebe und die übrigen Stangen lose dazu lege. Geht auch mit Paprika etc. Bedeutet für mich: jeweils eine Plastiktüte weniger.
                          Ettiketten klebe ich nicht mehr direkt auf die Lebensmittel oder allenfalls auf's Kraut, welches weggeschnitten wird. Die Thermopapieretiketten sind mit Bisphenol-A beschichtet, welches sehr leicht auf die Lebensmittel gelangen kann und auch durch die Haut aufgenommen wird. Es ist deshalb besser, z.B. eine bereits gebrauchte Tüte mitzubringen und die Etikette dort drauf zu kleben. Bisphenol-A zeigt eine hormonaktive Wirkung.

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                            Alles nicht so einfach.... :-o
                            Kann mir kaum vorstellen, dass diese Klebchen so viel ausmachen, abgesehen davon, dass auch sie wieder vermeidbarer Müll sind, auf den verzichtet werden kann.
                            Aber mit den mitgebrachten Beuteln wäre ich natürlich auf der ganz sicheren Seite.

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                              Ich versuche auch im Alltag darauf zu achten nicht so viel Müll zu produzieren. Im Supermarkt zum Beispiel greife ich nicht für jede neuen Gemüsesorte zur Plastiktüte sondern nehme das Obst & Gemüse lose mit. Immerhin kann man das zu Hause mit heißem Wasser abwaschen. Außerdem haben so viele Gemüse/Obstsorten eine natürliche Schutzhülle, die man auch nicht mit isst. Also warum doppelt verpacken?

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                                Hallo
                                Bei uns in Landshut haben wir für Plastik usw. den gelben Sack, das kommt hier nicht in den Hausmüll.
                                Leider halten sich nicht immer alle daran.
                                Was ich immer noch nicht verstanden habe, warum man an den Supermarktkassen die Plastiktüte verbannt hat, und bei Obst und Gemüse kann man die Plastiktüten von der Rolle ziehen , und das auch noch gratis ?
                                Mülltrennung ist wichtig, wobei man muss jetzt nicht alles auf die Goldwaage legen, habe z.B. ein leeres Senfglas also so ein kleines auch schon mal im Hausmüll entsorgt, denn Glasflaschen gibt es bei mir so gut wie nicht, und wegen einem kleinen Senfglas extra zum Glascontainer fahren finde ich jetzt schon übertrieben, noch dazu wo man vielleicht nur einmal im Jahr so ein Glas entsorgt.

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