Meine Mutter ist wieder mal im Spital. Anscheinend hat sie sich bei ihrer Freundin beklagt, dass ich sie nicht besuche, denn die rief mich gestern an. Fragte, ob ich nicht meine Mutter besuchen wolle. „Warum?“ fragte ich zurück.
Naja, sie sei doch meine Mutter, und die besucht man doch, und überhaupt jetzt, wo sie im Spital ist, .. .. und man müsse doch froh sein, wenn man noch eine Mutter hat. „Warum?“ (Ich kann nicht froh über eine Mutter sein, die selten zuhört und dafür meist wie ein Endlosband redet, die auf meinen Kummer wegen der Diagnose „Grauer Star“ mit „ist nicht schlimm, nach der Operation sieht man wieder gut“ in einem Plauderton reagiert, als ob ich ohnehin immer wieder und so nebenbei meine Augen operieren lassen würde, die mit ihrem ersten heurigen Spitalsaufenthalt unsere lange geplante Reise verhinderte, mit dem zweiten die Ersatzreise verkürzte, weil sie 10 Tage zu früh behauptete aus dem Spital entlassen zu werden und uns zu brauchen, die immer noch nicht auf ihren Körper (und auch nicht auf mich) hört, ihm ungeeignete Nahrung zumutet und neuerliche Spitalsaufenthalte provoziert)
Und dann kam: ich sei doch die einzige Angehörige, die sie noch hat, da müsse ich mich doch um sie kümmern. Jaja .. .. und genau das zieht bei mir nicht!
Denn als ich noch nicht die einzige Angehörige war, da war ich nicht wichtig. Nur weil die anderen sich ins Jenseits davongemacht haben, soll ich jetzt herhalten – als notdürftiger Ersatz sozusagen?!
So hat die Freundin (anscheinend die einzige Person, die meine Mutter nicht nur aushält sondern sogar mag) auch in etwa zu hören bekommen, wie ich die Sache sehe, das wurde ihr dann offenbar unangenehm und sie hat sich einige Male für den Anruf entschuldigt, ehe wir das Gespräch beendeten.
Eigentlich fand ich es super – mal direkt die Meinung sagen können statt nur zu wissen, dass andere sich so ihre Gedanken über mich machen und dabei keine Ahnung haben – dass meine Mutter jahrelang nicht mit mir gesprochen hat, hat sie ihrer Freundin bestimmt nicht erzählt.
Naja, sie sei doch meine Mutter, und die besucht man doch, und überhaupt jetzt, wo sie im Spital ist, .. .. und man müsse doch froh sein, wenn man noch eine Mutter hat. „Warum?“ (Ich kann nicht froh über eine Mutter sein, die selten zuhört und dafür meist wie ein Endlosband redet, die auf meinen Kummer wegen der Diagnose „Grauer Star“ mit „ist nicht schlimm, nach der Operation sieht man wieder gut“ in einem Plauderton reagiert, als ob ich ohnehin immer wieder und so nebenbei meine Augen operieren lassen würde, die mit ihrem ersten heurigen Spitalsaufenthalt unsere lange geplante Reise verhinderte, mit dem zweiten die Ersatzreise verkürzte, weil sie 10 Tage zu früh behauptete aus dem Spital entlassen zu werden und uns zu brauchen, die immer noch nicht auf ihren Körper (und auch nicht auf mich) hört, ihm ungeeignete Nahrung zumutet und neuerliche Spitalsaufenthalte provoziert)
Und dann kam: ich sei doch die einzige Angehörige, die sie noch hat, da müsse ich mich doch um sie kümmern. Jaja .. .. und genau das zieht bei mir nicht!
Denn als ich noch nicht die einzige Angehörige war, da war ich nicht wichtig. Nur weil die anderen sich ins Jenseits davongemacht haben, soll ich jetzt herhalten – als notdürftiger Ersatz sozusagen?!
So hat die Freundin (anscheinend die einzige Person, die meine Mutter nicht nur aushält sondern sogar mag) auch in etwa zu hören bekommen, wie ich die Sache sehe, das wurde ihr dann offenbar unangenehm und sie hat sich einige Male für den Anruf entschuldigt, ehe wir das Gespräch beendeten.
Eigentlich fand ich es super – mal direkt die Meinung sagen können statt nur zu wissen, dass andere sich so ihre Gedanken über mich machen und dabei keine Ahnung haben – dass meine Mutter jahrelang nicht mit mir gesprochen hat, hat sie ihrer Freundin bestimmt nicht erzählt.

Hoffentlich überwiegt trotzdem Dein Super-Gefühl....




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