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Die Kunst des Fliegens

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    #46
    Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
    Ich denke, das trifft es. Wahrscheinlich begegnen sich gerade beide.
    Das sind seltene und auch kostbare Momente (ohne Bedenklichkeiten) und - um es ein wenig pathetisch auszudrücken - nicht jeden gegönnt, bzw. nicht jeder nimmt sie (wenn sie denn kommen) so intensiv wahr. Manche beachten sie nicht, diese "moments lucides". Leider verliert die Übersetzung ins Deutsche an Gewicht und emotionalem Gehalt > "klare Momente, Durchblicks-Momente, Realitätsflashs (dixit Chaja) ..."

    Um es bildhaft darzustellen:
    Wenn du dein Haus bist und sich alle Türen gleichzeitig öffnen, erhälst du einen kurzen fragmentarischen Einblick in alle deine Zimmer, auch in jene, in denen du schon eine lange Zeit nicht mehr warst. Du siehst alles sozusagen "auf einmal" und auch nur aus den Augenwinkeln, denn du kannst nicht überallhin gleichzeitig schauen.

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      #47
      Dann ist das nichts Schlimmes und vergeht bzw. kommt nicht so häufig vor. Gut, auch wenn ich mich wohl glücklich schätzen kann mal eine "Führung" durchs Haus bekommen zu haben, brauche ich das nicht immer. Mir ist noch ein anderes Wort eingefallen, was dazu auch gut passt: Lebendig fühlen, sich existent fühlen. Vielleicht lässt sich das irgendwann auch mal genießen.

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        #48
        Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
        (...) Mir ist noch ein anderes Wort eingefallen, was dazu auch gut passt: Lebendig fühlen, sich existent fühlen. (...)
        Mir ist auch eine Beschreibung eingefallen: Zum Leben erwacht.

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          #49
          In der Realität angekommen.
          Das kann unter Umständen auch ein Schock sein oder weh tun.

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            #50
            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
            In der Realität angekommen.
            Das kann unter Umständen auch ein Schock sein oder weh tun.
            Wie du sagst, hängt das von "den Umständen" ... und den Zusammenhängen ab.

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              #51
              Liebe Mistral und liebe Bonny,
              Zitat von Mistral1 Beitrag anzeigen
              Mir ist auch eine Beschreibung eingefallen: Zum Leben erwacht.

              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
              In der Realität angekommen.
              Beide passen gut
              Heute ist wieder alles beim Alten, ich warte mal die Abendstunden ab.

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                #52
                Ich habe eine Woche allein mit mir vor mir. Zwar habe ich versucht eine Freundin bei mir einzuquartieren, aber leider hat das nicht geklappt, sie wird erst am Wochenende kommen können. Das Wochenende war nun schon sehr ambivalent. Im Großen und Ganzen haben wir weniger gestritten als sonst vor solchen langen Phasen, explodiert bin ich heute aber trotzdem und wieder einmal tut es mir leid. Wir haben es aber gemeinsam geschafft relativ schnell wieder Ruhe reinzukriegen. Das liegt vor allem daran, dass er nun schneller einlenkt und mir deutlicher ein Signal gibt, dass ich unangemessen reagiere. Ich brauche danach immer noch lange, um mich dann wieder auf Kontakt einzulassen.
                Anstrengend war das Wochenende auch, innerlich habe ich mich oft immer mal fehl am Platz gefühlt, da waren einfach zu viele Leute auf einem Haufen und das zwei Tage hintereinander.
                Wahrscheinlich wird die Arbeit, auch dank Dienstberatung, mich diese Woche ausreichend auslasten und ablenken. Vor Kurzem war ich ja noch der Meinung diese Woche Abstand würde mir gut tun, jetzt unmittelbar davor bohrt es wieder.
                Meine Strategie: Arbeit abends so schnell wie möglich erledigen und relativ zeitig ins Bett gehen. Wir werden sehen, wie realistisch das ist. Die Hunde sind ja diese Woche auch nicht bei mir.

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                  #53
                  Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                  (...)Meine Strategie: Arbeit abends so schnell wie möglich erledigen und relativ zeitig ins Bett gehen. (...)
                  Was möchtest Du denn "verschlafen"? Oder habe ich den Satz missverstanden?

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                    #54
                    Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                    Wahrscheinlich wird die Arbeit, auch dank Dienstberatung, mich diese Woche ausreichend auslasten und ablenken.
                    Etwas das "abgelenkt" wird, (be)trifft dich für die Dauer der Ablenkungs-Wirkung "dann nicht mehr". Nur haben die abgelenkten "Dinge" die hartnäckige Eigenschaft wieder zurückzukehren, ... womöglich noch durch die Hintertür, von wo du sie gar nicht erwartest.
                    Vor Kurzem war ich ja noch der Meinung diese Woche Abstand würde mir gut tun, jetzt unmittelbar davor bohrt es wieder.
                    Manchmal reicht es nicht, "zu meinen". Die Meinung sollte dann vom Willen unterstützt werden, damit sie zur Gewissheit wird und auf stabilen Beinen steht. Das geht (wie du jetzt erfahren hast) nicht von heute auf morgen, sondern braucht Übung.
                    Meine Strategie: Arbeit abends so schnell wie möglich erledigen und relativ zeitig ins Bett gehen. Wir werden sehen, wie realistisch das ist.
                    Gut. Nur setzte dich nicht "unter Druck", um das auch so piepsgenau durchzuziehen, ... denn dadurch erschwerst du dir die "Realität" und suchst womöglich nach einem Ventil, das an sich keines ist.
                    Die Hunde sind ja diese Woche auch nicht bei mir.
                    Manchmal fehlen sie einem, und doch ist es auch manchmal sehr erholsam, wenn sie nicht um einen herum wuseln oder liegen ... und ablenken.

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                      #55
                      Liebe Mistral,

                      Zitat von Mistral1 Beitrag anzeigen
                      Was möchtest Du denn "verschlafen"? Oder habe ich den Satz missverstanden?
                      vor allem allein befällt mich innere Unruhe. Entweder, es gelingt mir sehr gut meinen Abend zu strukturieren aufgrund fehlender "Störfaktoren" oder ich vertriefe den Abend, schiebe alles vor mir her und drehe mich gedanklich im Kreis. Vielleicht sollte ich spätestens an diesem Punkt einfach ins Bett gehen.

                      Shepherd: Ich nehme mir vor, dass es gut läuft. Da ich viel Arbeit liegen habe, kann ich diese Zeit allein auch gut gebrauchen. Ein wenig steckt aber auch die Angst dahinter, was ist, wenn es zu gut läuft. Ich glaube, dann habe ich nach der Woche wieder Probleme jemanden in meine Welt reinzulassen. Aber vielleicht kann ich auch das am Ende der Woche vorbereiten und so bewusst den Schritt zur Zweisamkeit machen.

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                        #56
                        Liebe Jannes,

                        Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                        Ein wenig steckt aber auch die Angst dahinter, was ist, wenn es zu gut läuft. Ich glaube, dann habe ich nach der Woche wieder Probleme jemanden in meine Welt reinzulassen. Aber vielleicht kann ich auch das am Ende der Woche vorbereiten und so bewusst den Schritt zur Zweisamkeit machen.
                        Ich staune immer wieder, wie häufig ich mein Erleben in Deinen Berichten wiederfinden! Auch ich gehöre zu den Menschen, die so gut alleine sein können, dass die Angst, man könne sich mit sich alleine zu wohl fühlen, aufkommen kann. Obwohl eine richtige Angst ist es bei mir eher nicht, mehr eine Art "schlechtes Gewissen", dass ich zu sehr mein eigenes Ding machen und andere, die zu meinem Leben gehören, zu sehr ausschließen könnte. Allerdings habe ich über Jahre hinweg auch die Erfahrung gemacht, dass diese Befürchtung am wenigsten wahr wird, wenn ich die Zeit, die ich alleine habe, wirklich als Allein-Zeit genieße, ohne schlechtes Gewissen. Je besser mir das gelingt, desto erholter bin ich nach dieser Zeit und kann entsprechend gut mich auch anderen wieder zuwenden. Früher hatte ich Angst, mich in mir selbst zu verlieren und den Weg nach außen nicht mehr so gut gehen zu können. Inzwischen weiß ich, dass es mir gut tut, mich gelegentlich mir selbst hinzugeben, in mir zu versinken und mich nicht an den Rücksichten des Im-Außen-Seins festzuhalten. Bisher hat diese echte Auszeit mit mir selbst (wenn ich sie mir denn gestattet habe) immer dazu geführt, dass ich mich nach einigen Tagen wirklich auf ein Wiedersehen freuen konnte.

                        Ganz liebe Grüße sendet Dir
                        Deine Chaja

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                          #57
                          Liebe Chaja,

                          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                          Liebe Jannes,



                          Ich staune immer wieder, wie häufig ich mein Erleben in Deinen Berichten wiederfinden!
                          Dito! Ich hoffe, ich triggere dich nicht

                          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                          Allerdings habe ich über Jahre hinweg auch die Erfahrung gemacht, dass diese Befürchtung am wenigsten wahr wird, wenn ich die Zeit, die ich alleine habe, wirklich als Allein-Zeit genieße, ohne schlechtes Gewissen. Je besser mir das gelingt, desto erholter bin ich nach dieser Zeit und kann entsprechend gut mich auch anderen wieder zuwenden. Früher hatte ich Angst, mich in mir selbst zu verlieren und den Weg nach außen nicht mehr so gut gehen zu können. Inzwischen weiß ich, dass es mir gut tut, mich gelegentlich mir selbst hinzugeben, in mir zu versinken und mich nicht an den Rücksichten des Im-Außen-Seins festzuhalten. Bisher hat diese echte Auszeit mit mir selbst (wenn ich sie mir denn gestattet habe) immer dazu geführt, dass ich mich nach einigen Tagen wirklich auf ein Wiedersehen freuen konnte.

                          Ganz liebe Grüße sendet Dir
                          Deine Chaja
                          Interessant, dass du das gerade schreibst. Heute ist der erste Abend, an dem es mir nicht schlecht mit mir allein geht. Und heute war es auch, als ich ein erstes Lebenszeichen von mir aus an meinen Partner gesendet habe. Nach einem langen Tag war ich einfach froh daheim zu sein, in Ruhe anzukommen, nicht zu hetzen in dem Wissen, dass da eventuell jemand wartet. Ich konnte mich in allem auf mein eigenes Tempo verlassen und tun, wonach mir gerade war. So war mir danach mich an den Teich zu setzen, die Fische zu füttern und einfach nur auf der Terasse zu liegen, in den Himmel zu schauen und Fledermäuse zu beobachten (obgleich es dunkel, hundskalt und schon spät war und ich mich direkt auf den Bretterboden gelegt habe ). Mir die Zeit für sowas zu nehmen und auch Raum dafür zu haben war heute durchaus angenehm. Gerade genieße ich es wieder nur mal auf meine Bedürfnisse Rücksicht nehmen zu müssen, das ist mir gerade auch genug

                          Liebe Grüße
                          Jannes

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                            #58
                            Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                            Nach einem langen Tag war ich einfach froh daheim zu sein, in Ruhe anzukommen, nicht zu hetzen in dem Wissen, dass da eventuell jemand wartet.
                            Könnte es sein, dass du in solchen Momenten (wenn du nach hause kommst und er schon da ist) deiner Erwartungshaltung zum Opfer fällst?

                            Nur als Beispiel:
                            Jetzt "erwartet" er wahrscheinlich, dass ich ihn freudig und entspannt begrüsse und mich sofort mit ihm beschäftige" ...
                            Das oder ganz ähnliche könnten vielleicht Gedanken sein, die "dich relativ oft heimsuchen".

                            Sie stammen meist aus erworbenen Verhaltensweisen, in denen von jemand anders "von dir eine gewisse Haltung bspw. ihm gegenüber erwartet, bzw. beansprucht wurde". Durch die Häufigkeit oder die Nachhaltigkeit solcher "Beanspruchungen" deiner Person entstehen Prägungen/Anker und ergo entsprechende Verhaltensweisen.

                            Es kann durchaus sein, dass du solche Beanspruchungs-Verpflichtungen (seufz, blödes Wort) "versteckt und anders gekleidet" noch heute mit dir herumträgst und auf die Person (bspw. deinen Lebensgefährten) projizierst, die - wie du glaubst (jedoch nicht weißt) - diese Ansprüche auch stellen könnte.

                            Dass diese Person sie nicht zwingend auch stellt, sondern weil du ihn (deinen Lebensgefährten) sozusagen als Subsitut für den "anderen" siehst, ändert es nichts an deinem Empfinden/Verhalten. Eigentlich gilt dein Verhalten gar nicht deinem Lebensgefährten, sondern noch immer jemand anderem ... dem, der es dir sozusagen "eingepflanzt" hat. Dein Lebensgefährte als Person, die dir nahe steht oder mit dem du oft und viel zusammen bist, ist vielleicht nur der Auslöser ... und an sich gar "beteiligt". ??

                            Vielleicht steht die eigentliche Jannes in solchen Situationen in Konflikt mit jener Jannes, "von der immer wieder etwas erwartet wird, die immer wieder beansprucht wird".
                            Dass dem noch heute nicht zwingend "immer" so ist, zeigt dass diese deine (mögliche) Haltung zu einem intrinsischen Glaubenssatz gewachsen ist, der dir kognitiv nicht in der Form bewusst wird. Hinzu kommt vielleicht, dass du dir irgendwann "vorgenommen hast", dir sowas nicht mehr bieten zu lassen. ??

                            Nur eine Vermutung, nur eine Möglichkeit von vielen


                            Ich konnte mich in allem auf mein eigenes Tempo verlassen und tun, wonach mir gerade war. So war mir danach mich an den Teich zu setzen, die Fische zu füttern und einfach nur auf der Terasse zu liegen, in den Himmel zu schauen und Fledermäuse zu beobachten (obgleich es dunkel, hundskalt und schon spät war und ich mich direkt auf den Bretterboden gelegt habe ). Mir die Zeit für sowas zu nehmen und auch Raum dafür zu haben war heute durchaus angenehm. Gerade genieße ich es wieder nur mal auf meine Bedürfnisse Rücksicht nehmen zu müssen, das ist mir gerade auch genug
                            Kann ich dir nachfühlen! Und genau diese "Genüßlicheiten", die das Leben so angenehm machen, glaubst du vielleicht - aufgrund deiner möglichen Prägung" - für verloren. Sie seien dir nicht gegönnt. SIe stünden dir nicht zu ... weil du sozusagen im Hinterkopf (unbewusst) noch immer die Glocken von früher läuten hörst.

                            lG
                            Shepherd

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                              #59
                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              Könnte es sein, dass du in solchen Momenten (wenn du nach hause kommst und er schon da ist) deiner Erwartungshaltung zum Opfer fällst?
                              So wird es wohl sein. Jetzt habe ich gerade darüber nachgedacht, warum sich das in letzter Zeit so zuspitzt. Wir sind vier Jahre zusammen, allerdings leben wir erst zwei davon zusammen. Im letzten Jahr hat sich das Gefühl der Verpflichtung nochmal gesteigert. Nach Hause zu kommen kann sich beengend anfühlen, deutlich wird mir das auf Arbeit. Ich habe nicht jeden Tag Lust auf Arbeit, aber dort fühle ich mich frei und immer freier.

                              Daheim höre ich ständig auf meinem Appellohr. Nur ein Beispiel:
                              Es geht ja schon los, wenn er später als ich nach Hause kommt und (Achtung Deutung) wie wild und in Eile plötzlich einen Rappel bekommt und ohne ein Wort aufräumt, saugt, abwäscht. JA, ich mache all diese Dinge auch, aber ich bin eben anders, ich komme nach Hause und muss erstmal runter kommen. Irgendwann widme ich mich dann meinen Pflichten. Sein Verhalten wirkt auf mich immer vorwurfsvoll und ich weiß, dass er es nicht so meint, weil wir bereits darüber gesprochen haben. Für mich sagt das: "Prima, ich komme nach Hause und es ist noch nichts gemacht! Keinen Handschlag hast du gerührt! Ich komme viel später als du nach Hause und muss mich jetzt hier auch noch hinstellen und das auch noch machen, danke!"

                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              Vielleicht gilt dein Verhalten gar nicht deinem Lebensgefährten, sondern noch immer jemand anderem ... dem, der es dir sozusagen "eingepflanzt" hat. Dein Lebensgefährte als Person, die dir nahe steht oder mit dem du oft und viel zusammen bist, ist vielleicht nur der Auslöser ... und an sich gar "beteiligt". ??
                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              Kann ich dir nachfühlen! Und genau diese "Genüßlicheiten", die das Leben so angenehm machen, glaubst du vielleicht - aufgrund deiner möglichen Prägung" - für verloren. Sie seien dir nicht gegönnt.
                              Es ist nicht lange her, da war hier die Rede vom Jugendalter. Ein wenig fühle ich mich zurück versetzt. Neben diesem unangenehmen Gefühl des Eingeengtseins habe ich in letzter Zeit auch ein Gefühl von Trotz (Niemand sagt mir, was ich zu tun oder zu lassen habe. Ich mache das, was ICH will, auch wenn es bedeutet mir zu schaden). Dagegen halten verstärkt diese Haltung, allerdings nur bei meinem Lebensgefährten. Ich rauche seit einem halben Jahr, ich habe vorher nie geraucht. Seine Antwort darauf war, mir die Dinger abzuluchsen. Und schon hat sich jemand in mir gemeldet, das löst etwas aus. Meine Reaktionen dann kenne ich von früher und zeigen mir, dass hier ein anderer, jüngerer Teil von mir antwortet.

                              Ich finde das alles und mich selbst gerade sehr anstrengend. Wer soll mich denn noch ernst nehmen? Das ist alles kindisch.

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                                #60
                                Zitat von Jannes
                                Ein wenig fühle ich mich zurück versetzt. Neben diesem unangenehmen Gefühl des Eingeengtseins habe ich in letzter Zeit auch ein Gefühl von Trotz (Niemand sagt mir, was ich zu tun oder zu lassen habe. Ich mache das, was ICH will, auch wenn es bedeutet mir zu schaden).
                                (...)
                                Das ist alles kindisch.
                                Ja, ... da spricht die wilde Jannes, oder die Tigerin, ... oder das knatschige, zickige innere Kind.

                                Manchmal - könnte ich mir denken - bricht es auch aus dir heraus, wenn du "plötzlich" Zuwendung bekommst, anstatt dass jemand "dagegen hält" ?? Das sind Verhaltensweisen des "geschmähten" inneren Kindes, "das so oder so (prinzipiell) immer dagegen ist"

                                Ich könnte jetzt höchst verständnisvoll und klugscheisserisch sagen: "Schließe Frieden mit deinem inneren Kind", und käme mir gleichzeitig wie ein A... vor, weil keine Gebrauchsanweisung (wie man das macht) folgt.

                                Laß dich also von solchen "gut gemeinten" und eigentlich "alles und nichts sagenden" Phrasen nicht auch noch auf die Palme bringen.

                                gute Nacht

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