Zitat von Mistral1
Beitrag anzeigen
darin gebe ich Dir recht: Leidensdruck und übermächtig werdende Verzweiflung sind ein starker Motor, um aktiv zu werden und zu versuchen, eine unerträglich erscheinende Situation zu verändern.
Natürlich ist es immer ein Risiko: Man hat keine Garantie, dass es nachher besser wird, aber es wird anders.
Und ich bin überzeugt, dass schon der Versuch, eine Änderung zu erreichen, etwas bewirken kann. Mit kleinen Schritten kommt man auch voran, man entdeckt Möglichkeiten, die einem erst verborgen waren, weil man sich von der Stelle bewegt hat.
Liebe Grüße von Nordwind



Mut braucht Motivation um wirksam zu werden. Ent-täuschungen während den sogenannten "aktiven Jahren" ("aktive Jahre" ist zwar reiner Quatsch, sie werden jedoch so genannt) dämpfen die Motivation und damit auch den Antrieb zum Mut, zu mutigen Entscheidungen. Der Mut selbst- wiewohl es noch da ist - kommt somit nicht zum Zug und der Mensch wird "zögerlich". Er traut sich "nicht mehr soviel zu", wiewohl er noch immer imstande ist, seinen Mut und dadurch auch seine Ressourcen zu mobilisieren und "Taten zu vollbringen", um Entscheidungen zu treffen, die ihm ihrerseits sehr deutlich beweisen, dass er "noch immer genauso mutig ist, wie damals, als er noch jung und dynamisch war. Fehlender Mut ist ergo auch fehlende Dynamik. Das alles hat mit Alter nichts zu tun, sondern mit der inneren Einstellung zu sich selbst und dem Leben. 
Kommentar