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    #46
    glaub ich dir, schaf!

    du hast da ein ideal beschrieben. legitim. die schwierigkeit mit idealen ist, daß wir sie nur von außen sehen können. was es bedeutet, so zu sein, können wir nur vermuten.
    und: ich möchte nicht an einen punkt gelangen, wo ich nicht mehr trauere. weitergedacht liebe ich dann auch nicht mehr. ich will den leuten ja nix unterstellen, aber mein erster gedanke ist 'abgestumpft'. na gut, sie schlagen mit inbrunst glöckchen und chanten ihre anbetung an... ja, an was?
    aber mehr ist nicht.
    willst du sowas?

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      #47
      ich möchte nicht an einen punkt gelangen, wo ich nicht mehr trauere. weitergedacht liebe ich dann auch nicht mehr.
      Eben das meine ich. Ich frage mich eben, wie man auf so einer Grundlage leben kann ? So ohne Entscheidungsfähigkeit und damit auch mit Handlungsunfähigkeit ?

      willst du sowas?
      Nein, aber ich möchte gerne, dass mir jemand Erleuchtetes erklärt, wie das nun geht. Wie er sich fühlt, wenn er denn fühlt. Ich hätte so einen Mönch eben gern gefragt, warum er so hitzig tut in der Diskussion, wenn er doch die Gelassenheit in Person ist etc ......

      Ein anderer Teil ist, wenn man davon ausgeht, dass die Wirklichkeit nur in jedem selbst entsteht, dann gibt es keine materielle Grundlage ? Das bedeutet, die Wahrnehmung sind rein konstruierende Prozesse und keine abbildende ....
      ALLES würde quasi aus NICHTS entstehen. Und schließlich ist das Universum mit dem Urknall auch aus dem nichts entstanden.
      Na ja und so weiter ....

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        #48
        Abgestumpft oder sensibilisiert auf das Leben, weil die Sinne sich nur auf das Leben konzentrieren können und nicht an die Zweifel daran?

        Es geht ja nicht darum empfindungslos zu werden, sondern viel mehr seine Empfindungen leben zu können, ohne sich ihrer zu schämen, ohne an ihnen zu verzweifeln und ohne keine Erklärung dafür haben zu müssen.

        Was ich will steht nicht zur Frage. Die Frage ist was ich bin

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          #49
          Die Frage ist was ich bin
          Nichts oder ? Du bist konstruiert aus deinem eigenen begrenzten Geiste und für andere bist du aus deren Geiste konstruiert .... ?
          Was bist du denn jetzt ?

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            #50
            Was wäre denn wenn man es nicht entscheiden könnte..
            Kontrollverlust?

            Ob man nun konstruiert ist oder nicht, ist es nicht mehr von Bedeutung, ob man mit diesem Konstrukt glücklich ist?

            Wenn alles von einer Entscheidung abhängt, warum kann man dann nicht für sich entscheiden glücklich zu sein? wovon ist das abhängig, was fehlt?

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              #51
              Bin schon mit dem einen überfordert
              Aber drei von der Sorte die sich auch noch streiten? Ich kann in meinem Kopf oder Herzen keinen Streit feststellen.


              Diese drei sind wirklich unterschiedlich. Wenn du auf der Seite gelesen hast ist alles erklärt auch wie sie sich unterscheiden .Und ja das haben alle Menschen, das kann man auch beweisen. Und nur einer ist uns bewusst, weil die anderen zwei in Unterbewusstsein sind. In Kopf nicht in Herzen. Ich bin mir auch sicher, dass dir der Kopf schon mall wehe getan hat. Oder du wüstet nicht wie du dich über etwas entschieden sollst. Ich konnte die jetzt alles erklären. Wenn du dich nicht schon entschieden hast, dass das für dich nicht stimmt ;)

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                #52
                Zitat von urban Beitrag anzeigen
                Wenn du auf der Seite gelesen hast ist alles erklärt
                Bin leider zu faul das zu lesen, entschuldige
                Bitte sag mir doch mit deinen kurzen Worten was die 3 Verstande ausmachen?

                Ich konnte die jetzt alles erklären. Wenn du dich nicht schon entschieden hast, dass das für dich nicht stimmt ;)
                Ich habe nichts entschieden.
                Bin immer offen für alles. Was es mit mir zu tun hat, kann ich doch vorher nicht schon sagen oder?

                Übrigens glaube ich nicht daran, das wir so viel entscheiden können. Wenn das so wäre, warum könnte so vieles nicht ganz anders laufen?

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                  #53
                  Was wäre denn wenn man es nicht entscheiden könnte..
                  Wenn alles von einer Entscheidung abhängt, warum kann man dann nicht für sich entscheiden glücklich zu sein?

                  Kommentar


                    #54
                    Zitat von DasSchaf Beitrag anzeigen
                    hee, noch nicht aufgeben

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                      #55
                      Liebe Yasinee,

                      mir kommt Deine Form der Selbstliebe wie ein "Glücklichkeitspanzer" vor.
                      Vor dem Hintergrund, dass Du früher wohl tiefgehend verletzt wurdest, war die Entscheidung, Dich aktiv gegen weitere Verletzungen von außen zu schützen, vielleicht lebensrettend und damit selbstverständlich zu begrüßen. Dennoch erscheint mir Deine Einstellung - trotz all Deiner Vollkommenheitsäußerungen - wie ein eher brüchiges Übergangsmodell. Indem Du Dich nämlich durch nichts Äußeres mehr tangieren lässt, niemanden mehr zu Dir durchdringen lässt, schottest Du Dich selbst nicht nur gegen Negativkritik oder Verletzungen ab, sondern lässt Dich selbst als soziales Wesen nicht zum Zuge kommen. Da es in Deinem geschlossenen System keinerlei Zweifel geben darf (denn Zweifel könnten das Modell erschüttern) "schützt" Du Dich auch vor jeglichem Geliebtwerden durch andere, vor jeglichem Regulativ, vor jeglichem Selbstinfragstellen und damit vor jeder Möglichkeit der Entwicklung.

                      Du könntest einwenden, dass jemand, der die Vollkommen schlechthin erreicht habe, weder die Liebe anderer Menschen noch irgendeine Form von Entwicklung brauche. In meinen Augen ist das allerdings - sofern von einem Menschen geäußert - eine Form des Selbstbetrugs, die übergangsweise hilfreich sein, aber nicht dauerhaft funktionieren kann. Wie ein stark ideologisierter Staat durch Abschottung nach außen und einem erheblichen Propaganda-Aufwand im Inneren gut und gerne eine Weile bestehen kann, bevor er dann doch an einer Mischung aus missachteten menschlichen Bedürfnissen und Isolation in der Staatengemeinschaft zugrunde geht, scheint mir gerade Deine perfekte Abschottung, Dein Selbstschutz, Deine Selbstausgrenzung aus der Gruppe der "Normalsterblichen" unter Opfer Deiner sozialen Bedürfnisse und Deine innere Selbststärkung durch vermeintlich umfassende Selbstannahme, die Implosion dieses geschlossenen Systems zu prädestinieren.

                      Dies alles ist nicht als Kritik gemeint! Ich möchte nur meiner Wahrnehmung Ausdruck verleihen, derzufolge Du Dich selbst um die Möglichkeit bringst, Dein Übergangsmodell weiterzuentwickeln und damit irgendwann zu einer Form zu finden, die es Dir erlaubt, auch die nicht eingestandenen Zweifel, Bedürfnisse und Gefühle zu integrieren. Ich würde Dir einfach wünschen, dass Du irgendwann auf diese freie, ungepanzerte Art glücklich werden könntest!

                      Alles Liebe und Gute für Dich!
                      Chaja

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                        #56
                        Es ist so, dass die Maschen nicht etwas verändern können, wenn sie es nicht kennen ;) ich werde mir die Zeit nehmen und versuchen alles Einbissen kurzer zu erklären. So kurz geht es auch nicht wenn es etwas neue ist ;)

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                          #57
                          mir kommt Deine Form der Selbstliebe wie ein "Glücklichkeitspanzer" vor.
                          Vor dem Hintergrund, dass Du früher wohl tiefgehend verletzt wurdest, war die Entscheidung, Dich aktiv gegen weitere Verletzungen von außen zu schützen, vielleicht lebensrettend und damit selbstverständlich zu begrüßen.
                          Chaja[/quote]



                          Wenn das stimmt was Chaja sagt, dann kann ich dir das Buch nur empfehlen ;) es gibt eine ganze Geschichte darüber

                          Kommentar


                            #58
                            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                            mir kommt Deine Form der Selbstliebe wie ein "Glücklichkeitspanzer" vor.
                            Liebe Chaja

                            Danke für deine Einschätzung und Analyse meiner Seele. In den meisten Punkten kann ich dir wohl zustimmen und ich hätte als Außenstehender vielleicht ähnlich geschlussfolgert. Wenn gleich ich es nicht so wortgewaltig hätte audrücken können. Ein wenig Genugtuung beim Schreiben war schon dabei oder? - anbetracht dessen was ich mir anmaße?

                            Ich habe in mich gespürt um nach etwas zu suchen, was mich tangiert. Ein brüchiges Übergangmodell kann ich nicht finden, auch keine Verletzungen. Und das sage ich nicht weil es nicht sein darf, sondern weil ich nicht verdrängen kann und mir darüber wirklich klar bin.

                            Was ich auch nicht finden kann ist eine Abschottung. Ich lasse mich gerne von Menschen berühren und inspirieren. Würde ich mich sonst mit euch "Sterblichen" wie du es nennst 'abgeben'? Mir fehlt wahrscheinlich die Übung im takvollen Umgang mit Menschen, dazu bin ich zu wenig unter ihnen. Gefühllos bin ich aber dabei ganz und gar nicht.

                            Keine Sorge, als Kritik fasse ich deine Wahrnehmung nicht auf. Anbetracht deiner sorgfältigen Wortwahl, habe ich eher den Eindruck du willst meine schwache Stelle finden. Was ich dir nicht verdenken kann. Irgend was muss doch die angeblich so gesunden Yasinee tangieren. Da muss doch etwas sein, wo sie explodiert?

                            Ihr wollt mich leiden sehen, damit ihr das Gefühl habt es mit einem Menschen zu tun zun haben und nicht mit einem verdammten Gott oder Roboter, denn sowas ist unerträglich. Ich kann das gut nachvollziehen. Wie du schon gesagt hast: "sofern von einem Menschen geäußert" was mir den Eindruck verschafft dass ich bestimmten Menschen Angst mache?

                            Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Jahrzehnte habe ich gebraucht um alle Schutzpanzer abzulegen. Warum möchtest du mich jetzt wieder in einen Panzer stecken? Passe ich dann besser in dein Lebensbild? Dass ich an meiner Art noch zu feilen habe, das ist wohl richtig. Es ist mir oft selbst unengenehm zu welchen Aussagen ich mich hinreißen lasse. Aber glücklich bin ich trotzdem

                            Ich weiß es ist nicht einfach mit mir
                            Wer sich auf mich einlässt kann nichts verlieren, außer seinen Verstand

                            Danke für deine Gedankenanregung, ich werde noch eine Weile darüber nachdenken

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                              #59
                              Zitat von urban Beitrag anzeigen
                              Wenn das stimmt was Chaja sagt, dann kann ich dir das Buch nur empfehlen ;)
                              Würdest du eine Gottheit erkennen, wenn sie dir gegenüber steht?
                              Oder würdest du nur das als göttlich gelten lassen, was dir dein Glaube vorschreibt?

                              Diese Frage ist nur gedacht um kritisch mit sich selbst und dem was man sich vorstellt umzugehen. Jetzt völlig unabhängig von mir

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                                #60
                                Und das gehört hier auch nicht her...

                                Jesus habt ihr nicht nur einmal ans Kreuz geschlagen - ihr macht es jeden Tag

                                (ist nur so eine Metapher)

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