Zitat von Flora
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Traditionellerweise funktioniert Kirlian-Fotografie so, dass ein Objekt direkt auf einen Film oder Fotopapier gelegt wird. Das Ganze kommt in ein Sandwich aus zwei Metallplatten, die als Elektroden dienen. Wenn nun an diese Elektroden eine Wechselspannung mit einer Frequenz von mehreren Kiloherz und eine Spannung von 30 Kilovolt angelegt wird, beginnt die Luft dazwischen zu glimmen. Dieses Phänomen nennt sich Koronaentladung und findet bevorzugt an Stellen mit der höchsten Feldstärke statt, also meistens an der Spitze eines Objektes. Dieses Glimmen belichtet nun direkt den Film, also ganz ohne Linsen oder Kamera.
Im digitalen Zeitalter wird dieser Aufbau ein wenig abgewandelt, indem eine Elektrode durchsichtig gestaltet wird. Entweder nimmt man eine leitfähig beschichtete Glasplatte (Rolls-Royce Lösung) oder ganz einfach Salzwasser zwischen zwei Glasscheiben.
Das Bild kann so mit einer ganz normalen Kamera aufgenommen werden, indem man aus 1m Entfernung durch diese Elektrode hindurch fotografiert.
Am besten geht man nicht zu nahe ran, weil die hochfrequenten Felder auch die Kamera (zer)stören können.

Nun steht deiner Karriere als Starfotografin nichts mehr im Weg!










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