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    Liebe Träumerin,

    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    ich freue mich sehr über deine Nachricht!
    Und ich freue mich, dass Du Dich darüber freust!
    Gestern und heute ging es mir ganz gut; gestern sogar seeehr gut. Deshalb auch abends/nachts die Gefühle des "Highseins".

    Mir ist bewusst geworden, wie aktiv ich den ganzen Tag über war (kommt bei mir momentan nicht jeden Tag so vor ...). Schon morgens vor (!) dem Fitnessstudio, das ich immer wieder mit meiner Nachbarin zusammen besuche, war ich aktiv hier bei mir daheim. Sonst schaffe ich es gerade immer so, aus dem Bett zu fallen, einen schnellen Kaffee/Frühstück und dann loshechten ... Auch danach war ich gestern richtig gut! Einige Dinge konnte ich regeln/erledigen.
    Das klingt super! Wenn man den Unterschied kennt, weiß man diese aktiveren Zeiten wieder ganz anders zu würdigen, nicht wahr?


    Genauso heute. Wobei es heute etwas weniger war. Trotzdem! Ja, darüber freue ich mich/bin doch tatsächlich mal "zufrieden" mit mir. Oft genug fehlt mir der Antrieb.
    Ja, der Antrieb ist so entscheidend. Wenn man das nicht selbst erlebt hat, ist es sicherlich sehr schwer nachzuvollziehen, dass es nicht ein normales "Sich-Aufraffen" oder "Sich-Zusammenreißen" ist, wennn man unter Depressionen aktiv wird, sondern dass man gegen ein echtes Nicht-Können ankämpfen muss - ein Akt, der sehr viel Energie verschlingt.

    Chaja, hier war das Wetter heute auch den ganzen Tag trüb. Es sieht durch das noch vorhandene bunte Laub schön aus. Ich (ver-)spüre jedoch recht schnell eine melancholische Stimmung. Jetzt beginnt wohl eindeutig die dunkle Jahreszeit. Ab Sonntag eh, wenn die Uhren wieder umgestellt werden und es abends noch früher dunkel ist ...
    Ja, die dunklere Jahreshälfte hat begonnen. Ich gehe jeden Morgen noch vor Sonnenaufgang zur Arbeit. Manchmal fühlt sich das schon sehr winterlich an. Seit einem Jahr kann ich den Herbst und Winter aber wieder genießen, so wie früher, als ich noch richtig viel Energie hatte. Zwischen 2007 und 2010 aber hat mich die Dunkelheit immer wieder runtergezogen. 2011 hatte ich erstmalig keine depressive Episode mehr in dieser Saison.

    Licht ist einfach ein natürliches Antidepressivum! Dass ich mich nach Licht gesehnt habe, habe ich aber während dieser Jahre immer gespürt. Die sparsamere Beleuchtung in der Wohnung meiner Eltern hat mich ganz trübsinnig gemacht. Bei mir waren immer alle Lampen an und ich habe versucht, viel nach draußen zu gehen. Eine Bekannte von mir, die ebenfalls mit Depressionen zu tun hat, schwört auf ihre Sonnenbankbesuche im Winter. Vielleicht findest Du ja auch heraus, wie Du möglichst viel Licht in Deinen Winter bringen kannst?!

    Ich mache die Übungen, die mir meine Therapeutin ans Herz legt. Das heißt, ich versuche es. Manche sind bisher "misslungen" durch Hindernisse, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen mag. Manche Dinge/Übungen kommen bei mir noch nicht wirklich im Inneren an. Jedoch braucht es wohl auch Zeit.
    Ich find's klasse, dass Du es probierst!!! Als ich damals damit angefangen habe, kam ich mir oft völlig lächerlich oder auch irgendwie bedauernswert vor, weil ich so am Ende war, dass ich so etwas überhaupt ernsthaft versuchte. Auch bei mir hat es eine Weile gedauert, bis es nicht nur leere Worte und Taten mir selbst gegenüber waren. Es braucht tatsächlich Zeit und regelmäßige Wiederholung, bis es einen inneren Widerhall gibt und man spürt, dass etwas ankommt. Aber wenn man merkt, dass er funktioniert, tut es soooo gut!!!

    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
    Was ich spüre, ist, wie gut mir der Sport tut. Mir fängt es an zu gefallen im Fitnessstudio. Bis vor wenigen Wochen: unvorstellbar! Heute morgen waren wir - meine Nachbarin und ich - bereits wieder. Jetzt bin ich frisch geduscht und fühle mich "sauwohl". Es bringt irgendwie insgesamt wieder mehr Schwung/Bewegung in mein Leben; also nicht nur von der sportlichen Seite her gesehen, sondern auch energiemäßig. Meine ich ...
    Auch das freut mich riesig für Dich! Bewegung wirkt ja - genauso wie Licht - antidepressiv. Es ist einfach toll, dass Du das Fitnessstudio für Dich entdeckt hast!

    Ganz liebe Grüße sendet Dir
    Deine Chaja

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      Hm.

      Liebe Chaja,

      nur kurz: oft genug habe ich auch AngstÄngste. Ganz verschiedene. Deswegen schlafe ich zur Zeit auch oft total schlecht. Sobald ich nachts mal aufwache, rattern meine Gedanken ... Ich schlafe zur Zeit eh nachts sehr schlecht. Oft habe ich das Gefühl, dass ich nicht tief genug schlafe und nebenbei immer noch etwas denken kann ...

      Ich sende dir liebe Grüße.

      Träumerin

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        Irgendwie habe ich heute abend schon wieder 100 und 1000 neue Themen.

        Ich frage mich, wie es meine Schwester schafft, die Wünsche ihrer Kinder ständig "zu umschiffen" mit ständig neuen Terminen, die sie wohl haben.

        Ganz ehrlich: ich kann mir schon vorstellen, dass man als Mutter von zwei Kindern oft/ständig/viele Termine hat. Nur: die ältere meiner beiden Nichten/Patenkinder hatte im Juni mir gegenüber am Telefon (war ja noch in Kur) den Wunsch geäußert, mit mir wieder in dieses sog. "Freizeitbad" zu gehen wie letztes Jahr.

        Kurz nachdem ich zurück war, waren Sommerferien und sie waren verreist. Ansonsten: total schwierig. Die Kinder müssen offensichtlich sehr viel lernen/Hausaufgaben machen. Soweit kann ich das alles einigermaßen verstehen.

        Jedoch in den Ferien? Heute abend habe ich dort angerufen und angefragt. Meine Schwester hatte auf alles keine Antwort. Weder aufs Übernachten (sogar die Kleine hat mir schon gesagt, das Bett sei nicht gerichtet ...) noch auf irgendwelche anderen Termine.

        Einerseits versuche ich es zu verstehen. Andererseits meine ich, dass sie doch (eigentlich!???) die Wünsche ihrer Kinder kennen muss/müsste!?

        Mich erinnert das sehr an früher/an meine eigene Kindheit. Kinder? Haben diese Wünsche/Bedürfnisse?

        Darunter leide ich - meine ich!? - bis zum heutigen Tag!?????

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          Manchmal frage ich mich, was der Sinn meines Lebens ist/sein soll?

          Seit 21 Jahren arbeite ich voll. Habe noch mind. 20 Jahre vor mir. Ist das nun "alles" in meinem Leben? Arbeiten bis zur Rente (habe wohl/offensichtlich "verpasst"??? eine eigene Familie zu gründen). Und dann? Warten bis ich sterbe? Ist das alles in meinem Leben???

          Manch(es)mal frage ich mich, was bzw. ob ich etwas falsch gemacht habe. Ständig (zumindest im Berufsleben) bin ich für andere da. Wer ist für mich (mit) da?

          Trotzdem weiß ich, dass ein Partner (momentan) überhaupt nicht die Lösung für alles/meine Probleme sein kann. Wer will so etwas schon mitmachen? Ich selber ja noch nicht einmal!

          Ja, die Frage beschäftigt mich: was ist der Sinn meines Lebens? Für andere (meine Schüler) da sein. Und dann? Oder soll das für mich sinnerfüllend sein und nur ich erkenne das nicht!???

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            Liebe Träumerin,

            ich habe Dir eben manches per PN geschrieben. Deswegen hier nur noch zu diesem Punkt in Kürze:


            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
            Manchmal frage ich mich, was der Sinn meines Lebens ist/sein soll?

            Seit 21 Jahren arbeite ich voll. Habe noch mind. 20 Jahre vor mir. Ist das nun "alles" in meinem Leben? Arbeiten bis zur Rente (habe wohl/offensichtlich "verpasst"??? eine eigene Familie zu gründen). Und dann? Warten bis ich sterbe? Ist das alles in meinem Leben???

            Manch(es)mal frage ich mich, was bzw. ob ich etwas falsch gemacht habe. Ständig (zumindest im Berufsleben) bin ich für andere da. Wer ist für mich (mit) da?

            Trotzdem weiß ich, dass ein Partner (momentan) überhaupt nicht die Lösung für alles/meine Probleme sein kann. Wer will so etwas schon mitmachen? Ich selber ja noch nicht einmal!

            Ja, die Frage beschäftigt mich: was ist der Sinn meines Lebens? Für andere (meine Schüler) da sein. Und dann? Oder soll das für mich sinnerfüllend sein und nur ich erkenne das nicht!???
            Das ist eine sehr große Frage, mit der Du Dich da beschäftigst. Und ja, sie kommt natürlich auf, wenn das Leben gerade schwer ist. Dann fragt man sich: wozu das alles? Was hat das alles für einen Sinn? Welchen Sinn hat mein Leben überhaupt?

            Mir hat es geholfen, den Fokus der Fragen zu verschieben und damit eher meinen Wünschen und Bedürfnissen zu lauschen. Dann fragt man sich eher: Was würde ich gerne tun im Leben? Was würde mir Freude und Erfüllung bringen? Bei mir hat es etliche Monate gedauert, bis sich eine erste zaghafte Antwort auf diese Fragen herauskristallisiert hatte. Was ich nicht mehr wollte, was mir sehr viel schneller klar, aber das Auffinden von Träumen und Wünschen kann bedeutend mehr Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem, weil man sich oft selbst blockiert, indem man jeden zarten Traum mit einem "Aber das geht ja bei mir sowieso nicht" ausreißt, bevor er richtig wurzeln und groß werden kann. Deswegen ist es wichtig, seine Wünsche sanft zu behandeln und sie ausreden zu lassen, wenn sie sich leise zu Wort melden. Wenn die Wünsche erstmal deutlich spürbar sind, findet sich auch einn Weg, sie auf die eine oder andere Weise zu verwirklichen.

            Sei ganz lieb gegrüßt von Deiner Chaja

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              Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
              Manchmal frage ich mich, was der Sinn meines Lebens ist/sein soll?
              Das ist eine Frage, die sich bestimmt schon jeder gestellt hat. Ich gehöre auf jeden Fall dazu. Allerdings stelle ich mir diese Frage schon lange nicht mehr, denn ich lebe und will, dass ich dabei glücklich bin.

              Ich denke mal, eine Antwort kann dir auf diese Frage niemand geben. Denn das sollte jeder für sich selber beantworten. Ich denke mal, die Antwort ist eh bei jedem anders.

              Kommentar


                Liebe Träumerin,

                schau mal hier:

                http://www.forum-treffpunkt-leben.de...es-lebens.html

                Kommentar


                  Du hast im Schreifaden geschrieben, dass du alles falsch machst.
                  Erstens glaube ich das nicht, und zweitens: wenn du schon so viele Fehler gemacht hast, dann hast du sie ja hinter dir, denn:

                  Man sollte jeden Fehler nur 1x machen. Du kennst ja jetzt die meisten.
                  Es kann also nur aufwärts gehen.

                  Und drittens: Fehler machen ist menschlich!

                  Verurteile dich nicht selbst.
                  Abhaken, fertig, ist nun mal passiert. Passiert uns allen.

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                    Ich bin grad irgendwie am Ende ... Ich habe keine Ahnung mehr, wie alles weitergehen soll. Da ist momentan "kein Land in Sicht". Kritik vertrage ich gerade überhaupt nicht; allerdings gibt es an mir anscheinend sehr vieles zu kritisieren/bemängeln, was ich nicht richtig mache in meinem Leben.

                    Und dann sitze ich da alleine in meinem Schlamassel und weiß nicht mehr ein und aus, sondern schaffe es eher noch "mich selber zu zerfleischen" ... Das ist so furchtbar; es ist ein irrer Druck, der auf mir lastet. Und richtig schreien habe ich nie gelernt. Das heißt, diese Wut, die ich verspüre, richte ich letztendlich gegen mich selbst.

                    Heute mittag gehe ich mit meiner Nachbarin wieder zum Sport. Zum Glück hat sie mich angerufen heute vormittag und darüber bin ich total froh! Ich MUSS mich auspowern. Das ist das einzige, was mir gerade hilft.

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                      Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                      allerdings gibt es an mir anscheinend sehr vieles zu kritisieren/bemängeln, was ich nicht richtig mache in meinem Leben.
                      Liebe Träumerin,

                      es gibt immer Dinge, die wir an anderen oder an uns selbst kritisieren oder bemängeln können. Wenn wir den entsprechenden Fokus und Blickwinkel einnehmen, fallen uns davon auch besonders viele Dinge ins Auge. Wenn ich mir Gedanken darüber mache, was in meinem Leben alles nicht rund läuft, dann sitzen wir mit Sicherheit morgen noch hier, weil man vom einem zum nächsten und vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Wenn ich das will, dann finde ich auch unedlich viel davon!
                      Es kann und muss aber nicht alles rund und sauber laufen, solange wir die Dinge zu schätzen wissen, auf die wir stolz sind und die uns glücklick machen und diese Dinge auch nicht aus den Augen verlieren.

                      Mein Eindruck und mein Fazit deines Fadens (vor allen Dingen der letzten Wochen): Träumerin sieht die schönen Dinge ihrer Welt, sie erkennt eigene Fortschritte und erlaubt sich auch Fehltritte, Träumerin lebt!!!

                      Vielleicht kannst du einmal ein Stück abrücken von deiner momentanen Perspektive und lässt deinen Faden mal ganz neutral Revue passieren!

                      Liebe Grüße
                      Jannes

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                        Danke dir, liebe Jannes.

                        Manchmal wundert es mich nicht, dass ich so geworden bin wie ich bin ... Ich traue mir nichts zu, ich habe kein Selbstwertgefühl, kein Selbstvertrauen, fühle mich ständig unsicher.

                        Wenn ich mir überlege, was ich mir immer wieder so alles anhören muss (und das als über 40jährige Frau!), dann kann das gar nicht anders sein.

                        Oft habe ich den Eindruck, dass selbst meine nächsten Verwandten nicht einmal an mich glauben (z. B. "Da muss ja noch was anderes gewesen sein, warum du bei deiner Chefin dieses Gespräch hattest") oder gestern, wo (mal wieder) alles über mir hereingebrochen ist: "Ich drängle, ich bin egoistisch" usw. Wenn ich hier Besuch habe und es hängt ein welkes Blättchen irgendwo an meinen Pflanzen herunter, werde ich kritisiert, ich würde sagen, dass ich Pflanzen so liebe und so kann ich das ja überhaupt nicht stehen lassen" usw. Ich wienere meine Wohnung schon immer total (besonders das letzte Mal im September als ich Besuch bekam) und es gibt doch immer noch etwas daran auszusetzen ... Manchmal glaube ich, ich kann mich anstrengen wie ich will, ich mache es nie recht. Leider! Dabei möchte ich das doch. Ich wünsche mir so sehr die Anerkennung/Liebe von meiner Verwandtschaft. Je mehr ich mir das wünsche, desto mehr werde ich kritisiert.

                        Gestern konnte ich das dann nicht mehr hören und habe einfach den Telefonhörer aufgelegt. Ich habe keine Ahnung wie es nun weitergeht. Morgen habe ich in der Stadt, wo meine Verwandten wohnen zwei Termine. Am liebsten möchte ich gerade alles absagen. Jedoch ist ein wichtiger dabei: Reifenwechsel.

                        Dann frage ich mich anschließend immer, ob ich einfach zu empfindlich bin und momentan mit all diesen Kritiken so gar nicht umgehen kann. Mir wurde auch schon gesagt, dadurch, dass ich alleine lebe, werde ich immer "eigenbrötlerischer" und wer mir denn sonst all diese Dinge sagen soll (die ich selber ja offensichtlich gar nicht sehe)!

                        Über jeden liebevollen Kontakt bin ich von daher umso mehr froh! Das Gefühl, dass ich es jemandem wert bin, sich nach mir zu erkundigen. Heute am späten Vormittag hat mich eine total liebe Kollegin angerufen und wir haben uns nun für heute Abend zu einer Veranstaltung verabredet.

                        Es tut unendlich gut, wenn es Menschen gibt, die an mich glauben! Ich schaffe es selber ja momentan noch nicht einmal (mehr). Menschen, die an mich denken, für die ich wichtig bin.

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                          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                          Manchmal glaube ich, ich kann mich anstrengen wie ich will, ich mache es nie recht. Leider! Dabei möchte ich das doch. Ich wünsche mir so sehr die Anerkennung/Liebe von meiner Verwandtschaft. Je mehr ich mir das wünsche, desto mehr werde ich kritisiert.
                          Und genau darin liegt doch das Problem: Ich kann schon verstehen, dass du dir Anerkennung wünschst, sogar danach lechzt. Mal abgesehen davon, ob deine Verwandten das ernst meinen oder du vielleicht etwas missinterpretierst: Erachtest du diese Art der Anerkennung wirklich als notwendig? Siehst du, dass du diese Dinge (Das stundenlange Wienern der Wohnung) nicht für dich, sondern für andere tust? Meins du nicht, dass es einen Menschen vor allen Dingen dann liebenswert macht, wenn er sich selbst mag und sich selbst anerkennt? Das ist es doch, was man nach außen trägt und was andere bemerken. Du kannst versuchen deine Wohnung auf vordermann zu bringen, du kannst die vertrockneten Stängel und Blätter von deinen Pflanzen sammeln und Staubsaugen und wischen soviel du willst. Wirklich Sinn macht das alles erst, wenn du dir was Gutes tust und in dir selbst ein wenig aufräumst, alten Staub wegwischst, vertrocknete/ abgestorbene Blätter entsorgst und ihnen frisches Wasser gibst, wenn du es in dir gemütlich machst und bei widrigen Außentemperaturen einfach die Heizung aufdrehst.

                          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                          Gestern konnte ich das dann nicht mehr hören und habe einfach den Telefonhörer aufgelegt.
                          Finde ich gut, man muss sich nicht immer anhören, was andere einem vorbeten. Wie wäre es beim nächsten Mal noch mit einem Statement: "Ich möchte mich gerne weiter unterhalten, allerdings nur, wenn du jetzt mit dem Gemecker/ dem Kritisieren aufhörst. Andernfalls lege ich auf und rufe ein andermal wieder an!"


                          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                          Es tut unendlich gut, wenn es Menschen gibt, die an mich glauben! Ich schaffe es selber ja momentan noch nicht einmal (mehr). Menschen, die an mich denken, für die ich wichtig bin.
                          Jemanden zu haben, der zu einem hält und einen wertschätzt ist immer schön! Aber: es kann nicht immer jemand zur Stelle sein und es ist enorm wichtig für die restliche Zeit die Fähigkeit zu entwickeln, die Dinge, die du dir von anderen erhoffst, selbst für dich zu erbringen! Du bist ein liebenswerter Mensch, es gibt Menschen, die an dich glauben. Offensichtlich muss ja etwas Wahres dran sein, nimm diese Menschen beim Wort und mach es ihnen einfach nach!
                          Du solltest dir genauso viel bedeuten und du solltest dir mindestens genauso wichtig sein wie du anderen bist!

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                            Ich bin ja gerade am Ausmisten zwecks Umzug. Kannst du nicht auch mal was "ausmisten"? Weg mit Sätzen wie "Ich kann nichts", "Ich bin nichts wert", "ich bin schlecht", "ich bin abhängig von anderen"? Hast du schonmal versucht sowas auch symbolisch zu entsorgen (vergraben, verbrennen, beerdigen etc.)?
                            Vielleicht kannst du auch das das Prinzip des positiven Denkens auf dich übertragen: also nicht nur ein Positiv Tagebuch führen, sondern dir auch täglich etwas Gutes sagen: "ich bin liebeswert", "ich bin zuverlässig", "ich bin mutig", "ich bin ausdauernd", "ich bin selbstständig".

                            Los, ausmisten Ich wette, da kommt einiges zusammen!

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                              Sodele Jannes, bin wieder zurück von einer wunderbaren Veranstaltung. Das tat sooo gut. Es war ein hochinteressantes (!) Thema, eines, das mich ja momentan (und überhaupt auch viele Leute) tangiert ...

                              Der Abend war kurzweilig, regt zum Nachdenken an und die zwei Referenten hatten immer wieder totalen Humor, so, dass es selbst bei diesem Thema etwas zum Lachen gab! Wenn ich das so schreibe, merke ich, dass das Lachen bei mir in meinem Leben viiiel zu kurz kommt. Etwas, was unendlich gut tut.

                              Vielen Dank für die Sätze. Das ist ein Punkt, den ich üben muss, der mir jedoch superschwer fällt. Weißt du, es kommt so gar nicht bei mir im Inneren an. Das ist es, was mich dann wieder zögern lässt - ein blöder Kreislauf ... Und ja: es fällt mir auch irre schwer, mir solche Sätze zu sagen, da ich ja eh selber so überhaupt nicht an mich glaube; eher bereit bin, mir für alles die Schuld zu geben und an meine Unzulänglichkeiten/Unfähigkeiten usw. zu glauben.

                              Bin ich denn überhaupt liebenswert? Bin ich zuverlässig? Bin ich selbstständig? Und mutig??? Oder eben doch so, dass ich drängle, egoistisch usw. bin. Die Liste lässt sich gerade nur so fortsetzen. Das und noch vieles mehr musste ich mir in den letzten zwei Tagen anhören.

                              Das hat mich alles wieder so runtergezogen, dass ich manchmal nicht mehr weiß wie damit umgehen. Anscheinend mache ich alles falsch. Oder: ich bin falsch???

                              Zum Glück war der Abend heute anders. Wobei ich mich durch die oben genannten Aussagen tatsächlich immer noch unsicherer fühle und immer noch mehr vorsichtig bin. Falls ich tatsächlich all diese negativen Eigenschaften an mir habe und es wirklich selber gar nicht mehr merke. Habe ja sonst keinen "Spiegel", der mir das sagt außer meiner Verwandtschaft. Und die kennen mich ja schließlich am besten!???

                              Für heute eine gute Nacht.

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                                Ehrlich gesagt finde ich es nicht sehr nett, dass sich deine Verwandten damit rühmen die einzigen zu sein, die dir deine Unzulänglichkeiten aufzählen können. Wirklich sehr aufbauend. Denken sie tatsächlich sie tun dir damit etwas Gutes? Und das Schlimmste: Du glaubst mittlerweile selbst daran. Wenn dir diese Umstände eine wirklich gute Freundin von sich erzählen würde, würdest du da nicht mit dem Kopf schütteln?

                                Schön, dass du einen schönen Abend hattest. Solche Erfahrungen sind wichtig. Sich selbst zu erleben, wie man lacht, zu spüren, wie sich das anfühlt. Als ich nach sehr langer Zeit wieder mal gelacht habe machte mich das auch erstmal traurig, weil mir auffiel, dass ich lange Zeit nicht gelacht hatte. Aber in der Trauer über die Dinge, die lange nicht waren, sollte man nicht allzu lange verharren. Freu dich, dass du dich an Dingen erfreuen, dass du lachen kannst Sieh diese schönen Tage und die schönen, angenehmen Momente lieber als einen Pfad, auf dem du immer öfter gehst und den du immer öfter finden wirst. Pfade, die man öfter geht, werden breiter, vertiefen sich und es wird leichter auf ihnen zu gehen. Tritt den Pfad also allmählich aus, jedes Mal ein Stück mehr. Ich finde es gut, dass du auch immer wieder das Positive siehst. Dieser Pfad scheint also auch schon etwas breiter zu sein.

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