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Die Kraft der Gedanken

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    #31
    Kennt ihr die Geschichte vom hundertsten Affen ...?

    Der 100. Affe und andere schlaue Tiere - Oktober 2006 - www.initiative.cc

    Inzwischen muss man leider davon ausgehen, dass es sich eher um einen modernen Mythos als um das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie handelt, aber mir gefällt die Vorstellung, dass es trotzdem klappt. Es gab auch schon vor Sheldrake Mythen, die die Welt grundlegend verändert haben ...

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      #32
      Hallo regenbogenkolibri,

      eine sehr schöne Geschichte hast du da geschrieben. Ich als Fan von Kurzgeschichten bewundere immer diejenigen, die aus wenigen Worten etwas Sinnhaftes machen können. Meine eigenen Texte sind meist nicht zielgerichtet auf einen "Aha"-Effekt ausgelegt. Ich schreibe sie für mich und entwickle "Roman"-Texte eher mit einer Freundin zusammen. Gemeinsames Schreiben eben.

      Ich sage und denke seit geraumer Zeit

      "Am Anfang jeden Fühlens und Handelns steht ein Gedanke."

      Ich weiß gar nicht mehr, wo ich diesen einen Satz her habe. Ich habe mich Anfang des Jahres auch mit Gedanken und "Willen" befasst, gerade als es daurm ging, mit dem Rauchen endlich aufzuhören. Heute bin ich seit über 100 Tagen rauchfrei und auch da stand ein Gedanke, der sich ziemlich schnell in eine ganze Bandbreite von Gedanken gewandelt hat. Kerngedanke war: "Ich will nicht mehr..." Und drumherum kamen all die vielen positiven Gedanken, die Motivationen, das Input zum Thema und der Wille wurde immer fester. Heute ist aus dem Gedanken: "Ich will nicht mehr!" ein Glaubensgrundsatz geworden, wenn ich es mal entlang deiner Geschichte ausdrücken darf.

      Ich glaube mittlerweile nämlich selbst daran, dass Rauchen nicht mehr zu mir passt und dass ich niemals wieder anfangen will.

      So, denke ich, sollte man mit allen Zielen verfahren, die man sich im Leben stecken möchte. Allerdings muss ich von meinem "alten Satz (fett oben)" zumindest das Fühlen revidieren, denn ich merke auch oft, dass ich etwas fühle und mich erstmal fragen muss, warum ich so fühle. Für mich bleibt also von meiner selbst zusammen gebauten Weisheit nur noch:

      "Am Anfang jeden Handelns steht ein Gedanke."

      übrig. Aber ist das noch eine Weisheit oder ist das selbsterklärend? *lach* Ich nehms mal als gegeben hin und "denke nicht mehr drüber nach". ;)

      In diesem Sinne wünscht einen schönen Abend
      die Mopsi, die jetzt ins Bett geht und ganz entspannt die Gedanken kreisen lässt


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        #33
        Zitat von Mopsi Beitrag anzeigen

        Ich sage und denke seit geraumer Zeit

        "Am Anfang jeden Fühlens und Handelns steht ein Gedanke."

        Ich denke, dass unser Handeln sowohl von unseren Gedanken (Ratio) als auch von unseren Gefühlen (Emotionen) bestimmt wird.
        Was beim Prozeß menschlichen Handelns nun das auslösende Moment darstellt, mag zweitrangig sein, persönlich bin ich der Auffassung, dass Emotionen eine ungleich größere Rolle dabei spielen.
        Aus meiner Sicht ist es eine sehr entscheidene Frage, warum wir trotz aller guten und richtigen Einsichten unser Leben so selten ändern.
        Man kennt das aus der Ratgeber-Literatur. Dort wird alles sehr logisch, nachvollziehbar und verständlich beschrieten, nur sie hilft nichts.
        Nach kurzer Zeit schleichen sich alte Gewohnheiten wieder ein, fällt man wieder in alte Verhaltensmuster etc. Zumindest dann, wenn die Gedanken (Ratio) alleine die Triebfeder des Handelns ist.
        Wir werden viel mehr durch unsere Gefühle bestimmt, und diese sind es in der Regel auch, die, uns ausmachen.

        In sofern stellt sich für mich weniger die Frage, was am Anfang steht, ein Gefühl oder ein Gedanke, sondern welche gegenseitigen Einflüsse es gibt, und welche dominieren.

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          #34
          Hm - lieber Hubert - ....womit ich wieder bei der "Kraft" lande:
          welche gegenseitigen Einflüsse/Kräfte es gibt und welche Kräfte dominieren?

          ...über die Anworten grübele ich weiterhin.....

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            #35
            Ich denke, dass wir selten bereit sind, Kraft in etwas zu investieren, nur weil alle Welt sagt und meint, dass es gut für und ist. Ich persönlich muss erst selbst zu dem festen Willen gelangen (infolge Erkenntnis infolge Gedanken *g*), ehe ich die Mühe z. B. der Rauchentwöhnung, des Abnehmens etc. auf mich nehme.

            Das ist mein Denken dazu. Und auch Umdenken kostet Kraft, Zeit und Ausdauer. :)

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              #36
              Zitat von Kämpfer Beitrag anzeigen
              welche gegenseitigen Einflüsse/Kräfte es gibt und welche Kräfte dominieren?

              ja, ich schrieb ja bereits die Ratio und die Emotionen beeinflussen sich gegenseitig.
              Es dominieren die Emotionen.
              Sehr vereinfacht gesagt, es soll ja verständlich bleiben....

              ansonsten:

              René Descartes (Ich denke, also bin ich)
              Ludwig Feuerbach ( Ich fühle, also bin ich )

              Ich tendiere zu Feuerbach.

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                #37
                Gedanken müssen meiner Erfahrung nach ausgesprochen werden, damit sie ihre volle Kraft entfalten können.

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                  #38
                  Es heisst: Sprache wurde dazu erfunden, Gefühle zu verbergen.
                  Meiner Erfahrung nach müssen sie im Bauch, dem Solarplexus gefühlt werden.
                  Was man nicht fühlen kann, kann man schlecht glauben und nicht gut verwirklichen und nur was das Gehirn aus der Datenbank alter Erfahrungen holt, bringt ja nicht viel, weil man es ja nicht anders als so, wie es nicht optimal war, kennt.

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                    #39
                    Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                    Es heisst: Sprache wurde dazu erfunden, Gefühle zu verbergen.
                    Ich habe mich noch selten danach gerichtet, was "es heißt" bzw. was man tut.
                    Gut, gell?

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                      #40
                      liebe gedanken-kraftsportler

                      also bei mir war es so, dass ich ERST meine gefühle freischaufeln musste, um zu erkennen, dass ich eigene habe...

                      dann hab ich versucht, kopf und bauch zu kombinieren, was zu einem wilden mischmasch führte, was sich gut damit beschreiben lässt: wenn alles so bleibt wie es ist, dann mach ich ab sofort alles anders!

                      jaaaa....hin und her her und hin.

                      dann hab ich gedanken gewälzt und abgewogen und überlegt und war unglüclklich und...dann hab ich an einer familienaufstellung teilgenommen, als gast und wurde in mehreren sessions in verschiedenen "gestalten" eingesetzt. und siehe da, das kleine gedankenkarussel hatte keinen stoff zum drüber nachdenken, fieses sache keiner hat mir erzählt worum es geht und ich hatte nur die eine chance, nach gefühl zu reagieren und handeln. und siehe da- ich habe eine spitzen intuition!!!

                      seitdem, das ist über 2 jahre her, gelingt es mir immer besser, auf mein gefühl zu hören. und danach zu handeln. mein kopf, meine gedanken sind irre schnell dabei, etwas zu beurteilen. seid ich weiß, dass mein gefühl so wichtig ist, achte ich auch darauf.

                      ich stimme dem zu, das beides geht hand in hand, unbewusst handeln wir nach gefühl und erfahrungen- die sogenannten irrationalen entscheidungen. je mehr wir uns bewusst (only with the brain)machen, umso mehr möglichkeiten haben wir. hoffe ich jedenfalls....

                      liebe grüße

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                        #41
                        Ich habe mich noch selten danach gerichtet, was "es heißt" bzw. was man tut.
                        Gut, gell?
                        Jeder wie er meint, so lange er niemandem schadet.
                        Wichtig sind die Resultate.

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                          #42
                          klar sind die gefühle die ureigenen antriebe... und es laufen starke unbewusste programme in uns ab...
                          für mich gehören gedanken und gefühle auch nah zusammen...
                          die kraft der gedanken auf gefühle erkenne ich daran, dass jemand einfach ein bestimmtes "reizwort" sagt (und davon hat jeder von uns so einige ) und schon springt ein programm an, das sich durch die gefühle zeigt...
                          wenn jemand sagt, denke an eine schöne erinnerung, dann geh mal ins gefühl... und dann denke an ein negatives erlebnis, und fühle noch mal rein.... daran ist klar zu erkennen, wie mächtig worte und gedanken sind. sie beeinflussen unsere gefühle... auch beim hören von best. musikstücken bzw. -texten, die wir mit etwas oder jemandem verbinden, entstehen "automatisch" gefühle...

                          zu wille und glaube:
                          aus meiner beobachtung siegt hier IMMER der GALUBE über den willen!
                          wenn z.b. jemand abnehmen möchte und den willen dazu hat (wie es bei vielen ist), im inneren aber (wenn auch manchmal unbewusst) der GLAUBE, die ÜBERZEUGUNG herrscht (!), dass es ja sowieso wieder nicht klappe, dann wird der GLAUBE siegen .... erst wenn sich wille und glaube vereinen und zusammen arbeiten, kann positive veränderung geschehen...

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                            #43
                            Danke für den letzten Satz, liebe Regenbogenkolibri!

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                              #44
                              Zitat von regenbogenkolibri Beitrag anzeigen
                              erst wenn sich wille und glaube vereinen und zusammen arbeiten, kann positive veränderung geschehen...
                              Ja, kann positive (oder gewünschte) Veränderung geschenen.
                              Ich denke es ist aber noch etwas komplizierter, wenn es nicht nur um diesen Teilmechanismus gehen soll, der zweifelsone sehr wichtig ist, sondern auch darum die Breite des Änderumgssprektrums und um Nachhaltigkeit einer Veränderung mit zu berücksichtigen.
                              Die Fähigkeit zur Veränderung haben wir schon seit früher Jugend. Neben den Emotionen und der Ratio hängt die Möglichkeit der Veränderung aber auch mit unserer Persönlichkeitsstruktur zusammen.

                              Die unterschiedliche Fähigkeit bei Menschen sich nicht ändern zu können oder sich eben doch ändern zu können hat was mit unserer Herkunft und mit unserer Sozialisation zu tun.
                              Man nimmt an, dass unserere Persönlichkeitsstruktur (und damit auch die Fähigkeit zur Veränderung) zu ca. 30 Prozent genetisch bedingt ist, zu 50 Prozent der frühkindlichen Prägung unterliegen und der Rest durch unser gesellschaftliches Umfeld geprägt ist plus etwas, was nicht nicht erforscht zu sein scheint. Im Grunde ist es das, was Du mit dem Ablaufen der unbewußten Programme meinst. Und wenn ich mal im Bild bleiben darf, je nachdem, wie die unbewußten Programme programmiert sind, haben Ratio und Emotionen eine Chance oder eben auch nicht, Ich glaube, es kommt weniger darauf an, dass Emotionen und Ratio das gleiche dabei wollen, sondern ob sie sich gegenseitig die richtigen Bälle zuspielen und ob der andere auch den Ball annehmen will und kann.

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                                #45
                                Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                                ... und ob der andere auch den Ball annehmen will und kann.
                                Kann und will - bzw. wie Regenbogenkolibri richtig schrieb, daran GLAUBT.

                                Es heisst ja, Glaube versetzt Berge.
                                Ich denke, da ist ein wirklicher Knackpunkt. Vom rationalen Verstand koennen wir vieles wollen, aber es erscheint nicht real. Glauben darf auch wissenschaftlich unbeweisbar sein und ich denke, damit loest man die Grenzen @ least der gesellschaftlichen Praegung auf.

                                (danke Hubert, jetzt hast Du mich wieder daran erinnert, wo rein wissenschaftlich die Riesengrenzen meiner entwicklung stehen, Gene, Praegung - ich will aber glauben, dass ich diese Grenzen ueberschreiten kann!)

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