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    Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
    Ich glaube, wahre Leidenschaft erfordert mehr Disziplin als viele denken.

    Dinge, die ich aus Leidenschaft mache, mache ich gerne, ich brauche dafür weder Termine, noch To-Do-Listen noch sonst irgendwas.
    Wenn sie anspruchsvoll sind und keine Fehler tolerieren, ja, dann muss ich sie auch mit Disziplin machen.
    Ich habe mal Selgelfulgzeuge gefolgen. Im Grunde ist das eine Leidenschaft, aber Du kannst das nicht ohne Disziplin; ist es das, was Du meinst?

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      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
      Dinge, die ich aus Leidenschaft mache, mache ich gerne, ich brauche dafür weder Termine, noch To-Do-Listen noch sonst irgendwas.
      Wenn sie anspruchsvoll sind und keine Fehler tolerieren, ja, dann muss ich sie auch mit Disziplin machen.
      Ich habe mal Selgelfulgzeuge gefolgen. Im Grunde ist das eine Leidenschaft, aber Du kannst das nicht ohne Disziplin; ist es das, was Du meinst?
      Hmmm, wenn man etwas gerne macht, hat das noch nicht unbedingt etwas mit einer Leidenschaft zu tun. Ich gehe gerne spazieren. Zu einer Leidenschaft gehört für mich mehr. Ich geb dir mal ein Beispiel.
      Ich schreibe gerne. Habe ich schon immer, seit ich schreiben kann. Doch meinen eigenen Ansprüchen hab ich nie genügt. Erst seit ich die nötige Disziplin aufbringe, beginne ich mit dem Ergebnis immer öfter zufrieden zu werden. Und wahre Leidenschaft braucht auch ein Ergebnis, wie auch immer das aussehen mag.

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        Im Grund habt ihr beide mit euren Beispielen (nach eurem Verständnis) recht.

        Mit (Selbst)Disziplin verbinde ich vor allem "aufmerksame Konzentration" auf das, was ich (aus meiner Sichtweise) gerne, ergo mit (relativer) Leidenschaft tue.

        EIn Beispiel als Vergleich:

        Wenn ich beispielsweise einem Menschen zu-höre, bin ich "diszipliniert konzentriert" und in der Regel mit "Leidenschaft dabei", will sagen: mit der mir bestmöglichen sinnlichen Aufmerksamkeit und empathischen Teilnahme.

        Wäre ich nur diszipliniert dabei, würde es für mich bedeuten, dass ich ihn lediglich an-höre, jedoch gewissermaßen "unbeteiligt" oder "unberührt" bleibe.

        Die Passion(Leidenschaft) bringt u.a. die Teilnahme (die Bereitschaft sich auf sich selbst und den Gegenüber einzulassen) mit und macht eine fruchtbare Kommunikation mMn erst möglich.

        Als ich für die Presse Auftragszeichnen machte, war ich zwar diszipliniert dabei, kann jedoch nicht behaupten, dass ich jedesmal auch leidenschaftlich dabei war. Es hing hauptsächlich vom Thema ab, das ich zu illustrieren hatte. Tangierte es mich persönlich, kam die Passion von selbst. Tangierte es mich nicht, blieb sie aus. Nichtsdestoweniger war ich jeweils ein disziplinierter (und flexibler) "Illustrations-Lieferant". Der Hauptgrund, weshalb ich mit Pressezeichnen aufhörte, war das immer häufiger ausbleibende Passionsgefühl - kurz: es war auf Dauer nicht befriedigend.

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          Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
          Doch meinen eigenen Ansprüchen hab ich nie genügt. Erst seit ich die nötige Disziplin aufbringe, beginne ich mit dem Ergebnis immer öfter zufrieden zu werden.
          Ich konnte als Kind ganz gut auswendig lernen. Irgendwann haben mir meine Eltern Gedichte beigebracht, nicht in der Länge von Schillers Glocke, aber aber schon etwas, was über 20 Minuten ging.
          Bei Familienfesten hat man mir dann (ich war fünf Jahre alt) ein Mikro in die Hand gedrückt, ich stand dann auf der Bühne und habe völlig mühelos meinen Text heruntergesabbelt. Klar, dann stehen die auf und applaudieren ohne Ende.

          Aber ich konnte so etwas als Kind, keine Disziplin, pure Lust.
          Gut, ich gebe Dir recht, bestimmte Dinge werden erst dann wirklich ganz gut, wenn man sich ihnen diszipliniert widmet.
          Keiner spielt überragend Geige nur weil er Lust hat, da gehört auch Disziplin dazu.

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            Nun wirds spannend. Ohne eine gewisse Disziplin ist so eine Leistung nicht möglich. Wieso wird das kleinen Kindern abgesprochen? Ich glaube kein Kind würde ohne Disziplin (Selbstdisziplin) laufen lernen. Denn das ist ein mühsamer Prozess der nicht einfach so klappt und mit viel Frust verbunden ist.
            Ich glaube eher, das uns die innere Disziplin die nötig ist um sich Dinge anzueignen abtrainiert wird und mühsam durch die Disziplin von außen (Druck) ersetzt wird.
            Du hattest damals mit Sicherheit Spaß am Auswendiglernen, sonst hättest du diese Leistung nie erbracht. Doch ohne die Disziplin sich den Text anzuhören und zu verinnerlichen wäre es nie so weit gekommen, dass du ihn wiedergeben kannst. Dein Ansporn war da wahrscheinlich nicht der Applaus des Publikums sondern eher die positive Aufmerksamkeit, die dir deine Eltern dabei zukommen ließen.

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              Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
              Ich glaube eher, das uns die innere Disziplin die nötig ist um sich Dinge anzueignen abtrainiert wird und mühsam durch die Disziplin von außen (Druck) ersetzt wird.
              Ja, es wird wohl so sein, leider....

              und ja, die Anerkennung meiner Eltern, war sicherlich genauso motivierend wie der Beifall.
              Der Begriff "Disziplin" wird vielleicht (oder auch nur von mir) oft negativ konnotiert, jedenfalls verbinde ich mit ihm nichts Positives.

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                Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                Der Begriff "Disziplin" wird vielleicht (oder auch nur von mir) oft negativ konnotiert, jedenfalls verbinde ich mit ihm nichts Positives.
                Das war schon mit deiner Frage an Shepherd klar, weil du ja den Gegensatz hevorgehoben hast. Ich sehe das anders. Ich mag keinen Druck von außen, aber Selbstdisziplin ist für mein Empfinden positiv.

                Danke für die Diskussion. Hat grad viel in mir angestoßen.


                P.S. 42 ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest aus der Romanserie Per Anhalter durch die Galaxis

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                  Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen


                  P.S. 42 ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest aus der Romanserie Per Anhalter durch die Galaxis
                  Danke.
                  Den Film habe ich geschenkt bekommen (aber nie gesehen), bzw, ich habe den Anfang gesehen und fand das eher befremdlich.
                  Habe ich was verpasst. Er steht noch in meinem Regal..
                  Sollte ich ihn mir ansehen?

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                    Den Film finde ich persönlich grottig. Die Bücher sind klasse, wenn du "schwarzen Humor" magst.

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                      Sex ist für mich pure Leidenschaft, hat aber mit Disziplin nichts zu tun.

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                        Naja, das kann man auch ein wenig anders sehen.

                        Wer seinem Partner "guten und leidenschaftlichen Sex" und nicht bloß einen Karnickel-Akt zwecks eigener, schneller Lustbefrie(dig)und bieten will, kommt um eine gewisse "Verkehrs-Disziplin" nicht herum.

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                          Es geht weiter ...

                          Vorschau auf Band 2 der Wurzelwelt-Chronik

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                            Oh wie schön! Ich liebe diese Bilder, die Gesichtsausdrücke und die vielen liebevollen Details... Macht Lust auf meeeeehr!

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                              Wow, genial! Und schön, dass es weiter geht.

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                                Fantastisch! Tolle Arbeit mit vielen genialen Details, die zum Verweilen einladen!
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                                Den Weg Richtung "Wal-Dung" würde ich jedoch höchstens mit aufgesetzter Nasenklammer einschlagen! Rein vorsorglich natürlich!

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