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Monat Juni: Veränderungen?!

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    #16
    Zitat von Nordwind Beitrag anzeigen
    Konnte ich zwar auch im Zitate-Faden reinstellen, passt aber so gut zum Thema:

    "Allen Veränderungen, selbst jenen, die wir ersehnt haben, haftet etwas Melancholisches an, denn wir lassen einen Teil von uns selbst zurück.
    Wir müssen ein Leben sterben, ehe wir ein anderes beginnen können."

    Bevor ich mich veränderte, habe ich existiert.
    Jetzt lebe ich.

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      #17
      Zitat von Nordwind Beitrag anzeigen
      Konnte ich zwar auch im Zitate-Faden reinstellen, passt aber so gut zum Thema:

      "Allen Veränderungen, selbst jenen, die wir ersehnt haben, haftet etwas Melancholisches an, denn wir lassen einen Teil von uns selbst zurück.
      Wir müssen ein Leben sterben, ehe wir ein anderes beginnen können."

      @Anatole France


      Danke für das Zitat, das bewegt etwas in mir!

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        #18
        Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
        Hallo Nordwind,
        Aber seit nicht allzulanger Zeit kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass sich Dinge eben verändern und alles nach einer gewissen Zeit wieder zur Ruhe kommt.
        Innerlich habe ich damit aber immer noch extrem zu tun, mein Trieb, dann davon zu rennen und alles hinzuschmeissen, ist nach wie vor sehr groß!
        Wenigstens kenne ich diese Reaktion inzwischen von mir und kann sie aushalten, aussitzen und es geht vorbei! Aber ein angenehmer bzw. einfacher Zeitgenosse bin ich dann nicht gerade

        Liebe Grüße
        Jannes
        Liebe Jannes –
        Du bist doch noch so jung - habe Geduld mit Dir!
        Das was Du die ganzen Jahre verinnerlicht hast, was Dir damals bei Deinen Eltern geholfen und deshalb wahrscheinlich das Richtige gewesen ist kann man nicht auf Knopfdruck abschalten und umprogrammieren.

        Ich bewundere sowieso, wie zielstrebig Du an Dir arbeitest, wie genau Du beobachtest und analysierst, wie sorgfältig Du Deine Beiträge formulierst und beschreibst, was Dein Problem oder was Dir aufgefallen ist.

        Deshalb, Schritt für Schritt kommt man auch voran.
        Es reicht schon, wenn Du merkst, dass Du zögerst oder innerlich auf der Bremse stehst, dass Du Dir über den Grund klar wirst. Ist es nur das Bauchgefühl, weil Gewohnheiten geändert werden müssten oder gibt es ein gravierenderes Problem?
        Und wenn Du selbst davon überzeugst bist, dann versuche es!

        Mehr wie schiefgehen kann es ja nicht und aus Fehlschlägen lernt man doch besonders viel!

        Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
        Danke für das Zitat, das bewegt etwas in mir!
        Gern geschehen -

        und liebe Grüße von Nordwind

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          #19
          Zitat von Schnucke Beitrag anzeigen
          Meine Geschichte zum Wort "Veränderungen":

          Das Jahr 2008 war für mich ein Jahr der persönlichen Katastrophen:

          Ich dachte damals, dass ich es nicht schaffe, weiterzumachen....

          Als ich dabei war, mein Haus zu räumen, schredderte ich auch eine Menge überflüssig gewordener Unterlagen. Ab und zu leerte ich den Schredder aus, dabei fielen einige der Schnipsel neben das Gerät. Als ich sie zusammenfegen wollte, fiel mein Blick auf einen dieser winzigen Schnipsel. Darauf stand als einziges Wort: "Veränderungen". Ich weiß noch, dass ich neben dem Schredder auf dem Fußboden zusammengesunken bin und fassungslos dieses Wort angestarrt habe.
          Ich habe es damals wie heute als Wink des Himmels und als Aufforderung verstanden, nicht nur die Veränderungen anzunehmen, die mir das Schicksal aufgedrückt hat und daraus das Beste zu machen, sondern auch zu schauen, wo ich aktiv etwas verändern kann, um glücklicher zu werden.

          Ich habe also in einer Lebensphase, in der viele bequem den breiter werdenden Hintern zurechtrücken, um sich bis zur letzten Ruhestätte nicht mehr vom Fleck zu rühren , gezwungen gewesen, mich noch mal vollkommen neu zu sortieren und zu orientieren: VERÄNDERUNGEN.
          Im Rückblick kann ich sagen, dass mir gar nichts Besseres hätte passieren können als die vermeintlichen Katastrophen in 2008.

          Den Schnipsel habe ich aufgehoben. Ich habe ihn gerahmt in meinem Arbeitszimmer stehen und immer, wenn ich daran vorbeigehe, schmunzele ich und freue mich....

          Hallo Schnucke –

          was für eine anrührende Geschichte – und ein tolles Beispiel, wie Veränderungen, die mit einem Verlust begonnen haben sich zum Schluss zu einem Gewinn entwickeln können.

          Aber – so wie Du es auch geschildert hast – es ist notwendig, dass man aktiv wird, wach durchs Leben geht und die Richtung vorgibt - Veränderungen nicht nur erleidet sondern auch gestaltet.

          Manchmal ist es ein unscheinbarer kleiner Schnipsel so wie bei Dir, der einem die Augen öffnet. Manchmal ist es das "einmal zuviel" sich ärgern, der berühmte Tropfen, der das Faß zum überlaufen bringt und man beschließt, jetzt reicht es - das lasse ich mir nicht mehr gefallen!

          Und plötzlich werden aus Problemen Möglichkeiten

          Irgendwie erinnert es mich an ein Puzzle-Spiel, am Anfang ist alles unsortiert und wüst durcheinander, kein klares Bild zu erkennen. Und sowie sich mal zwei oder drei zueinander passende Teile finden, ergibt sich plötzlich in Windeseile eine An- bzw. Einsicht, wie es werden könnte.

          Ich freue mich, dass es sich zum Guten gefügt hat und Du Dich in Deinem neuen Lebensumfeld wohl fühlst.

          Liebe Grüße von Nordwind

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            #20
            Zitat von Nordwind Beitrag anzeigen

            Ich freue mich, dass es sich zum Guten gefügt hat und Du Dich in Deinem neuen Lebensumfeld wohl fühlst.

            Liebe Grüße von Nordwind
            Vielen Dank!

            Liebe Grüße auch an dich

            Kommentar


              #21
              Zitat von Mistral1 Beitrag anzeigen
              Einschneidende Veränderungen, das an das Existenzielle Heranreichende wird begleitet von aneinandergereihten Worten, Sätzen wie `alles wird gut, positiv denken, an Wunder glauben, die Hoffnung nicht aufgeben´, die deutlich machen, dass es schlecht um einen bestellt ist. Begleitet von Gesten wie das mitleidige, mitfühlende Auf- und Abstreicheln des Oberarms.

              Es ist aber auch die Sprachlosigkeit des vor Glück überquellenden Herzens oder das wortlose Vertrauen, die Hingabe. Begleitet von Gesten wie die in die offene Hand des anderen gelegte Wange.
              Danke Mistral für Deine Gedanken zu diesem Thema.

              Gerade hierbei fällt es vielen Betroffenen anfangs schwer oder ist ihnen sogar unmöglich, zu glauben, dass sich das Leben auch wieder zum Positiven wenden kann. Die Verlust muss erst realisiert bzw. die Veränderung muss verarbeitet und akzeptiert werden. Die Gedanken kreisen erst mal in der Vergangenheit, bis man wieder in der Gegenwart ankommt und sich der Zukunft zuwenden kann.

              Oft ist dann sogar eine äußerliche Veränderung ein Anzeichen, dass man das Leben wieder anpackt und neue Wege gehen will.

              Wer kennt das nicht, (sagt man jedenfalls uns Frauen nach ) dass nach einer Trennung vom Partner die Frau mit einer neuen Frisur oder Haarfarbe ihren Typ verändert, dass sich im Fitness-Studio angemeldet wird oder plötzlich der Mann sich ein Motorrad zulegt oder exotische Reisen macht.

              Mein Arbeitskollege begann nach seiner Scheidung mit dem Laufen, steigerte sich bis zum Marathon und hat jetzt vor kurzem einen Ultramarathon mit 101 km in 10 Stunden und nochwas gelaufen, war mit seinen 61 Jahren 3 Stunden schneller wie andere seiner Altersklasse … naja – müsste ich jetzt nicht haben…
              Aber er hat auch Reisen nach Mexico, Kuba usw. gemacht, ist am Gardasee mit dem Fahrradl über die Bergstraßen gekraxlt – wirkt und sieht jedenfalls erheblich jünger und drahtiger wie früher.

              Ist mir mal so als Beispiel eingefallen, wie die veränderte Situation auch äußerlich sichtbar werden kann.

              Liebe Grüße von Nordwind

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                #22
                Liebe Nordwind,

                Zitat von Nordwind Beitrag anzeigen
                Liebe Jannes –
                Du bist doch noch so jung - habe Geduld mit Dir!
                Das was Du die ganzen Jahre verinnerlicht hast, was Dir damals bei Deinen Eltern geholfen und deshalb wahrscheinlich das Richtige gewesen ist kann man nicht auf Knopfdruck abschalten und umprogrammieren.

                Ich bewundere sowieso, wie zielstrebig Du an Dir arbeitest, wie genau Du beobachtest und analysierst, wie sorgfältig Du Deine Beiträge formulierst und beschreibst, was Dein Problem oder was Dir aufgefallen ist.
                Danke, du hast recht Meine Therapeutin meinte mal ganz zu Beginn, dass man ganz pauschal damit rechnen kann mindestens genauso viel Zeit zu benötigen um eine gelernte Verhaltensweise wieder zu "verlernen" bzw. sie durch andere Verhaltensweisen zu ersetzen wie diese Verhaltensweisen ihre Verwendungen gefunden haben.

                Das Forum hilft mir sehr immer am Ball zu bleiben, denn jeder von uns hat ja auch noch ein Leben zu führen Da ist es gut, hier eine Insel zu haben, auf der man sich vorzugsweise auch mal in sich selbst und in bestimmte Themen zurück ziehen kann!


                Übrigens: Ich weiß nicht, wer das damals in meinem Faden gelesen hat, aber ich erinnere mich noch, wie mich die Tatsache aufwühlte, dass mein Bruder Vater werden wird. Das war vor über einem halben Jahr. Schlimm habe ich das empfunden, weil das ein eindeutiges Zeichen für mich war, dass die Zeiten sich verändert haben. Wir sind keine Kinder mehr, mein Bruder (8 Jahre älter als ich) ist endgültig erwachsen und führt sein eigenes Leben bald mit eigener Familie!
                Mittlerweile freue ich mich so sehr für uns alle! Veränderung bedeutet hier Verantwortung übernehmen, neue Rollen entdecken und diese voll und ganz ausfüllen! Und: Mir nahestehende Menschen neu erleben! Veränderung bedeutet hier, so hoffe ich, eine innigere Beziehung. Mit diesem großen Altersunterschied waren wir als Kinder eher wie Katz und Maus, je älter wir wurden, desto eher waren wir auf einer Wellenlänge. Ich erlebe meinen Bruder auch ein weiteres Mal als verantwortungsbewussten Menschen, was nicht immer so war. Unsere Erwartungen an uns selbst und an andere ändern sich also ebenfalls!

                Liebe Grüße
                Jannes

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                  #23
                  Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                  Liebe Nordwind,

                  Übrigens: Ich weiß nicht, wer das damals in meinem Faden gelesen hat, aber ich erinnere mich noch, wie mich die Tatsache aufwühlte, dass mein Bruder Vater werden wird. Das war vor über einem halben Jahr. Schlimm habe ich das empfunden, weil das ein eindeutiges Zeichen für mich war, dass die Zeiten sich verändert haben. Wir sind keine Kinder mehr, mein Bruder (8 Jahre älter als ich) ist endgültig erwachsen und führt sein eigenes Leben bald mit eigener Familie!
                  Mittlerweile freue ich mich so sehr für uns alle! Veränderung bedeutet hier Verantwortung übernehmen, neue Rollen entdecken und diese voll und ganz ausfüllen! Und: Mir nahestehende Menschen neu erleben! Veränderung bedeutet hier, so hoffe ich, eine innigere Beziehung. Mit diesem großen Altersunterschied waren wir als Kinder eher wie Katz und Maus, je älter wir wurden, desto eher waren wir auf einer Wellenlänge. Ich erlebe meinen Bruder auch ein weiteres Mal als verantwortungsbewussten Menschen, was nicht immer so war. Unsere Erwartungen an uns selbst und an andere ändern sich also ebenfalls!

                  Liebe Grüße
                  Jannes
                  Liebe Jannes,
                  das ist doch eine schöne Nachricht, dass Dein Bruder nun bald Vater wird und du Tante. Und es ist wirklich ein gutes Zeichen, dass Du Dich inzwischen so richtig darauf freuen kannst.

                  Wie Du es auch selbst schreibst, diese Veränderung in Deinem Lebensumfeld ist - hautsächlich für die Familie Deines Bruders aber auch in Teilbereichen für Dich - eine Chance, Verantwortung und noch ungewohnte Aufgaben zu übernehmen und in eine neue Rolle hineinzuwachsen.

                  Moment – sind es nicht sogar Zwillinge?
                  Wann ist es Denn soweit?

                  Mir hat es damals auch sehr geholfen, dass ich bei meiner Schwägerin schon mal Familien-Leben mit Baby miterleben durfte, bevor wir unsere Kinder bekamen.

                  Liebe Grüße von Nordwind

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                    #24
                    Leben im Panzer der Gewohnheit?

                    Veränderungen gehören zum Leben, ansonsten würden wir nur auf der Stelle treten.

                    Wenn man das Gewohnte nicht verändern will, alles soll bleiben wie es ist, begrenzt man sich dann nicht selbst zu sehr?

                    Nimmt man sich nicht die Chance, seine Fähigkeiten zu erweitern, auszutesten was noch möglich ist?
                    Irgendwann traut man sich selbst nichts mehr zu, wenn man nichts Neues, Unbekanntes ausprobiert.
                    Das Gehirn braucht Nahrung, muss gefordert werden. Versuch macht klug... -

                    Der Nesthocker in Hotel Mama – längst schon mit einem guten Gehalt und lässt sich trotzdem noch versorgen und bedienen
                    – ist ja so bequem und dazu noch billig.


                    Und die dazugehörige Mama – klammert und hat jetzt schon die Panik, dass ihr Lebensinhalt mal einen Partner findet und auszieht. Und weiß jetzt schon, dass niemand gut genug für ihren Augapfel sein wird….

                    Irgendwann wird die Gewohnheit wie ein fester Panzer, aus dem man sich nicht oder nur mit großen Schmerzen befreien kann.

                    Die Grenzen sind eng gesteckt weil uns die Gewohnheit an der Leine hält.
                    Nur nichts verändern – nur keine Neuerungen einführen,

                    Bringt man sich nicht um Erfolgserlebnisse, wenn man nie versucht, sich auszutesten, was völlig „außer der Reihe“ zu machen?

                    Nicht sagen: Nein, das kann ich nicht! sondern – das habe ich noch nicht ausprobiert – vielleicht klappt es sogar ganz gut?

                    Nicht die stärksten Spezies werden überleben, sondern jene, die sich Veränderungen am besten anpassen können.

                    @ Charles Darwin


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                      #25
                      In einem Panzer lebt es sich natürlich sehr sicher.
                      Wir müssen also wohl die Entscheidung treffen: Sicherheit oder Freiheit.
                      Beides zusammen lässt sich schwer leben.

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                        #26
                        Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                        In einem Panzer lebt es sich natürlich sehr sicher.
                        Wir müssen also wohl die Entscheidung treffen: Sicherheit oder Freiheit.
                        Beides zusammen lässt sich schwer leben.
                        Hallo Bonny,
                        ich glaube, es ist nur eine vermeintliche Sicherheit. Vor Lebensumbrüchen wird wohl keiner verschont bleiben, das ist der Lauf der Zeit.

                        Da ist es doch besser, sich z.B. schon vor dem Eintritt in den Ruhestand Gedanken zu machen, wie man die jetzt verfügbare Zeit sinnvoll nutzen kann, welche Hobbys und Interessen man wiederaufleben lassen kann. Einfach schon mal in Gedanke durchspielen, bevor man nachher in ein großes Loch fällt.

                        Natürlich ist was Wahres dran, wenn es heißt: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ oder – „Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht“.
                        Aber ich kenne Leute, die bestellen im Gasthaus immer nur Jägerschnitzel oder studieren eine halbe Stunde lang die Speisekarte, um dann doch wieder Sahnegeschnetzeltes zu wählen.

                        Nur nix Neues versuchen, da weiß ich wie es schmeckt. So wird sich selbst beschränkt.
                        Von meinem Sohn übernehme ich jetzt mal die (etwas uncharmante) Bezeichnung: Der eigene Horizont reicht gerade mal bis zum Brett vor dem Kopf.

                        Aber wenn jetzt möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen eine Ernährungsumstellung erforderlich ist, fällt es diesen ach so flexiblen Mitmenschen wohl erheblich schwerer, sich eine Diät zusammenzustellen wie jemandem, der aufgeschlossener und neugieriger durchs Leben geht.

                        Erstere werden viel eher jammern: Das und jenes darf ich nicht essen, wegen Cholesterin oder Zucker o.ä.., während die anderen eine viel größere Phantasie entwickeln und sagen: Aber dafür kann ich dieses nehmen, tausche das mit jenem aus und das andere schmeckt auch lecker. Der Blickwinkel ist weiter, die Möglichkeiten werden eher wahrgenommen.

                        Als Nachtrag zu meinem Darwin-Zitat:
                        Kennt jemand die Bezeichnung Darwin-Finken?

                        Das ist eine tolle Geschichte, wie sich Vögel, abgeschieden auf den Galapagos-Inseln, spezialisiert und weiterentwickelt= also verändert haben.
                        Dadurch wurde sich nicht gegenseitig Konkurrenz gemacht sondern das Futterangebot erweitert.
                        Aus einigen wenigen Vögeln einer Gattung sind über ein Dutzend verschiedene Unterarten entstanden, die sich durch die Form und Größe ihres Schnabels sowie ihre unterschiedlichen Lebens- und Ernährungsweisen unterscheiden – auch ihre Gesänge sind unterschiedlich.

                        http://de.wikipedia.org/wiki/Darwinfinken

                        Liebe Grüße von Nordwind

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                          #27
                          Nordwind, ich bin nicht gegen Veränderungen, ganz im Gegenteil.
                          Ich habe mich ganz schön verändert und bin immer noch dabei.

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                            #28
                            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                            Nordwind, ich bin nicht gegen Veränderungen, ganz im Gegenteil.
                            Ich habe mich ganz schön verändert und bin immer noch dabei.
                            Hallo Bonny,
                            das steht für mich außer Frage, dass Du Dich den notwendigen Veränderungen immer gestellt hast. Sorry, wenn das jetzt irgendwie missverständlich rübergekommen ist.

                            Meine Ausführungen bezogen sich darauf, dass man nicht Schwarz oder Weiß wählen muss – Sicherheit „oder“ Freiheit, sondern es auch noch einen Mittelweg gibt.
                            Du meintest, beides zusammen lässt sich schwer leben – aber wenn beides mit Augenmaß gemacht wird (wie Du es sicher auch tust) lässt sich vieles miteinander vereinbaren.

                            Lieb gewordenes und Vertrautes kann in unserem Leben seinen Platz behalten und wir können doch trotzdem offen und neugierig bleiben. Das eine sollte nicht das andere ausschließen.

                            Liebe Grüße von Nordwind

                            Kommentar


                              #29
                              Das ist richtig so, dennoch bin ich der Meinung, dass sich manche Menschen nicht trauen, sich auf das Wagnis einer Veränderung einzulassen, eben weil sie sich dann unsicher fühlen.

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                                #30
                                Angst vor Veränderungen?

                                Veränderungen – weshalb haben wir oft Angst davor und zögern Entscheidungen hinaus, bis wir „vor vollendete Tatsachen“ gestellt werden?

                                Ich habe gelesen, dass die Angst vor Veränderung noch aus der Urzeit stammt, wo Unbekanntes oft eine Bedrohung darstellte. Für die Erhaltung der Art war es notwendig, misstrauisch bzw. wachsam gegenüber Neuen zu sein.

                                Aber ist es nicht so, das ohne Veränderungen kein Wachstum, keine (Weiter)- Entwicklung möglich wäre?

                                Was wäre ein Haus, das nicht den Bedürfnissens seiner Bewohner angepasst,an dem nichts erneuert und in dem nichts verändert wird? Mit den Jahren unbewohnbar oder ein Mausoleum, das man sich zwar anschauen aber nicht darin leben möchte.

                                Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                                Das ist richtig so, dennoch bin ich der Meinung, dass sich manche Menschen nicht trauen, sich auf das Wagnis einer Veränderung einzulassen, eben weil sie sich dann unsicher fühlen.
                                Liebe Bonny, Du hast recht – die Entscheidung, Veränderungen anzustoßen verlangt Mut.
                                Ich selbst habe festgestellt, manchmal ist es nicht MUT, sondern eher WUT.

                                Mit einer gehörigen Portion Wut sowie dem aufgestauten Ärger im Bauch über einen Zustand, der nach Veränderung schreit kann ich schlagartig eine Veränderung herbeiführen, um die ich vorher (zu) lange herumgeschlichen bin!

                                Irgendwo habe ich gelesen, Wut hebt die Angst auf, beide Emotionen gleichzeitig zu haben geht nicht.

                                Keine Ahnung, ob das so korrekt ist, bei mir funktioniert es jedenfalls hervorragend!

                                Mich würde interessieren, ob noch jemand bei sich diese Beobachtung gemacht hat?

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