Hallo, in diesem Faden würde ich gerne über die Kraft der Gedanken und Gefühle schreiben....
Einleiten möchte ich diesen Faden mit einer Gedankengeschichte:
Es war einmal ein Gedanke ...
Es war einmal ein Gedanke, klein wie ein Samenkorn. Er flog durch die Welt, auf der Suche nach seinesgleichen. Er sah sich um, fand aber hier und dort nur ganz andersartige Gedanken, die schon ganz, ganz groß waren. Dort wollte er nicht hin. Er fühlte sich regelrecht von diesen befremdlich wirkenden, großen, starken Gedanken, die bereits in ihrer riesigen Pracht zu Glaubenssätzen heran gewachsen waren, abgestoßen. "Nichts wie weg", dachte er bei sich. Und umso schneller zog er weiter auf der Suche nach seinesgleichen. Zwischendurch ließ er sich auf seiner Reise in so manchem Garten nieder, weil er so müde geworden war. Er konnte beobachten, wie andere kleine Samenkorngedanken sich hier bereits nieder gelassen hatten, aber keiner sie gegossen und gepflegt hatte, und sie dadurch wieder vertrocknet und gestorben waren. Traurig darüber machte sich unser kleiner Gedanke wieder auf den Weg. Doch was war das? Weit hinten nahe einem Wald blitzte etwas buntes Helles auf. Was das wohl war? Er näherte sich diesem interessanten Licht. Er fühlte sich wie magnetisch angezogen. Er konnte gar nicht anders, als immer schneller zu werden. Er konnte es gar nicht mehr erwarten, dort zu sein. Und da! Endlich sah er, woher das bunte Licht kam: ein wunderschöner Regenbogen verweilte über einem Garten voller ganz unterschiedlicher Gedankenpflanzen. So etwas Prachtvolles hatte er nie zuvor gesehen. Mit offenem Mund und tief in seinem Inneren berührt, blieb er stehen und betrachtete den Garten genauer. Hier standen ganz alte Gedankenpflanzen, die irgendwann einmal als Glaubenssätze den Garten und den Gärtner vor großen Gefahren geschützt hatten, jetzt aber nicht mehr dienlich waren. Der Gärtner achtete sie und dankte ihnen für ihren Dienst. Die alten wussten dies sehr zu schätzen und blühten noch einmal auf, um neue Samen in die Welt schicken zu können, die dann in passende Gärten fallen und wachsen würden. Sie aber wussten, dass ihre Stunde bald gekommen war und sie bald nicht mehr da sein würden. Sie konnten in Achtung und Wertschätzung gehen. Sie wirkten in keiner Weise bedrohlich auf unser kleines Samenkorn. Sie waren eher wie weise Alte, die in Frieden den Platz für Neues frei gaben. Und was war das da drüben? Da befanden sich lauter kleine entzückende Samenkörner, so klein wie er selbst! Der Gärtner hegte und pflegte sie, redete liebevoll mit ihnen, beschützte sie vor den Stürmen und Angriffen von außen, glaubte an sie und hatte ihnen einen Platz in seinem Herzen gegeben. Das Samenkorn war tief bewegt. Es wußte, es hatte sein Zuhause und seinesgleichen gefunden. Da plötzlich winkten ihm die anderen Kleinen fröhlich zu und deuteten ihm, er möge sich doch zu ihnen begeben. Sie erwarteten ihn bereits mit Freude. Das Samenkorn legte sich sanft auf den Platz im Garten, der immer schon seiner gewesen zu sein schien und fühlte sich zutiefst geborgen und wohl. Seine Suche nach seinesgleichen hatte en glückliches Ende gefunden. Nun würde er gehegt und gepflegt werden, geschätzt, beschützt und geliebt und würde mit all den anderen kleinen zu stattlichen kraftvollen Glaubenssätzen heran wachsen, und dem Gärtner in Liebe und Dankbarkeit dienlich fürs Leben sein. Ja, der kleine Gedanke hatte sein Zuhause gefunden ... (by Regenbogenkolibri)
Einleiten möchte ich diesen Faden mit einer Gedankengeschichte:
Es war einmal ein Gedanke ...
Es war einmal ein Gedanke, klein wie ein Samenkorn. Er flog durch die Welt, auf der Suche nach seinesgleichen. Er sah sich um, fand aber hier und dort nur ganz andersartige Gedanken, die schon ganz, ganz groß waren. Dort wollte er nicht hin. Er fühlte sich regelrecht von diesen befremdlich wirkenden, großen, starken Gedanken, die bereits in ihrer riesigen Pracht zu Glaubenssätzen heran gewachsen waren, abgestoßen. "Nichts wie weg", dachte er bei sich. Und umso schneller zog er weiter auf der Suche nach seinesgleichen. Zwischendurch ließ er sich auf seiner Reise in so manchem Garten nieder, weil er so müde geworden war. Er konnte beobachten, wie andere kleine Samenkorngedanken sich hier bereits nieder gelassen hatten, aber keiner sie gegossen und gepflegt hatte, und sie dadurch wieder vertrocknet und gestorben waren. Traurig darüber machte sich unser kleiner Gedanke wieder auf den Weg. Doch was war das? Weit hinten nahe einem Wald blitzte etwas buntes Helles auf. Was das wohl war? Er näherte sich diesem interessanten Licht. Er fühlte sich wie magnetisch angezogen. Er konnte gar nicht anders, als immer schneller zu werden. Er konnte es gar nicht mehr erwarten, dort zu sein. Und da! Endlich sah er, woher das bunte Licht kam: ein wunderschöner Regenbogen verweilte über einem Garten voller ganz unterschiedlicher Gedankenpflanzen. So etwas Prachtvolles hatte er nie zuvor gesehen. Mit offenem Mund und tief in seinem Inneren berührt, blieb er stehen und betrachtete den Garten genauer. Hier standen ganz alte Gedankenpflanzen, die irgendwann einmal als Glaubenssätze den Garten und den Gärtner vor großen Gefahren geschützt hatten, jetzt aber nicht mehr dienlich waren. Der Gärtner achtete sie und dankte ihnen für ihren Dienst. Die alten wussten dies sehr zu schätzen und blühten noch einmal auf, um neue Samen in die Welt schicken zu können, die dann in passende Gärten fallen und wachsen würden. Sie aber wussten, dass ihre Stunde bald gekommen war und sie bald nicht mehr da sein würden. Sie konnten in Achtung und Wertschätzung gehen. Sie wirkten in keiner Weise bedrohlich auf unser kleines Samenkorn. Sie waren eher wie weise Alte, die in Frieden den Platz für Neues frei gaben. Und was war das da drüben? Da befanden sich lauter kleine entzückende Samenkörner, so klein wie er selbst! Der Gärtner hegte und pflegte sie, redete liebevoll mit ihnen, beschützte sie vor den Stürmen und Angriffen von außen, glaubte an sie und hatte ihnen einen Platz in seinem Herzen gegeben. Das Samenkorn war tief bewegt. Es wußte, es hatte sein Zuhause und seinesgleichen gefunden. Da plötzlich winkten ihm die anderen Kleinen fröhlich zu und deuteten ihm, er möge sich doch zu ihnen begeben. Sie erwarteten ihn bereits mit Freude. Das Samenkorn legte sich sanft auf den Platz im Garten, der immer schon seiner gewesen zu sein schien und fühlte sich zutiefst geborgen und wohl. Seine Suche nach seinesgleichen hatte en glückliches Ende gefunden. Nun würde er gehegt und gepflegt werden, geschätzt, beschützt und geliebt und würde mit all den anderen kleinen zu stattlichen kraftvollen Glaubenssätzen heran wachsen, und dem Gärtner in Liebe und Dankbarkeit dienlich fürs Leben sein. Ja, der kleine Gedanke hatte sein Zuhause gefunden ... (by Regenbogenkolibri)











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