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    stichwortartiges Weihnachten

    So. Und schon ist es da, das Neue Jahr....wie mag es Euch gehen? ich hoffe, ihr seid gut hinein gestartet?

    Mein Weihnachtsfest verlief recht ruhig bis teils zu ruhig.
    Eigentlich hatte ich mir die Tage mit Gottesdiensten voll geplant- aber der innere Antrieb (vielleicht auch noch das jüngste Weihnachtsfest auf der Arbeit, von dem wir Mitarbeiter so gar nichts hatten, noch nicht einmal ein Präsent gab es) hemmte mich.

    So verbummelte ich einen Großteil des Heiligen Abends mit viiel, viel Lesestoff (ganze zwei Romane habe ich durch bekommen!) abends dann beschäftigte mich dann der PC-Crash, den 25. tagsüber ebenfalls, zwischendurch rief noch ein guter Freund an, der gerade im Weihnachtsblues steckte und dann habe ich mich schon auf dem Weg zu einem Hobby-Dienst gemacht, der die ganze Nacht andauerte.
    Folgerichtig habe ich dann den 26.12. quasi mehr oder weniger verschlafen, dann noch mit langen Telefonaten ausklingen lassen- tja- und dann kam schon das Wochenende...


    Und nun Silvester.
    Auch hier habe ich mich bewusst fürs Allein sein entschieden.
    Und ich muss sagen, dass ich schon ein wenig stolz auf mich bin.
    Natürlich kam die Melanchonie zwischendurch und ein Gefühl von Einsamkeit- aber doch hat sowohl die Weihnachtszeit als auch die Silvesterzeit mir aufgezeigt, was für Menschen es sind, die WIRKLICH an mich denken. Der Begriff der Freundschaft wurde nochmal ganz neu gewürfelt...
    und was mich noch stolzer macht:


    wie es scheint, habe ich meine Böller-Phobie (ab wann ist eigentlich ne Phobie ne Phobie?) überwunden- und konnte ganz entspannt (bis auf die ersten ein, zwei Min nach Mitternacht) die Knallerei aushalten. Vor noch ein, zwei Jahren saß ich da ganz verstört auf meinem Bett...
    diesmal habe ich sogar auf einmal plötzlich angefangen laut zu singen

    Ja, das wollte ich gerade mal so mitteilen, war mir ein Bedürfnis...

    Zuletzt geändert von ladymaryann; 01.01.2015, 01:34.

    Kommentar


      Hai,

      aber doch hat sowohl die Weihnachtszeit als auch die Silvesterzeit mir aufgezeigt, was für Menschen es sind, die WIRKLICH an mich denken. Der Begriff der Freundschaft wurde nochmal ganz neu gewürfelt...
      Das ist doch schon mal viel wert. Auf dieser Grundlage lassen sich doch ganz andere Beziehungen pflegen, oder ?
      Was ist eigentlich mit Deiner Familie ?

      Die Böller sind für mich ein Grund nicht raus zu gehen in besagter Nacht und die Fenster alle geschlossen zu halten und Oropax, wenn es ins Bett geht. Wegen der Schreckhaftigkeit.

      Du kannst wirklich stolz auf Dich sein.

      es grüßt, das Schaf

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        Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen

        Und nun Silvester.
        Auch hier habe ich mich bewusst fürs Allein sein entschieden.
        Und ich muss sagen, dass ich schon ein wenig stolz auf mich bin.
        Natürlich kam die Melanchonie zwischendurch und ein Gefühl von Einsamkeit- aber doch hat sowohl die Weihnachtszeit als auch die Silvesterzeit mir aufgezeigt, was für Menschen es sind, die WIRKLICH an mich denken. Der Begriff der Freundschaft wurde nochmal ganz neu gewürfelt...
        und was mich noch stolzer macht:

        wie es scheint, habe ich meine Böller-Phobie (ab wann ist eigentlich ne Phobie ne Phobie?) überwunden-
        Ja, da kannst du sehr stolz auf dich sein und schön, daß du dich nicht hast unterkriegen lassen .
        Die Knallerei ist ja auch gerade für Tiere echt streßig und die wissen noch nicht mal, warum das Ganze.

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          Danke Euch.

          @DasSchaf:
          Zu meinen Eltern habe ich quasi keinen Kontakt, da sind viele schlimme Dinge vorgefallen.
          Zur meiner Mutter gelegentlich telefonisch, aber sehr oberflächlich.

          Wäre ich sehr böse, würde ich sagen, dass ich gefühlt keine Familie besitze.

          @chyr:
          oh, ich bin wirklich sehhr stolz auf mich- und mein SeniorMeerschweinchen hat es auch gut überstanden...

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            Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen

            @chyr:
            oh, ich bin wirklich sehhr stolz auf mich- und mein SeniorMeerschweinchen hat es auch gut überstanden...
            Unseres auch , saß im Häuschen und kümmerte sich nicht um den Radau.

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              silvester mit der katze

              ich wußte von den letzten jahren, daß sie sehr schreckhaft bei böllern reagiert. nun hatte sie sich im schrank verkrochen, dessen tür ich absichtlich offen stehen ließ. es wurde hier wie immer schon vor 24:00 geböllert, aber der höhepunkt kam natürlich pünktlich. ich setzte mich ein paar minuten vorher vor den schrank, um sie durch meine nähe zu beruhigen. sie kam dann raus, rieb sich an meinem rücken und blieb ein wenig sitzen. bei der nächsten salve rannte sie aber los und rumorte die ganze zeit irgendwo im nebenzimmer. es fiel mir dann wg meiner behinderung schwer, wieder aufzustehen. die ganze aktion wer also nicht mal 'für die katz'.

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                Vespis Beitrag #3 finde ich sehr inspirierend, mir geht es ähnlich - und endlich habe ich eine vernünftige Definition dafür, danke Mikie

                Ich empfinde Vespis Beitrag als Weihnachten für Fortgeschrittene. Er zeigt mir Möglichkeiten auf, wie ich Weihnachten feiern kann, wenn ich mit mir und meiner Welt im Reinen bin.
                Alternative wäre bei mir bisher die Ursprungsfamilie, aber, da gibt es auch sehr viele Ungeklärtheiten und in meiner derzeitigen Single-Verfassung mag ich da auch gar nicht hin.

                Und tatsächlich mag ich es auch gerne besinnlich auf meine Weise, so wie ich es mir vorstelle, als Situationen, in denen ich mich unwohl fühle, auf die ich aber keinen Einfluss habe, weil: "ist ja nicht mein Zuhause, meine Familie" usf.

                Im Gegensatz zu den meisten, mit oder ohne Familie, Partner gestalte und genieße ich schon die Vorweihnachtszeit für mich ganz gerne.

                Mal sehen, ob ich es für das kommende Fest sozialer und geselliger gestalten kann.

                Angehörige meiner Herkunftsfamilie hatten doch tatsächlich mit meinem Erscheinen gerechnet, aber ich konnte einfach nicht. Viel zu viel empfinde ich als nicht passend und unstimmig. Mal sehen.

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                  Es ist schon eine Kunst für sich, Nein zu sagen gegenüber der Familie.
                  Eine Kunst- und manchmal eben auch eine Art Selbstschutz....

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                    ja, da hast du recht. Und man muss sich trauen, die eigene Entscheidung durchzuziehen. Auch wenn Sentimentalitäten einen beschleichen könnten.

                    Am ersten Weihnachtsfeiertag ergab sich dann ein verwandtschaftlicher Besuch ganz zufällig - aber der reichte auch schon. Ich meisterte ihn zwar gut - aber, vielleicht bekomme ich nächstes Weihnachten alles etwas besser organisiert - es ist schwierig

                    und ja, oft ärgert mich dann auch, dass einem sowas dann aufgehalst wird, weil ein Datum eine bestimmte Zahl aufzeigt. Aber zur "Bestandsaufnahme der persönlichen Situation" könnte es vielleicht auch wieder sinnvoll sein?

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